Hündin zerlegt Wände....

    • (1) 01.01.14 - 16:14

      Hallo Ihr,

      ich dachte eigentlich, wir hätten das Allein sein gut trainiert und es würde gut klappen. Nun höre ich zum Einen von Nachbarn, dass unsere Hündin viel bellt, wenn wir weg sind - das ist relativ neu. Zum anderen hat sie neben der Haustür schon ein regelrechtes Loch in den Wandputz gekratzt, ich vermute, sie macht das, wenn sie uns schon hört.

      Irgendwelche Tipps?

      VG corny123

      • (2) 01.01.14 - 16:50

        Hallo corny,

        ja, ich hätte einen Tipp: filmt, was eure Hündin tut, wenn ihr weg seid. Und dann versucht zu analysieren, WARUM sie das tut. Ist sie panisch, gelangweilt, gestresst, reagiert sie auf Aussenreize?

        Und erst wenn ihr wisst warum, könnt ihr überlegen, was ihr tun wollt.

        Bei Langeweile müsst ihr eure Hündin besser auslasten.
        Reagiert sie auf Aussenreize, kann es einfach helfen, tagsüber etwas Musik laufen zu lassen.
        Nur bei Panik kann es sein, dass ihr das Alleinebleiben neu aufbauen müsst.

        Hallo,

        unsere Hündin hat die Wand im Flur aufgekratzt als sie allergisch auf ihr Futter reagiert hat....Dass nur nebenbei.

        Kannst Du Deine Hündin an so etwas gewöhnen?
        http://www.ebay.de/itm/Transportbox-Hundebox-Flugbox-Autobox-Kennel-Vari-Kennel-ultra-IATA-/360608683967?pt=Studioequipment&var=&hash=item53f5f3d7bf

        Als Rückzugs- und Schlafort? Wenn ja, würde ich sie, wenn sie daran gewöhnt ist, dort drin ablegen und einsperren, bis ich wieder komme.

        LG

        Alexandra

        • Echt? Das macht mich jetzt nachdenklich, ich habe vor zwei Wochen das Futter umgestellt. Hast Du das noch an anderen Dingen bemerkt?

          Eine Box geht nicht. Sie ist nachts in unserem Schlafzimmer in einer (sehr großen) Box, weil sie sonst auf den Boden pinkelt und das hat wirklich lange gedauert, bis es ihr darin gut ging. Jetzt geht das entspannt, aber noch mehr Boxzeit möchte ich ihr nicht zumuten als diese 6-7 Stunden.

          • Bei uns lag es am Futter. Wir haben unsere Hündin mit 7 oder 8 Monaten kastrieren lassen, kurz danach hat sich die Haut am Bauch schwarz verfärbt. Wir haben erst gedacht, dass es von der Hormonumstellung kommt aber dann kamen Pickel hinzu und Madame hat, wenn wir nicht da waren die Wand im Flur "verschönert" und an drei Stellen Löcher gegraben.

            Wir haben die Hautfärbung dann dem Tierarzt gezeigt und nach mehreren Tests kam heraus, dass sie auf Getreide allergisch reagiert. Haben dann eine zeitlang Hills für Hunde mit Getreideallergie gefüttert und füttern jetzt seit gut 3 Jahren Platinum, weil hoher Fleischanteil und kein Weizen im Futter.

            Passt das Kratzen denn zum Zeitpunkt der Futterumstellung?

            LG

            Alexandra

          (7) 02.01.14 - 11:29

          Ich finde das gut, dass Du ihr nicht noch mehr Boxzeit zumuten möchtest :)

          Eine Futterumstellung kann -muss aber nicht- auch einen Mangel bedeuten... Aus einer gut verputzten Wand lässt sich für den Hund z.B. Kalk heraus kratzen.

          Aber wenn eure Hündin auch nachts pinkelt, kann auch eine Krankheit dahinter stecken, so dass sie vielleicht auch tagsüber aufs Klo muss und deshalb kratzt...

          Nur ich bleibe dabei: Erst müsst ihr die Ursache kennen, dann könnt ihr euch überlegen, wie ihr dagegen vorgehen wollt.

    (8) 02.01.14 - 09:20

    @queenofrain: Ich weiss wohl, dass Boxen der neueste Trend sind, aber bei genauerem Hinsehen, sollte einem dann doch klar werden, dass der Box-Tipp nur bei ganz wenigen Gegebenheiten wirklich taugt.
    Wenn der Hund täglich viele Stunden alleine ist, dann ist eine Box Tierquälerei. Dem Hund fehlt es dort an Entlüftung, er kann nicht mal von seiner heiss gelegenen Stelle aufstehen und sich woanders hinlegen, geschweige denn, dass er trinken kann. Hat der Hund Panik ist eine Box natürlich eine super Lösung, damit das Inventar heile bleibt, der Hund leidet aber weiterhin.

    Es gibt Hunde, die sind mit zuviel Raum überfordert und müssen oftmals nur wenige Stunden in der Woche alleine bleiben - da kann eine Box, positiv aufgebaut, natürlich eine Lösung sein. Oder wenn der Kinder- Handwerker- Stromableser- Wasauchimmer-Unverträgliche Hund bei entsprechendem Besuch unter Aufsicht in seine Box kommt, damit er den Stress mit den verhassten Personen nicht hat.
    Wer allerdings seinen Hund regelmässig alleine lassen muss, täglich und für mehrere Stunden, der sollte sich dann nochmal das Tierschutzgesetz durchlesen - darin steht dann auch, wie viele qm einem Hund in seinem Zwinger mindestens zustehen müssen - und das gilt eben auch für den Aufenthalt in der Wohnung... und ich sage Dir gleich, eine Box erfüllt die Mindestanforderungen nicht.

    • (9) 02.01.14 - 09:54

      Mir erschließt sich auch nicht, wieso Zwingerhaltung verboten werden soll, aber die Boxen hochgelobt werden.
      Die Boxen sind viel kleiner als ein Zwinger, für den gibt es Mindestmaße.
      Und wenn es auch nur 2 Stunden sind,ich halte die für schlimmer.

      (10) 02.01.14 - 10:20

      Hallo,

      man sollte schon abwägen, wie lange der Hund in die Box muss. Der Hund der TE verbringt ja die Nacht schon in der Box, weil sie wohl die Sicherheit der Box braucht und ich denke, wenn würde die TE es nicht als Dauerhaltung nutzen aber wenn mein Hund mir selbst in kurzen Abwesenheitszeiten die Bude zerlegt, wäre es definitv eine Überlegung wert, wenn der Hund anderweitig ausreichend ausgelastet wird und ist.

      Vielleicht gehört der Hund ja zu denen, die mit zuviel Raum überfordert sind.

      LG

      Alexandra

(11) 02.01.14 - 09:37

Unser voriger Hund hatte wirklich Angst vorm Alleinsein.
Wenn wir nach Hause kamen war er voll mit Sabber und total aufgeregt.
Da konnte man wirklich sagen dass er Angst vorm Alleinsein hatte.

Bei deiner würde ich eher auf Langeweile tippen.
Würde erstmal mit einem Kong arbeiten.
Ist die einfachste und günstigste Methode sie zu beschäftigen und somit wird das Alleinsein zur Besonderheit bei der sie auch was davon hat.

(12) 02.01.14 - 11:57

Eine gute Idee ist es den Hund mit einer Kamera aufzunehmen um zu schauen wie genau sie sich verhält eine andere Methode ist die Ablenkung. Bei meinen hat es immer geholfen wenn ich das Radio laufen gelsaaen habe, denn dann sind sie nicht beim kleinsten Gereusch alarmiert. Was auch hilft ist den Hund vorher richtig auszupowern, denn dann ist er müde und nicht mehr so aufgedreht. Einfach mal verschiedene Dinge ausprobieren und schauen was am besten hilft.

Hallo,

wir haben zwar erst seit 4 Wochen einen Hund, aber ich hatte bereits 2x die Hundetrainerin im Haus.

Sie hat mir eine Torgaswurzel empfohlen - gibts im Fachgeschäft.

Diese kauen die Tiere wohl recht gern und holen sich daraus die notwendigen Stoffe.

Die Trainerin hat es uns so erklärt, dass viele Hunde auf Holztüren, Möbel, Tapeten losgehen, weil sie mangelerscheinungen haben. Ich hab gleich eine gekauft und bisher ist nichts angeknabbert.

Vielleicht lenkt das ja von der Wand ab. Einen Versuch ist es wert und evtl. habt ihr ja auch eine Hundetrainerin, die ins Haus kommt und die Situation vor Ort beurteilen kann. Wir fanden es Gold wert.

Viel Erfolg
A

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