Manchmal bin ich sie so leid :(

    • (1) 09.02.14 - 23:00

      Hallo zusammen,

      Mein Mann und ich haben uns in unserem jugendlichen Leichtsinn zu Beginn unserer Beziehung zwei deutsche Dogggen Welpen gekauft.
      Meine Hündin war mein Baby. Ich hab alles getan damit es ihr gut ging. Der erste Urlaub hätte fast nicht stattgefunden weil ich sie nicht in die Pension geben wollte (dabei hatten wir uns mehrer angeguckt und eine tolle gefunden). Hab am Tag der Abfahrt nur geheult.

      Als ich angefangen hab zu Arbeiten, konnte ich sie sogar mitnehmen.

      Dann wurde ich schwanger, musste sofort aufhören zu Arbeiten. Da hatte ich den ganzen Tag Zeit für mein Häschen, stundenlang sind wir spazieren gegangen. Jeden Abend hab ich sie ewig gestreichelt und ich immer gute Nacht gesagt, ihr sogar Küsschen gegeben. Mein Baby halt ;)

      Dann kam die Geburt, ich war so traurig weil ich ja einige Tage ins KH musste. Als ich wieder mit Baby Heim kam, habe ich mich plötzlich so vor den Hunden geekelt. Ich mochte sie nicht anfassen. Überall Hundehaare.

      Naja, es besserte sich, aber auch nach 1,5 Jahren ist es noch nicht wie früher. Es gibt Tage da streichle ich sie nicht mal. Ich bin es so leid immer zu putzen, überall Haare und Sabber, die Wohnung riecht immer nach Hund, das Auto ist immer dreckig. Sie tut mir so leid, mein Mann nimmt die jetzt schon 2x pro Woche beide mit ins Büro, damit ich sie von den Füßen hab. Mich nervt es, am We immer mit Kind und Hunden los zu müssen. Manchmal wünsche ich mir sogar, dass sie endlich nicht mehr da sind #schmoll

      Wie kann ich so gemein sein? Wie kann sich das so verändern? Abgeben kommt trotz allem nicht in Frage. Sie sind bald 8 Jahre bei uns. Aber ich habe oft gar keine Freude mehr an ihnen. Dabei macht sie nix falsch, ist super erzogen und macht das auch mit dem Kind toll mit. Manchmal hasse ich mich echt dafür. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich wieder Spaß an ihr finde und ihr gerecht werde?

      • Sei lieb zu ihnen, Herrgottnochmal!

        "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
        aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry

        Sarkasmusmodus an > Die Lebenserwartung von Doggen beträgt nur 6-8 Jahre. Bald hat du es überstanden < Sarkasmusmodus aus

        Und schaff´ dir bloß keine Tiere mehr an, die Arbeit machen, Haare verrlieren, riechen oder atmen und pupsen. Kauf dir einen Tamagotchi...

        • (3) 10.02.14 - 08:35

          Ich finde Deine Antwort empathielos. Dem Ausgangstext ist zu entnehmen, dass die TE selber unter der Situation leidet, sich selber als "gemein" empfindet und bezeichnet und um Rat bittet, wie sie wieder positivere Gefühle entwickeln kann.

          Sie ist ehrlich - Gefühle kann man nicht erzwingen, auch nicht mit "Herrgottnochmal".

          Es gibt so viele Menschen, die lassen ihre Tiere einfach vor sich hinvegetieren, kümmern sich gar nicht mehr, gehen mit den Hunden gar nicht mehr raus, und machen sich KEINE Gedanken darüber.

          Da kommt jemand und wendet sich ehrlich mit seinem Problem an andere Menschen und dann so eine Antwort. Finde ich schwach und sie hilft auch nicht.

          Dass das, was sie tut schlimm ist, weiß sie doch selber. Schreibt sie doch. Muss man doch nicht noch mal drauf treten. Damit kann man auch keine Gefühle (wie Ekel etc. ) verändern.

      • Ja, herzlichen Dank für deine Antwort,viel weniger hilfreich hätte sie nicht sein können.

        Du scheinst meine Situation leider nicht verstanden zu haben und stellst es dar, als hätten sie es nicht gut bei uns und greifst mich an. Schade.

        Ich bin mir meiner Verantwortung sehr wohl bewusst, daher kommt keine Abgabe in Frage. Und ich bin auch nicht gemein zu den Hunden oder derartiges. Ich hatte lediglich nach einem Tipp gefragt, der mir wieder mehr Freude an ihnen bringen könnte.

    Bekomm noch ein Kind. Die Gelassenheit kommt mit der erfahrung. Beim ersten Kind sind viele Mütter noch in Panik wegen Bazillen und allem - beim zweiten nehmen die meisten alles deutlich gelassener und kriegen keine Zustände mehr wegen ein wenig Hundesabber.

    Kann es sein dass du ne Wochenbettdepression verschleppt hast?

    Musst du jeden Tag mit den Hunden und Kind alleine raus? Kann es sein dass du an der Belastungsgrenze bist mit Hunden, Kind und Haushalt. Meistens kommt so etwas nämlich davon. Im Moment siehst du vielleicht nur die zusätzliche Arbeit.

    Geht dein Mann unter der Woche mit den Hunden raus? Warum musst du am WE mit Hunden und Kind raus? Wenn ich die Möglichkeit habe lass ich die Kinder auch mal bei meinem Mann und geh allein mit meinen Hunden laufen. Das tut mir dann richtig gut. Vielleicht brauchst du mal wieder ein paar positive Erlebnisse mit deinen Hunden.

(10) 10.02.14 - 09:39

hallo

ich denke du bist eine erwachsene Frau und Mutter. Du musst dir einfach bewusst sein das es EURE hund sind die zu euren leben dazu gehören.

Dreck, Hundehaare....ja das haben Hunde so an und es ist kein Weltuntergang. Versuch einfach über den dingen zu stehen. du kannst nicht immer alles sauber putzen und es muss nicht immer alles sauber sein.
sauge einmal am tag, das geht recht schnell und muss reichen.

Es ist natürlich schon traurig das du deinen hund offenbar so garnicht mehr richtig magst, andernfalls verstehe ich nicht wieso du ihn nicht mehr gerne streichelst.

sorge für entlastung. kann dein freund am abend immer mit beiden hunden gehen und auch am wochenende?

könnt ihr am we nicht auch mal was ohne die hunde unternehmen?? ich schleife meinen hund auch nicht überall mit hin, er muss dann eben mal ein paar stunden alleine bleiben oder wir bringen ihn zu seiner hundesitterin

ich glaube du darst nicht aus dem blick verlieren das es DEIN hund ist, er gehört zu dir/eurer Familie.

wenn du ein 2. Kind bekommst dann kannst du für das erste auch keine antisymphatie entwickeln weil es vielleicht mist baut, während das leben alleine mit baby soo schön sein könnte.

(11) 10.02.14 - 09:57

Hallo!

Damals als ich mit meiner Tochter schwanger war, hatten wir auch einen Hund. Ich musste sogar 6 Wochen im KH bleiben und mein Hund hat da ziemlich gelitten. Sie war zu der Zeit sehr viel alleine. Mein Mann musste arbeiten. Hat in den Pausen dann den Hund ausgeführt. Sie kam damals wirklich zu kurz. Ich fühlte mich echt sehr schlecht. Als ich wieder da war, hatte sich zwischen uns gar nichts geändert. Klar ist das mehr Arbeit mit einem Baby dann dabei, aber ich finde man kann das auch sehr positiv gestalten. Wir haben damals in einem Hochhaus gewohnt. Ich bin jeden Tag 2 mal mit dem Hund raus. Einmal Morgens und Nachmittags. Das Baby war IMMER dabei. Später wurde dann eben der Spielplatz mit eingeplant, oder auch mal eine Eisdiele als Ziel. Abends ist mein Mann gegangen. Wir hatten um uns herum Felder und Wege. Später bin ich mit Fahrrad gefahren (wie früher halt) mit einem Anhänger fürs Kind hintendran.

Ich hab mich nicht gefragt ob ich das will oder nicht, ich habs einfach gemacht.
Mit dem Hund haben wir dann auf den Feldern gespielt, für das Kind war das immer toll.
Ich weiss ja nicht was eure Hunde alles dürfen. Bei uns war die Couch Tabu und später auch das Obergeschoss. So gab es immer Räume, die 'Hundefrei' waren. Ebenso kommt bei uns kein Tier ins Bett. Alles so Dinge die wir von Anfang an so hatten.

Jetzt haben wir einen 'neuen' Hund und den Staubsauger stelle ich gar nicht mehr weg. Ich muss auch öfter saugen als wenn man ohne Hund ist. Wenn man Tiere hat, hat man auch Dreck den man weg machen muss.
Deine Tiere sind ja nicht dreckiger als vorher, nur du siehst das jetzt wohl und es stört dich mehr.

Welche Rolle übernimmt dein Mann? Geht er wenigstens Abends mal mit den Hunden, oder am Wochenende? Das du dauernd laufen musst, würde ich so gar nicht einsehen. Es sind ja EURE Hunde und wenn er da ist, kann er sich doch daran beteiligen. Natürlich istg es schön das er sie 2 mal zur Abeit mitnehmen kann, aber das ändert ja auch nichts an dem Problem. Wenn sie wieder kommen, kannst du sie ja immer noch nicht besser leiden.

Ich finde schon das du da ein psychisches Problem hast, wenn du dich plötzlich vor deinem Hund ekelst. Das man pingeliger wird, kenn ich auch von mir, wenn man ein Baby oder Kleinkind hat, aber so extrem war das bei mir nicht. Ob man dann bei einem 2 Kind gelassener wird......nein, wenn man so einstellt ist, denke ich das nicht.

So doof das klingt, die Tiere werden nicht ewig bei euch sein und ihnen und auch euch eine schöne Zeit zu geben, sollte doch kein Problem sein. Ohne Kind hatten ihr ja eine schöne Zeit.

Was ich dir raten kann ist nur, das du das wieder lockerer sehen solltest. Vieleicht auch mal was ohne das Kind mit den Hunden zu machen. Lass deinen Mann mal auf dein Kind aufpassen und konzentriere dich mal einige Zeit wieder auf den Hund/die Hunde.
Geh mal lange spazieren, spiele wieder mit dem Hund/den Hunden und genieße diese Zeit. Mach mal wieder Dinge die ihr früher so gemacht habt und was dir gefallen hat.
Ich kann mir auch gut vorstellen das dir diese Zeit auch fehlt.
Ich würde auch nach Möglichkeiten suchen Spaziergänge Interessanter und Abwechslungreicher zu machen.

Versuchs einfach mal. Vielleicht kommt die Zuneigung wieder.

LG Sonja

  • (12) 10.02.14 - 10:13

    Danke, das hat mir sehr geholfen. Das ist eine tolle Idee, dass ich mal nur mit Hund gehe.

    Mein Mann nimmt seinen Rüden immer mit ins Büro und er hat oft angeboten abends mit den Hunde zu gehen. Da hab ich aber dann ein schlechtes Gewissen wenn sie tagsüber nur in den Garten kommt. Ergo, ich packe wieder Hund, Kind, Laufrad, Kinderwagen und ziehe los. Mir fehlen einfach 2 Hände. Anfangs war das okay als das Kind noch im Kiwa lag.

    Ach ja und mir ist doch sehr daran gelegen klarzustellen, dass ich mich nicht mehr vor den Hunden ekle, das war nur in der ersten Zeit. Ich habe schlicht das Gefühl, niemandem gerecht zu werden: Dem Hund nicht, dem Kind nicht und dem Haushalt nicht. Sind wir zusammen draussen trödeln wir da lang, der Hund langweilt sich. Das Kind würde gern auf den Spielpatz, da kann ich keine Dogge mit hinnehmen.

    Dachte es hätte jemand einen Tipp, manchmal ist man ja “betriebsblind“. Ich weiß ja das andere das auch schaffen und es klappt. Mir fehlt nur leider die Freude.

    • Tulpenkind,

      es tut mir sehr leid, dass dich mein erstes Posting nicht erfreut hast und du dich angegriffen fühlst. Mag sein, dass ich mich da im Ton vergriffen habe. Das lag wohl auch an der Uhrzeit meines Postings.

      Leider kann ich mich jedoch nicht in den Reigen derer einreihen, die dir ratsame Tipps im Umgang mit den Hunden geben. Denn die weißt du ja eigentlich selber.

      Und wie du eben ganz klar schreibst, dir fehlt die Freude.

      Wie, glaubst du, soll denn der Funke Freude an deinem Hund wieder entfacht werden?
      Das geht nicht von Außen, das kommt ganz alleine aus deinem Herzen.

      Da hast du nun schon einen Familienhund, der nach deiner Beschreibung ideal ist. Alles klaglos mitmacht, genügsam ist, für einen freundlichen Blick, ein gutes Wort und ein liebevolles Streicheln seines Frauchens alles erträgt.

      Nur du alleine kannst dich überwinden, deinem Hund die Liebe zurückzugeben, die er fraglos für dich empfindet. Wie du das anstellen sollst, kann dir wohl leider niemand raten.

      Vielleicht hilft es, sich an die guten Zeiten zu erinnern. So wie bei einem Fotoalbum.
      Ich drücke die Daumen, dass du den Weg zu deinem Hund wieder findest. Denn sicher steht er da schon und wartet auf dich. Und der wird nicht fragen, wo du so lange warst. Sondern einfach glücklich sein, dass du da bist.

      • >> Ich drücke die Daumen, dass du den Weg zu deinem Hund wieder findest. Denn sicher steht er da schon und wartet auf dich. Und der wird nicht fragen, wo du so lange warst. Sondern einfach glücklich sein, dass du da bist <<

        Schön geschrieben.

        Deine Worte treffen mich echt hart. Du hast so recht. Werde mir das zu Herzen nehmen, vielen Dank.

        Vielen Dank euch allen, das sind sehr hilfreiche Denkanstösse.

        Werde mich heute mit meinem Mann zusammensetzten und eine neue Wochenstruktur besprechen um Zeit für den Hund und mich zu schaffen.

        Einige Sachen werden bei uns nicht so umsetzbar sein, aber das wäre sinnlos zu diskutieren (der Hund hat noch NIE irgendwas apportiert außer Aas :-[, und ohne Kiwa gehts noch nicht, dafür fährt er noch nicht gut genug Laufrad sie) aber vieles klingt echt gut und leicht umsetzbar, da stellt man sich die Frage warum man da selbst nicht drauf kam.

        Und: klar hat der Kleine Spaß an den Hunden, allerdings nicht besonders lange, da sie ja quasi immer da sind.

        Nochmals herzlichen Dank an euch!!

    (17) 10.02.14 - 11:03

    Hi,

    "Ergo, ich packe wieder Hund, Kind, Laufrad, Kinderwagen und ziehe los"

    Mein Tipp: setze Prioritäten, die dem Tagesablauf angepasst sind.

    Tagsüber hast Du "nur" einen Hund zu Hause. Wenn Dein Kind wach ist, gefrühstückt hat, dann geh mit beiden 20min raus. Binde Dein Kind mit ein - z.B. Bällchen werfen, Sitz/Platz machen lassen und Kind gibt Leckerlis etc. Es gibt da viele Möglichkeiten und die Kleinen sind dann mega stolz.

    Lass das Laufrad zu Hause (gemütlich 20min gehen schafft auch ein 1,5 Jahre altes Kind) wenn möglich, und lass Dein Kind "ganz wichtig" sein, indem es das Ende der Leine festhalten darf (ich hab dann immer so getan, als würde unser Sohn -in dem Fall- den Strick meiner Stute alleine halten;-) - fand er immer toll).

    Nachmittags machst Du das nochmal, lässt Deinen Hund Leckerchen suchen, arbeitest ein wenig mit ihr, Dein Kind kann in der Zeit in Maulfwurfshügeln buddeln oder so und dann bringst Du den Hund nach Hause und gehst mit Deinem Kind auf den Spielplatz.

    So, und wenn Dein Mann abends nach hause kommt, dann drück ihm euer Kind in die hand und ann gehst Du mit DEINEM Hund alleine raus. Muss ja nicht täglich sein, aber alle 2 Tage und am WE sollte das doch gehen - zumal Dein Mann sie 2 Tage mitnehmen würde. An den Anderen tagen gehst Du mit Kind und Hund in den Garten, spielst mit dem Hund (Kind mit einbinden - dann wird es auch nicht langweilig) mehrmals täglich, arbeitest im Garten mit dem Hund, versteckst Leckerchen etc.Das sind alles Dinge, die problemlos in 10-15min gemacht sind - und das schlechte gewissen ungemein beruhigen. Der Hund kann danach irgendwo schlafen und Du hast Zeit für Dein Kind und den Haushalt.

    Kleine Beschäftigungsetappen mit dem Hund sind alleine leichter zu bewältigen, als einmal am tag eine große Etappe!

    Der Haushalt muss nicht perfekt sein - und mit einem kleinen Plan, was man wann tun muss, hilft auch - und binde Deinen Mann mit ein. Ich habe meinem Mann auch geholfen, als unser Sohn klein war, obwohl ich VZ gearbeitet habe (mein Mann ist seit 11 Jahren beim Kind zu Hause). Wir hatten damals 2 Hunde und ein Pferd - und alles ging eben nicht für einen alleine.

    Du schaffst das schon!

    Viele Grüße
    Kim

    >>Mein Mann nimmt seinen Rüden immer mit ins Büro und er hat oft angeboten abends mit den Hunde zu gehen. Da hab ich aber dann ein schlechtes Gewissen wenn sie tagsüber nur in den Garten kommt. Ergo, ich packe wieder Hund, Kind, Laufrad, Kinderwagen und ziehe los. Mir fehlen einfach 2 Hände. Anfangs war das okay als das Kind noch im Kiwa lag.<<

    Stell dein schlechtes Gewissen in die Ecke - davon habt ihr beide nichts. Tagsüber in den Garten ist sicher nicht der optimale Ersatz für Gassirunden, aber ist zu verschmerzen, wenn Du Dich von deinem Mann nach Feierabend mit dem Kind ablösen lässt und Du Dich in die Hundeklamotten wirfst und Du dein erstes Baby bei ner Stunde Gassigehen neu entdeckst. (Dürfen Doggen 1 Stunde gehen, oder ist das wegen der Gelenke ein Problem?)

    Erinnere Dich an alte Gewohnheiten die ihr vielleicht vor dem Kind beim Gassi hattet und baue das als festes Tagesritual mit ein. Es dauert vielleicht ein paar Tage bis sich das neu gefunden hat, aber schlußendlich habt ihr als Familie alle was davon.

    Dein Mann hat pro Tag intensiven Kontakt zum Kind ohne die behütenden Mamaaugen im Rücken ;-) und entwickelt ganz eigene Abläufe für die Zeit in der Du mit dem großen Baby unterwegs bist. Deine Hündin wird die Zeit mit Dir alleine sicher gerade zu aufsaugen, weil ihr dann die alleinige Aufmerksamkeit von Dir gewiss ist und Du hast Zeit den Kopf freizukriegen und bist dann bestenfalls wieder etwas gelöster.

    Alles Liebe und gutes Gelingen
    netty

    P. S. Haustiere streicheln, senkt den Puls und es beruhigt das Gemüt!
    Deshalb wünsche ich mir für Euch das Du die Innigkeit wieder zulassen kannst, die Du vor dem Kind hattest - es wird natürlich nicht zu 100 % sein, weil dein Tagesablauf ein anderer ist. Ein paar Mal über den Tag verteilt 2 Minuten streicheln an ihren Lieblingsstellen und ein Kuss auf die Stirn (meine Hündin liebt das z. B. sehr ;-) ) tut Euch bestimmt beiden gut.

    warum kann dein 1,5 jahriges kind nicht in eine kinderkarre? mit lauf rad ist ja wirklich nervig. ich gehe jeden tag 3-4 stunden mit unserem hund, einmal davon 1,5 stunden mit dem jüngsten im kiwa. und er ist jetzt schon 3 geworden.

    lg sportskanone

    (20) 10.02.14 - 12:42

    Hallo!

    Na, wenn du tagsüber nur einen Hund hast, dann sollte das doch klappen.
    Du musst dir einen Plan machen. Bei mir war meine Tochter immer dabei wenn es mit dem Hund raus ging. Als sie laufen konnte, ging es nach dem Spaziergang auf den Spielplatz. Hund wurde vorher Zuhause abgesetzt. Bei uns was das normal. Hund musste raus, Kind ja auch irgendwie also ist man gegangen.
    Meine Tochter hat so auch gelernt zu werfen. Sie hat ihm dann später den Ball geworfen, oder eben Stock. War zwar nicht sonderlich weit, aber Spaß hatten alle dabei. Leine halten war bei meiner Tochter auch immer angesagt.
    Die Freude an dem Hund kommt wieder, aber dazu musst du dich auch mit dem Hund beschäftigen. Auch im Garten kann man viel machen, wenn du einen hast. Bei schönem Wetter bauen wir Hindernisse auf, trainieren mit dem Hund, spielen eben. Okay, meine Tochter ist jetzt 10, als sie jünger war, hat sie zugeschaut oder hat mit geholfen aufzubauen. Früher ist sie auch über die Hindernisse geklettert oder gesprungen.
    Das dein Kind da noch nicht so flott ist, ist klar. Ich habe meist dem Hund den Ball geworfen, er ist gerannt und hat sich bewegt. So hatte sie ihren Spaß und das Kind konnte rumtüddeln wie es wollte.
    Ich weiss nicht wie ihr wohnt. Bei uns ist alles immer Ländlich, so das ich auch Möglichkeiten habe den Hund frei laufen zu lassen.

    Übrigens: Wenn das Kind Laufrad laufen kann, brauchst du kein Kinderwagen. Du musst ja jetzt nicht Stundenlang gehen. Such dir eine Strecke wo man auch gut mal Pause machen kann und dann haut das auch hin.
    Meine Tochter konnte man 'nur' Zufuss nicht mitnehmen. Die braucht Laufrad, Puppenwagen, Dreirad usw. um motiviert zu sein.
    Die Aussicht danach auf den Spielplatz/Eisdiele zu gehen hat ebenfalls gut geholfen. ;-)

    LG Sonja

Hallo!

Da ich so ein großer Gewissensmensch bin, sehe ich in erster Linie die Situation aus "den Augen des Hundes/der Hunde":

Frauchen kommt nach längerer Abwesenheit mit einem kleinen Mensch nach Hause und alles ist anders.
Sie hat mich nicht mehr gern, streichelt nicht mich, sondern nur noch das Baby.
Frauchen, meine beste Freundin, ist nicht mehr da, was hab ich denn falsch gemacht?

BITTE BITTE sprich mit jemandem, der sich damit auskennt, denn ich glaube auch, dass es sich dabei um eine psychische Sache handelt, denn jemand, der vorher seinen Hund so abgöttisch geliebt hat, der hat wirklich ein Problem!

Alles Gute!

Hallo,

"sie sind bald 8 Jahre bei uns..."

Dann wird es sich wohl bald natürlich regeln. Soweit ich informiert bin, leben so große Hunde nicht so lang. Die älteste Dogge, die ich kenne, wurde stolze 9 Jahre alt. Und eine stark haarende Dogge kenne ich auch nicht.

Nebenbei: ich kenne einige Doggen, weil ich ehrenamtlich im Tierschutz arbeite. Was mich persönlich von einer Wohnungshaltung abhalten würde, wäre das doch stärkere Sabbern.

Deine Hunde sind also hoch betragte Senioren.

Und nein, ich kann deine Gefühle nicht nachvollziehen.
Ehe ich meine Tiere abgeben würde, würde ich lieber den Poppsi hochkriegen und notfalls dreimal mehr staubsaugen.

LG

Nici

  • Bitte richtig lesen: Abgabe kommt auch für uns nicht in Frage. In diesen Alter sowieso auf keinen Fall.

    • Eine Abgabe wäre aber für das Tier (jetzt in dem Alter wohl eher nicht mehr) vielleicht gar nicht das größere Übel gewesen.

      Ich kann Dein Problem nicht verstehen, eine wohlerzogene 8jährige Dogge wird doch leinenführig sein und auch vernünftig frei laufen können und das Kind kann dann eben nicht den ganzen Fuhrpark jedes Mal mit zum Spaziergang nehmen...

      LG,

      W

Hallo,

Du hast ja schon viele gute Tipps bekommen ich habe zu den andren auch noch einen .

Die erste große Runde morgens gehört meinen Hund da hat das Kind einfach mit zu ziehen meine saßen laaange in der Karre. Da habe ich auch nicht verhandelt diskutiert oder sonstwas....

Die zweite Runde dagegen gehört dem Kind/ern da macht es nicht s wen sie 20 Minuten einem Käfer zukucken. Der Hund muss dann eben so lange sich allein beschäftigen oder den Ball holen oder oder oder.....

Was den Ekel angeht. Ja ich kann Dich verstehen. Ich/Wir haben schon immer Hunde und seit ca 1 Jahr finde ich Hundehaare einfach nur noch eklig. Früher hat mich das nicht gestört. Warum das so ist weis ich nicht aber ich lebe halt einfach damit. Ich aber auch wen die beiden irgendwann verstorben sind und wir möchten immer noch einen Hund dann muss es ein Rasse sein die NICHT haart.

LG dore

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