Ein Welpe zieht ein, warum so viel negatives dazu

    • (1) 25.02.14 - 14:35

      Hallo...

      Wir sind eine Familie mit drei kindern( das finden viele schon zu stressig) ,eigenes Haus mit Garten und viel Fläche zum Laufen in direkter Nähe...
      Wir haben bereits hundeerfahrung und uns entschieden einem Wellen ein neues zu Hause zu geben( der kleine ist noch bei seiner Mama).
      Wir sind alle hundenarren und uns sehr wohl darüber bewusst,was hundehaltung bedeutet.
      Da sich die Kinder so freuen,erzählen sie es natürlich jedem und fast jeder findet es komisch, wieso wir uns noch mehr Arbeit ans Bein binden.
      Ich bin zu Hause und bleibe dies auch definitiv... es ist immer jemand da,der sich kümmert, sogar für ein-bis zwei Wochen am stück zur Not.
      Es vermiest uns unsere ganze Vorfreude,war das bei euch auch so? Wer hat sich trotz Kinder oder gerade deswegen noch für einen Hund entschieden?

      • (2) 25.02.14 - 15:16

        Hallo,

        laß dir die Vorfreude nicht vermiesen.Bei uns ist es genau so.Wir freuen uns auf den Hund den wir bald bekommen. ( Erste Überlegungen 2011, also nix unüberlegtes)

        Wir haben auch Haus und Garten, aber wirklich jeder den wir kennen, der keinen Hund hat, versucht es uns auszureden....Es wäre zuviel Arbeit, du mußt bei Wind und Wetter raus, der Hund könnte krank werden. was ist mit Urlaub......bla bla bla.....#bla

        Und? Geht in ein Ohr rein und ins andere raus.Basta....Wir müssen und wollen mit dem Hund leben.Wir freuen uns darauf und es wird sich alles einspielen.

        Freu dich auf deinen Welpen, ich denke ihr werdet es euch auch vorher überlegt haben und ihr wisst, das ein Welpe auch arbeit macht.

        Fühl dich gedrückt. Lg Doro#blume

        • (3) 25.02.14 - 15:26

          Danke für deine Antwort.

          Wir hatten schon immer Hunde, den letzten vor dem ersten Kind und ab da war immer etwas ,das gegen den hund sprach...nun ist alles perfekt und es wird sich nicht großartig was an unserem Leben mehr ändern.
          Die Leute ,die dagegen sind haben auch alle keine Hunde...bis auf meine Tante,aber die ist zu faul zum gassi gehen,ist ja klar das die nur negatives mit Hunden verbindet.

      (4) 25.02.14 - 16:49

      Hallo,

      ich hatte schon vor den Kindern immer Hunde und werde - nachdem die Kinder irgendwann flügge sein werden - immer Hunde haben. Meine Devise: A house is not a home without a dog. ;-)

      Du musst nur mit den richtigen Leuten darüber sprechen, dann wird Dir keiner den Hund madig machen.

      Viel Freude wünsche ich!

      LG
      Karin

    • (5) 25.02.14 - 18:48

      Weil ein Welpe nunmal Arbeit macht.

      Ich arbeite in einer Institution mit Hunden, wir hatten selber Hunde und haben viele gehütet - auch Welpen bzw. Junghunde - ich mag Hunde.
      Einen Welpen würde ich mir nicht antun... Ausser ich bin pensioniert.

      Ich bin sicher, dass ihr einigermassen einen durchschnittlichen Familienhund heranziehen könnt. Mir persönlich wäre das zuwenig, aber das kommt wirklich darauf an, welche Ansprüche man hat. Es geht ja nicht darum, dass der Welpe bis zur Stubenreinheit öfters raus muss, sondern dass er erzogen, sozialisiert, mit seiner Umwelt bekannt gemacht werden muss, um einen "guten" Hund zu haben.
      Und seien wir ehrlich: Die Sozialisierung ist bei den meisten das Problem.

      Lasst euch deswegen aber nicht die Vorfreude vermiesen, ihr kauft einen Welpen und macht das Beste mit euren Möglichkeiten aus eurem neuen Familienmitglied. Wird schon!

      (6) 25.02.14 - 20:18

      Hallo:-)

      Also wir haben uns vor 3 Jahren für einen Groß Elo Welpen entschieden. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nur 2 Kinder im Alter von 7 und 3, jetzt ist meine Kleinste 9 Monate alt und unser Hund ein Riesen Lackl geworden, aber so lieb. Hab nie groß darüber nach gedacht, das es mehr Arbeit macht, als man sonst schon hat. Für mich ist der Hund ein Familienmitglied und somit selbstverständlich. Hörte es aber auch oft von anderen, genau so wie du beschreibst.

      Lass dir nicht die Lust auf euren Zuwachs verderben. Wenn ihr das wollt, dann schafft ihr das auch :-)

      Was holt ihr euch denn für eine Rasse ?

      Ganz liebe Grüße

      Divine#blume

    • Weil ein Tier Arbeit macht und sich nicht bei Bedarf vor dem Fernseher parken läßt. Du hast 3 Kinder (o-Gott) ein Haus (Himmel, diese Arbeit), einen Garten (tut's nicht auch ein betonierter Hof?) und kommst auch noch damit klar....
      Tja, ich würde einfach mal sagen, dass sich da der Neid bemerkbar macht.

      Bei uns war es ähnlich. Als wir unser erstes Pony angeschafft haben war der Große gerade mal 2,5 Jahre alt und wir hatten auch Haus und Garten sowie noch andere Tiere. Beim zweiten Pony war die Kleine dann gerade 1 Jahr alt und in diesem Jahr kommt wohl noch ein großes Pferd dazu (alles auf Pachtland in Eigenregie). Meine Eltern kommen da aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, die Schwiegereltern haben uns für plemplem erklärt und dem einen oder anderen Bekannten sind wir suspekt. Aber trotzdem wollen alle gerne ihre eigenen oder Besuchskinder auf unseren Ponys reiten lassen #kratz

      Nimm es nicht tragisch und freu Dich auf Euer neues Familienmitglied der Rest der Welt beruhigt sich auch wieder...

      (8) 25.02.14 - 20:41

      Hallo,

      mein Mann und ich hatten schon einen Hund(e) bevor wir überhaupt auch nur Ansatzweise an Kinder gedacht haben. Wir haben uns beim Gassi gehen mit unsren Hunden kennen gelernt. #verliebt

      Klar gehen Hund und Kinder zusammen. Wir haben zwei Kinder und zwei Hunde und das klappt sehr gut. Natürlich ist es Arbeit ja und macht doch auch super viel Spaß. Was glaubst Du wie sehr ich heute Mittag den Spaziergang mit den Hunden genossen habe ..... der Frühling kommt in großen Schritten bei uns.

      LG dore

      (9) 25.02.14 - 20:55

      Ich schreib nur gan kurz ein Gespräch mit meiner großen tochter (jetzt4) auf...
      "mama wir haben einen hund für mich, einen hund für sora und einen für svea...was ist mit dir und Papa?"
      Ich: "wir haben die katzen ;)"

      Die altersangaben und bilder der vierbeiner in der VK...ach ja haus und garten haben wir uns auch ans Bein gebunden...und weißt du was ich würd es gar nicht anders haben wollen...klar ist es kein zuckerschlecken und man muss auf einige freiheiten verzichten...dafür gibt es aber auch viel was andere so nie kennen lernen werden...momente purer Glückseligkeit...
      Mir ist mittlerweile ganz egal was andere denken...ganz im Gegenteil ich bin stolz auf uns, dass wir es so gut schaffen...

      (10) 25.02.14 - 20:57

      Hallo!

      Ich sag immer jeder wie er will.

      Ein Hund ist schon eine sehr schöne Sache, aber auch Anspruchsvoll. Jeder der das mal durch hat, weiss das. Das da manche das als Arbeit sehen, ist also nicht ganz von der Hand zu weisen. Denn es IST nunmal auch Arbeit. ;-) Nimm es den Leuten nicht übel.

      Wenn ihr das leisten könnt, dann find ich das Super und ich drück euch die Daumen das alles gut läuft. Die Vorfreude würde ich mir auch nicht nehmen lassen.

      LG Sonja

      (11) 25.02.14 - 21:33

      Lass dich nicht ärgern und euch die Vorfreude verderben. Das hört sich doch sehr gut an bei euch, durchdacht ist es, euch ist bewusst, dass es Arbeit macht, das ist doch die Hauptsache. Klar, dass wieder keiner erwähnt, wie viel Freude man mit dem vierbeinigen Familienzuwachs auch hat! Das wiegt doch die Mehrarbeit auf. Und ich finde, es geht nichts drüber, dass Kinder mit Tieren aufwachsen können! Das Einzige, was mir an deiner Erzählung auch ein bisschen fehlt: wie und wo wollt ihr dem Welpen Hundegesellschaft bieten? Geht ihr in eine Welpenspielstunde/Hundeschule, später in einen Junghundekurs? Das wäre wirklich sehr, sehr wichtig für die Sozialisation eures Hundes.

      Wir haben 2 Hunde (Dalmatiner, echte Wirbelwinde, die elendig viel Bewegung UND Beschäftigung brauchen), demnächst 2 Kinder, außerdem Meerschweine, Ziegen, 2 Esel, 1 Pferd, Aquarien und haben uns grade einen 100 Jahre alten Hof gekauft, den wir mit viel Eigenanteil sanieren, dabei sind 2 ha Land, wir halten also Pferd und Esel in Eigenregie und ich miste auch 8 Wochen vor der Geburt immer noch fleissig die Boxen und mache die Arbeit mit den Tieren weitestgehend alleine (außer Wasser schleppen und andere schwere Arbeiten..). Mein Mann arbeitet Vollzeit und ist nach Feierabend und am Wochenende nur auf der Baustelle, ich stehe also auch noch alleine für Haushalt, Einkauf, Baustellenorganisation etc. parat.
      Uns halten die Leute auch für irre und verrückt, aber für uns ist es ein Lebenstraum. Klar, momentan sind wir am Limit, aber wenn wir erst mal auf dem Hof wohnen und das Haus fertig ist, wird es ja wieder entspannter. Aber was meinst du, was wir uns schon für Kommentare anhören konnten, vor allem über die nutzlosen Esel und das uralte und daher noch nutzlosere Pferd ("tu ihn doch in die Wurst":-[..).

      Und uns haben tatsächlich Freunde meiner Eltern vor der Geburt unserer 1. Tochter gefragt, wohin wir denn die Hunde abgeben, wenn das Baby kommt, denn das ginge ja schließlich nicht, Baby und 2 so "wilde, große Hunde", viel zu gefährlich! Ich war echt sprachlos, denn die haben das wirklich ernst gemeint. Mein Mann hat ganz cool reagiert und nur gesagt : " Ach, die binden wir dann irgendwo an der Autobahn an." #heul Furchtbare Vorstellung!

      Wir sind auch so eine "Chaos"familie und wir lieben es. Wir haben einen Hund (5 Monate alt) zwei Katzen, 2 Kinder und Haus+Garten. Der Hund macht momentan etwa genauso viel Arbeit wie ein Kleinkind :) aber er ist ein Familienmitglied und macht soviel Freude. Meine Kids hängen auch total an unseren Tieren.
      Da ich schon immer Hunde hatte, ist es für mich völlig normal bei Wind und Wetter raus zugehen, Katzen- oder Hundekotze wegzumachen usw........ :)
      Uns erklären auch viele für verrückt und manchmal bin ich auch wirklich am Limit, meine Kids brauchen auch viel Aufmerksamkeit. Sohn tut sich nicht so leicht in der Schule, Tochter hat Temperament wie eine feurige Brasilianerin ;) Aber ohne Tiere zu leben...schreckliche Vorstellung für mich.....da würde soviel fehlen....

      (13) 25.02.14 - 22:21

      Ich warne auch eher Neulinge. Weil viele sich einen Welpen holen, dann läuft es von Anfang an nicht so wie vorgestellt, sie wollen am liebsten dass er schon in der ersten Nacht von 22 bis 8 Uhr nicht raus muss, und alleine lassen soll auch spätestens nach 4 Tagen klappen damit man in den Supermarkt gehen kann für ne halbe Stunde.

      Dann haben sie keine Ahnung von Hundeerziehung und versaubeuteln das gründlich, haben einen hyperaktiven Kläffer, der bei jedem Menschen am Bein masturbiert, in die Bude pieselt und mittelmäßig plemplem ist.

      Tja, und dann muss er weg "weil die Zeit nicht reicht, die jüngste Tochter allergisch ist" oder sonstige Gründe.

      Und wieder landet ein total verkorkster Hund im Tierschutz.

      Es gibt viel zu wenige Halter, die es richtig machen, wirklich wissen was sie erwartet und den Hund dann auch bis zum Lebensende behalten. Aber wenn Du hier ne Weile mitliest, wie viele Leute mit Kleinstkind sich irgendeine Qualzucht in Richting franz. Bulldogge holen wollen, am besten eine die nichts kostet dann könnte ich echt kotzen.

      (14) 25.02.14 - 22:40

      Danke,danke...

      Für alle eure Antworten...
      Ich bin schon eine taffe Power Mami ,aber manchmal sind die Kommentare um mich rum einfach ein Schlag ins Gesicht :-[
      Ich bin mit Hunden groß geworden, mein Opa hat Schäferhunde gezüchtet...Meine Eltern hatten immer Hunde.
      Manchmal glaube ich wirklich die Menschen gönnen einem kein bisschen Glück.
      Unser Hund soll ein Familienhund sein,meine Tochter wird hundesport betreiben,hundeplatz ist 10 min zu fuss...ich habe die nötige Erfahrung unseren hund auch geistig zu forden und zu fördern und wir sind eh mehr draußen, als drinn.
      Wir haben uns unseren hund ja schon ausgesucht und es gibt kein weg zurück... ich weiß, es wird eine Bereicherung

      Es ist übrigens ein collie( und keine Angst,mit bedacht ausgewählt und beim Züchter stimmt alles)

      (15) 26.02.14 - 07:57

      Es gibt eben "Tiermenschen" und andere (die schon einen Hamster als totale Einschränkung im Leben betrachten würden). Dem einen das Leben mit Tieren verklickern zu wollen ist in etwa genauso müßig, wie dem andern die Tiere auszureden. Ist mit Kindern ja fast das Gleiche ;-)

      • (16) 26.02.14 - 09:16

        Da hast du Recht.
        Der beste Freund meines Mannes und mir sagte mir noch vor kurzem,er könne sich nicht vorstellen,sich für Kinder einzuschränken...
        Ich finde keins meiner Kinder eine Einschränkung, auch die schlechten Momente nicht...im nachhinein kann ich z.b mit meiner zickigen Tochter oft darüber lachen.

    (17) 26.02.14 - 11:01

    Wir hatten das selbe dumme Gerede. Nur mußten wir uns das anhören, als wir zu unserem chronisch kranken Hund noch einen Welpen dazu kauften. Ich schmunzel immer nur wenn so dumme Sprüche kommen. Denn meistens sind es die, die mit Hunden oder überhaupt Tieren nix anfangen können. Ich genieße es jeden Tag mit meinen 2 Hunden und meinen 2 Kindern spazieren zu gehen. Das bedeutet für mich Glück. Meine Kinder sind schon relativ "groß", 10+19 Jahre. Und die lieben diese Zeit genauso wie ich. Mir tut jeder leid, der keinen Bezug zu Hunden hat. Die Liebe die Dir ein Hund gibt, kann Dir kein Mensch der Welt geben :-)

    (18) 26.02.14 - 17:26

    Das war bei uns nicht anders, als wir uns letzten Sommer einen Welpen geholt haben. Zudem kamen bei uns noch negative Kommentare über die Rasse (Jack Russel).

    Ich habe damals auf Durchzug gestellt und kann jetzt, nachdem der kleine schon fast ein 3/4 Jahr bei uns wohnt sagen, das er das Wichtigste in unserem Leben ist und die absolute Bereicherung.

    Freut Euch auf Euren neuen Mitbewohner. Nur ganz wichtig, auch an Deine Kinder, lasst dem kleinen viel Ruhe und Zeit. Grade Kinder wollen viel mit dem Welpen spielen, dieser möchte die ersten Wochen jedoch viel lieber schlafen, schlafen, schlafen.

    Alles Gute und Lg,
    die bella

    (19) 26.02.14 - 19:32

    hallo,

    ich habe die erfahrung in den letzten wochen auch gemacht. wir hatten in den letzten 23 jahren 3 katzendamen. die sind jetzt nach und nach alle verstorben. jetzt wurde der wunsch nach einem hund geäußert. wir waren jetzt grade mal 6 monate ohne haustier, aber fanden das schon unschön.

    in 3,5 wochen ist es jetzt soweit. dann dürfen wir unsere 2 !!! bolonka babys holen. wir freuen uns alle tierisch. aber von außen kommt immer nur: hach, wisst ihr denn was ihr euch da aufhalst? was macht ihr denn wenns regnet? und zwei welpen auf einmal? um gottes willen. und ihr habt ja keine ahnung, was es bedeutet einen hund zu erziehen. blablabla...

    ich kann den käse auch nicht mehr hören. hier sind alle schon ganz hibbelig. jeden freitag gibt es neue bilder von der züchterin. letztens sonntag sind wir 400 km hin und 400 km wieder zurück gefahren, nur um die 2 zu besuchen. und es hat sich gelohnt. ich hab noch nie im leben so kleine, so süße hunde gesehen. alle sind wir hin und weg und können es gar nicht abwarten, wenn der STREß endlich losgeht.

    lg
    blucki

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