Hund macht nachts oft in die Wohnung :/

    • (1) 06.04.14 - 10:57

      Hallo,

      seit Mittwoch wohnt bei uns ein neues Familienmitglied, eine 17 Mon. alte Französische Bulldogge.

      Er ist total toll und eigentlich auch stubenrein, aber er machte jetzt von den 4 Nächten die er hier ist, 3 x nachts ins Wohnzimmer, davon auch zu Pipi noch 2 Nächte sein großes Geschäfft.

      Ich gehe immer nocheinmal so geg 22.30 Uhr mit ihm raus und früh um 6 ist dann schon das Wohnzimmer (wo sein Platz ist und er schläft) zugesaut.

      Seine Vorbesitzerin meinte er habe keine festen Gassizeiten und sie ist geg 20 Uhr das letzte mal gegangen und dann erst wieder früh als sie ihren Sohn zur Kita brachte.

      Die einzige Nacht die er nicht in die Wohnung machte, war die erste und da hat er im Schlafzimmer schlafen dürfen.

      Den Rest des Tages macht er ja auch nicht rein....

      Warum macht er das????? Protest nicht ins Schlafzimmer zu dürfen?

      Wie kann ich denn dagegen vorgehen??? Also außer mitten in der Nacht um 3 raus zu gehen.... #schock

      LG

      • Hallo,

        um welche Uhrzeit fütterst Du den ?? Meine bekommen um 17 Uhr und gegen 21 Uhr gehen wir nochmal raus und dann wird auch nochmal alles erledigt. Würde ich um 19 Uhr füttern würde das nicht klappen.

        Mal was andres bist Du sicher das er stubenrein war/ist ?? Ich meiner erzählen kann Dir die Vorbesitzerin ja viel #schein

        Von Protest zu sprechen finde ich etwas arg gewagt nach der kurzen Zeit. Vermutlich war er in der ersten Nacht noch so aufgeregt/gestresst weil alles neu war das seine Verdauung schlicht gestoppt hatte.

        Ich würde die Zeiten überdenken und mit der Stubenreinheit nochmal ganz von vorn beginnen wie bei einem Welpen also ja auch Nacht s raus mit ihm.

        In der ersten Nacht alle 3 Stunden und dann sehen wie es läuft.

        Dann die Abstände vergrößern.

        LG dore

        Hallo!

        Dann hoffe ich mal, dein Bulldogge wird eine der wenigen sein, die nicht mit 1-2 Jahren Atemprobleme bekommen und mit kümmerlichen 8-10 Jahren sterben müssen.

        Warum darf der Hund nicht im Schlafzimmer schlafen, wo er sich einfach melden kann, wenn er muss? Ausgerechnet ein Welpe ganz alleine, das ist eben ein Rudeltier. Die würden NIEMALS freiwillig alleine und ohne Rudel in der Nähe schlafen.

        Er kann sich ja auch gar nicht so melden, dass Du es mitbekommst. Hunde bellen nicht, wenn sie müssen. Sie werden unruhig, wechseln den Liegeplatz, hecheln, schnüffeln mal an Frauchens Hand - da wird man problemlos wach und kann raus gehen. Man darf aber nicht erwarten, dass ein Hund Bellen das eher als "Verjagen von Bedrohungen" gedacht ist plötzlich als Signal zum "ich muss mal" nutzen kann.

          • Ups, ich hatte 17 Wochen gelesen. Sollte mal meine Brille suchen...

            Trotzdem, wie soll ein Hund sich melden, wenn er in einem anderen Zimmer schlafen soll?

            Mein Jack wird unruhig, läuft vom Kissen zum Korb und zurück, trinkt, stellt sich hechelnd vor mich, schüffelt an was aus der Decke hervorragt, und wenn er echt verzweifelt ist kratzt er vielleicht an der Tür - ich werde da zuverlässig wach (übrigens mit weniger Herzklopfen als würde er plötzlich bellen), die Nachbarn hören nichts, und ich kann dann stressfrei mit ihm raus gehen. Nicht mal mein Mann wacht auf (bzw. nur wenn ich beim anziehen zu viel Radau veranstalte).

      (6) 06.04.14 - 16:47

      Hallo

      Zu aller erst würde ich davon abgehen das der hund ins wozi gesperrt wird und da schlafen soll!

      Hunde sind rudeltiere und wollen bei ihrem herrchen/Frauchen sein.

      Der hund ist erst sehr kurz bei euch, wie kommst du auf die idee einen hund nachts woanders schlafen zu lassen. Gerade wo er sowieso schon aus seinem zuhause gerissen wurde und bei euch neu ist.

      Richte ihn einen schlafplatz bei euch ein. Wenn er nachts wirklich muss dann solltest du das eigentlich merken. Er bellt nicht aber wenn er stubenrein ist dann sollte er sich irgendwie bemerkbar machen.

      Zudem würde ich ihn tierärztlich untersuchen lassen.

    • (7) 07.04.14 - 07:37

      Hallo!

      Wie habt ihr das am Anfang gemacht? Ich habe die ersten Nächte bei dem Hund geschlafen (wir wohnen in einem Haus und das Schlafzimmer ist oben), bis sich das eingependelt hat. Bei Welpen sagt man ab 17 Uhr sollte man nicht mehr füttern, das würde ich bei deinem auch so machen um einfach etwas mehr Kontrolle zu haben.
      Dann gehe ich Grundsätzlich um 23 Uhr nochmal kurz raus, auch wenn bei uns der Hund da keinen Bock mehr hat.

      Feste Zeiten sollte der Hund schon haben, weil er sich dann am Besten daran gewöhnt und auch weiss das er rauskommt.

      Es kann auch sein, das er seinen Urin nicht halten kann wenn die Blase bis zu einem Punkt voll ist (es ist ungewöhnlich das er in sein Bettchen macht, das machen Hunde eigentlich nicht). Klärt das vom Tierarzt ab.
      Was das große Geschäft angeht: Kann es sein das er etwas Durchfall hat? Dann können Hunde das nicht wirklich halten. Auch glaube ich, weiss er noch nicht, wie er sich melden kann. Daher entweder beim Hund schlafen, oder der Hund bei euch. Da habt ihr auch mehr Einfluss auf ihn und könnt ihn korrigieren, wenn er sich hinsetzen sollte und ihr das mitbekommt. Es gibt gewisse Anzeichen, die einem zeigen das der Hund muss. Es gibt schon Hunde, die sich dann Lautstark melden. Andere kratzen dann an der Tür, jaulen vielleicht, oder stupsen einen an. Achtet darauf.
      Er ist ja auch noch nicht lange bei euch. Sowas braucht schon Zeit. Ihr müsst euch erst verstehen lernen.

      Grundsätzlich sollte man sich an Zeiten halten und wirklich darauf achten wenn er tagsüber sein Geschäft macht (sein Großes). Auch weiss ich nicht wie lange ihr so rausgeht mit dem Hund und ob er Zeit genug hat sein Geschäft zu erledigten.
      Protest kenn ich so von einem Hund auch nicht.

      Notfalls würde ich erstmal um 3 Uhr Nachts nochmal rausgehen (habe ich in der ersten Zeit sehr oft gemacht) um die Sauerei nicht in der Bude zu haben.

      LG Sonja

      • (8) 07.04.14 - 11:42

        Ich schließe mich der sora76 an.
        Sie hat Recht.
        Entweder euer HUnd darf bei euch schlafen oder einer von euch muss beim HUnd schlafen. Evtl. weiss er wirklich nicht wie er sich melden soll. Wer weiss wie seine Vorbesitzer mit ihm umgegangen sind da ich schon komisch finde das man einen 17 Monate alten Hund schon abgibt. Denke das diese auch schon diese Probleme mit dem HUnd hatten, besser gesagt ihm nicht richtig beigebracht haben was er zu machen hat wenn er mal muss und das er keine festen Zeiten hatte finde ich auch nicht so toll, denn HUnde sind Gewohnheitstiere.
        Wo mein Hund noch ein Welpe war "8Wochen alt" da bin ich mit ihm jede 2 Std. raus, er schlief bei mir am Bett in einer Kiste wo er sich immer gemeldet hat wenn er musste da er sein Schlafplatz nicht beschmutzen wollte.
        Mein Hund hat 2 feste Essenszeiten 7Uhr und 17 Uhr und er kommt mind. 3x am Tag raus. Morgens, Nachmittag "lange Runde" und Abends vor dem schlafen gehen.
        Mein Hund darf Mitlerweile nicht mehr ins Schlafzimmer "er schnarcht sehr laut und den Platz haben wir auch nicht für das "kleine Kälbchen", die Schlafzimmertür ist immer auf und er kann auch vor dem Schlafzimmer schlafen. Er bevorzugt aber das Wohnzimmer. Wenn er nachts wirklich mal muss, dann wird er unruhig "ich bekomme es immer mit" habe dafür Mitlerweile ein Gefühl entwickelt.

    Das Problem haben wir auch, deshalb schläft unsere Hündin in einer geschlossenen Box. Allerdings im Schlafzimmer. Wird sie unruhig, gehe ich mit ihr runter, damit sie im Garten pinkeln kann. Etwa die Hälfte der Zeit hält sie durch bis morgens, sonst muss sie gegen 2 Uhr morgens mal raus....

    • Das ist ja wie ein Zwinger in der wohnung..meine cocker haben rechts und links vom bett ihre körbchen,auch denen passiert hin un wieder ein malleur *6&9 jahre* weil ich einen sehr festen schlaf hab..dennoch würde ich niemals auf die idee kommen meine hunde in.boxen zu stecken oder weg zu sperren,zumal sie nachts durch die wohnung schlendern und ihre kontrollgänge machen..was für hunde ja üblich ist..

      • Wenn man es richtig macht, dann empfindet der Hund es nicht als einsperren, sondern das wird seine Höhle, sein Rückzugsort, der Liebste Ort in der ganzen Wohnung. Nahe bei den Menschen, aber geschützt. Auch wenn die Tür später offen bleibt schlafen viele Hunde weiterhin bevorzugt in der Box.

        Der Vorteil ist, dass Hunde sich alle Mühe geben ihren Platz nicht zu beschmutzen und daher auch für Leute die recht fest schlafen deutlich genug auf sich aufmerksam machen.

        Mein Hund schläft ohne Box, hat aber in den letzten 11 Jahren kaum Kontrollgänge gemacht, der geht nur mal was trinken - mit einem Wassernapf neben seinem Kissen steht er für sowas auf seine alten Tage nicht mal mehr auf, sondern trinkt im Liegen. Er ist jetzt 14, da mag die Hüfte nicht mehr so recht.

        Toll, dass das bei Dir klappt. Unsere Hündin kommt aus dem Tierschutz und ist extrem unsicher. Sie traut sich schlicht und ergreifend nicht, sich zu melden. Leider. Mir wäre es anders auch lieber. Aber Fakt ist: In der Box ist sie total entspannt und sobald sie unruhig wird, gehe ich mit ihr runter. Die Alternative war täglich ein großes und ein kleines Geschäft im Treppenhaus.

        Schau über den Tellerrand, das tut manchmal gut. Was für Deine Hunde richtig ist, muss es nicht für meinen sind.

    (13) 08.04.14 - 06:34

    Hallo!

    Das kann man bei Welpen (der noch nicht Stubenrein ist) machen, der die Box als sein Ruheplatz sieht und sich darin auch wohl fühlt, aber doch nicht bei einem erwachsenen Hund, der das gar nicht kennt.
    Unseren - damals 5 Monate alt - aus dem Tierheim, hätte man das so auch nicht machen können. Da sie die Box mit was ganz anderem Verbunden hätte.
    Hier halte ich das auch für Wachsinn, weil der Hund 1. Erwachsen ist und 2. das gar nicht kennt.
    Erwachsene Hund sind in der Regel auch nicht mehr in Boxen unterbracht Nachts, da sie Stubenrein sind. Jedenfalls im Normalfall.

    LG Sonja

(14) 09.04.14 - 19:25

Hallo,

ich denke,du hast Dir deine Frage schon selbst beantwortet! :-D

"Die einzige Nacht die er nicht in die Wohnung machte, war die erste und da hat er im Schlafzimmer schlafen dürfen."

;-)

Hunde wollen nachts bei ihrem Herrchen und Frauchen sein.
Probiers einfach so: Hundebettchen ins Schlafzimmer,Türe zu und gut.

Dort wo Mensch und Tier schlafen,pinkeln Hunde nicht!

Liebe Grüße und Alles Gute!
Sylvia

(15) 09.04.14 - 20:43

Was sagen denn die vorbesitzer? Wo hat er da geschlafen? Wie gleicht euer Tagesablauf seinem früheren? Mit der Box kommt unsere grosse French Bull Dame super zurecht! Das hat auch nix mit "Zwinger" zu tun. Gerade einem unsicheren
Hund gibt die Box mehr Sicherheit wie ein halbes Haus, für was er plötzlich zuständig ist (empfindet er so)

Unser Bully-Baby (4,5 Monate alt) wird mit der Box so gar nicht warm. Den haben wir anfangs auch mit im Schlafzimmer gehabt, mittlerweile aber erfolgreich ausgesiedelt da wir keine Hunde auf Dauer in der oberen Etage wollen. ABER daher haben wir 2 Bullies! Diese Rasse sind 100% begleithunde, sie haben es quasi im Blut "dabei" sein zu wollen!

Was dir auch klar sein sollte; Bullies sind nicht mit "normalen" Hunden zu vergleichen! Was bei meinem Malamut 100% zum Ziel führte, stellen meine 2 sturköpfe prinzipiell erst mal in Frage! Ich war selber kurz vorm verzweifeln, bis mein Tierarzt und unsere Hundetrainerin mir klar gemacht haben, das ein Bully eben anders ist ;)

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