wie wichtig sind euch Hunde mit Papieren als Familienhunde?

    • (1) 21.01.14 - 16:02

      Hallo, wir wollten uns mal einen Labrador kaufen als Familienhund,hatten vor vielen Jahren schon einen.
      Mir ist es nicht wichtig ,dass er Papiere hat muss ich sagen. Ich war bei einer Frau total liebe Familie ,Hunde sind im Haus und ganz liebevoll erzogen, wenn ich mir so eine Zucht anschaue(habe ich auch schon) wo die Labis!! in Zwinger sind und nicht zu Hause, kosten mehr als 1000€ dann brauche ich keine Papiere .
      Wie sieht ihr das??
      Garantie der Gesundheit kann mir doch niemand bieten auch nicht Papieren.

      • Ein Labrador ohne Papiere ist gesundheitlich ein Pulverfass, welches hochgehen kann und Dich mehrere tausend Euro an Tierarztkosten kosten kann. Der Labrador ist DER Modehund schlechthin und ist absolut überzüchtet.

        Ein Labbi, der 1000 Euro kosten soll, ist definitiv nicht von einem seriösen und eigetragenem Züchter. Da gehen die Preise gerne mal bis zu 2.500 Euro.

        Ich persönlich habe nur Tierschutztiere, somit auch keine Zuchtpapiere. Dennoch sind Papiere enorm wichtig, wenn man ein Rassetier haben möchte. Dabei sind die einzelnen Zuchtverbände noch zu unterscheiden, die unterschiedliche Anforderungen an den Züchter haben.

        Meiner Meinung hat man beim Hundekauf nur zwei Alternativen: entweder Tierschutztier/Secondhandtier - dann spielen Papiere keine Rolle und der Hund ist "erschwinglich",

        oder

        einen Rassehund von einem eingetragenem Züchter MIT Zuchtpapieren - dafür aber dementsprechend "teuer".

        LG

        • #pro

          sehe ich auch so!

          Aber 2500,- Euro kostet kein Labrador aus einer FCI Zuchtstätte in Deutschland!
          Das sind dann eher die "silbernen Labradors", die keine FCI Papiere haben ;-)

          LG

          • Nee? Doch nicht so teuer?

            Wir haben gerade einen Labbi ins Tierheim bekommen, mit Papieren und Kaufvertrag aus Porta Westfalica und der hat 2.300 Euronen gekostet. Kenne den Züchter zwar nicht, aber so ungewöhnlich fand ich den Preis jetzt nicht.

            Was kostet denn ein FCI-Labbi so im Durchschnitt?

          • (5) 22.01.14 - 07:58

            Hi,

            meine Freundin hat schon vor knapp 12 Jahren für ihre Labbi-Hündin 2500€ bezahlt.
            So utopisch ist der Preis nicht. Wobei ich so viel niemals für einen Welpen bezahlen würde. Ein erwachsener Hund mit entsprechender Ausbildung - ok, aber sonst nicht.

            Gruß
            Kim

            (6) 22.01.14 - 13:24

            Verwechselt ihr den Preis jetzt nicht mit DM?
            Ich bin in einem Retriever Forum unterwegs, dort wird des Öfteren über den Welpenpreis von Labradors mit FCI Papieren diskutiert.
            In der Regel liegen die Preise zwischen 1200,- und 1500,- Euro.
            Ich weiß von einem Züchter, der nimmt 1800,- Euro, aber der bietet noch sehr viel Betreuung danach an, incl. Welpenschule usw.

            Der deutsche Retriever Club zeigt hier die Gründe, warum der Hund auch als Familienhund die richtigen Papiere haben sollte
            http://www.drc.de/content/augen-auf-beim-welpenkauf

            und hier gibt er für Labradors die Preisempfehlung von 1200,- Euro an
            http://www.drc.de/welpen/welpenliste/labrador-retriever

            Wie gesagt, Preise von mehr als 2000,- Euro sind jenseits von Gut und Böse!
            Hat der Tierheimhund aus Porta Westfalica denn FCI Papiere, oder andere?
            Ich weiß, dass es in Porta Westfalica nur 2 Züchter gibt, die unter dem VDH und somit unter der FCI züchten: "Gladline" und "A sense of pleasure" - kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ein Hund von dort mehr als 2000,- Euro kostete.
            Falls der Hund allerdings vor 2001 geboren wurde, waren das noch DM!

            LG Pechawa

            • Hmh, so genau weiß ich jetzt nicht mehr, von welchem Zuchtverband die Papiere waren. Ich bin erst am Wochenende wieder im Tierheim, wenn der Hund dann noch da ist, werde ich mal gucken.

              Porta ist eigentlich auch nicht unser Einzugsgebiet und ich kenne da auch keine "schwarzen Schafe".

              "Normale" Labbis, ohne Papiere - so vom Bauernhof oder aus Upswürfen - werden ja schon gerne mal für 1000 Euro unters Volk geschmissen - und auch gekauft. Wenn dann ein seriöser Hund dann nur noch 500 Euro mehr kosten soll, warum sollte man dann einen Dumpinghund kaufen?

              Vielleicht ist 2500 Euro etwas hoch gegriffen, aber ich glaube ein Preis von 1500 Euro für einen Zuchtlabbi ist schon günstig.

        das ist schlichtweg nicht wahr was du da schreibst!

        ich habe schon viele Hunde( nicht nur Labradore von einem Züchter gekauft, und das 'Ende vom Lied sie wurden krank, meine labbis zb Arthrose und Gelenkprobleme,

        der andere labbi vom bauernhof für 400 euro kerngesund.

    (13) 21.01.14 - 16:59

    Ich seh es wie meine Vorschreiberin.

    Ich hole natürlich keinen Hund der nie ins Haus darf aber Papiere hat.

    Aber bei einem tollen Züchter mit Papiere, nachweisliche Eltern UND Großeltern (oder sogar Urgroßeltern) HD und ED frei, mit Welpentagebuch und toller Aufzucht. Garantie bekommst du da natürlich auch nicht. Aber du hast jemanden unterstützt der versucht gesunde Hunde zu züchten die ein langes gesundes Leben ohne Qualen führen.

    (14) 21.01.14 - 17:03

    Gerade beim Labrador sind die "richtigen" Papiere sehr wichtig für mich, ebenso aber die Aufzucht und Sozialisation.
    Wie macht Ihr das denn mit Eurem Wurf? Seid Ihr in einem anerkannten Verband, beide Elterntiere mit Papieren und den nötigen Untersuchungen?

    Gruß,

    W

    (15) 21.01.14 - 17:06

    Hallo!

    NUR wenn die Züchter Dir alle Gesundheitszeugnisse vorlegen können, Röntgenbilder der Hüften und Ellenbogen der Eltern, Untersuchungsergebnisse der Augen undundund.

    Außerdem drauf achten, dass die Welpen wirklich zu den erwachsenen Hunden gehören - es gibt da ganz üble Betrüger, die Welpen aus Osteuropa kaufen, mit ihren eigenen Hunden präsentieren, und die naiven Käufer die nicht so genau schauen ob bei der Hündin auch das Gesäuge dick ist bekommen dann einen aus extremster Vermehrung auf Teufel komm raus, bei dem gleich mal eine Sterbequote von 60% eingerechnet ist.

    Impfpass und Entwurmungen müssen sein, sollten auch bei einem Tierarzt gemacht worden sein, den Du im Telefonbuch findest, sogar da gibt es Betrüger.

    Wenn die Elterntiere nicht untersucht sind dann wirklich Finger weg, das Risiko von schwersten Problemen ist einfach zu hoch.

    Sonst bleibt natürlich ein Hund aus dem Tierschutz, z.B. von hier:

    http://www.retriever-in-not.de/startseite.html

    Da gibt es übrigens auch einen Welpen von gerade mal 4 Monaten.

    (16) 21.01.14 - 17:26

    Hi,

    ich glaube, wenn man Papiere nur danach beurteilt, dass man einfach weiß, wie die Elterntiere hießen, dann braucht man die wirklich nicht.

    Sieht man Papiere aber als das, was sie sonst noch an Informationen bieten, dann braucht man die schon für eine gute und gesunde Hundezucht.

    Beispiel:
    Bei uns auf dem Hundeplatz ist eine junge Deutsche Schäferhündin aus einer Leistungslinie. Ihren Papieren kann man entnehmen, dass ALLE Vorfahren (5 Generationen) HD und ED normal waren/sind, dass -bis auf einen- ALLE die IPO3 bestanden haben sowie div. weitere Prüfungen. Außerdem kann man den Inzuchtwert ablesen (wichtig für eine gute Zucht!). Alleine aufgrund der Papiere kann man schon abschätzen, was für ein Hund einen erwartet (auch was den Leistungswillen und die Leistungsfähigkeit -sofern nicht irgendwas gesundheitliches passiert- betrifft).

    Auch kann man über Papiere feststellen, ob eine Verpaarung gut war oder ob man besser diese nicht wiederholt (z.B. weil der entsprechende Wurf krank ist - auch zu einem späteren Zeitpunkt etc.).

    Zudem sind Papiere bei vielen Prüfungen wichtig. Ein Jagdhund ohne Papiere darf in aller Regel keine (anerkannten!) jagdlichen Prüfungen absolvieren.

    Auch wenn man es anders meinen könnte:
    Wir haben bisher nur Hunde aus dem Tierschutz - ohne Papiere. Für das, was ich machen möchte, brauche ich keine Papiere. Dafür habe ich aber auch das Risiko, dass mein Hund krank sein könnte - so wie unsere DSH-Mixhündin mit 2 Jahren eine mittlere HD diagnostiziert bekam. Papiere können das nicht gänzlich ausschließen, weil vieles eben nicht nur vererbt wird sondern manches auch durch falsche Haltung / Aufzucht kommen kann, aber sie geben zumindest eine gewisse Sicherheit.

    Der nächste Hund meines Mannes wird ein Kurzhaarcollie vom Züchter. Mit Papieren. Und das nur aus einem Grund: wg der Gesundheit - wir wollen wissen, was wir bekommen. Und besonders die englischen Hütehundrassen sind z.B. vom MDR1-Defekt betroffen. Durch die Papiere und die entsprechende Dokumentation kann man vermeiden, zwei Hunde mit -/- zu verpaaren, was wiederum kranke Welpen geben würde.
    Auch div. andere mögliche Erkrankungen können ausgeschlossen werden.

    Blauäugig zu sagen "ein Familienhund braucht keine Papiere" und deshalb kaufe ich bei einem priv. Vermehrer kann nach hinten losgehen. Besonders bei Moderassen wie dem Labrador.

    Gruß
    Kim

    (17) 21.01.14 - 21:01

    Klar, kann dir kein papier der welt garantieren, dass der hund gesund sein wird, aber man muss das unkrintollierte vermehren der hunde nicht unterstützen. Abgesehen davon hast du bei hunden mit abstammung einblick in die "familienhistorie", dh die chancen für einen hund ohne hd, ed und sonstiges ist einfach grösser, wenn die eltern, grosseltern und urgrosseltern beider seiten gesund waren. Das war bei unserer labi hündin der fall. Sie ist nun 8 jahre und die ersten alterserscheinungen kommen, wie zb arthrose im ellenbogen, aber nach 8 gesunden, aktiven jahre. Ist das ok. Der hund meiner freundin, ein labi/golden mix zweifelhafter herkunft (der hund sollte eingeschläfert werden als welpe, und sie rettete ihn) hat hüftprobleme und auch mit den ellenbogen ihre probleme. Der hund ist noch keine 5 jahre.
    Überlege dir gut, wie wichtig dir das einsparen von 400 euro beim kauf sind im gegensatz zu 1000en euros, wenn der hund operiert werden muss.
    Lg conny

    (18) 21.01.14 - 21:33

    unser Golden Retriever hat mich vor 6 Jahren 1500 Euro gekostet. Er kommt aus super liebevoller "alteingesessener" Zucht......im Haus geboren und aufgezogen mit Familienanschluss.......da gibt es ein riesiges extra Welpenzimmer......klasse gemacht alles.
    Die Eltern, Großeltern etc. haben alle super Papiere, also ein prima Stammbaum.
    Die Mutter hatte insgesamt 2 Würfe, und der Vater hat etliche Hundedamen beglückt - auch über Deutschland hinaus.

    Tja.....unser Dicker hat leichte HD, Milbenallergie und eine Schilddrüsenunterfunktion und muss sein Leben lang Medikamente nehmen....

    Du siehst.....auch bei den tollsten Züchter kann mal ein Welpe dabei sein der nicht perfekt ist.

    (19) 21.01.14 - 22:59

    Hallo,

    wir haben einen Labradorrüden als Familienhund. Papiere waren/sind mir nicht wichtig, unser Hund hat aber trotzdem FCI Papiere, weil ich einen gesunden Hund wollte.
    Und den bekommt man eher aus Zuchtstätten, die der FCI angeschlossen sind, als aus anderen Zuchten.
    Deswegen kamen für uns nur Züchter aus diesen beiden Vereinen in Frage
    http://www.labrador.de/zucht_wuerfe.html
    http://www.drc.de/welpen/welpenliste/labrador-retriever

    Die Preise liegen zwischen 1200,- Euro und 1800,- Euro

    Unser Hund wurde mit 1 Jahr geröngt und ist HD und ED frei,

    LG Pechawa

    (20) 21.01.14 - 23:41

    Hallo,

    wie die andren schon geschrieben haben entweder Tierschutz und erschwinglich oder wen vom Züchter dann bitte auch mit Papieren und allem drum und dran.

    Wir haben beides. Einmal eine englische Bulldogge aus dem Tierschutz. Der Hund ist sowas von krank. Die Tierarztkosten belaufen sich inzwischen auf ca 2000 Euro und es wird mehr werden aber das ist nun einmal so.....
    Die Hündin ist die Zuchthündin eines "Polen Vermehrers" ganz ehrlich in einem Zuchtverband wäre dieser Hund NIEMALS zur Zucht zugelassen worden. Ich will mir gar nicht vorstellen was sie ihren Welpen an Genmaterial vererbt hat. Hoffentlich ihren Charakter den das ist das gesündeste an ihr.

    Dann haben wir einen Collie vom VDH Züchter gekostet hat er die von Dir angesprochenen 1000 Euro.

    Er ist jeden Cent wert und man merkt ständig wie viel Mühe sich auch die Züchterin gegeben hat mit den Welpen.

    Was man alles zusätzlich alles noch aus den Papieren ablesen kann wurde Dir ja schon erklärt und mir war es schon wichtig zu wissen das ein so teurer Hund zumindest das Genmaterial hat um gesund zu sein auch wen das natürlich keine Garantie ist.

    Ich lehne wirklich jede Form von "Vermehren" total ab. Ich sehe an unser Bulldogge zu was der Mensch aus Geldgier fähig ist.

    LG dore

    (21) 22.01.14 - 06:22

    Mir ist überhaupt nicht wichtig ob ein Hund Papiere hat oder nicht ,mir ist nicht mal wichtig das es ein Rassehund sein muss !

    Meine Hunde waren immer Mischlinge und kamen aus Würfen die nicht geplant waren !

    Meine jetzige Hundedame ist aus dem Tierschutz ,die anderen beiden kamen vom Dorf (die Bauern waren keine Profitgeier ,sondern waren froh die Hunde unter zu bekommen )!

    Für mich ist ein teurer Rassehund mit aalglatten Papieren nicht unbedingt besser und gesünder als ein anderer Hund ohne Papiere ! Ein Rassehund mit Papieren muss auch nicht unbedingt intelligenter sein als einer der von der Straße kommt !

    Eine Garantie für Gesundheit ,Gehorsam ,Familientauglichkeit und für Intelligenz kann kein Stück Papier geben !

    LG

(23) 22.01.14 - 07:41

Hallo!

Ich bin der Meinung das ein Mix die beste Garantie ist, das der Hund selten krank ist. Klar kann man auch da Pech haben, ist aber eher selten. Da gibt es eben keine Überzüchtung.
Wir hatten immer Hunde vom Tierschutz und sind IMMER sehr gut damit gefahren. Die Tiere waren sehr wenig krank.

Jetzt haben wir auch einen Straßenmix und sie ist einfach etwas Besonders. Es gibt einfach keinen einen Hund der so aussieht und auch vom Verhalten her: Unkompliziert. Sie versteht sich mit jedem, wie die anderen Hunde vor ihr auch.
Wir haben für sie gerade mal 200 Euro Gebür bezahlt. Kastriert, gechippt und geimpft sind die Tiere da auch schon.

Papiere sind mir also nicht wichtig.
Auch würde ich für einen Hund keine 1000 Euro zahlen, geschweige den mehr.
Ich würde aber grundsätzlich kein Rassetier haben wollen, auch keinen Labi.

LG Sonja

  • >> Ich bin der Meinung das ein Mix die beste Garantie ist, das der Hund selten krank ist <<

    Ein "Mix" entsteht doch aus mindestens 2 HundeRASSEN, wer sagt denn, dass du nicht in einem Hund gleich beide möglichen rassebedingten Krankheitsbilder vereinst?

    Ich hatte einen DSH-Mix aus dem Tierheim, da soll Labrador oder Rottweiler dringewesen sein (und vielleicht noch was) - sie hatte ab einem Alter von 8 Jahren Rücken- und Gelenkprobleme.

    Für mich persönlich heißt das, dass JEDER Hund, egal woher, egal was drin ist, nicht unbedingt gesünder oder kranker sein muss - ist wie bei allem einfach reine Glücksache.

    • Ich seh das so: Mixe kommen meist nicht von gezüchteten reinrassigen Tieren. Die Eltern sind meist auch Mixe. Straßenhunde eben.
      Die gezüchteten werden ja meist mit der passenden Rasse wieder gepaart.
      Ich denke ich kann schon behaupten das die meisten Mixe keine Rassetypischen Krankheiten bekommen können. Ganz auszuschließen ist das sicher nicht, da geb ich dir Recht.
      Die meisten Rassen sind einfach überzüchtet und das ist für mich ein Grund lieber einen Mix zu nehmen. Mit denen habe ich nämlich die besten Erfahrungen gemacht.
      Da entscheidet noch die Natur und nicht der Mensch, der eine bestimmte Rasse haben will und darauf hin züchtet.

      LG Sonja

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