Artgerechte und preiswerte Hamsterkäfige

    • (1) 28.11.13 - 20:29

      Hallo,

      ich bin auf der Suche nach einem Hamsterkäfig für meine extrem aktive Goldhamsterdame. Wer kann mir dabei behilflich sein und einen Käfig empfehlen oder eine Internetseite, bei der ich einen geeigneten erwerben kann?

      Der Käfig sollte geräumig und artgerecht sein, maximal ca. 100€ kosten und ausbruchsicher sein.

      Danke im Voraus!

      Liebe Grüße

      • Ein ausgedientes Aquarium, 150x50x50cm - oder zwei 100x40x40, je eine Scheibe vorsichtig mit Cutter heraus trennen und aneinder schieben. passt super, kann man toll tief einstreuen, und Hamster sind glücklich. ggf. brauchst Du Gitterdeckel, aber die sind schnell gebaut.

        • (3) 29.11.13 - 09:49

          Hi,

          bei den Aquarien funktioniert aber nur mit "oben offen" die Luftzirkulation nicht ausreichend. Man müsste dann zusätzlich vorne oder an der Seite (natürlich oberhalb der Einstreu!) zusätzliche Luftlöcher anbringen.

          Leider hält es sich wirklich hartnäckig, dass man Terrarientiere / Hamster etc gut in Aquarien unterbringen kann. Geht natürlich, wenn man die Luftzirkulation entsprechend berückichtigt.

          LG
          Kim

          • (4) 29.11.13 - 12:12

            Bei Hamstern sehe ich da kein großes Problem, die pinkeln fast nicht und haben auch kaum Eiweiß im Urin, das zu Ammoniak abgebaut werden würde. Farbmäuse wären was anderes, aber bei Hamstern ist das lange erprobt.

      Hasipferdi habt es ja schon geschrieben :):
      Bei ebay Kleinanzeigen und quoka findest du oft günstige Aquarien und sogar manchmal größer :)

      Umso größer umso besser natürlich :)

      Ich kenn mich mit Nagern nicht sonderlich gut aus... das gleich vorweg. Aber egal was für ein Tier denke ich auch je größer um so schöner für den Bewohner.

      Die hier finde ich ganz gut (um die 90 €) sind aber keine 150 cm, aber es muss ja letztlich auch noch Platz gefunden werden dafür.
      http://www.habau-gmbh.de/articles/staelle/1347.php oder http://www.habau-gmbh.de/articles/staelle/1349.php

      Man könnte bei dem ersten Nagerheim den unteren Bereich abteilen mit einer nicht zu hohen Plastikwanne und dick Einstreu zum buddeln reinmachen, welches über ein kleine Hamsterrampe erreichbar wäre.

      Dazu ein kleines Hamsterklo, damit das Holz nicht direkt angegriffen wird, sofern Hamster sowas annehmen?

      LG netty

      • Die sind beide arg klein, auch der Erste hat durch die Schrägen ja nicht mal 100x50cm Grundfläche. Gerade eine lebhafte Goldhamsterdame dreht da drin mit Sicherheit total am Rad und randaliert, versucht sich raus zu nagen...

        noch dazu ist die Einrichtung sehr ungünstig für Hamster, und man ist absolut unflexibel.

    Hallo,

    unser Bommel wohnt hier: http://www.amazon.de/K%C3%A4fig-M%C3%A4usek%C3%A4fig-Chinchillak%C3%A4fig-Nagerk%C3%A4fig-115x60-5x58/dp/B00AWIYI5S/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1385734009&sr=8-5&keywords=hamsterk%C3%A4fig

    der Käfig ist riesig, stabil und bis jetzt ist er da auch noch nicht raus gekommen.

    Manko man kann nur von oben reinlangen, aber da unser Hamster sehr Zahm ist macht ihm das auch nichts aus. Weiterhin ist diese auszieh Schublade völlig umsonst bei uns wir reinigen Ihn immer mit einer Schaufel und mann sollte Ihn nochmals mit Epoxitharz einlassen.

    Wie gesagt wir hatten nicht damit gerechnet das der Käfig So groß ist, deswegen steht er nun in einem Kelleraum.

    Lg Cosma

    Ich habe auch ein umfunktioniertes 150 cm langes Aquarium. Habe es von einem Freund bekommen, also kann ich dir nicht genau sagen, wie viel sowas kostet. Aber wíe schon geschrieben, bei ebaykleinanzeigen etc. gibt es bestimmt viele Angebote. Sind auch für den Menschen vorteilhaft, weil die Streu nicht ständig rausfällt ( 30 cm Einstreu sollten schon sein).

    Ich würde dir raten, den Käfig aus Sicht eines Hamsters zu sehen, wenn du ihn kaufst. Vieles was wir für schön und süss empfinden, (wie z.B kleine Treppen, hohe Häuschen etc.) gefällt den Tieren nicht wirklich. Ich weiss nicht ob das bei Hamstern generell so ist, aber unserer hasst z,B Höhe, im alten Käfig hat er die obere Etage nie benutzt.

    Dafür brauchen sie ständig viel Lauffläche - 150 cm Länge sind da meiner Meinung nach Minimum. Kommt mir bei meinem immer noch zu klein vor, deswegen will ich noch ein zweites dazu kaufen. Je länger das Aquarim ist, desto besser ist auch die Luftzirkulation! Gefärhlich wäre es nur. wenn es höher als lang ist ( die Pinkelecken sollte man natürlich täglich sauber machen, aber bei Hamstern ist das ja kein Problem)

    Also kurz gesagt, investiere in die Grösse und nicht in "hübsche" Einrichtung. Da kannst du so viel selber machen und immer mal was neues reinstellen... Unser Hamster freut sich immer über neue Klopapierrollen, Rinden, Wurzeln oder Äste.

    Mein dsungare lebt in einer original nagerhütte auf 150x60x60 cm mit 35 cm hoher einstreukante, welche mich gut 400 Euronen gekostet hat.

    Dazu habe ich speziell angefertigte ebenen, etc.

    Ich halte nichts von billigen Käfigen, die haben absolut nichts mit artgerechter Haltung zu tun!!!!

    Dann lieber etwas länger sparen und dich mal bei www.nagerhütte.de umsehen.

    LG

    hallo und guten abend,

    ich bin zufällig auf dieses forum gestossen, da ich kürzlich grossmutter geworden bin und mir sagen ließ, dass man bei urbia alles rund um die familie findet.

    ich hab mich darüber hinaus ein bisschen durchgelesen und fand hier interessante diskussionen rund ums tier.

    der käfig für einen hamster sollte (in etwa artgerecht) 50cm auf 4 / einzeltier betragen. natürlich reichlich beschäftigung bieten (tunnel, laufrad, klettern,....) u.s.w.

    ausbruchsicher sind die im handel käuflichen eigentlich alle. zooplus.de in etwa.

    allerdings sei angemerkt, dass hamster auch nicht einzeln gehalten werden sollten, es sei denn die dame ist es gewohnt und bekommt von Ihnen ausreichend sozialkontakt anstelle eines artgenossen. dann könnte es sein, dass die vergesellschaftung im nachhinein risiken birgt.

    herzliche grüsse,
    dr. serena blessmann

    • Bist Du sicher, dass Du weißt, was ein Hamster ist?

      Strikter Einzelgänger mit enormem Platzbedarf und Hang zu Stereotypem Verhalten bei Platzmangel? Neigt dazu alle Artgenossen in kürzester Zeit tot zu beißen, so dass sogar Züchter das Männchen nur für die Paarung an sich zum Weibchen setzen, aber nie länger als eine Stunde unter strengster Aufsicht drin lassen würden?

      • Die Cricetinae sind nur in der Paarungszeit wohlwollend, ja hatte ich verdrängt.
        Ich behandle und operiere in der Regel Grossvieh. Hamster sind weitestgehend solitär, wegen der Nahrungsvorräte, etc. Da war mal was.............
        Die Jugend taut einen auf.

        Beste Grüße,
        Blessmann

        • In Sachen Platzbedarf wäre diese Dissertation sicher interessant für Dich:

          http://www.tierschutz.vetsuisse.unibe.ch/unibe/vetmed/housing/content/e9361/e9372/e90449/e90479/files90480/Diss_Fischer_ger.pdf

          Die Studie bezieht sich dabei gerade auf weibliche Goldhamster wie in diesem Fall hier auch - also bei 50cm Länge kann man da einfach nur von einem Knast reden, der mit Sicherheit zu stereotypem Verhalten führt. Aus persönlicher Erfahrung: zu klein gehaltene Hamster neigen nebenbei dazu hochgradig bissig zu werden.

          • hallo frau hasipferdi,

            ja vielen dank für die erinnerung an das kleintier.
            goldhamster sind ja eine unterart der hamster, haben aber vermutlich das gleiche genetische programm wie ihre übergeordnete gattung.

            sie werden (meines wissen nach) piblizistisch gehalten und die expliziten ansprüche gar nicht genau geprüft.

            als unterart der hamster und domestiziert nimmt man ihre ansprüche gar nicht wirklich wahr.

            die aussagen der datei sind daher nur forschungsbedingt veröffentlicht (vergleichbar einer wissenschaftlichen studie) und bedürfen noch öffentlichkeitsarbeit.

            wie gesagt, zoologisch kenn ich mich da nicht genau aus, aber vermutlich haben sie recht.

            beste grüße,
            dr. blessmann

            • Können wir Bitte beim Du bleiben? Wir sind hier im Internet, da ist das die höflichere Anrede. Ich würde in einem Forum nur dann jemanden Siezen, wenn ich dem so richtig was reinwürgen will.

              Es bewegt sich Gott sei Dank sehr viel in Sachen Haltung von Kleintieren. Das Internet hilft da sehr weiter, weil es eben ermöglicht, dass sich viele Halter einer Art untereinander kurzschließen, ihre Erfahrungen zu vergleichen und zu neuen Rückschlüssen zu kommen.

              Was etwa viele Hamsterhalter beobachten ist, dass diese bei handelsüblichen Käfigen zu Stereotypen wie Gitternagen oder Eckenscharren nagen. Ganz ähnlich bei Rennmäusen, Ratten etc. und daher eben auf eigene Faust immer mehr Halter größere Gehege selber gebaut haben und dabei eben gemerkt haben, ab wann solche Verhaltensstörungen wesentlich seltener vorkommen.

              Ähnliche Vergleiche zwischen den Haltern haben dazu geführt, dass männliche Farbmäuse kastriert gehalten werden, weil die sich überaus oft gegenseitig tot beißen, Meerschweinchen sich in mittelgroßen Gruppen mit viel Platz viel wohler fühlen als zu Zweit, oder dass Kaninchen in Buchten ähnlich grausig leben wie Hühner in einer Legebatterie.

              Es gibt zig wirklich gute Infoseiten über die Haltung von Kleintieren, und es wäre wirklich schön, wenn gerade die Tierärzte sich etwas eingehender damit beschäftigen würden und die Halter deutlich zu vernünftigen Haltungen auffordern würden. Etwa indem ein paar Faltblätter bereit liegen, die man den Leuten in die Hand drücken könnte. Am Ende würde das auch viele gesundheitliche Probleme verhindern, die erst durch zu kleine Gehege und falsche Fütterung entstehen, schließlich sind die meisten Kleintiere auch eher für ein Leben mit viel Bewegung und karger Kost gebaut, nicht für Kraftfutter und Käfige.

              • guten abend hasipferdi,

                also wie schon gesagt, ich bin rena :-)
                bin ja schon froh dass ich ein nettes smiley (oder wie das heisst, hinbekomme :-)

                ich bin mir sicher, meine bekannte kollegin tut ihr bestes für hamster & co. vermutlich bin ich ein wenig zu unsensibel an das thema herangegangen, hatte keine wirkliche chance mich damit zu beschäftigen, da ich den betrieb meines vaters übernommen habe, der landtierarzt war.

                ich wollte eigentlich hier keine tierärztin sein, sondern ein ganz normaler mensch.

                aber wenn man arzt ist wird man (wie immer) gleich verhaftet und muss unfehlbar sein ;-)

                vielleicht erwartet man gerade von einem tierarzt eine handfeste antwort, vielleicht mein fehler.

                ich werde mich als widergutmachung in das thema nochmal genau einlesen, ok?
                ich hab das wirklich in nur einem semester völlig untergraben weil nur das grossvieh wichtig war............

                beste grüße,
                blessmann

                • Hallo Rena!

                  Wir wäre es, wenn Du Dir von dieser Seite hier:

                  http://www.diebrain.de/
                  mal ein wenig durchliest? für den groben Überblick reichen wohl die Faltblätter aus dem Download-Breich.

                  Die Haustierhaltung ist eben oft an Anlehnung an eine Labortierhaltung entstanden... da muss man deutlich umdenken.

                  Dass Kleintiere beim Studium zu kurz kommen ist leider auch heute noch so. Ich habe schon so manches Tier vor Tierärzten retten müssen - angefangen bei ungeeigneten Medikamenten (Buscopan für Tiere mit Stopfdarm), über deutliche Fehldiagnosen (jedes Meerschweinchen das humpelt soll angeblich Lähme haben, man müsse den kompletten Bestand einschläfern, auch wenn es nur eine Sturzverletzung war), bis hin zu wochenlanger Behandlung mit Antibiotika wegen Verdacht auf Lungenentzündung, weil ein Tierarzt nicht gründlich genug abhört um zu merken dass die Flüssigkeit in der Lunge auf einen Herzfehler zurück zu führen ist. Manchmal wird es schon fast lächerlich, wenn man mit einer Farbmaus mit Tumor zum Tierarzt geht um abklären zu lassen ob eine Chance auf Entfernung besteht, und der Tierarzt traut sich nur mit dicken Lederhandschuhen heran und kann so natürlich nichts abtasten.

                  Leider habe ich auch nach 10 Jahren mit zahlreichen Kleintieren noch keinen einzigen Tierarzt gefunden, der rundum gut wäre. zumindest ein paar kleine Schnitzer machen die meisten (etwa zum allseits beliebten Baytril kein Probiotikum dazu geben, gerade bei Pflanzenfressern).

                  Unter solchen Erlebnissen leidet dann doch die Meinung zu einem gewissen Berufstand und ich habe mich so intensiv damit beschäftigt, dass ich eine überaus anstrengende Patientenbesitzerin geworden bin, die vorher wissen will welche Medikamente ein Tier gespritzt bekommt und die Vorteile einer Inhalationsnarkose gegenüber einer Injektionsnarkose diskutieren will.

                  Es ist aber schon sehr lobenswert, wenn Du einfach dazu stehst, wenn Du etwas nicht weißt. Viele Deiner Kollegen erzählen lieber irgendwas, und stellen dafür dann auch noch eine dicke Rechnung. Auch wenn es von vorne bis hinten grundfalsch war oder gar ein Tier an der Behandlung gestorben ist.

                  • hallo hasipferdi,

                    also dass es "verfehlungen" gibt in der human,- sowie veterinärmedizin ist allbekannt. da bin ich auch nicht davor gefeiht.
                    aber buscopan in der veterinärmedizin als diagnose bei tieren mit stopfdarm ist schon ein wenig kurios, denn das kann ja durchaus tödlich enden.

                    ich weiss jetzt nicht genau was da los war, flüssigkeit in der lunge mit antibiotika zu behandeln ist mir auch nicht schlüssig? vor allen dingen die diagnose nicht.
                    das tier erstickt ja elendig und hatte für mich ein diuretisches problem, mit herz-lungen-desfunktion...........jetzt mal auf die schnelle....

                    kann jetzt zum einzelfall nichts sagen und will keinen kollegen ausspielen, aber hier kriegt man schon sachen mit!

                    ich werd mich mal deinem problem annehmen, weil ich merke dass dir die nager sehr am herzen liegen. jedem das seine.

                    besuche die nächste woche eh mal meine kollegin und dann nehm ich so einen ausdruck mal mit.

                    beste grüße,
                    serena

                    • Hallo Rena!

                      Viele Tierärzte sind einfach was Kleintiere angeht völlig mangelhaft ausgebildet. Sogar in ein ausgesprochenen Kleintier-Praxen geht es ja vornehmlich um Hunde und Katzen. Es ist ja auch noch relativ neu, dass jemand bereit ist für ein Kaninchen mal eben 200 Euro Tierarztkosten für eine Behandlung wegen Zahnfehlstellung zu tragen - vor 30 Jahren wäre wohl der Opa mit dem Kaninchen hinter den Schuppen gegangen und am Wochenende hätte es nen Braten gegeben.

                      Leider hinkt die Ausbildung gewaltig hinterher, und was man da an groben Fehlern erlebt ist wirklich irre.

                      In Sachen Antibiotika vs. Diuretika: der Tierarzt hat aufs Abhören verzichtet, der hat eben nur ein Meerschweinchen röcheln hören (das hört man auch aus mehreren Metern Entfernung, ist so eine Art knacken bei jedem Atemzug) und hat dann gar nicht erst genauer nach der Ursache gesucht. So könnte ich auch nicht sagen ob es Wasser in der Lunge ist oder Schleim in den Atemwegen, Meerschweinchen atmen ja durch die Nase und klingen schon bei Schnupfen recht dramatisch.

                      Und Buscopan kommt so oft vor. Gerade Meerschweinchen und Kaninchen neigen ja sehr zu Aufgasungen, da reicht es oft schon, wenn das Futter nur kühlschrankkalt gegeben wurde oder zu viel Trockenfutter auf zu wenig Heu getroffen ist. Und Buscopan ist eben das Standartmedikament das man Hunden und Katzen in dem Fall spritzen würde. Für Meerschweinchen und Kaninchen ist das oft das Todesurteil.

                      Man muss echt als Halter von Kleintieren dem Tierarzt hin und wieder in den Arm fallen, um schlimmeres zu verhindern.

                      Sogar bei Katzen gibt es viele Tierärzte, die Trockenfutter gleich selber verkaufen. Getreidepampe für Beutetierfresser.

                      • guten abend hasipferdi,

                        die bezeichnung "kleintierpraxis" ist ein überbegriff für hunde, katzen und nager,......etc. die zoologische überordnung ist dabei (da muss ich dir recht geben) für den laien nicht genau definiert, da für viele eben ein hund kein kleintier in dem sinne mehr ist. dabei ist die "grenze" vielleicht nicht ganz schlüssig.

                        um die "grossen" tiere, wie pferde, kühe, stiere u.s.w kümmere ich mich dann z.b.

                        früher war nur der viehdoktor wichtig, wegen der funktionstüchtigkeit der nutztiere in der landwirtschaft, sowie zur fortpflanzung.

                        eklatante fortschritte in der veterinärmedizin beobachte ich die letzten 10-15 jahre. inzwischen kann jedes nagetierchen in die röhre geschickt und "geschnitten" werden.
                        aber du hast schon recht, es ist noch gar nicht so lange her, da war ein kaninchen eben mal nur ein leckerer braten, an haustiere, die kunststückchen lernen können gar nicht zu denken.

                        und es ist noch gar nicht so lange her, da wurden auch die hunde noch hinterm hof aufgehängt, wenn sie krank waren, zur jagd nicht mehr getaugt haben und und und,..........

                        es hat sich in der zwischenzeit aber sehr viel getan und kürzlich war ich in der tierklinik ismaning (bei münchen) weil mein hund wegen einer knochenfragmentabsplitterung unters CT muss und anschliessend artroskopisch operiert wird. da stand eine dame am tresen und hat 670,- berappt für ihre kaninchen................

                        ich denke es ist viel auch eine frage des eigenen herzens, aber auf adequate, medizinische versorgung muss heutzutage kein tierchen mehr verzichten.

                        ich denke es geht dir eher um "aufklärungsarbeit" und es ist gut dass du dich dafür engagierst, denn ohne solche leute geht auch nichts vorwärts.

                        ich hab auch nochmal bei meiner bekannten kollegin nachgefragt. sie nimmt ihre "kleintierpraxis" mit aller aufklärung über entsprechende haltung sehr ernst :-)

                        viele liebe grüße,
                        rena

                        • Hallo Rena!

                          Ja, die unterscheidung in Großvieh und Kleintiere ist wirklich irreführend für die meisten Halter. Und es gibt auch kaum echte Spezialisten für Nager, da findet man noch eher eine Tierarztpraxis, die auf Reptilien spezialisiert ist.

                          Ich habe mitterweile schon von CTs für Meerschweinchen gehört. Es tut sich wirklich etwas.

                          Man hat ja auch eine Verantwortung für die Tiere die man hält. Dazu gehört auch zu tun was man kann, sobald eine vernünftige Überlebenschance besteht. Auch wenn man ein "neues" Meerschweinchen für 20 Euro kaufen kann. Da ist sogar das Einschläfern teurer.

                          Es ist gut, dass Deine Kollegin es ernst nimmt. Solche Tierärzte brauchen wir mehr.

                          Viele Grüße
                          Susanne

                          :-)

                          liebe susanne,
                          ärzte für reptilien glaub ich eher nicht, denn das sind spezialisierte tierärzte. nager sind ja säugetiere.

                          trotzdem würde ich dein meerschweinchen auch untersuchen und abhören (würd ich schon noch hinbekommen) und es dann in die nächstgelegene tierklinik überweisen, die ja schon jede kleine kreisstadt zu bieten hat, mit entsprechenden möglichkeiten.

                          sei lieb gegrüßt und gute nacht!
                          rena

Du solltest bei Kleinanzeigen usw. schauen, nach günstigen, ausgedienten großen Aquarienbecken. Wichtig ist, dass es nicht höher als tief ist, sprich es sollte nicht 60 cm hoch, aber nur 40 cm tief / breit sein... Davon wird in der Regel abgeraten, ansonsten sind Aquas okay. Käfige haben halt den Nachteil, dass die Wanne zu niedrig ist.

Unser Hamsterheim misst 180 x 50 cm, angeschafft für einen Goldhamster (mit 100 Euro wären wir da aber nicht weit gekommen)... Nach seinem Tod stand fest, dass ich darein nie wieder einen Mittelhamster setzen würde, VIEL zu klein! Ging gar nicht... Danach wuselte ein Roborowski und jetzt ein Dsungare darin herum, das ist doch eher mit meinem Gewissen zu vereinbaren.

Also kleiner würde ich nicht wählen und diese 100 x 50 cm Klausel finde ich persönlich für einen Goldhamster nicht ausreichend. Zudem natürlich auch ein höheres Becken besorgen, damit man mind. 30 cm tief einstreuen kann.

Diesen gezeigten Holzstall hatte übrigens eine Bekannte, der Goldi hat mal eben innerhalb kürzester Zeit das Holz durchgenagt. ;-)

Ach so, ein Tipp unter Hamster-Fans ist, ein "Detolf" von IK*A auf den Rücken zu legen. So bekommst du für 59 Euro ein Hamsterheim von 163 x 43 x 37 cm.

Viel Erfolg bei der Suche. Ich hätte ja in Kürze ein altes 140er Becken (war mal ein Aqua, hatten wir selbst übernommen, aber doch nicht für einen Hamster ausgebaut) abzugeben, das würde weit unter deinem Höchstbetrag liegen...

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