Hat jemand eine Katze mit Diabetes?

    • (1) 22.01.14 - 12:48

      Hallo,

      ich vermute das unser Strolch (im Mai, wird er 12 Jahre) an Diabetes leidet.

      Hab mir heute einen Termin beim Tierarzt geholt und kurz mit ihm über die Symtome gesprochen .. er vermutet Diabetes oder die Schilddrüse oder die Nieren oder alles zusammen. :-(

      Nun hab ich mich gerade etwas belesen und es deutet schon sehr auf Diabetes hin. Da stellen sich mir gleich 1000 von Fragen. Ich weiß, ich sollte den Termin und die Blutergebnise abwarten aber ich mach mir schon sehr viele Gedanken, was und wie es dann weiter gehen wird. #kratz

      Schlimmsten falls könnte man der Katze Insulin spritz #schock Das konnte ich nach meinem KS nicht mal bei mir machen. Diätfutter, ständige besuche beim Tierarzt? Was hat die Katze für eine Lebensqualität bei dieser Diagnose?

      Ich hab hab noch eine Katze, sein Bruder ist Gesund und mops fiedel dazu hab ich noch zwei Kinder, die kleine gerade mal 4 Monate und bin zu 90% alleinerziehend. Bekomm ich das alles unter ein Hut? Vorallem was könnten da für Kosten auf mich zukommen?

      Hach, ich hab gerade irgendwie Panik vor dem was auf mich zu kommt. #schmoll

      LG Trinchen

      • Hallo,

        wir haben grade unsren 16 Jahre alten #katze einschläfern lassen müssen. Laut Tierarzt ist der Blutzuckerwert beim messen quasi durch die Decke gerauscht. Er hätte eine strenge Diät gebraucht die ich aber nicht gewährleisten konnte. (Unser Nachbar füttert die Katzen ständig mit allen möglichen Sachen)
        Ich hätte ihn drin behalten müssen für ihn als Freigänger eine Qual. Seine Augen wurden langsam trüb ( 30 Meter weiter ist eine Bundesstraße) und er hatte außerdem große Probleme mit Harnsteinen.

        Nach langem hin und herüberlegen mit unser Tierärztin habe ich mich entschlossen ihn in den Himmel zu schicken.

        Ich finde sowas muss man gut abwägen wie Du schon sagst wie viel Lebensqualität ist am Ende noch da ??

        LG und alles gute für die Entscheidung. Dore

        Wir hatten eine Katze mit Diabetes. Hat 2x am Tag Insulin bekommen, war gar kein Problem. Alle sechs Wochen Bluttest (nüchtern) beim Tierarzt.
        Sie wurde 19 Jahre alt! :)

        (4) 22.01.14 - 16:54

        Hi,

        ich hatte mal ein Pfelgekätzchen mit Diabetis. Sie wurde auch gespritzt, was gar kein Problem war. Die Nadel ist sehr kurz und fein. Ich habe sie gefüttert, gestreichelt und nebenbei dann kurz den Pieks gemacht. Hat sie gar nicht richtig gemerkt.

        Warte mal die Ergebnisse ab und versuche, in die Situation erstmal reinzukommen. Falls es wirklich nötig wird zu spritzen, versucht es einfach mal.

        Ihr werdet ja schnell merken ob die Katze sehr unter der Situation leidet oder ob es vielleicht halb so wild ist, wie du jetzt befürchtest.

        LG juju

      • (5) 22.01.14 - 19:22

        Hallo,

        der Plüschpanzer meiner Eltern hat Diabetes (vermutlich durch das Übergewicht, was er schon im Tierheim hatte) und lebt sehr gut damit (außer dass er immer doppelt so viel fressen will wie er darf)

        Zu den Kosten kann ich nichts sagen, da ich ja nicht mehr im Haushalt bin.

        Bei ihm stehen auf jeden Fall gelegentlich Blutabnahmen an, um die Werte zu prüfen.

        Vom Zeitaufwand macht eine Diabetes-Katze ansonsten keinen großen Unterschied. Das Insulin spritzt(e) meine Mutter selbst. Den Kater stört das gar nicht, weil er weiß, anschließend ist Futterzeit. Er versucht auch nicht, sich zu verstecken oder wegzulaufen oder sich anderweilig zu wehren.

        Sie haben mit einer geeignet erscheinenden Dosis angefangen und beobachtet, wie es anschlägt.

        Wenn er gut eingestellt schien (Fell und Katzenklo i.O.), hat meine Mutter die Dosis langsam runter gefahren, wenn er schlecht eingestellt schien, langsam erhöht.

        Seit etwa 2 Monaten spritzt sie gar nicht mehr, und seine Blutwerte sind trotzdem ok.

        Bei ihm hat sich der Aufwand definitiv gelohnt!

        Wenn Dein Tier ansonsten ok ist, solltest Du es probieren

        (6) 23.01.14 - 07:33

        Ich hatte auch mal einen Kater mit Diabetes - nachdem der eingestellt war, war er wieder topfit. Allerdings habe ich bei ihm vor jeder Insulingabe auch noch den Blutzucker gemessen, das war schon aufwendig. Aber selbst an den zweimal täglichen Piks ins Ohr hatte er sich schnell gewöhnt. Der riesige Vorteil bei der Methode war, das ich so feststellen konnte, welche Futtermarke genau seinen Blutzucker in die Höhe treibt. Die wurde dann ersetzt und ich bin gänzlich ohne Diätfutter ausgekommen. Nach zwei Jahren war der Diabetesspuk seltsamerweise vorbei und seine Zuckerwerte lagen ganz ohne Insulingabe im grünen Bereich.

        Tierarztbesuche waren gar nicht so oft - eben weil ich selbst testete. Und die eigentliche Spritzerei ist ein Klacks. Zu den Kosten kann ich Dir leider nix sagen (vergessen) - das Insulin selber war aber nicht soooo teuer - eher die Blutzuckermessstäbchen.

        Grüsse
        BiDi

      • (7) 25.01.14 - 19:45

        hallo trinchen,

        unsere duffy hat mit 14 jahren diabetes bekommen. wir haben zwei klinikaufenthalte und einiges an tierarztbesuchen hinter uns gebraucht in den letzten jahren. aber sie ist noch 18,5 jahre alt geworden mit der diabetes. letzten september musste sie dann leider gehen. aber in den 4,5 jahren mit der diabetes ging es ihr eigentlich die meiste zeit sehr gut.

        das blutzuckermessen (im ohr) hast du schnell raus. wenn sie erstmal eingestellt ist, muss man das auch nicht ständig machen. nur, wenn die katze kränkelt oder durchfall hat oder erbricht oder aus einem anderen grund weniger isst. und das spritzen morgens und abends ist ja eine sache von ein paar sekunden. die katze merkt das ja gar nicht. ich hab sie mir immer geschnappt. zwischen die beine geklemmt. spritze rein und zack fertig. die insulinnadel ist so dünn, dass merkt man als mensch nicht und die katze hat so dicke haut, die spürt da gar nichts.

        alles gute für euch.

        lg
        blucki

Top Diskussionen anzeigen