Argumente FÜR/GEGEN einen Hund?

    • (1) 26.02.14 - 11:05

      Hallo,

      meine Kinder und ich hätten gern einen #hund. Liebend gern #hicks Leider ist unser Papa strikt dagegen.

      Wir gehen jetzt öfters ins Tierheim und versuchen, mit einem Hund Gassi gehen zu können, aber es ist oft frustrierend, wenn alle #hund schon vor der eigentlichen Gassigeh-Zeit "ausgeliehen" sind. Vor allem meine Tochter leidet teilweise sehr darunter; sie hat nach ihrem Schlaganfall vor 5 Jahren u.a. eine Hundetherapie gemacht und seitdem ist dieser Wunsch da.

      Die Argumente meines Mannes und meiner Schwiegereltern:

      1. Ein Hund macht NUR Dreck, er kommt immer mit dreckigen Pfoten rein und dann ist die ganze Wohnung schmutzig

      2. Man ist so angebunden mit Hund, man kann nie wieder in Urlaub fahren.

      3. Die ganze Wohnung stinkt nach Hund.

      4. Man muss den ganzen Tag draußen sein, kommt innen zu nichts mehr.

      usw usw.

      Ich muss dazu sagen, dass ich früher schon mal einen Hund hatte, zu Zeiten in denen ich noch alleine gewohnt habe. Ich weiss also durchaus, was es bedeutet, einen Hund zu haben #schein

      Ich finde es nur erstaunlich, dass Leute wie mein Mann oder meine Schwiegereltern, die nie einen Hund hatten, das alles so genau wissen.

      Vor allem ärgert es mich, dass ich ständig auf sein Fußball-Hobby Rücksicht nehmen muss. Am Wochenende war es wieder echt schlimm, nur Fußball Fußball Fußball. Erst Stadion, dann die Sportschau im TV. dann kam am Sa abend noch mal Fußball im TV, am Sonntag morgen hat er sich ein Bundesliga-Video angesehen und Sonntag abend wieder Fußball im TV. Zwischendurch hat er mit seinen Eltern telefoniert und da ging es auch nur um Fußball #ball#ball #wolke#wolke

      Naja mein Hobby sind halt Tiere, v.a. Hunde. Ich glaube, ich werde mich vielleicht wieder ehrenamtlich im Tierheim engagieren. Leider ist ihm das auch nicht recht #schmoll

      Habt ihr vielleicht noch ein gutes Argument FÜR einen Hund? Oder wisst ihr, wo man, ausser Tierheim, Hunde betreuen kann? Es ist wirklich ein Riesen-Wunsch meiner Tochter, ich würde ihr ihn gerne erfüllen, wenigstens ab und zu einen Hund zu haben.

      LG Babsi, die schon die Krise kriegt, wenn sie nur #ball hört #schein

      • Hallo Babsi

        Ich kann Dir nicht viel zu den Argumenten sagen, da wir momentan selbst noch überlegen ob ein Haustier - und wenn ja, einen Hund oder nicht.

        Du kannst die Arbeit, die ein Hund mit sich bringt, besser einschätzen als ich. Und auch, ob Du diese (so wie sich das für mich anhört, ohne Unterstützung durch Deinen Mann) leisten kannst.

        Prinzipiell bin ich der Meinung, dass hinter einem Hundekauf die ganze Familie stehen sollte. Würde Dein Mann denn wenigstens Gassi gehen, wenn Du krank bist?

        Wir "leihen" uns regelmässig Hunde von Freunden / Kollegen aus für ein paar Stunden. Vor allem, um zu sehen, wie es uns damit geht, ob wir wirklich wollen selbst einen Hund wollen. Vielleicht wär das ja auch was für Euch? Oder mal in einem anderen Tierheim schauen, ob da vielleicht nicht die Hunde so schnell "vergeben" sind?

        Liebe Grüsse
        Kuschelstern

        • Danke für deine Antwort.

          Ja, die ganze Arbeit mit dem Hund würde an mir hängenbleiben, dessen bin ich mir schon bewußt. Wir haben 2 Kaninchen, die ignoriert mein Mann auch völlig #augen.

          Dabei freuen die sich immer so sehr, wenn sie ihn sehen, die springen auf und ab in ihren Käfigen, aber das interessiert ihn nicht #schein

          Früher war ich mit meinem Hund u.a. am Nachmittag nach der Arbeit lange draußen und abends gegen 23 Uhr nochmal eine größere Runde. Ich bin jemand, der immer erst gegen 0.30 Uhr bis 1.00 Uhr ins Bett geht #schein

          Das würde mir jetzt auch in meinen Zeitplan gut passen, denn mein Mann schaut ohnehin nur Fußball/Sport im TV. Und immer nur gelangweilt daneben auf dem Sofa sitzen, dazu hab ich keine Lust. Ich weiss noch von damals, dass mir diese Spaziergänge sehr gut getan haben, ich war körperlich deutlich besser beinander als jetzt. OK bin älter geworden und auch "runder" aber trotzdem #hicks

          Natürlich gab es Tage, an denen ich keine Lust zum Gassigehen hatte, aber das geht wohl jedem mal so. Ich habe mich trotzdem immer aufgerafft.

          Ich glaub, ich werde doch noch mal eine Paternschaft im Tierheim für einen Hund übernehmen, mein Holder hat zwar recht geschimpft deswegen, aber naja.

          LG

          • Hallo Babsi,

            also wenn ich mir Deine beiden Beiträge so ansehe würde ich mir mal - ganz offen gesagt - überlegen was für Argumente FÜR oder GEGEN Deinen Mann sprechen.

            Gruß W.

      Ich bin keine Hundeliebhaberin und werde das auch nicht mehr werden. Ich hätte meine argen Probleme mit einem Partner, der einen in seiner Wohnung/Haus hat.

      Ich habe noch keinen Haushalt mit Hund gesehen, der wirklich sauber war (bei mir ist es auch nicht tiefenrein). Aber es hat jeder ein anderes Verständnis von Sauberkeit. Ich bin sowieso dafür, dass nur Leute einen Hund haben sollten, die Zeit dafür haben und ein schönes Grundstück, wo der Hund rumtollen kann. Auf dem Grundstück sollte eine wettergeschützte Unterkunft sein, wo sich der Hund zurückziehen sollte. Immer nur in einer Wohnung drin finde ich alles andere als artgerecht - außer, der Hund ist so ein kleiner Schoßhund. Die haben es meist besser in einer Wohnung (jedenfalls die Exemplare, die ich kenne).

      Aber: das mit dem Urlaub ist für mich kein Argument. Es gibt sehr gute Hundepensionen. Wer sein Tier liebt, gibt auch ein paar Euro mehr für ihn aus. Oder es bieten sich heutzutage genug Leute an, die privat Hunde betreuen.

      Positiv am Hund finde ich auch, dass man viel an der frischen Luft ist. Ist gut für die Gesundheit und irgendwo auch für das Sozialleben, wenn man unterwegs andere Hundebesitzer trifft.

      Und das Tiere positiv für kranke, behinderte, etc. Kinder sind, ist sogar bewiesen. Ich kenne auch eine Sonderschule, die einen Therapie-Hund ihr Eigen nennt.

      Gibt es vielleicht in eurer Nachbarschaft jemanden, der dankbar wäre, wenn eure Tochter/du den Hund täglich ausführen könntet?

      "Leider ist ihm das auch nicht recht" - er hat seinen Fußball. Also solltest du auch etwas haben, was dir Freude macht. Lasse dich nicht unterdrücken und mache dieses Ehrenamt!

      • Gut, dass Du keinen Hund hast - Du hast nämlich keine Ahnung. Hunde sind Rudeltiere, die wollen bei ihrem Rudel sein - in den meisten Fällen also der Menschlichen Familie. Wenn die Menschen also nicht den ganzen Tag draußen sind, will der Hund in der Wohnung bei ihnen sein.

        Hund die ganz alleine nach draußen verbannt werden sind dagegen wirklich arme Wesen, die vereinsamen und oft Verhaltensprobleme entwickeln.

        Nur wenn man draußen ein kleines Rudel hat ist das überhaupt zu vertreten, Hunde draußen zu halten - sonst ist das sehr hart an der Grenze zur Tierquälerei.

    Hallo,

    schade, hatte eben schon eine lange Antwort getippt, nun ist sie weg.
    Aber trotzdem möchte ich dir antworten. Ich selbst mit mit Hunden aufgewachsen, bin ein absoluter Hundenarr und konnte mir nun erst vor ca. 2 Jahren (mit 40 Jahren) den Wunsch nach einem Hund erfüllen, weil jetzt erst die Voraussetzungen gestimmt haben.

    "1. Ein Hund macht NUR Dreck, er kommt immer mit dreckigen Pfoten rein und dann ist die ganze Wohnung schmutzig"
    Dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Da in unseren Breiten nun nicht 365 Tage im Jahr eitel Sonnenschein und Badewetter vorherrschen, ist es unumgänglich, dass auch bei richtigem Sauwetter Gassi gegangen wird. Wenn er vor dem Heimkommen durch matschigen Dreck gelaufen ist, der sich so richtig schön im Fell festgesetzt hat, wirst du deine helle Brücke bzw. das Laminat nicht wiedererkennen.
    Allerdings liegt bei uns im Eingangsbereich unseres Hauses immer ein altes Handtuch/Küchenpapier bereit, um dreckige Pfoten zu säubern. Notfalls bei grober Verschmutzung muss nass gesäubert werden. Ein zeitlicher Zusatzaufwand.

    "2. Man ist so angebunden mit Hund, man kann nie wieder in Urlaub fahren."
    Du bist definitiv nicht mehr so unabhängig mit Hund. Spontane Tagesbesuche im Freizeitpark bzw. Übernachtungen bei Freunden kannst du vergessen, wenn du den Hund nicht mitnehmen kannst bzw. jemanden hast, der den Hund betreut.
    Zum Thema Urlaub: es gibt Pensionen, wo man den Hund für diese Zeit unterbringen kann. Allerdings ist das mit einem Kostenaufwand verbunden. Die Pension in unserer Nähe nimmt 15 - 19 € pro Tag, je nach Hundegröße. Kann sich bei einem zweiwöchigen Urlaub ganz schön was zusammenläppern. Außerdem bestünde die Möglichkeit, den Hund eventuell zu Freunden/Bekannten zu geben. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei euch zutrifft.
    Ich persönlich z. B. würde meinen Hund nirgendwo gerne lassen. Aus diesem Grund nehmen wir ihn mit in den Urlaub. Flugreisen, bei denen der Hund im Frachtraum wäre, fallen damit für uns natürlich aus. Also wird Urlaub in Deutschland in der Ferienwohnung bzw. in der Pension gemacht. Und wir sind früher gerne weiter weg geflogen.

    "3. Die ganze Wohnung stinkt nach Hund."
    Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass du ab und zu mit deinem Hund bei Regen, Schneematsch usw. raus gehen wirst. Zumindest die Pfoten, der Bauch (je nach Größe vielleicht der ganz Hund) werden dann nass sein. Obwohl ich meinen Hund sehr gern habe, kann ich wirklich nicht behaupten, dass der Geruch von nassem Hundefell bei mir Begeisterungsstürme auslöst. Im Gegenteil, es wird aufgepasst, dass mein Hundchen mit nassem Fell der guten Couchgarnitur und ähnlichem nicht zu nah kommt.
    Und ja, es könnte sein, dass die Wohnung temporär danach riecht.
    Allerdings "stinken" Hunde nicht von Natur aus. Wer so etwas behauptet, bastelt wirklich Gegenargumente zurecht.
    Und ja, ich muss im Hinblick auf die Reinheit Abstriche machen. Man kann nicht jedes Hundehaar, was herunterfällt, sofort aufsaugen. Da braucht man den Staubsauger den ganzen Tag nicht mehr aus der Hand zu legen. Außerdem haben mein Mann und ich echt noch andere Interessen, z. B. mit dem Hund GAssi gehen;-). Außerdem kommt es schon mal vor, dass der Hund im Haus erbricht. Immer wieder schön am frühen Morgen vor der Arbeit in einen Haufen Hundek... zu treten.

    "4. Man muss den ganzen Tag draußen sein, kommt innen zu nichts mehr."
    Seit ich meinen Hund habe bin ich tatsächlich viel mehr an der frischen Luft. Ich bewege mich viel mehr, bin bei Wind und Wetter draußen und ich habe -- seit 2 Jahren keine Erkältung mehr gehabt.
    Es kommt tatsächlich vor, dass Hausarbeit (die läuft nicht weg, da sollte dein Mann keine Angst haben) liegen bleibt, weil die Sonne gerade so schön scheint und wir nach der Arbeit richtig Bock haben, dies auszunutzen, und mit dem Hund 1 - 2 Stunden draußen zu sein. Na und - kein Weltuntergang. Wird es halt später erledigt.
    So wie ich es lese, sitzt dein Mann gern und viel vor dem TV, das wäre dann die Gelegenheit für ihn, seine Frau zu unterstützen und diese Arbeit dann in aller Ruhe zu erledigen.

    Ich lese aus deinen Zeilen ganz viel Enthusiasmus für einen Hund. Ich bin da ganz bei dir, weil ich selbst ein absoluter Hundenarr bin.
    Allerdings muss ich dir sagen, dass ich das Hauptproblem darin sehe, weil dein Mann so gar nicht für die Anschaffung eines Hundes ist. Es wird immer Situationen geben, wo du auf die Mithilfe deines Mannes angewiesen sein wirst. Und wenn der da total auf stur schaltet (und auch nicht davon abgeht) - ich weiß nicht. Persönlich bin ich der Meinung, dass immer alle Familienmitglieder für ein Haustier sein müssen, bevor ein solches angeschafft wird. Weil ein Hund ja bekanntlich nicht nur ein paar Monate sondern u. U. viele Jahre lebt und in eurer Familie sein wird. Da wird jeder mal in die Verlegenheit kommen, sich um das Tier kümmern zu müssen. Z. B. kannst du plötzlich mal ins Krankenhaus kommen (hoffentlich nicht!) - wer kümmert sich dann? Wenn dein Mann da auf stur schaltet, stehst du ganz schön auf dem Schlauch. Ich habe zwar schon Pferde k... sehen, aber meiner Erfahrung nach macht man aus einem Menschen, der Hund absolut nicht mag, keinen Hundeliebhaber. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

    Ein richtig gutes Argument FÜR die Anschaffung eines Hundes ist, dass du nicht berufstätig bist und lt. deinen Aussagen auch in den nächsten Jahren nichts in die Richtung geplant ist.
    Der Hund müsste somit nicht alleine bleiben, was ein großer Vorteil ist.

    Ich wünsche dir, dass du im Sinne des Tieres entscheidest.
    Im Übrigen finde ich, dass dir neben Haushalt und Kindern auch ein entsprechendes Hobby zustehen sollte und eventuelle Gedankengänge in diese Richtung von dir nicht gleich von Mann und Schwiegereltern breitgetrampelt werden sollten.
    Oder scheut dein Mann neben der zusätzlichen Arbeit auch die weitere finanzielle Verpflichtung? Futter und Tierarzt können nämlich auch ganz schön ins Geld gehen.

    LG

    Nici

    • Hallo Nici,

      danke für deine Antwort.

      Ich bin berufstätig und zwar selbständig. Ich habe aber reichlich Möglichkeit, einen Hund mitzunehmen.

      Ich hatte früher schon mal einen Hund, da habe ich Vollzeit gearbeitet. Das ging auch.
      Also in Bezug auf Arbeit, die so ein Hund macht, bin ich vorgewarnt#verliebt.

      Ich habe mir jetzt gedacht, dass ich doch wieder im Tierheim die Patenschaft für einen Hund übernehme, das hatte ich früher schon mal gemacht.

      Mein Mann ist zwar auch damit nicht einverstanden, aber da setz ich mich durch #schein

      Bezüglich Finanzen, sein Fußball verschlingt auch viel Geld, allein die Stadion-Dauerkarten ( er hat 2 und will noch eine 3. ) kosten 600 EUR/Jahr, dazu kommen Fahrtkosten, Parkgebühren etc.

      Ausserdem verdiene ich auch eigenes Geld.

      Ich werde später mal bei der Ergo bei meiner Tochter fragen, ob die das wieder mit Hund machen. Sie ist schon seit über 5 Jahren in der gleichen Praxis (nach Schlaganfall) und hatte schon mal eine Hundetherapie gemacht. Vielleicht kann man den Hund wieder in die Ergo mit einbinden #schein

      LG

(10) 26.02.14 - 16:32

Hallo Babsi,

ich habe mir seit ich denken kann einen Hund gewünscht und nie hat es gepasst.

Als ich 40 war, habe ich dann gemerkt, dass ich keinen Frieden mit meiner Hundelosigkeit schließen kann und meinen Mann bekniet, zuzustimmen.

Mein Mann wollte keinen Hund haben.

Allerdings: ich wusste, dass er, wenn der Hund erst mal da wäre, den Hund lieben würde (so ist mein Mann. Das hat er vorher bei der Katze getan und eigentlich wollte er auch nie Kinder und ist trotzdem der beste Papa der Welt geworden :-))

Er hat sich von mir breitschlagen lassen.

Was soll ich sagen:

ja, der Hund macht Dreck. unsere Wohnung ist wirklich oft dreckig.

ja, der Hund macht unfassbar viel Arbeit. Immer muss man irgendwie raus, aber irgendwie ist das auch gut!

ja, der Hund macht unflexibel, wir machen halt jetzt andere Urlaube, weil wir uns nicht vorstellen können unseren Hund wegzugeben in eine Pension.

Und dennoch: unser Hund ist unser absoluter Augenstern, unser Liebling, unser 6. Kind, unser Sonnenschein - wir können uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen - alle beide nicht. Und das, obwohl wir manchmal echt am Rand sind.

Ich wünsche Dir, nachdem ich Deine Ausführungen gelesen habe, dass Du einen Hund haben kannst und dass Dein Mann sich in den Hund verlieben wird. Ja, das würde ich mir für Dich wünschen.

#herzlich

  • (11) 26.02.14 - 17:37

    Hallo,

    danke für deine Antwort. Was habt ihr denn für einen Hund?

    Selbst wenn ich meinen Mann umstimmen könnte, würde er das sowieso erst mit seinen Eltern besprechen und die haben genug Gegenargumente. Und deren Wort zählt leider immer mehr, hm.

    Mal gucken, was die Ergo-Tante nachher sagt, ob sie ihren Therapiehund wieder in die Ergo einbindet, dann hätte wenigstens meine Tochter etwas Hundekontakt.

    LG

Vielleicht wäre ein etwas älterer Hund etwas für euch, der ruhig ist und auch mal wert auf seine Ruhe legt und eben nicht den ganzen Tag raus möchte.
Unser Pitbull-Mix ist ein absoluter Gassimuffel und liegt am liebsten Bewegungslos auf der Couch. Listenhund eben, die tun nix #rofl

1. Ein Hund macht NUR Dreck, er kommt immer mit dreckigen Pfoten rein und dann ist die ganze Wohnung schmutzig

Unser Hund verkrümmelt sich nach dem Gassigehen sofort auf die Couch weil er ausgepowert ist. Er erhebt sich höchstens mal zum Napf, ansonsten hat er garkeine Lust sich noch zu bewegen.

2. Man ist so angebunden mit Hund, man kann nie wieder in Urlaub fahren.

Finde ich garnicht. In den meisten Zoo´s und auch Freizeitparks sind Hunde erlaubt und bei Urlauben kommt er selbstverständlich mit.

3. Die ganze Wohnung stinkt nach Hund.

Putzen/lüften muss man sowieso und es riecht bei bei uns nicht schlimm. Staubsaugen alle 1-2 Tage und putzen alle 2-3 Tage aber das habe ich auch schon ohne Hund gemacht und ich brauche nur ca 20 Minuten fürs Putzen

4. Man muss den ganzen Tag draußen sein, kommt innen zu nichts mehr.

Mein Hund würde mir, mit verlaub, die Mittelkralle zeigen wenn ich das machen würde :)

Daher fände ich einen Seniorhund genau das richtige für euch und vor allem würde es deiner Tochter ja auch sehr gut tun

(13) 26.02.14 - 17:18

Hallo

Menschen, die noch nie einen eigenen Hund hatten können das natürlich nur von der nüchternen und realistischen Seite sehen. Das Schöne an einem Hund ist ja die Beziehung und der tägliche Umgang. Wenn man dies noch nie erlebt hat ist diese einseitige Sichtweise völlig normal.

Mein Mann wollte auch nie einen Hund aus genau diesen Gründen und heute möchte er ihn nicht mehr missen. Ich würde dir auf jeden Fall zu einem kleineren nichthaarenden Hund raten z.B. Havaneser, Bolonka, Pudel. Sie sind sehr anpassungsfähig und bringen mit ihrem Charme das kälteste Herz zum Schmelzen. Bei ihnen riecht auch die Wohnung nicht nach Hund. Da sie nicht haaren und klein sind kann man sie problemlos meist überall hin mitnehmen.

LG

(14) 26.02.14 - 19:28

Hallo!

Wir haben nach 3 Jahren wieder einen Hund. Die Arbeit ist nunmal da, auch wenn der Hund noch so lieb und toll ist. Wir haben noch 2 Katzen die bei weitem nicht soviel Dreck machen wie ein Hund.
Aber es gibt durchaus Möglichkeiten seine Bude einigermaßen sauber zu halten. Dazu gehört das abputzen der nassen Pfoten/Fell wenn man vom Gassigehen wieder kommt. Dazu gehört, den Staubsauger nicht großartig wegzupacken (meiner steht im Flur wenn wir keinen Besuch haben). Ich sauge dann zwischendrin mal durch. Wischer ist auch immer in Reichweite.
Wenn man an Haus hat, kann man dem Hund verbieten das er nach oben kommt....ergo oben kein Hundedreck.
Ebenso kann man dem Hund verbieten auf die Couch zu gehen. So bleibt diese Sauber.
Ich denke es ist auch eine Sache der Erziehung, die es einem leichter machen kann, das was die Pflege und Sauberkeit betrifft.
Unser Hund bleibt vor der Haustür stehen bis ich ihn getrocknet habe (altes Handtuch). Das kann man einem Hund durchaus beibringen. Unserer rennt ohne Aufforderung nicht ins Haus.
Unser Hund verliert ziemlich viele Haare, das ist ätzend. Aber ich Bürste sie häufiger (kann man beim kuscheln gut machen) und somit hält sich das in Grenzen.

Argumente für einen Hund:
1. Ein Hund ist immer treu und wenn man ihn lieb behandelt wirklich ein bester Freund. Er kann einen nicht enttäuschen oder verletzen.
2. Ein Hund fördert Kontakte beim Gassigehen oder in der Hundeschule. Man kommt unter Leute. Neue Freundschaften können entstehen. Sozial gesehen also wirklich nicht schlecht.
3. Gassigehen kann sehr entspannend sein. Ich liebe es alleine zu gehen und meine Gedanken zu ordnen.
4. MIt einem Hund kann man reden, ohne das er Widerworte gibt. ;-)
5. Für Kinder finde ich ein Hund optimal. Für meine Tochter ist der Hund ein sehr guter Freund, dem sie alles erzählen kann. Er tut ihrer Seele gut. Er spendet also auch Trost.
6. Man muss bei jedem Wetter raus. Fördert die eigene Abwehr und ist Gesund (finde ich einen seeeehhrrrr wichtigen Punkt) ;-)
7. Man kann mit ihm Fahrradtouren machen, wandern gehen...das macht wesentlich mehr Spaß als ohne Hund. Ich selber latsch nicht gerne ohne Grund irgendwo rum. Der Hund gibt mir einen Grund (der muss ja raus).
8. Man wird Liebevoll begrüßt wenn man nach Hause kommt.
9. Mein Haus riecht NICHT nach Hund.

So, mehrt fällt mir jetzt Spontan nicht ein.

Ich weiss nicht so Recht was für ein Problem dein Mann damit hat, wenn du ehrenamtlich ein Tierheim unterstützt. Jeder sollte doch die Freiheit haben das zu machen, was er möchte.
Dein Mann schaut ja auch dauernd Fussball. Da könntest du ja auch sagen: Das ist mir nicht Recht. Was macht er dann? Nicht mehr schauen?!
Da ist wohl ein ernstes Gespräch fällig.
Ich sehe das Problem auch eher an deinem Mann. Denn wenn er nicht will, dann sollte es auch keinen Hund geben. Den sollten schon alle wollen.

Ansonsten käme vielleicht Hundesitting in Frage. Es gibt ja Leute die wenig Zeit haben länger mit ihrem Hund zu gehen. Diese könnte man Unterstützen. Aber dafür müsste man aber leider erstmal wissen WER da Hilfe brauchen könnte. Herumfragen?!
Urlaubsbetreuung wäre auch eine Möglichkeit, aber dann wäre der Hund wohl bei euch.

LG Sonja

(15) 03.03.14 - 21:00

Hallihallo!
Ich fange hier nicht mit einer Pro - Contra Liste an, da es meiner Meinung nach immer im Auge des Betrachters liegt, wie man die Dinge interpretiert.
Zum Beispiel kann man es als Nachteil auslegen, dass man bei absolut jedem noch so widerlichem, nassen, kalten Mascht-Sauwetter raus muss oder man sieht mal das Positive daran: Wenn es drei Wochen am Stück in Strömen regnet, würde man wohl unter normalen Umständen nicht auf die Idee kommen vor die Tür zu gehen und in der Bude hocken. Außerdem kann es soooo schön sein durchgefroren nach Hause zu kommen und sich mit einem heißen ____________(hier Lieblingsheißgetränk einsetzen) aufs Sofa zu kuscheln.
Langer Rede kurzer Sinn: Mein Mann wollte auch nie einen Hund, jetzt haben wir zwei.... #huepf Ganz klar ist bei uns: Es sind MEINE Hunde. Das heißt, ich kümmer mich um alles was die Hunde angeht, vom Füttern bis zum Gassigehen. Ausnahmen sind allerdings (und darauf haben wir uns vorher geeinigt) wenn ich mal krank bin oder tatsächlich mal weg muss. Da macht er zwar keine Gewaltmärsche mit den Hunden, geht aber zumindest eine Runde mit ihnen. Und was soll ich sagen: Auch wenn er es nicht gerne zugibt, hat er die beiden schon ganz schön gern ^^. Versuch deinem Mann doch nochmal klar zu machen, wie wichtig dir das Thema ist - aber er hat nunmal (leider) ein Mitspracherecht. Allerdings finde ich, genausowenig wie du alleine entscheiden kannst, dir nen Hund zu holen kann er das einfach komplett ablehnen. Und Fakt ist: Er hat ja nicht Unrecht. Hunde machen Dreck und man ist weniger flexibel. Die Frage ist immer ob es einem das Wert ist. Das Argument mit dem Dreck war bei uns recht schnell außer Kraft gesetzt, da ich sowieso diejenige bin die hier putzt....;-) Auch die Sache mit dem Urlaub: Es gibt mittlerweile viele schöne Ferienhäuser/ - wohnungen in die man Hunde mitnehmen darf.
Ich drück dir die Daumen, dass es noch klappt.

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