Der Alltag mit einem Welpen...

    • (1) 24.05.14 - 18:17

      Hallo an Alle ;-)

      Es gibt ja keine doofen Fragen, sondern nur doofe Antworten oder? ;-)

      Wir hatten bis jetzt 2x Hunde aus "schlechten Verhältnissen", die ihre letzten Jahre hier zugebracht haben, alles super, Erziehungstechnisch etc gibts und gabs keine Probleme, ich würde mich eher als "erfahren" bezeichnen.

      ABER: Der Alltag mit Welpe ist mir total neu #hicks (oder auch nicht, erinnert mich schwer an die Zeit mit Babys: essen, spielen, viiiel schlafen im relativ schnellen Wechsel:-p) Mit den ausgewachsenen Hunden konnte ich immer direkt längere und später ausgedehnte Spaziergänge machen. Morgens 2 Stunden mit dem Jüngsten, Kinderwagen und Hund raus etc. Wie macht man "das" denn mit Welpen im "Schlepptau"?

      Wir haben jetzt einen Grosspudelwelpen. Dazu 3 Kinder unter 8. Sowohl ich als auch die Kinder sind lange spaziergänge gewohnt, mit Kinderwagen in den Wald, Stadt und co. Den Welpen haben wir erst seit einer Woche, läuft alles blendend, ABER wie nehm ich ihn denn zu unseren Ausflügen mit? 10-15 Minuten und dann ist der kleine Rüde ausgepowert und braucht wieder ne Pause :-p

      Irgendwie hänge ich - zum Thema zu Fuss gehen - gerade voll rum, weil ich schlicht und einfach (noch) nicht rausgehen kann.
      Der Furz ist noch zu klein und nohc nicht ans längere allein sein gewöhnt, das üben wir Schritt für Schritt.

      Stelle ich mich gerade einfach zu doof an oder muss ich damit leben dass die Spaziergänge die nächste Zeit 300m hin und 300m zurück zum Haus sein werden #rofl Natürlich steigend #cool

      Ich hoffe es ist irgendwie klar geworden was ich Fragen will #kratz

      LG Zartbitter mit 3 Kids und 10-Wochen-Welpe

      • Oder ab jetzt muss mein 3-jähriger nebenherlaufen und der Welpe in den Kinderwagen #rofl

        Hallo Zartbitter

        Wenn du zwei Stunden unterwegs sein willst, ist es der Welpe auch. Wenn du eine ganztägige Bergtour machen willst, macht der Welpe auch das mit. Ganz einfach weil er den Anschluss an sein Rudel nicht verlieren will. Du bescherst ihm einfach den dollsten Muskelkater seines Lebens.

        Ich würde machen was du machen willst, natürlich, wenn es geht, mit Rücksicht auf den Welpen.
        Dein jüngstes Kind kann zB seinen Platz im Kinderwagen zwischendurch mal mit dem Welpen teilen, oder für eine Weile tauschen oder der Welpe kann unten in das Netz rein. Ggf. kannst du ihn auch mal tragen.

        Pass deine Spaziergänge doch einfach an. Ihr müsst ja nicht den Mega-Power-Walk hinlegen. Seid zwei Stunden im Wald, seid zwei Stunden in der Stadt, seid zwei Stunden unterwegs. Ihr müsst ja nicht die ganze Zeit laufen. Setzt euch auf eine Bank, esst etwas, beobachtet die Leute... der Welpe lernt da so viel, vorausgesetzt du stopfst ihn nicht permanent mit Leckerlis voll...!! ;-)

        Viel Spass weiterhin mit dem kleinen Rüden!!
        Wir bekommen diese Woche ein kleines Malli-Mädel zu unserem Rüden dazu und ich freu mich schon total!! :-)

        LG, Ciara

        • (4) 25.05.14 - 13:49

          Hi, Welpen in dem Alter brauchen ihre Ruhephasen! Die schlafen zwischendurch noch viel . 2 stunden sind für so nen Kleinen einfach noch zuviel. Er muß soviele neue Eindrücke sammeln, da reichen erstmal viertel bis halbe Stunde. Klar muß er sich an alles anpassen, aber nicht so!! #aerger Immer schön langsam. Sonst wird er zu aufgedreht und unausgeglichen.
          Lg Elfi

      Ich dachte doch, dass da noch was war.

      Meine Tochter ist 2,5 und ich werde es auch so machen dass sie die Kleine mal zu sich nimmt, mit ihr die Plätze tauscht oder Welpli unten in den KiWa rein kommt. #verliebt
      Auf gar keinen Fall gehe ich 300 Meter vom Haus weg und wieder zurück. #rofl

      Ich habe schon einen ganz ausgeklügelten Plan was Welpli alles erleben soll. An erster Stelle steht aber erst mal die Bindung und das sozialisieren/habituieren. Das kriegst du nicht hin wenn du nur 300 Meter weit gehst. Und wie langweilig ist das bitte für alle Beteiligten!!

      LG, Ciara

      10 Wochen sind arg jung. Einem solchen jungen Tier tut man mit zwei Stunden Spaziergängen keinen Gefallen. Man muss dabei zwei Sachen beachten:

      Körperliche Gesundheit. Je grösser das Tier, desto grösser die Anfälligkeit für Gelenkschäden. Für Privathundehalter sind HD- und ED-Werte wahrscheinlich nicht so wichtig wie für uns, weil wir Arbeitshunde haben, aber dem Hund zuliebe sollte man im ersten Lebensjahr diese Gesundheit respektieren und vorsorglich behandeln, damit die Wahrscheinlichkeit von schlechten Werten (Sind ja auch genetisch beeinflusst.) und dann der Erkrankung selber gedämmt wird. Gerade bei einem Grosspudel, der sich sehr gerne bewegt.

      Psychische Gesundheit. Ein kleiner Welpe ist nur bedingt aufnahmefähig, wenn es ihm zuviel ist, leidet er unter Stress und tendiert - abhängig vom Wesen - vielleicht Richtung Unsicherheit oder sogar Aggressivität. Es nützt einen Dreck einen Hund zwei Stunden durch die Stadt zu schleifen, wenn er nach 30 Minuten völlig überfordert ist und 0,0 positive Erlebnisse damit verbindet.

      Welpen brauchen kurze, aber viele Einheiten. Jede Einheit an Erlebnissen und Bewegung braucht etwa das dreifache an Ruhe zur Verarbeitung.

      Mit so einem kleinen Wurm geht man zwar nur fünf bis zehn Minuten raus, dafür aber sechs- bis achtmal am Tag.

      Auch der Radius wird einem Welpen angepasst. Manche sind etwas unsicherer, die brauchen länger, andere sind mutiger. Für einen Welpen sind die ersten zwei, drei Wochen die 300m Radius um euer Haus auf keinen Fall langweilig und High Life braucht so ein Wurm nun wirklich nicht.

      Die Bindung wird genügend erreicht, wenn er immer bei euch sein darf.

      Das kann am Anfang ganz einfach sein - in den Garten Basilikum holen- Welpe kommt mit, am anderen Ende des Gartens Blätter sammeln - Welpe kommt mit, Gartenschlauch an Wasserhahn anschliessen und ums Haus gehen - Welpe kommt mit, zum Nachbarn um eine Tasse Mehl bitten - Welpe kommt mit, den Kindern bei einem ballfreiem Spiel auf der Spielfahrtstrasse vor dem Haus zu sehen - Welpe kommt mit.

      DAS sind die Schritte, die man mit einem 10 Wochen alte Welpen macht und dann dehnt man es aus, abhängig, wieviel sich der Welpe selbst zu traut.

      Treppen laufen sollte er nicht vor dem 4. Monat und auch dann vielleicht einmal eine oder drei flache und breite Stufen. Mit fünf oder sechs Monaten kann er dann auch mal kürzere Treppenauf- und abgänge übernehmen.

      Ein- oder mehrstündige Wanderungen würde ich sicher nicht vor einem 3/4 bis ganzem Jahr machen, wenn er nicht die Gelegenheit hat, sich anständig auszuruhen. Und bergauf ist immer besser als bergab!

      Aber mir ist klar, dass du mit drei Kindern nicht für die nächsten Wochen nur in einem Radius von 300 Metern verbleiben kannst.
      Deshalb wäre die Idee, dass du für ihn eine Transporttasche holst und mit ihm übst, damit er versteht, dass es SEIN Rückzugsort ist.
      Denn ein Netz unter dem Kinderwagen oder der Kinderwagen selber bietet ihm nur bedingt Schutz zum Ausruhen und er wird immer noch mit Einflüssen bombadiert.

      Aber mit der Box, die du ins Netz stellen kannst, weiss er - er ist dabei, aber er hat die nötige Ruhe. Dann kann er mit euch ein paar Minuten laufen (und mit höherem Alter immer mehr) und ansonsten in seinen Rückzugsort. Hilft vielleicht auch zu Hause, wenn es bei euch Trubel gibt oder auf einem Ausflug.

      Und ansonsten auf sein Verhalten achten und nicht vergessen, einen Welpen muss man auch zu Ruhephasen zwingen... gerade einer, der sonst die Tendenz hat zuviel zu wollen.

      Und konkret zum Grosspudel: er wird wahrscheinlich sehr wuschelig sein, bis ihr ihn zum ersten Mal zum Coiffeur bringt. Ratschlag: holt euch eine Art "Pflegetisch" - da reicht ein Tisch, der genügend gross ist, für den späteren erwachsenen Pudel (Pi mal Daumen: Er muss sich darauf drehen können und wenn er liegt, mit ausgestreckten Vorderpfoten bis zum Hinterteil, von der Länge her.) mit einem Gummibelag, falls ihr darauf auch abduschen wollt, oder einem weicheren Schuhteppich.

      Und dann baut eine kleine Rampe, so dass der Welpe von alleine drauf muss und nicht einfach hochgehoben wird. Da könnt ihr ihn zu Beginn locken und belohnen, wenn er dort oben ist.

      Dort findet dann die ganze Pflege statt, also Maul-, Augen- und Ohrenkontrolle, Pfotenkontrolle, Bürsten des Fells und Abtasten des Körpers.

      Das hilft später enorm, wenn der Tierarzt an den Hund langen muss oder auch beim Coiffeur! Ihr könnt auch einen Fön nehmen und diesen langsam gewöhnen.

      Den Coiffeur nicht zu früh machen und nicht zu kurz schneiden. Hunde sind sich ihres Fells bewusst und einige Hunde fühlen sich unwohl - gerade, wenn sie es nicht Gewohnt sind, wenn sie plötzlich nackt sind. Schwanz, Ohren und Krone darf ein bisschen stehen, wichtig sind vor allem die Pfoten, damit der Dreck leichter zu entfernen ist. Die könnt ihr bei Bedarf auch selber nachschnneiden.

      Der Vorteil des Pflegetisch ist auch: Entlastung für euren Rücken und der Hund kennt die Prozedur. Die Rampe würde ich auch im Erwachsenenalter behalten, denn wenn er älter ist und nicht mehr so springen mag, ist das eine Entlastung.

      Selbiges für das Auto, damit der Hund (zu Beginn mit Lockmittel) von selber reingehen kann und nicht gehoben oder geworfen wird.

      • (7) 25.05.14 - 14:06

        Hi, deine Antwort gefällt mir! Sie sagt mir das du viel Hundeverstand hast.Wir sind auch Hundeerfahren, und würden einem Welpen keinen 2 Stunden Stress zumuten. Für den Knochenbau ist Überlastung auch nicht gut, gibt dann schnell Knochenhautenzündungen

        Fürs ganze Sklettsystem ist langsamer Muskelaufbau ein absolutes Muß!! Wir haben Schäferhunde groß gezogen, da ist es genauso. Eigendlich bei jedem Hund. Der Großpudelwelpi brauch eh lange bis er denn mal erwachsen ist.Hi -Life ist bei so nem Welpen eh nix, da überdreht er nur total.Klar kann man nach etwas Zeit die Spaziergänge ausdehnen. Man merkt schnell wann die Kleinen nicht mehr können, dann kommt er eben mit in den Kinderwagen......Aber nur, wenn er dort auch in Ruhe gelassen wird. Oder Kind läuft dann....Grad auch bei Mallis (die andere Urserin)muß man aufpassen, die sind eh schon sooooo hochgedreht. Wenn man da nicht aufpasst, erreicht man das Gegenteil. Ich kenne absolut keinen Malli der nicht hochgedreht ist. Das ist halt Rassetypisch. Die werden auch so gezüchtet.Mallis sind absolut tolle Hunde, müssen aber ausgepowert werde. Großpudel sind tolle Familienhunde, und total Kinderlieb....
        Lg elfi

        Hi!
        Danke für deine ausführliche Antwort!!

        Unter unseren Vor-Hunden war auch ein erwachsener Mittelpudel... Pflegeausstattung und Pudelerfahrung sind vorhanden, auch bin ich schon dabei ihn an seinen Tisch und den Pflegevorgang an sich zu gewöhnen... natürlich nur Bürsten im Moment ;-)
        Den Schnitt später wird er auch von mir bekommen.

        Es ging wirklich speziell um MEINE Fortbewegung zu Fuss mit Hund ;-) Der Einkaufskorb unterm Kinderwagen fällt raus... mein 9-Wochen Rüde hat schon eine Schulterhöhe von 29cm #schein

        Aber du hast mir zum Thema "wieviel Bewegung beim Welpen" sehr weitergeholfen! Wir kriegen das schon hin denk ich!

        DANKE!

        Falls du noch nen Moment Zeit und Erfahrung hast... in die Welpengruppe jetzt schon gehen oder noch warten? Die geht hier bis 20 Wochen, will ja nicht dass mein Zwerg überrannt wird oder so #schein

        LG Zartbitter

        • Hi, ich würd noch ne Woche warten und dann in die Welpengruppe. er muß erst Vertrauen zu DIR aufbauen. Umso leichter ists dann in der Welpengruppe. Achte darauf das die Hunde etwa alle das gleiche Alter haben, und das es nicht zu viele sind. 5-6 Welpis wären ok. Schau das sie auch von der Größe her einigermaßen passen.

          Schau das die Leiterin darauf achtet, das keiner untergebuttert wird. das zum Beispiel nicht alle auf nen schüchternen Kleinen losgehen. Da sollte sie dann eingreifen. Auch wenns jetzt warm wird, aufpassen. Schau das es frisches Wasser gibt, vielleicht ne kleine Kinderplastikmuschel zum planschen. Bei unserer Welpengruppe vor 3 Jahren war so ein Planschbecken der Renner wenns so warm war. Tu dir vorsichtshalber ein Handtuch mitnehmen, damit er auf dem rückweg nicht gar so tropft. er wird dann total fertig sein vom Spielen, so das du ihn vieleicht tragen, im Kinderwagen, oder im Auto transportieren mußt. Unserer war 10 wochen, war allerdings im Rudel bei der Züchterin aufgewachsen. Der kannte spielen mit anderen Hunden schon etwas. Viel Spass dabei, und Foto oder Filmcamera mitnehmen..... es lohnt sich. schön wäre wenn du die kleineren Kinder zu Hause läßt.... Weil du mußt auch auf Welpi aufpassen. Irgendwann werden auch kleinere Komandos eingebaut wie sitz oder komm. Da mußt du dich auf den Hund konzentrieren können. Wir hatten in der Gruppe damals auch kleinere Kinder dabei und das war schlecht, die Mutter mußte dann hinter den Kleinen herrennen, die ständig in die spielenden Welpen reinrannten.......Die Leiterin war nicht soooo begeistert.... Oder du nimmst jemanden mit (Papa oder Freundin) der bei den Kindern draußen vor dem Zaum zuschaut. Weil du mußt ja mit rein auf die Wiese....
          Lg Elfi

          Ja, ich dachte mal, ich haue so raus, was mir gerade wichtig erscheint. XD

          Könntet ihr beim Kinderwagen einen kleinen Ansatz machen? Pudel sind ja nicht die schwersten, vielleicht eine Eigenkonstruktion hinten am Kinderwagen, möglichst tief? Ähnlich einem Buggyboard?
          Also, nur falls es doch irgendwann einmal eine Rolle spielt.

          Mit 9 Wochen ist er noch nicht all zu lange bei euch, oder? Schwierig... er ist sehr jung, die Sozialisierung eines ruhigen, älteren Hundes würde helfen, bei einer Welpenspielgruppe ist das eher nicht geeignet. Ich persönlich würde warten, bis er 12 Wochen alt ist und mehr bei euch angekommen und dann die Situation anschauen.

          Hat er sonst Hundekontakt (positiv!)? Einen netten Hund in der Nachbarschaft?

      (11) 25.05.14 - 20:23

      Hallo

      Diese Minuten-Regel ist schon seit Jahren nicht mehr aktuell. Jeder Welpenkurs geht eine ganze Stunde und wenn es ein richtig guter Welpenkurs ist, wird darauf geachtet dass Welpe und Halter auch etwas lernen und gleichzeitig die Bindung weiter ausgebaut wird. Nicht nur Spiel und Spass, sofern es das denn ist, mit den anderen Welpen. Das gab es zur Genüge beim Züchter.

      Die eine oder andere Stufe sollte der Welpe vor der 16. Woche laufen. Wenn du das erst mit vier Monaten anfängst hast du unter Umständen einen Hund der keine Treppenstufen hoch und runter geht. Bei kleinen Hunden mag das kein Problem sein, aber trag mal ständig eine ausgewachsene Riesenrasse, nur weil die als Welpe nicht gelernt hat Treppen zu laufen und es deshalb nicht macht.
      Ausserdem gab es beim Züchter, sofern er denn gut ist und sich Gedanken macht, schon unterschiedliche, hohe, wackelnde,... Untergründe. Da lernen die Welpen ganz automatisch beim spielen so was schon kennen.

      Etwas anderes ist es ins oder aus dem Auto zu springen. Das sollte definitiv kein Welpe tun. Das würde ich persönlich auch erst nach dem ersten Jahr, vielleicht sogar erst nach 1,5 Jahren anfangen.

      Mit vier Wochen beginnt die Sozialisationsphase. Ab da sollte der Welpe bereits möglichst viele positive Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln, denn von der 4. bis zur 8. Woche ist die Neugier noch stärker ausgeprägt als die Angst. Ab der 8. Woche überlappt die Angst die Neugier und wird von Woche zu Woche stärker.
      Es gibt auch die sogenannte "Geborgenheitsgarnitur". Alles was der Welpe bis zur +/-12. Woche lernt, bleibt für immer (Die Dauer kommt auf die endgültige Grösse des Hundes an; bei kleinen Hunde kann diese Zeit länger gehen, bei grossen Hunden kann sie kürzer sein. Das ist wie alles "individuell). Leider sind hier in der Regel die Züchter gefragt.

      Ich spreche nicht davon den Welpen zwei Stunden durch die Stadt zu schleifen. Wenn man aber, warum auch immer, zwei Stunden unterwegs ist weil es nicht anders geht, nimmt der Welpe keinen Schaden.
      Ein Welpe kann auch auf dem Arm ruhe finden. Er kann lernen im Kinderwagen oder unter dem Kinderwagen in dem Korb zu schlafen, da könnte man zB seine Decke reinlegen, genauso wie er in seiner Box im Auto schlafen kann. Viele Hunde sind ja gerne in ihrer Box, weil sie wie eine Höhle für sie ist. Man muss bei den Temperaturen derzeit natürlich aufpassen.

      Man muss alles immer im Auge behalten. Das wichtigste an der ganzen Sache ist aber, dass der Welpe möglichst viele und möglichst ausschliesslich positive Erfahrungen macht. Im Winter, bei einem Schneesturm wenn der Welpe nass ist und friert würde ich auch keine Stunde Welpentraining oder einen Spaziergang durchziehen sondern das Training nach innen verlegen oder auf ein anderes Mal verschieben.

      Aber den Welpen nur kurz in der Nachbarschaft oder im Garten ein bisschen herumlaufen zu lassen ist totaler Bockmist. Jeder Welpe spielt bis zur völligen Erschöpfung mit seinen Geschwistern, Menschen oder anderen Spielzeugen. Es gibt aktive Phasen, die kann/sollte man nutzen und wenn eine Ruhephase kommt, bietet man ihm einen Rückzugsort an und lässt ihn schlafen.

      Nichts für ungut.

      LG, Ciara

      • (12) 25.05.14 - 21:33

        *seufz* Ich lasse mich nicht auf eine Grundsatzdiskussion darauf ein, von dem was du denkst, stimmt. Zumal du ganz offensichtlich und absichtlich (?) Teilsätze oder ganze Sätze von mir entweder missverstanden oder ignoriert hast.

        Und das schreibst auch Sachen, die schlussendlich falsch sind.

        Ich habe jedes Mal geschrieben, dass man immer auch auf den Welpen eingehen muss.

        Ich habe ebenso der TE ausführlich geschrieben, wie wir - abhängig vom Welpen - unsere Welpen aufziehen. Das sind grobe Richtlinien, gerade bei verschiedenen Rassen spielt da noch viel mehr rein, jeder Welpe wird auch individuell immer abgeschätzt und das Programm angepasst. Das Ergebnis sind gut sozialisierte, menschenfreundliche, gut erzogene und tolle Arbeitshunde und selbst für die, die die erste Hürde nicht nehmen und weitervermittelt werden müssen, haben wir eine Reihe von Interessenten, die unsere Hunde mit Kusshand nehmen.

        Du kannst dich hinstellen und sagen, dass Professionelle - national und international - nicht wissen, wie man einen Welpen aufzieht. Das ist mir pupsegal, denn ich weiss, wie es im Hintergrund abläuft und kann der TE deshalb mit gutem Gewissen meinen Beitrag nochmals ans Herz legen.

        Für die TE waren es korrekte und hilfreiche Ratschläge und ich vertraue ihr genügend Menschenverstand zu, ihren eigenen Hund abzuschätzen und diese groben Linien ihrem Welpen anzupassen und ihn für ihn ideal zu fördern, sozialisieren und gleichzeitig genügend Zeit zu lassen.

        PS: Nur, weil man den Hund möglichst wenig Treppenstufen erklimmen lässt, gerade vor vier Monaten Lebenszeit, heisst das nicht, dass er als ausgewachsener Hund keine Treppen laufen kann. Eine völlig überzogene und kreuzfalsche Schlussfolgerung! Und selbst wen... Wir haben hier vier Hunde, die bei Ankunft keine Treppen kannten - waren alle über 1 Jahr alt. KEINER dieser 25 bis 29 Kilogramm schweren Hunde wurde getragen, das "Problem" war innerhalb eines Tages gelöst.

        Wenn du unbedingt die Ratschläge in Frage stellen willst, bist du bei mir an der falschen Adresse. Wie gesagt, ich habe kein Interesse an einer Grundsatzdiskussion. Die TE konnte Informationen für sich herausnehmen und das reicht mir. Bitte erwarte keine Antwort von mir.

        • (13) 26.05.14 - 17:08

          Hi, du hast vollkommen recht!! Um noch einmal auf die Treppe zurückzukommen..... Unserer hat es einfach so gelernt... Beider Züchterin durfte er die Treppe als Welpe natürlich nicht laufen. War außerdem ne offene Treppe. Er hat bei uns lange auf der ersten Stufe unten gestanden, (Meine erwachsene Tochter wohnt oben) bis die Neugier siegte. Von einem auf den anderen Tag lief er die Treppe,als hätte er nie was anderes gemacht. Außerdem sollten Welpen ja eh nicht Treppen laufen ne ganze Zeit. (Unserer war 4 Monate) Wir haben ihm auch das Lansame Treppengehen vermittelt. Heute rast er hoch wie ein irrer.......wenn er Frauchen oben hört....#winke#winke#winke#winke#
          Lg Elfi

      (14) 26.05.14 - 10:56

      Hi, das mit der Stunde spielen in der Welpengruppe kenn ich so nicht. Da waren immer Pausen zwischen den Spieleinheiten, wo die Welpis an die Leine mußten. dann wurde Theorie gemacht. Zahnwechsel,kleine Problemchen der Welpen, Sauberkeitserziehung usw. Die Welpis nutzten die Pause schon (etwas auseinander setzen), meistens dösten sie vor sich hin. Das mit ruhigen Größeren ist ne gute Idee, habt ihr ja daheim oder?? Wie verhält er sich denn mit den Großen??Welpenspiel untereinander ist auch sehr wichtig!! Wir hatten zu dem Welpenzeitpunkt ne ruhige Althündin, die ihm gezeigt hat wos lang geht. Da wurde auch mal gegrummelt, bis hierher und nicht weiter. Er hat sehr viel von ihr gelernt. sie waren noch 2 Jahre zusammen. Die Hündin mußten wir leider letztes Jahr im Juli kurz vor ihrem 13. Geburtstag gehen lassen. Die Zeit mit der Hündin war sehr wertvoll für ihn. Sie hat ihn erzogen, und wir haben zusammen mit der Welpengruppe erreicht, das wir einen super sozialisierten Hund haben (Blu, 3 Jahre alt), der sogar vorsichtig mit Welpen spielt. Und nicht mit anderen rauft,und kleine Kinder liebt. Begleithundeprüfung hat er, trainiert auf VPG 1, macht super Fährten und ist ausgelastet und ausgeglichen. Hompage:aakon-jessi.com. Dort unter unser Langhaar Blu Masaru gehen.
      Lg Elfi

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