neue katze (baby). fragen...

    • (1) 27.04.14 - 14:11

      hallo
      leider wurde unsere katze eingeschläfert und wir möchten nun gerne eine neue katze haben. unsere kids sind 2 und 5.
      Wir haben uns heute morgen babykatzen (11 tage) angesehen. fanden zwei auch wirklich zuckersüß und wir stoßen im netz jetzt oft auf den hinweis "immer zwei kitten nehmen, vorzugsweise aus einem wurf"
      nun überlegen wir hin und her was wir tun sollen.
      wir leben auf ca 150 qm metern mit garten. im gegensatz zu unserer verstorbenen katze soll in zukunft freigang gewährt werden.
      nun fragen wir uns, ist es wirklich besser, 2 zu nehmen!? wir sind natürlich auch ab und an unterwegs und es wäre dann vielleicht schöner, wenn dann ein artgenosse vorhanden ist. anderseits habe ich etwas befürchtungen, dass sie nicht so menschenbezogen wird.
      ausserdem scheue ich die impfkosten, die für zwei tiere, die natürlich doppelt so hoch sind (das sterilisieren ist ja nur einmalig)
      wie sind eure erfahrungen? was denkt ihr?

      • (2) 27.04.14 - 14:49

        Hi,

        also grundsätzlich ist es so das man Wohnungskatzen nicht allein halten sollte. Da sollte man mind. 2 Katzen anschaffen.

        Bei Freigängern ist das nicht notwendig. Katzen sind im Grunde ja Einzelgänger und fühlen sich bei entsprechender Beschäftigung wie z.B. Freigang, Jagdmöglichkeit etc. nicht einsam!

        LG

        Hallo!

        Berrys Antwort stimmt nur bei ERWACHSENEN Katzen. Babys müssen aber bis nach der Kastration, besser gleich das erste Jahr, drinnen bleiben - Jungkatzen sind oft noch nicht verkehrssicher, und natürlich soll auch keine trächtig heim kommen.

        Daher brauchen sie zwingend Gesellschaft, um gemeinsam spielen zu können und ein vernünftiges Sozialverhalten zu erlernen. Du wirst davon ein Katzenleben profitieren, weil sie dann auch draußen mit anderen Katzen seltener aneinander geraten werden. Schlecht sozialisierte Katzen haben öfter Bisswunden die auch der Tierarzt versorgen muss.

        Sie sind zu zweit genauso Menschenbezogen, die Chancen sind eher höher, dass eine von beiden immer in Stimmung fürs Spielen und Schmusen ist.

        Impfen ist übrigens nach der Grundimmunisierung im Kittenalter nur alle 3 Jahre wirklich notwendig, jedes Jahr auffrischen macht man heute nicht mehr. Da übersteigt das Risiko eines Impfsarkoms den Nutzen, der Titer ist normalerweise auch nach 3 Jahren noch völlig ausreichend.

        Futterkosten sind für zwei übrigens nicht viel höher, weil es ja gerade Nassfutter oft eher in größeren Dosen gibt. Das ist wesentlich gesünder als Trockenfutter, und zu zweit können sie eine 400g-Dose leer bekommen, bei Einzelkatzen wird das ja nur alt.

        Bitte nimm nur Katzen die mindestens 12 Wochen mit Mutter und Geschwistern verbracht haben, auch Deinen Kindern zuliebe - da lernen sie, wie fest man beim spielen zubeißen darf und dass man die Krallen dafür nicht ausfährt. Außerdem sind sie charakterlich gefestigt und nervenstärker für einen Haushalt mit Kindern.

        • Ich kenne wirklich viele Katzenbesitzer, aber niemand davon hat seine Freigängerkatzen im ersten Jahr zuhause eingesperrt. Alle durften nach einer gewissen Eingewöhnungszeit raus.

          Warum sollte denn eine Katze bzw. ein Kater im ersten Jahr drin sein müssen?

          VG
          Claudia #sonne

          • 1. unkastriert sowieso kein Freigang, niemals. Die Gefahr, dass eine Katze unbemerkt geschlechtsreif wird ist immer gegeben, und damit vergrößert sich ihr Streifgebiet drastisch. War vorher die nächste größere Straße mit 500 Meter Luftlinie weit genug weg, wird eine unkastrierte Katze die sicher auch erreichen. Insbesondere Kater streifen viele Kilometer weit. Und eine trächtige Katze oder einen Kater der sich in einem Katerkampf auch noch mit Katzenaids infiziert hat will man ja auch nicht.

            2. Jungkatzen rennen noch verspielt hinter jedem Schmetterling und jedem Vogel her über die Straße. Erst mit zunehmendem Alter werden die Jungkatzen deutlich vorsichtiger.

            3. Jeder Lebensmonat in der Wohnung verkleinert das Revier. Damit kann man viele Gefahren ausschließen, sowohl Straßen als auch Gärten die gedüngt werden oder in denen Schneckenkorn ausliegt, Nachbarn die eine Katze versehentlich in ihrem Keller einsperren etc. In einem Umkreis von ein paar Häusern kennt man die Katze und achtet besser drauf, und es ist auch kein Problem drei Häuser weiter zu fragen ob man mal in der Garage nachsehen dürfte - aber bei jemand der 400 Meter Luftlinie weg wohnt und einen noch nie gesehen hat?
            Oder was ist wenn die Katze einen Friedhof oder Spielplatz in der Nähe hat und da in lockerer Erde und Sand ihr Geschäft verrichtet?

            4. Die Kastration und auch der Schreck davon sollte auch schon vergessen sein, bevor es raus geht. Daher auch nach der Kastration besser nochmal 4 Wochen warten - Minimum.

            5. Freilauf sollte man im frühen Frühjahr beginnen. So dass es draußen noch nicht ZU schönes Wetter ist und die Nachbarn ihre Fenster und Terrassentüren noch meistens geschlossen halten. Auch sollte die Katze sich nicht gar zu wohl fühlen, sondern zeitig wieder heim kommen und vor allem die Nacht im Haus verbringen - da ist die Gefahr überfahren zu werden oder mit einem Marder aneinander zu geraten einfach am höchsten.

            Vielen Freigänger-Haltern geht es leider mehr um die eigene Bequemlichkeit als um die Katzen. Da müssen so schon viel zu viele Katzen mit dem Leben dafür bezahlen.

            Weil so junge Katzen verrückt sind. Die nötige Achtsamkeit fehlt ihnen noch, Risiken werden aus jugendlichem Leichtsinn eingegangen.

            Grüße
            Sabrina

          • ach ja und nebenbei sollten Jungkatzen schon kräftig genug sein, um vor einem irren Hund weg zu rennen und dem aggressiven Nachbarskater Paroli bieten zu können. So ein Junger Pups der kaum ein Kilo wiegt hat gegen einen 5-Kilo-Kater einfach keine Chance, das gibt böse Bisswunden.

      (8) 27.04.14 - 17:55

      Wir haben 3 Katzen und alle drei schmusen gern und suchen unsere Nähe.
      Ich würde ruhig 2 nehmen, dann haben sie immer einen "Kumpel".

      (9) 27.04.14 - 21:30

      Hallo Mel!

      Erstmal isdt es wichtig, dass die Kitten mindesterns die ersten 12Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Von ihr lernen sie was sie für das zukünftige Leben brauchen. Besonders wie sie vernünftig mit anderen Katzen kommunizieren und auch umgehen. Ganz wichtig bei Freigängern. Raus sollten die Katzen erst mit 1 Jahr.
      Du solltest auch immer 2 Kitten holen. Der Mensch wird einer Katze nie ersetzen können was sie braucht. Nur eine junge Katze kann mit einem Kitten toben wie es das braucht.
      Ich versichere dir, dass ändert nix an dem Kuschelbedürfnis einer Katze. Und bei zweien hat man doppeltes Fell :) Und vordergründig sollte das Bedürfnis des Tieres und nicht des Menschen stehen.
      Natürlich verdoppeln sich die Kosten, aber so viel kostet eine Katze auch nicht. Gasnz frühe Kastrastion, mit ca.4Monaten, ist sehr wichtig!
      Glaub mir, nichts ist so schön wie zwei Kätzchen toben zu sehen. Und auch wenn man die kleinen Knäule aneinander gekuschelt schlafen sieht, dann weiß man warum es mind.2 sein sollten.

      Grüße
      Sabrina

      (10) 27.04.14 - 22:58

      Huhu. Ich hab meine beiden großen damals aus dem Tiere geholt. Da würde mir gesagt da ich am Tag 8 Stunden arbeite ich soll 2 nehmen da sie sonst allein sind hätte ich daheim gearbeitet hätte ich auch nur eine bekommen. Deshalb 2 große. Bis zur Kastration dürften meine nur mit Katzen Leine raus. Letztes jahr bekam ich noch eine kleine dazu. Bei ihr hat sich Es so ergeben, daß mein Kater sehr fixiert auf sie ist und auch auf sie aufpasst. Meistens War es so wo sie war, War er auch oder anderstrum. Die kleine War bis zum 4. Monat nur in Begleitung mit mir draußen mit und ohne Katzenleine. Muss dazu sagen hab sie schon mit 7 1/2 Wochen bekommen was eindeutig zu früh war. Ihre Mama kam aber nicht mehr heim. Tja bis zur Kastration War die kleine oft auch allein draußen und immer im Garten. Sobald ich rief kam sie. Ich bin froh das icham Anfang beide zusammen hatte. Aber jeder macht es anderst.

      (11) 28.04.14 - 07:35

      Hallo!

      Ich habe beides schon gehabt. Eine Katze alleine als Freigänger und dann 2 Katzen als Freigänger und ich kann dir echt nur raten auch bei Freigängern 2 zu nehmen.
      Meine Alleingängerkatze damals war auch viel draußen, aber sie hat nicht mit anderen Katzen gespielt, sondern sich oft mit ihnen geprügelt. Sie hat mehr oder weniger ihr Revier verteidigt. Auch hatte ich generell nicht das Gefühl das sie wirklich 'entspannen' konnte wenn sie draußen lag.

      Seit 5 Jahren haben wir 2 Katzen (die eine alleine ist leider gestorben). Beide sind aus dem Tierheim, ähnlich alt, aber nicht aus einem Wurf. Klappt wunderbar.
      Mir ist aufgefallen das sie viel miteinander spielen und wenn sie draußen sind auch entspannter wirken. Fremde Katzen werden 'zusammen' vertrieben und wenn eine nach Hause kommt und die Andere da ist, dann wird sich begrüßt. Auch wenn wir mal etwas länger weg sind und die Katzen drin bleiben ist keiner alleine.
      Ich finde es kommt auch viel auf die Katze selber an. Eine hier ist total anhänglich und braucht eine vertraute Katze. Die Andere ist viel mehr unterwegs, auch alleine und unabhängiger. Aber beide sind Menschengezogen und kommen immer wieder mal zum Schmusen.
      So muss ich sagen machen meine Katzen auf mich einen entspannteren Eindruck und wirken auch allgemein irgendwie glücklicher als die eine Katze, die damals alleine war.

      Was die Kosten angeht: Ich selber finde nicht das es viel mehr ist. Außer Impfen und Futter. Meine Katzen jagen draußen und fressen auch hin und wieder mal ihre Beute.
      Bisher waren auch die Katzen nicht wirklich krank. Das sind meistens die Dinge, die dann wirklich teuer werden können. Das Risiko ist da natürlich doppelt so hoch.

      LG Sonja

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