Alter Hund nimmt immer weiter zu...

    • (1) 23.01.14 - 11:37

      Hallo!

      Die gut 14 Jahre alte Pudeline *(*9/1999) meines Vaters wird immer fetter, obwohl sie oftmals 3-4 Tage das Futter ganz verweigert oder wirklich nur grammweise frisst (mein Vater hat genaue Futteranweisungen von uns - ich kontrolliere das auch!).

      Amelie läuft altersbedingt (und sicher auch gewichtsbedingt) nicht mehr lange Spaziergänge. Auch nicht mehr mit unseren Hunden - leider. So konnte ich früher ihr Gewicht etwas kontrollieren.

      Normalerweise sollte Amelie (Kleinpudel, SH 40cm) max 10kg wiegen. Ideal sah sie mit ca 9,5kg aus. Heute hat sie geschätzt ca 15kg (muss sie heute Abend mal wiegen).

      Mein Vater ist seit gestern wieder im Krankenhaus und Amelie bei uns. Dadurch habe ich jetzt die Möglichkeit, etwas zu unternehmen. Beim TA war mein Vater noch nicht - wollte er aber eigentlich diesen Monat noch hin. Das werde ich übernehmen, aber ich wüsste gerne, was ich den TA fragen kann. Gehe nicht gerne unvorbereitet hin ;-).

      Amelies Fettpolster sitzen an den Rippen (seitlich) und auf der Kruppe. Sie trinkt viel (mehr als unsere beiden zusammen), pinkelt aber "normal". Man muss sie eben regelmäßig wie einen Welpen vor die Tür schicken, damit nichts ins Haus geht (ist bei ihr aber nachweislicher Protest bei uns :-[). Amelie frisst kein Futter dauerhaft - nichtmal selbst gekochtes oder Dosenfutter - ist eine mäkelige alte Dame bei meinem Vater. Bei uns frisst sie meistens das, was "auf den Tisch kommt" - sie weiß nämlich, dass die anderen beiden in Lauerstellung sind und ich ihr das Futter nicht stundenlang stehen lasse sondern max 15min - frisst sie -gut, wenn nicht, dann biete ich es 1-2h später nochmal an und mehr Versuche gibt es dann für den Tag nicht mehr (Mahlzeit gibt es abends). Morgens gibt es nur 3-4 kleine Stückchen Brot mit Wurst, weil unsere beiden Tabletten bekommen und selbst das verweigert sie oft.

      So, nun zur Frage:

      Kennt ihr sowas?

      Was könnte ich am Futter ändern - ich kann ja schlecht einen Vegetarier aus ihr machen, damit sie abnimmt...

      Worauf muss ich bei einem fertige Futter für übergewichtige alte Hunde achten?
      Was könnte/sollte ich unseren TA fragen?
      Was sollte auf jeden Fall geprüft werden?
      Wie motiviere ich das alte Mädel zu mehr Bewegung?

      Danke und Gruß
      Kim

      • (2) 23.01.14 - 11:39

        Ergänzung:

        Erfahrung mit alten Hunden haben wir - unsere beiden wurden 14,5 und 17,5 Jahre alt - aber die waren nie zu fett und haben mit Seniorfutter abgenommen ohne das sie das tun sollten. Deshalb gab es bis zum Schluß das normale Futter.

        (3) 23.01.14 - 12:00

        Naja so ganz weiß ich nicht was du von einem 14 Jährigen Hund noch erwartest. Klar springt er nicht mehr wie ein junges Reh vor zur Wohnungstür und freut sich auf lange Spaziergänge. Meine Hündin war 15 als ich sie einschläfern ließ. Sie war zum Schluss Altersschwach aber auch krank. Sie pullerte viel rein. Klar musst du das alte Tier "erinnern" zum raus gehen. Überleg mal wie mancher Mensch im hohen Alter noch unterwegs ist,oder eher nicht mehr. Geh zum Tierarzt,lass das Tier durchchecken,in dem Alter machen sich Tumore breit,das Gewichtsproblem kann auch von der Schilddrüse herrühren. Das viele trinken kann ebenso Ursachen haben,Herzinsuffizienz oder Diabetes usw.Er wird dich beraten und dir Tips geben zum Futter. Alles Gute!

        • (4) 23.01.14 - 12:21

          "Naja so ganz weiß ich nicht was du von einem 14 Jährigen Hund noch erwartest. Klar springt er nicht mehr wie ein junges Reh vor zur Wohnungstür und freut sich auf lange Spaziergänge. Meine Hündin war 15 als ich sie einschläfern ließ."

          Naja, ich erwarte nichts unnormales. Klar, der Hund ist alt und man muss die Bewegung ans Alter anpassen. Aber Amelie geht 50m zum leer machen - und dreht wieder um. DAS kann es nicht sein. Selbst unser alter, herzkranker Pancho (den wir mit 10 Jahren bekamen!) ging mit 17 noch -tempo und altersmäßig angepasste- 30 bis 60min spazieren. Manchmal packte es ihn und er spielte fangen mit mir, wenn ich ihn anleinen wollte. Er hatte aber auch normales Gewicht.

          Amelie macht NICHTS mehr. Das schiebe ich aber auch auf ihr Gewicht, aber ohne Bewegung wird sie nicht abnehmen. Und mit diesem Gewicht wird sie das Jahr sicher nicht überleben.

          Nun gut, auf die TA-Liste kommt auf jeden Fall Schilddrüse, Herz (sowieso - wir sind das vorbelastet) und Diabetis.

          Danke.
          Kim

          • die Amelie ist ein Individuum, genau wie jeder andere Hund. Und wenn sie bei deinem Vater verwöhnt wird, dann benimmt sie sich halt danach. Ich denke, nicht nur beim Futter wird dein Vater nachgiebig sein, auch was das Gassi gehen angeht.
            Aber lass sie wie schon geschrieben durchchecken. Kann ja wohl hoffentlich nicht schaden

            • klar, jeder Hund ist anders, aber ich kenne sie ja auch nicht erst seit gestern.

              Und in einem hast Du recht: Beim Gassi gehen war mein Vater nachgiebig... es war ihn schlicht zu blöd, seinen Hund hinter sich her zu ziehen... ist ja auch nicht so toll, hätte aber geholfen (ich hab sie immer etwas "angeschubst und nachdem sie merkte, ich will wirklich weiter gehen - ging sie freugi mti und lief sogar vorne weg). Und ohne Leine drehte die Madame einfach um und ging heim bzw. zu uns :-[.

              Gruß
              Kim

              • mir ist noch etwas ein gefallen. Könnte auch sein, dass sie, erst recht wenn sie ein mäkeliger Esser ist, u. U. das Futter verweigert, weil sie ihre gewohnte Umgebung und deinen Vater vermisst

                • Mäkelig ist sie zu 98% bei meinem Vater ;-) und unser "Zuhause" ist eigentlich auch Amelies "Zuhause".

                  Sie ist seit 6 Jahren fast täglich bei uns (meist aber, wenn ich im Büro bin) - mal mit meinem Vater, mal stundeweise oder tageweise alleine (z.B. bei Krankenhausaufenthalten) bei uns. Und sie fühlt sich hier wohl - ist mein Vater mal zwei Tage nicht bei uns, dann haut sie bei Gelegenheit ab und steht bei uns vor der Tür oder rennt so oft zur Haustür, bis mein Vater begreift, dass sie ja zu uns will:-). Und oft will sie auch gar nicht nach Hause - sondern schläft lieber in irgendeinem Körbchen unserer Hunde.

                  Aber das konntest Du ja nicht wissen. Wobei ich nicht leugnen möchte, dass sie meinen Vater vermisst! Sie freut sich immer sehr, wenn er wieder kommt.

                  • eben, eure Gegebenheiten kenn ich ja nicht, konnte ich ja nicht wissen, dass sie praktisch täglich bei euch ist und ihr die Umgebung somit nicht fremd. Ich glaub aber auch, dass sie den Papa vermisst

                    • eben. Aber nichts desto trotz muss sie zum TA. Alles andere wird wohl doch vergeblich sein, wenn wir nicht wissen, was wirklich ist. Und ich will auch nicht, dass sie leidet. Auf die ein oder andere Weise müssen wir Amelie helfen, denn so ist es kein schönes Hundeleben.

      (11) 23.01.14 - 12:32

      Hallo,

      habt ihr der Hündin schon mal rohen grünen Pansen angeboten?
      Leicht, vitaminreich und normalerweise fressen das alle Hunde!

      Es ist jetzt schwer zu sagen, ob das Gewicht steigt, weil sie alt ist und sich kaum bewegt.
      Ich vermute mal, dass dein Vater ihr ab und zu was ins Maus steckt, wahrscheinlich sogar des öfteren.

      Wir hatten früher einen Pudelmischling, der wurde 15 oder 16 Jahre alt. Die Hündin war bis zum Schluss verfressen, leider auch etwas zu dick.

      An eurer Stelle würde ich den Hund einem Tierarzt vorstellen, es könnte auch ein wachsender Tumor sein ..... :-(

      LG Pechawa

      • (12) 23.01.14 - 12:57

        Hi,

        verwöhnt ist sie - das lässt sich nicht leugnen - und hat meinen Vater seit fast 6 Jahren echt gut im Griff bzw. ihn gut erzogen :-p.

        "Ich vermute mal, dass dein Vater ihr ab und zu was ins Maus steckt, wahrscheinlich sogar des öfteren."

        Selbst, wenn er das versuchen würde... die Madame nimmt es bei ihm nicht oder vielleicht in einem von 15 Versuchen. Auch bei anderen nimmt sie gar nichts an. Deshalb kann ich das fast sicher ausschließen. Selbst bei uns, wenn die anderen z.B. ein Stück Fleischwurst bekommen, schuppert sie oft daran - und lehnt dankend ab. Und so geht es mit fast allem. Und es ist in den letzten Wochen eben immer schlimmer geworden mit der Futterverweigerung - dann wieder frisst sie 3 Wochen völlig normal. Leider bekomme ich das nicht immer mit, weil ich arbeiten bin und mein Vater auch nicht jeden Tag Bericht erstattet ;-). Das macht er immer dann, wenn ich nachfrage oder eben was anders ist als sonst.

        Den grünen Pansen werde ich mal probieren. Wenn sie ihn nicht frisst, dann eben unsere Hunde.

        Tierarzt steht ja fest - habe ich ja geschrieben - aber das geht erst, wenn meine Kollegin wieder gesund ist (hoffentlich nächste Woche). Sonst komme ich hier nicht früh genug weg (keine Vertretung - und einer von uns muss da sein - Notfälle ausgenommen). Alternativ dann, wenn mein Vater aus dem KH entlassen wurde.

        Mann, ich will doch nur, dass die alte Dame einen guten Lebensabend hat - und so hat sie ihn nicht. Sonst ging sie wenigstens zusammen mit unseren Hunden gerne spazieren, aber nichtmal das will sie noch :-( auch keine kurze Pipirunde von 15min.

        Naja, ich warte mal ab, was der TA sagt und dann sehen wir weiter. Trotzdem würde ich sie gerne dazu motivieren, sich 3x täglich für 10-15min zu bewegen. Der Kreislauf kommt ja sonst gar nicht mehr in Schwung. Dazwischen kann sie dann schlafen so lange und viel sie will.

        Gruß
        Kim

    (13) 23.01.14 - 12:56

    Hallo,

    ich vermute (auch), das ihr Dein Vater gerne mal einen Bissen abgegeben hat. Wie mein Opa, dessen Hündin lieber Menschenessen als Hundefutter hat und erst seit sie bei meiner Mutter ist, wieder normalgewichtig ist.

    Sämtliche Beteuerungen, dass er ihr nur "sooo wenig" füttert, waren ausschließlich auf das eigentliche Hundefutter bezogen und nicht auf das Keks, das Speckbrot oder den Kuchen zwischendurch. ;-)

    Dass Du sie durchchecken lässt, finde ich dennoch super.

    Meine schon verstorbene Hündin wurde 17 Jahre, hatte nie Gewichtsprobleme und fraß "normal".

    Bewegungsmotivation würde ich bei der Pudeline über Leckerlies machen. Zerkleinern, ausstreuen und suchen lassen. Meine alte Hündin reagierte auf geworfene Frisbees (da klickte das alte Hirn immer noch).

    LG
    Karin

    • (14) 23.01.14 - 13:06

      Hi,

      danke auch Dir.

      Wie ich vorher schon geschrieben habe: Extras kann ich fast zu 100% ausschließen, weil Amelie nur gaaaanz selten überhaupt mal was annimmt.

      Amelie hat nie gelernt, wirklich mit der Nase etwas zu machen oder zu spielen. Sie wurde bei einem Züchter geboren, was BOB2001 ihrer Rasse, hatte einmal Welpen. Und dann wurde sie zum Wanderpoakl, weil erst Herrchen starb, dann Frauchen, die Kinder sie nicht wollten. Dann kam sie zu Bekannten meines Vaters und dann zu ihm.

      Erst die letzten 6 Jahre sind bei ihr ein konstantes Leben. Als sie kam, lief sie nur auf Asphalt - und nur "bei Fuß" mit hoch erhobenem Kopf. Es ging kurz zum lösen auf den Grünstreifen - und sofort wieder "bei Fuß". Armer Show-Hund :-(. Sie lernte erst durch unsere Hunde, dass man schnüffeln kann und dass die Leine länger als 1m ist und man im Freilauf auch mal richtig rennen kann. Deshalb habe ich so große Mühe, sie irgendwie zu Bewegung zu animieren - sie ist weder Spielzeug- noch Leckerchenjeck.

      Aber versuchen werde ich es trotzdem. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

      Ich scheue mich halt einfach, sie jetzt zu irgend was zu zwingen - besonders was Spaziergänge betrifft - solange ich nicht weiß, ob die Bequemlichkeit wirklich nur am Fett bzw. Alter liegt. Es können ja auch Schmerzen sein oder das Herz oder...

      Es ist ja nicht unser erster alter Hund... selbst unser Bernhardiner war mit fast 14 noch bewegungsfreudiger. Deshalb frustriert mich das so, weil ich ihr im Moment so gar nicht helfen kann.

      Gruß
      Kim

      • (15) 23.01.14 - 14:57

        Ach, so ein armes Weibi. :-( Klar, dann haben meine Tipps wenig bis null Sinn.

        Bei euch ist sie in guten Händen. Besser spät als nie. Alles Gute dabei.

(16) 23.01.14 - 13:14

auf jeden Fall auf Diabetis testen lassen, und Schilddrüsenunterfunktion.

Das sie sich nicht mehr so viel Bewegen mag ist halt so bei alten Hunden....ist bei Menschen ja nicht viel anders.
Und wegen Futter....hm....vielleicht mal Dosenfutter? Also weiches futter......sie hat sicher auch schon Zahnprobleme in dem Alter

  • (17) 23.01.14 - 13:22

    Hi,

    danke auch Dir.

    Klar bewegen sich alte Hunde weniger / anders, aber sie bewegt sich eigentlich gar nicht mehr freiwillig :-(.

    Futter: ich kann gar nicht mehr zählen, was wir alles probiert haben... Dosenfutter, Trockenfutter trocken, Trockenfutter eingeweicht, selbst gekocht/roh, usw. nichts frisst sie dauerhaft. Nichtmal die gute Hundewurst vom Metzger. Ist natürlich auch ein Stück weit ein Fehler meines Vaters, der auf ihre Sonderwünsche immer reagiert hat - und jetzt kommt wohl der Altersstursinn noch dazu. Gestern frass sie doch glatt 30g von unserem Trockenfutter. Das werde ich weiter versuchen, aber von den Mengen kann sie eigentlichnicht satt werden - mehr setzt aber an.

    Na, ich warte mal ab, was der TA sagt.

    Gruß
    Kim

    • (18) 23.01.14 - 14:57

      Hi, kann es sein das sie Schmerzen hat??? bei Hunden merkt man das oft sehr spät,erst wenn nix mehr geht. Das würde auch die Bewegungsunlust erklären... Jetzt Spielchen und mehr Bewegung machen wäre dann fatal... Da muß man auch an Kreislauf/Herz denken. lass sie erst vom Tierarzt scecken bevor du was falsches machst.Zähne könnten auch die Ursache sein, lass auch das bitte schecken.
      Lg Elfi

      • (19) 23.01.14 - 15:05

        Hi,

        hmmm... Schmerzen - möglich. Unsere Spitzhündin hat auch sehr spät angezeigt, dass sie Schmerzen hat (Bauchspeicheldrüsentumor). Da war es aber zu spät, um ihr zu helfen :-(.
        Anfassen kann ich sie überall - und aufs Bett hüpfen kann sie auch noch, die dicke Schnecke ;-) - hat sie heute Morgen bewiesen. Aber das heisst ja nichts. TA muss nächste Woche sein - egal wie.

        Mit mehr Bewegung meinte ich eigentlich sowas wie 3x täglich 10-15min in Amelies Tempo gehen - kein "Leistungssport". So "viel" läuft sie mit meinem Vater schon lange nicht mehr.

        Danke für den Denkansatz!

        Gruß
        Kim

(20) 23.01.14 - 14:48

Hi, könnten es Wasseransammlungen sein??Wenn sie viel trinkt Diabetes?? Tumor??
Falsches Futter (nicht die Menge, Zusammensetzung,viel Getreide)?? du siehst es gibt viele Möglichkeiten... Tierarztbesuch wäre schon ziemlich dringend anzuraten.....
Lg elfi

  • (21) 23.01.14 - 15:01

    Hi,

    TA hab ich ja geschrieben, dass ich fahre. Geht aber diese Woche nicht, weil ich kein frei bekomme - und da sich das ganze über Wochen aufgebaut hat, wird es jetzt auf ein paar Tage nicht ankommen.

    Für Wasseransammlungen finde ich es zu hart - und die "Packen" sitzen tatsächlich oben auf der Kruppe und an den Seiten der Rippen. Unterm Bauch ist nichts, an den Beinen nicht, am Hals nicht. Aber möglich ist es ja trotzdem, denke ich. Danke!

    Futter: Amelie bekommt -auf unsere "Anweisung" hin, getreidefreies Futter. Trocken wie Naßfutter. Einzige Ausnahme: Reis - aber der enthält kein Gluten. Aber die Zusammensetzung ansonsten müsste ich mir vielleicht genauer anschauen. Vielleicht ist zu viel Fett drin oder zu viele Kalorien. Guter Denkanstoß.

    Gruß
    Kim

(22) 23.01.14 - 16:35

Hallo!

Für mich klingt das sehr nach was organischem. Das Fett ist ungleichmässig verteilt, wirklich viel fressen tut sie auch nicht (die Ration ist ja sicher ihrem Zielgewicht angepasst, nicht ihrem tatsächlichen Gewicht?), dazu das viele Trinken.

Fast als würde der Körper irgendein Masthormon in großen Mengen produzieren, das kann Insulin sein, aber auch ein Wachstumshormon. Also vielleicht richtung Bauchspeicheldrüse/Nebenniere/Gehirn ein Tumor der das Ganze Amok laufen lässt?

Wäre sie "nur dick" dann wäre die Verteilung eine andere und sie würde mehr fressen...

  • (23) 23.01.14 - 16:54

    Hi,

    danke auch Dir. So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich werde versuchen, spätestens Dienstag beim TA zu sein. So kanne s jedenfalls nicht weitergehen.

    " (die Ration ist ja sicher ihrem Zielgewicht angepasst, nicht ihrem tatsächlichen Gewicht?),"

    Genau so ist es. Ich habe sogar nochmal reduziert - und trotzdem wird es mehr. Zumindest optisch wird sie immer breiter. Erinnert mich so ein bisschen an ein Pferd mit Cushing.

    Cushing... das gibts sicher auch beim Hund... warum bin ich da nicht früher drauf gekommen. Gehe gleich mal googlen und hab dann noch einen Punkt für den tA!

    Danke und gruß
    Kim

    • (24) 23.01.14 - 17:20

      Dann kann es wirklich nicht am Futter liegen, und die wenige Bewegung ist vielleicht ein verstärkender Faktor, aber mehr auch nicht.

      Irgendwas muss ihren Gundumsatz extrem runter gefahren haben, wobei natürlich auch Wassereinlagerungen möglich sind, die können auch sehr prall sein, und sind bei Hunden auch schlecht auszumachen mit dem Fell.

      Cushing gibt es wohl bei den meisten Säugetieren, aber beim Hund scheint da eher der Bauch zu wachsen, ebenso der Apetit, aber ausschließen kann man es nicht.

      Es wird sowieso ein großes Blutbild anstehen, für Schilddrüsenwerte, Glukose und HbA1c, Tumormarker und Rheumawerte, da kann man sicher auch gleich das Kortisol bestimmen. Gerade bei der Blutuntersuchung würde ich vorschlagen gleich ALLES zu untersuchen was nur geht, dann braucht ihr nicht lange rätseln.

(25) 24.01.14 - 09:37

hallo kim,
entgegen vieler meinungen hier denke ich nicht, dass es daran liegt, dass dein vater ab und an mal was vom tisch gibt. deine kurzbeschribung (vermindertes fressen, trotzdem gewichtszumahme, antriebslosikgeit, stammfettsucht, vermehrtes trinken) lässt leider klar eine krankheit vermuten.

einmal wird gefragt was du von so einem alten hund erwartest... natürlich keine beteiligung mehr am hundesport, aber eine normales senioren leben bei dem man dem hund zipperlein nimmt wenn man es kann, und was sie zeigt ist kein normales und "glückliches" senioren leben.
geh am besten nüchtern mit ihr zum TA (trinken darf sie, nur fressen sollte sie an dem morgen nicht). nehme zusätzlich noch eine frische urinprobe mit. wenn der TA keine masse oder wasser ansammlung feststellt ist es gut möglich, dass er oder sie als nächstest einen großen alters check macht (da ist auch die schilddrüse dabei, die bei "normalen" großen checks nicht dabei ist). wenn sich dann der verdacht cushing erhärtet kann man mit dem urin einen ausschluß test machen. die korrekte cushing abklärung ist nämlich etwas aufwendiger und wenn der urin test negativ ist, dann hat sie ganz klat kein cushing und man kann sich den aufwendigen test sparen. wenn der urin positiv ist, dann kann sie cushing haben, muss es aber nicht, es ist ein ausschlußtest.
geht auf jedenfall zum TA, es ist mölglich, dass sie etwas hat bei dem man recht simpel mit tabeletten wieder eine bessere lebensqualität erreichen kann.
gruß

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