Kaninchenvergesellschaftung was meint ihr?!

    • (1) 13.02.14 - 07:54

      hallo ihr lieben,
      am sonntag lag unser sorgen kaninchen tod im stall:-(, wir waren total geschockt und furchtbar traurig....
      unser weibchen trauert sehr, sie sucht ihn usw
      am dienstag haben wir uns aus dem tierschutz bund ein neues angesehen mit unser LILLY zusammen das erste treffen war ok...also kam roger mit nach haus....
      Gestern haben wir dann die küche mit 2 verstecken ausgelegt und futter.....und beide kaninchen zum weiteren kennenlernen rein....
      puh ich war ganz schön erschrocken, roger sofort zu ihr hin sie rannte weg...da flog das fell sobald er ihr zu nah am po kam klopfte sie mit den hinterläufen und sprang durch die küche...(scheint ja normal zu sein das es wild zu gehen kann)
      aber was uns sorgen macht unsere lilly lag dann immer in einer ecke wie erstarrt, bewegte sich kein millimeter hat doll geatmet....er hat sie auch geputzt und sich an sie gekuschelt aber wehe er wollte sie besteigen....wir haben ihn nach 2 std wieder in seinen stall gesetzt und lilly lag weiter zitternt in der ecke....haben sie beruhigt und gestreichelt..fresssen wollte sie nix und die hat beim streicheln staändig gezuckt....
      dann kam auch sie in ihren stall und sie war total erschöpft...
      wir selber müssen uns erst an den kleinen wirbelwind gewönen weil unser leo war das totale gegenteil....da hatte lilly das sagen

      was meint ihr ?
      puh sie tat uns gestern sooo leid
      war es zu früh für sie?
      dauert es bis sich das legt?
      oh man gefressen hat sie heut nacht gut wie immer...
      lg ela

      • Hallo,

        Was da passiert ist, ist ganz normal.

        Die beiden haben ihre künftige Rangordnung ausgefochten. Ich habe vor einigen Wochen zwei Russenkaninchen aus dem Tierschutz aufgenommen, der Kampf um die Volierenherrschaft hat fast den ganzen Tag gedauert.
        Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich sie aus Mitleid mit dem kleineren Böckchen fast schon wieder getrennt. Aber auf www.diebrain und noch einer I-net-Seite habe ich gelesen, dass man die Tier noch größerem Stress aussetzt, wenn man sie sozusagen nach "halber" Vergesellschaftung wieder trennt und sie am nächsten Tag wieder zusammen setzt und alles beginnt wieder von vorn. Lediglich wenn sich die Tiere schwere Verletzungen zufügen und z. B. ineinander verbeißen, wie das bei zwei unkastrierten Böcken der Fall sein könnte, soll man die Tiere trennen. Dann wäre eine Vergesellschaftung gescheitert.

        Also ich würde an deiner Stelle die Kaninchen wieder zusammen setzen und das Ganze beobachten. Wichtig ist, dass beide Platz haben, um sich im Zweifelsfall auch einmal kurz in Sicherheit zu brigen, um sich auszuruhen.

        LG

        Nici

        • hallo
          danke dir
          ja die brain ist eine gute seite
          ich hab sie nun wieder seid 10 uhr in der küche aber es ist fürchterlich meine lilly liegt reungslos in der ecke und zittern...in der küche hab ich decken, futter 2 versteck höhlen.....sie haben 4 versteck möglich keiten in der küche ansich und sie liegt nun in der ecke...er kommt und freut sich und putzt sie aber sobald er ihr an den po will dreht sie durch....ich weiss das das alles normal ist...
          das problem er darf ja erst im mai raus....so und ich hab angst sie mit rein zu nehmen für die zeit...(sie war schonmal für 3 wochen drin als unser leo krank war).
          wir haben für ihn oben am flur podest platz gemacht da steht ein käfig offen geklappt und freilauf versteck möglich keiten etc (haben wir alles neu geholt, hatten das ja nich alles doppelt)
          ist er viellicht doch zu jung für sie?
          er wird 2 im juni
          sie wird 4 im juli
          unser leo genau wie unsere lilly sind eher ruhige kaninchen die komplett durch unseren garten tagsüber gehopst sind. und sie hatte die "hosen an" kennt kein gerammel etc...
          der roger den wir vorgestern mitgenommen haben ist total "hibbelig" der kratzt überall...der springt überall dran hoch....usw,,,,also das totale gegenteil von ihr
          ich wollte vorhin die köttels einsammeln das konnte ich gar nich er kam immer angesrungen, biss in die scchaufel und stellte die vorder läufer dran hoch.....ich rief meinen mann an und meinte der is glaub ich etwas verstörrt...(gut werd weiss es ihm vorher erging wie lang er im tierheim war etc......) mein mann meint der is jung, verspielt und nich ausgelaset...
          mmh man ganz schön aufregend alles

          • (4) 13.02.14 - 16:17

            Hallo purtzel,

            du hast von frischerfuft ja schon mal den wichtigsten Tipp bekommen. Kaninchen dürfen bei einer Vergesellschaftung nicht mehr getrennt werden. Ihr solltet die beiden dauerhaft in der Küche lassen oder irgendwo ein Vergesellschaftungsgehege aufbauen.

            Das Weibchen sollte dann auch mit dem Böckchen drin bleiben. Da es ja schon ein Winterfell hat, wäre es wichtig, dass der Raum nicht zu warm ist (mögen Kaninchen ja eh nicht). Vielleicht habt ihr die Möglichkeit im Keller ein Gehege aufzustellen.

            Und jetzt noch ein KOmpliment, ich freue mich immer, wenn Second Hand Kaninchen ein Zuhause finden und sich die Besitzer so toll informieren. Wenn du noch mehr fragen hast, kannst du mir ne PN schicken. Ich bin im Kaninchenschutz aktiv und hab selbst sechs Schnuckelchen (auch alle Second Hand)

      (5) 13.02.14 - 17:07

      Hi,
      wenn ihr sie immer wieder trennt, zusammen setzt, sich mal beschnuppern lasst, wieder zusammen setzt, trennt - dann dauert es evtl. sehr, sehr lange.

      Wenn man es einmal durchzieht (und wenn man es richtig angeht, sieht es fast immer schlimmer aus, als es ist) geht es meistens nicht lange so heftig zu.

      So fangt ihr halt immer wieder von vorne an. Es sieht heftig aus und ist anstrengend, aber ein gesundes Tier sollte körperlich damit keine Probleme haben. Das Berammeln ist ein Dominanzverhalten (ich gehe mal von einem kastrierten Rammler aus), das gehört dazu. Die zwei müssen halt klären, wer der Boss ist - und wenn sie das nicht gewohnt ist, wird sie sich daran gewöhnen müssen.

      Ganz andere Frage - ihr wisst, woran das eine Tier gestorben ist? Ansonsten sollte man mind. eine Woche, bei Verdacht auf ansteckende Erkrankungen ggfs. auch länger, Quarantäne einhalten...

      Wir mussten gestern unser eines Tier einschläfern lassen - über 10 Jahre alt, schlagartig erblindet, und dann mit einem heftigen Infekt am Auge und immer schlechter werdendem Allgemeinzustand, trotz Gegenmaßnahmen - und obwohl neben dem hohen Alter der TA den ganz dringenden Verdacht einer Tumorerkrankung hatte wurde uns geraten, eine mind. einwöchige Quarantänefrist einzuhalten.

      Als vor vielen Jahren unser erstes Kaninchen gestorben war, hatten wir es obduzieren lassen (E.C. war eine der Möglichkeiten - letztendlich war es ein Abszess im Kiefer, der geplatzt ist und zu einer tödlichen Blutvergiftung geführt hat). Nach der Obduktion mussten wir natürlich nicht weiter warten, um seinem Partner eine neue Partnerin zu suchen. Aber auch für das überlebende Tier war die Frage natürlich interessant, ob eine Ansteckung möglich gewesen wäre.

      Viele Grüße
      Miau2

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