vorübergehend so lang allein bleiben für den hund zumutbar?

    • (1) 07.12.13 - 14:47

      wir planen gerade unsere urlaube 2014. meine große tochter (12) und ich würden gern in den osterferien eine woche auf die kanaren. mein mann wird in der zeit keinen urlaub bekommen, deshalb wird die kleine (11) diese woche bei oma und opa verbringen, ist also untergebracht.

      mein problem ist: was machen wir mit dem hund? wir haben eine hundepension in der nachbarschaft, aber da würde ich ihn ungern hingeben (hatten im sommer ärger wegen fortgesetzter nächtlicher dauerkläfferei ihrer hundegäste) und außerdem ist er nicht mit jedem rüden verträglich (eigentlich eher mit gar keinem) - streß ist also vorprogrammiert.

      mein mann arbeitet vollzeit und ist einschließlich fahrzeit täglich ca. 11 stunden ausser haus (in der besagten ferienzeit eher länger, weil er noch ne urlaubsvertretung am hacken hat). kann man es dem hund für eine woche zumuten, täglich so lange allein zu hause zu sein? was wäre schlimmer für ihn - unterbringung in einer hundepension oder so langes alleinbleiben (wobei er das alleinbleiben an sich kennt, da wir beide arbeiten, nur halt nicht so lange). jemanden, der ihn nehmen würde, haben wir nicht und einer nachbarin den schlüssel geben, damit sie ihn zum gassigehen abholt, mag ich nicht.

      hätten wir alle vier gemeinsam frei, würde sich das problem übrigens nicht stellen, weil wir dann keine flugreise machen würden (mein mann und die kleine haben flugangst), sondern entweder gar nicht wegfahren würden oder so, dass der hund mit könnte.

      Hi,

      11 Stunden finde ich zu lange. Du musst ja bedenken, dass der Hund sich über diesen langen Zeitraum nicht lösen kann. Und für uns als Menschen ist es ja auch grenzwertig 11 Stunden nicht zur Toilette zu können.

      Inserier doch mal im Internet oder hänge Zettel beim Tierarzt, Supermarkt, usw. aus, das du eine private Betreuung für deinen Hund suchst eventuell auch mit Bezahlung. Dein Mann könnte den Hund ja morgens zu dieser Person bringen und abends wieder abholen.

      LG

    • (5) 07.12.13 - 16:46

      11h können gut gehen.... müssen aber nicht. Wie gut die Blase und der Darm Deines Hundes sind, wisst ihr dann spätestens im Nachhinein.

      Und ein Hund, der stubenrein ist, findet es übrigens absolut katastrophal, wenn er ins Haus machen muss, es kann also gut sein, dass er vorher noch eine Runde randaliert, in der Hoffnung, man hört ihn oder es öffnet sich so eine Tür bzw. ein Fenster.

      Privatannonce wäre auch meine Überlegung gewesen. Zwar müsst ihr auch hier zwischen 10-20€ pro Tag rechnen, aber Dein Mann hätte nicht den doppelten Stress und euer Hund ist gut unter.

      • (6) 07.12.13 - 22:35

        Das sehe ich auch so!

        Unser Familien-Dackel hat das uns mal sehr eindrücklich demonstriert, als wir auf unserem Segelboot bei absoluter Flaute einen Motorschaden hatten und 13 Stunden auf der Ostsee vor Schweden rumdümpelten, bis wir dann wieder Land unter den Füßen hatten. Und es wäre ja nun wirklich überhaupft nicht schlimm gewesen, wenn er ein Bächlein gemacht hätte, eine Pütz Wasser drüber und fertig.. Bin mit ihm sogar an den Mast gegangen und hab mich zum Horst gemacht, um ihn zum pieseln zu bringen (immer wieder schön, wenn mein Vater auf Familienfeiern diese Geschichte wieder mal zum Besten gibt, ich auf allen Vieren am Mast mit angewinkeltem Bein, der Dackel daneben, großes Fragezeichen im Gesicht und schon Pipi in den Augen..). Der arme Kerl hat richtig gelitten und hat trotdem nicht mal den Ansatz gemacht, sein Zuhause zu beschmutzen.. Und an Land hatte er nicht mal mehr Zeit, sich einen Baum zu suchen oder das Bein zu heben: der ist vom Steg runter, hat sich hingehockt wie ein Mädchen und es lief stundenlang....
        Niemals würde ich meine Hunde 11 Stunden alleine lassen! Und du schreibst ja selber, es könnten auch mal mehr werden, wenn dein Mann Überstunden machen muss. Da muss ne andere Lösung her, und wenn es keinen Tages-Sitter geben sollte, wäre für mich der Urlaub direkt abgesagt!

    (7) 07.12.13 - 16:57

    Hund mit in den Urlaub nehmen.........
    Hund in Pesion geben
    Hund zu Bekannten geben
    Urlaub in Deutschland machen mit Hund....

    Es gibt soviel Alternativen die weitaus besser sind als den Hund so lang alleine zu lassen.

    Wenn ich mir vorstelle unser Dicker müsste so lang alleine bleiben....heftig....der arme Kerl....er muss Pipi oder Haufen machen.....verkneift es sich bis es weh tut, und wenn er nicht mehr kann macht er in die Bude und leidet Höllenqualen deswegen
    Nee.....niemals würde ich das dem Hund antun.

    Für mich ist 5 Stunden das Äusserste der Gefühle

    Ich finde das Alleinesein jetzt für eine Woche machbar, aber nicht ohne den Hund Mittags mal raus zu lassen.

    Für mich persönlich wäre es jedoch keine Option, da ich genau weiß, dass ich meinen Urlaub nicht genießen könnte, da ich ihn auf Kosten meines Hundes verbringe. Ich weiß, dass viele das nicht verstehen können, aber wenn es meinem Tier nicht gut geht oder optimal versorgt wird, kann ich auch nicht den lieben Gott 'nen netten Mann sein lassen und mir einen lauen Lenz machen.

    Ich kann verstehen, dass Du niemanden uns Haus lassen willst. Würde mir genauso gehen. Und mit Hundepensionen habe ich auch keine guten Erfahrungen. Ich würde mir wohl einen Hundesitter suchen, der meinen Hund bei sich zuhause betreut. Oder ich würde einen Klassenkameraden von meinen Kindern fragen, ob er sich für eine Woche kümmern kann.

    Aber 11 Stunden ohne Lösen - das geht nicht.

    LG

(10) 07.12.13 - 18:32

Hallo,

als meine Tochter, mein Mann und ich im Februar nach Spanien geflogen sind, haben wir den Hund auch nicht mitgenommen.

Unsere Haushaltshilfe hat morgens und abends gefüttert und ihn vor die Tür gelassen und ihre Tochter ist mittags eine kleine Runde mit ihm spazieren gewesen.

Hat prima geklappt.

Aber die ganze Zeit alleine lassen hätte ich nicht gemacht.

Wenn wir das nächste Mal fliegen, wird er allerdings mitkommen, damit er das neue Feriendomizil schon mal kennenlernen kann.

GLG

  • (11) 07.12.13 - 20:22

    Hallo,

    heißt das, der Hund war 22-23 Stunden pro Tag alleine?

    Viele Grüße, Alex

    • (12) 08.12.13 - 12:14

      Hallo,

      wo kannst Du das rauslesen?

      Unsere Haushaltshilfe ist morgens gekommen hat ihn gefüttert, rausgelassen, sich dann um den Haushalt gekümmert.

      Mittags ist dann ihre Tochter mit ihm spazieren gewesen und abends ist die Haushaltshilfe noch einmal zum füttern und rauslassen gekommen.

      Er war nachts etwa 10 Stunden alleine.

      Wobei er bevor er zu uns kam teilweise 24 Stunden am Stück alleine vor dem Haus verbracht hat.

      GLG

      • (13) 09.12.13 - 10:40

        Hallo,

        weil ich das eben nicht wirklich rauslesen konnte, habe ich nachgefragt. ;-)

        Es hörte sich für mich so an, als ob Eure Haushaltshilfe kam, den Hund rausgelassen und gefüttert hat und wieder weg war. Abends das gleiche und zwischendurch halt eine kleine Runde mit der Tochter.

        Aber da das nirgendwo so stand, sondern ich das nur herausgelesen bzw. hineininterpretiert habe, habe ich nachgefragt - meiner Meinung nach ganz neutral und ohne Angriff.

        Viele Grüße, Alex

(15) 07.12.13 - 20:28

11 Stunden ohne Gassirunde gehen garnicht :-( das Alleinesein ist kurzfristig kein Problem!
Ihr müsst eine Lösung finden! Vielleicht den Hund in der Hundepension in eine Tagesbetreuung geben, oder Gassigeher gegen Bezahlung einstellen (bieten heute viele Hundepensionen an)! Das Wohl des Hundes geht über deine Abneigung, den Schlüssel aus der Hand zu geben - ist nun mal so, wenn man Tiere hat!

Warum können die "Kleine" mit Oma und Opa den Hund nicht Gassi führen, bzw. könnt ihr nicht Kind und Hund zu Oma/Opa bringen?

LG

  • (16) 07.12.13 - 20:32

    weil der hund dort nicht erwünscht ist ...

    und bevor ich hier den schlüssel aus der hand gebe, suche ich mir lieber eine tagesbetreuung! die idee mit dem aushang finde ich gut ...

(17) 08.12.13 - 21:02

Absolut inakzeptabel.

Unsere Arbeitshunde werden auch bei Familien untergebracht - immer dieselben Bezugspersonen - wenn ihre Trainer beruflich oder privat einen Tag oder länger abwesend sind.

Wenn wir sie zehn Stunden in einer Box oder die Trainer sie in ihrem Haus lassen würden, hätten wir gleich das Tierschutzgesetz auf dem Hals. Wieso sollte das bei Familienhunden anders sein?

Du kannst den Hund in einer Pension unterbringen oder in einer Gastfamilie, einen Dogsitter zu dir nehmen - alles mit Vorlaufzeit und Angewöhnung - oder die Ferien einem "Familienmitglied", dass man sich selber angeschafft hat, anpassen.

was ich nicht verstehe ist, wie man überhaupt auch nur einen Gedanken daran verschwenden kann, zu überlegen, ob so eine lange Zeit alleine einem Hund zumutbar wäre

Hallo,

wenn der Hund nicht zwischendurch ausgeführt wird und in der Wohnung bleiben muss: versuch du mal 11 Stunden oder länger nicht auf die Toilette zu gehen.

Das sollte deine Frage beantworten.

Es gibt so viele Möglichkeiten:

1. Hundesitter, muss kein professioneller sein, das Mädchen/der Junge aus der Nachbarschaft tun es auch.
2. Ein Familienmitglied, was tagsüber die Gassigänge übernehmen könnte.

Mein Mann und ich haben seit vorigen August unseren Hund aus dem Tierschutz. Ich persönlich würde keinen Gedanken daran verschwenden wegzufliegen, während ich den Dicken nicht sehr gut betreut wüsste.
Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, wenn er mal 4 - 5 Stunden alleine sein muss.

LG

Nici

Kommt ganz auf den Hund an und eure Wohnsituation. Unseren Hund (Beagle) wuerde ich in so einem Fall morgens in den eingezaunten Garten lassen, so lange es nicht friert.

Wir haben eine ueberdachte Terasse, da kann man dann das Koerbchen windgeschuetzt hinstellen und den Rest des Tages wuerde sie ich im Garten beschaeftigen... sie ist allerdings auch kein Klaeffer (ich weiss, ungewoehnlich fuer Beagle) und hat auch noch nie versucht auszubuechsen.

Wenn das nicht moeglich ist wuerde ich einfach einen Teenager (haben ja dann alle Ferien) ein paar Euro geben und ihn oder sie bitten den Hund einmal am Tag fuer eine halbe Stunde rauszulassen.

Alles Gute.

(21) 09.12.13 - 23:08

Liebe Kaja,

also, stellen wir die Frage mal anders herum. Du bist euer Hund!
Wie würdest du dich entscheiden? Ich glaube du würdest dabei seien wollen.

Was mir auffällt, es ist keine Rassebeschreibung vorhanden, kein Alter, keine Lebensgewohnheiten. Nichts! Es geht lediglich darum, wer eueren Hund nimmt, wann und wo und wie?

Das ist eigentlich alles, was ich dazu zu sagen habe. FAMILIENMITGLIED, mit Rücksicht auf Verluste? Wohl kaum!

Wie hat es sich denn in den letzten Urlauben verhalten und wie gesagt, wie alt ist der Hund denn?

Beste Grüße im Sinne des Tierschutzes!
Rena Syn. (dr. vet.)

  • ja, es geht nur darum, wer den hund wo, wann und wie nimmt.

    wozu brauchst du eine rassebeschreibung, altersangabe etc.?

    im übrigen:

    klar würde der hund am liebsten immer dabei sein wollen. leider müssen wir aber arbeiten, einkaufen, termine wahrnehmen, schlafen ... geht also nicht.

    alle familienmitglieder wollen hier immer ganz viel - es geht aber nicht immer alles und nicht alles gleichzeitig, manches geht auch gar nicht. nicht alle bedürfnisse können erfüllt werden - manche nicht sofort, manche nur mit abstrichen, manche gar nicht. das gilt für alle - auch für den hund.

    im übrigen: alle sommerurlaube waren bislang hundekompatibel. und so gern wir unseren hund haben - wir richten nicht unser leben nach ihm aus.

    ps.:
    warum legst du eigentlich so viel wert auf deinen dr. vet.? glaubst du, der titel macht dich zu einem besseren menschen oder zum absoluten tierexperten? oder hoffst du, dass man in ehrfurcht die hacken zusammenschlägt?

    • nein liebe kaja,

      aber ihr solltet mal eure haken zusammenschlagen, aus ehrfurcht vor eurem fünftem rad am wagen! die geschichte nehme ich dir nämlich so nicht ab.

      ist aber auch, leider, nicht mein problem, sondern die des armen tieres!

      und da ich nicht auf frau doktor stehe, was soll mein titel jetzt wieder in deinem beitrag zu suchen haben? ignoriere ihn doch einfach. es geht doch um den ratschlag.

      vlg rena

(24) 10.12.13 - 10:10

Komische Frage, entweder da hin fahren, wo die kleine Tochter und der Hund mit können. Oder, den Rüden so gut erziehen, das er in eine Pension kann. Elf Stunden am Tag alleine lassen ist jedenfalls absolut inakzeptabel.

LG
Jono

(25) 10.12.13 - 10:26

Seid ihr denn so neu in der Gegend dass ihr nicht einen Freund oder Bekannten habt der mal den Hund raus lassen kann ohne die Bude auszuräumen?

Freunde von euch wo anders die den Hund nehmen würden?

Andere Hundepension etwas weiter weg?

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