Dieser Hund macht mich wahnsinnig :-(

    • (1) 04.06.14 - 12:26

      Hallo ihr lieben,

      Ich bin nervlich langsam echt am ende was diesen Hund angeht.

      Nach 13 langen Jahren musste ich meinen Boxer leider einschläfern lassen.

      Wir hatten uns entschieden das wir diesmal einen Hund nehmen werden, der hilfe braucht bzw der kein so guten Start hatte.

      Einzige Voraussetzung es muss ein Welpe sein. Da wir 3 Kinder haben wovon eins noch klein ist.

      Wir habe einen Welpen aus Andalusien vom Tierschutzverein genommen.

      Es ist ein sehr liebes Tier so dankbar und liebebedürftigt. Sie würde auch nie jemand etwas tun. Zumindest von uns nicht ;-)

      Doch und das raubt mir die nerven sie macht alles Kaputt. Spielzeug Holz Schuhe Putzlappen egal was. Das was gerade rum liegt wird genommen. Selbsr meine Häkelnadeln. .... nicht vor den Kindern muss man alles weg tun, nein vor dem Hund!

      Wenn wir sie alleine lassen, muss ich sie im Flur einsperren das sie nichts kaputt machen kann. Selbst abends wenn wir zu bett gehen muss sie mit nach oben auf ihre decke im flur und das Tür Gitter muss zu gemacht werden. Es gibt tage wie gestern da vergisst man das :-( und dann findet man morgens ein Schlachtfeld wieder.

      Sie ist den ganzen Tag draußen im Garten hat kontakt zu anderen Hunden. Bekommt kauknochen ect.... an langweile kann es doch nicht liegen.

      Klar sie ist jung und verspielt. Aber langsam gehts mir echt zu weit.

      Im mom bin ich erneut Schwanger was meine Nerven jetzt noch mehr strapaziert und ich kurz davor bin das ich sage der Hund kommt weg.

      Das ist jetzt nur ein kleiner Teil von dem was der Hund so macht.

      Ich hoffe jemand hat eine idee was man machen könnte damit sowas aufhört.

      Liebe grüße

      Jessica

      klingt für mich trotz dem nach Langeweile. Das ist ein junger Hund und ihr seit noch das Verhalten eures älteren Hundes "gewöhnt". Das ist eine Umstellung, wenn man dann einen jungen Hüpfer hat.

      Alleiniger Kontakt zu anderen Hunden oder ein Kauknochen sind nicht wirklich etwas, was den Hund auspowert.So simpel es klingen mag so simpel ist es einen Hund glücklich aus zu powern. Bällchen werfen! Wenn ihr einen Garten habt, um so besser, dann kann das hin und her gehen, wenn sie es kapiert hat, dass das Bällchen geholt werden soll. Zumindest unsere beiden rennen den Bällchen nach, holen sie und das geht hin und her bis die Zunge auf dem Boden hängt;-) Rum albern und reden, Zuspruch für den Hund, dann wird er auch nichts kaputt machen. So jeden falls unsere Erfahrungen

      • Ja das macht unsere auch. Jeder Ball der im garten liegt ist ihrer egal wem ihn gehörte. Sie rennt sich richtig aus spielt und schmeißt die bälle wie sie nur kann durch die luft. Schmeißt sich he helnt auf die Terrasse und ruht sich aus.

        Wir haben ca 600 qm Garten wo locker 2 Hunde den ganzen Tag spielen können.
        Nichts desto trotz macht sie einiges kaputt. Morgens geht sie ihre runde am Kinderwagen zur Schule. Abmachen von der Leine tu ich mir nicht an. Weil sie nicht kommen würde wenn ich sie rufe. Somit fällt das spielen mit andrren Hunden am morgen aus.

        Wir gehen 1/2 mal die Woche auf die Hundewiese wo mindestens 6 Hunde sich doof rennen für gute 1-2 stunden. Die zeit muss halt passen. Da es erst immer abends ab 19 uhr ist. Mit 3 Kindern ist es leider nicht immer zu bewältigen und ich bin froh wenn ich abends dann auch mal meine ruhe habe. Zumal mein Mann auch erst ab 18h zuhause ist.

        • nicht sie nicht alleine mit dem Ball spielen sondern ihr müsst MIT ihr spielen! Das ist ein himmel weiter Unterschied!
          Es geht darum, den Hund täglich aus zu powern und Zuwendung zu geben, nicht nur 1 od. 2 mal die Woche. EIn Hund, der ordentlich Zuwendung bekommt und sich aus powern kann, der hat keine Gedanken daran, auf sich aufmerksam machen zu müssen in dem er etwas zerlegt

          (8) 05.06.14 - 07:03

          "Mit 3 Kindern ist es leider nicht immer zu bewältigen und ich bin froh wenn ich abends dann auch mal meine ruhe habe"

          #schock.Wieso schaffe ich mir einen jungen agilen Hund an wenn ich mit 3 Kindern schon total ausgelastet bin

          • Wenn ich mal vermuten soll:

            - weil der Welpe ja sooooo süüüüüüüüüüß ist
            - weil der Hund im Welpenalter weniger Probleme mit den Kindern hat
            - weil man in grenzenloser Selbstüberschätzung glaubt, den Hund bis er größer wird perfekt erziehen zu können
            - weil man annimmt alle älteren Hunde vom Tierschutz sind total traumatisiert und lebenslang verdorben
            - weil man den Quark glaubt, dass nur bis zu einem Alter von 12 Wochen eine richtige Bindung entsteht

            tja, jetzt ist der Hund ein Teenager mit allen Problemen die man ihm beigebracht hat, und schon soll er weg.

    Hallo,

    für mich klingt das auch nach zu Lamgeweile und fehlender Auslastung. Powert ihr sie so richtig aus? Körperlich wie geistig? Im Garten ist zwar ganz nett, aber der Hund braucht richtigen Auslauf und eine sinnvolle Beschäftigung.

    Unser Sennehund z.B. ist ein leidenschaftliches Hütetier und hütet gerne ihre Horde von Kuscheltieren und ist außerdem gaz groß im Revieren.

    Der anderen, ein Mix mit Ridgeback und irgendwas wirklich spritzigem, macht Flyball und Mantrailing.

    Beide sind 2x die Woche in der Hundeschule und 2x die Woche auf einer Hundewiese, wo sie laufen und schwimmen können und nehmen beide gerne mal mit in die Stadt, ins Cafe oder zur Arbeit.

    Außerdem sind natürlich jeden Tag lange Spaziergänge mit kleinen Aufgaben ein Muss und wir bekommen öfter Spielbesuch von anderen Hunden.

    Die zeit im Garten würde ich in die Bewegung gar nicht mit einrechnen, Kauknochen sind eher Belohnung als Beschäftigung.

    Für akute Hilfe, wenn sie irgendwo überhaupt nicht drandürfen, kann man Raschelfolie auslegen oder einen unangenehmen Duft (z.B. Teebaumöl) auftragen.

    LG

    (11) 04.06.14 - 14:07

    Hallo.

    Es ehrt euch Kinder r einem Hund ein schönes Zuhause geben wolltet. Dennoch sollte man schon schauen was man sich für eine rasse bzw mix ins Haus holt und ob man dem gerecht werden muss. Du vermutest beagle drin. Das sind hunde die einfach viel ausgelastet werden müssen, vorallem auch vom Kopf. Da reicht ein Garten und knochen überhaupt nicht aus.

    Wir haben auch einen abgabehund genommen aber für mich kam nur ein "gemütlicher" hund in frage der nicht ausgepowert werden muss und der ausgeglichen ist wenn er gemütlich spazieren geht und mit Knochen im garten liegt. Es ist ein shih tzu geworden.

    Einem beagle, jack russel usw hätte ich nie gerecht werden können und diese hunde hätten mir wohl vor langerweile die Wohnung auseinander genommen.

    Im übrigen finde ich kinder und Welpe eine falsche konstelation.

    • (12) 06.06.14 - 20:44

      Hallo,

      du hast soweit etwas wahres geschrieben, und jetzt kommt das aaaaber...

      "Im übrigen finde ich kinder und Welpe eine falsche konstelation. "

      Als mein 3.Kind 6 Monate alt war holten wir uns auch einen Welpen als zusätzliches Familienmitglied zu uns...einen Malteser-Shih Tzu-Mix.

      Und das war die beste Entscheidung überhaupt. Meine Hündin ist so kinderlieb und die Ruhe selbst.

      Da man mit einem Baby viel spazieren geht, bietet sich doch ein Hund an! Wenn es ihr zu anstrengend mit dem laufen wurde, hat sie sich einfach unten in den Kinderwagen rein gekuschelt und hat sich schieben lassen.

      Bald wird sie 6 Jahre und sie liebt die Kinder und die Kinder sie...ich würde es immer wieder so handhaben #verliebt

      LG Daniela

Hallo!
Ich glaube auch, der Hund ist nicht ausgelstet (wie viele!).
Ich habe einen Beagle(Hündin), mit 11 Wochen gekauft,jetzt 2Jahre alt, alle haben gesagt, der macht euch noch viel kaputt usw (wir haben 4 Kinder und überall liegt Spielzeug usw), aber nur ein einziges Kuscheltier und ein Kissen sind in ihr Körbchen gewandert (und geblieben)umso älter Sie wurde, desto mehr wurde sie von mir gefortert, besonders laufen. Ich jogge jeden Morgen 1,5 Stunden von Mo-Fr mit ihr, dann kommt sie mit zum Kiga (30min hin und zurück) und Nachmittag nochmal 1,5 große Runde Wald oder ins nächste Dorf zum Einkaufen usw. Und unser Hund will abends nur Schlafen:-p. Sie kommt überall mit hin, wo sie darf, allerding bellt sie auch nicht und benimmt sich super.Tierpark, Erlebnissparks usw immer mit und kein Problem.
Und am Wochenende läuft sie nur so 2,5-3 Stunden, wenn wir nicht wegfahren.
Ich denke, du müßtest wirklich mal auprobieren (Bewegung ist ja auch positiv für den Gassiführer!), ob es möglich ist die Bewegungszeit zu erhöhen oder zb Agility zu machen.
Ich glaube, wenn alle Hunde mehr gefordert würden, wie es in ihrer Natur liegt, würden sehr viele Probleme nicht auftreten. Und bevor jetzt kommt"so viel Zeit habe ich nicht!", das muß man sich überlegen, BEVOR man einen Hund anschafft. Ich habe schließlich auch 4 Kinder, Haus und viele Meerschweinchen, wußte aber das ein Beagle ein Laufhund ist. Arbeiten kann ich nicht mit Ihr, da 25 Stunden Hund gehen schon mehr als halbe Stelle ist-leider nicht bezahlt, aber ein glücklicher, ausgeglichener Familienhund!
ich hoffe, ihr findet eine Lösung.
LG Sportskanone

(14) 04.06.14 - 18:02

>>...an langweile kann es doch nicht liegen.<<

Doch, genau daran liegt es.

Ein Garten von 600 qm ist für einen Hund ein Witz (sorry). Und besonders dann, wenn er noch so jung ist.

Dein Hund will gefördert und gefordert werden. Einfach nur in den Garten lassen, einen Kauknochen und einen Ball als Unterhaltung reicht bei weitem nicht aus.

Und wenn ich in Deinen Postings lese, wie wenig mit dem Hund gemacht wird, dann kann ich nur sagen, daß die Probleme hausgemacht sind.

Schade nur, daß Du erst jetzt darauf kommst, daß sich etwas ändern muß, wo Du schwanger bist. Du hättest schon vom 1. Tag konsequent mit der Erziehung und dem Training anfangen müssen.

Es ist nicht die Schuld des Hundes, daß er so ist, wie er ist. Denn er ist nur so gut, wie er es von seinen Menschen beigebracht bekommt. Und da habt Ihr wohl einiges versäumt.

Nun ja, ab sofort heißt es eben trainieren, trainieren, trainieren und den Hund geistig auslasten.

Mal unter uns Gebetsschwestern:

>>Mit 3 Kindern ist es leider nicht immer zu bewältigen und ich bin froh wenn ich abends dann auch mal meine ruhe habe.<<

Das wußtest Du doch, bevor Du Dir einen Welpen ins Haus geholt hast, oder?

Viele Grüße
Trollmama

(15) 04.06.14 - 21:02

meine kleine Terror-Töle ist jetzt etwas über 1 Jahr alt....und macht das immernoch.
Von klein auf zerlegt sie was sie findet.......bisher wars so das ich nur alles von den Tischen räumen musste und halt nix rumliegen lassen durfte.
Jetzt mittlerweile zieht sie DVs, Bücher etc,. aus Regalen und hüpft auch auf Regale und so.....sie zerlegt was sie findet......

Wenn Du also ein Geheimrezept bekommst - reich es bitte an mich weiter :-D

(16) 04.06.14 - 21:35

Hallo!

doch, das ist Langeweile.

Morgens ein paar Minuten neben einem Kinderwagen an der Leine her trotten sind doch keine Auslastung, und alleine mit einem Ball spielen auch nicht.

Das ist ein junger Hund, der will JEDEN TAG 2 Stunden laufen, dazu eine Stunde richtige Beschäftigung, nicht alleine im Garten.

Jetzt ist es kein süßer Welpe mehr, sondern ein halbwüchsiger Hund mit Hausgemachten Verhaltensproblemen, damit habt ihr ihre Chancen auf eine neue Familie deutlich verschlechtert. Also sehr zu dass ihr es selber wieder hin bekommt.

Du wusstest doch schon vor der Anschaffung, dass 3 Kinder und Hund nicht einfach wird. Nur weil euer Hundeopa mit der kleinen Runde bis zur Schule und abends ab und zu spielen zufrieden war klappt das eben noch lange nicht mit einem jungen Hund.

Und warum kommt sie nicht wenn Du sie ableinst? habt ihr die Erziehung komplett vergessen? Ihr hattet doch schon Monate Zeit, damit sie das lernt.

(17) 04.06.14 - 22:41

Hallo,
wir haben auch so einen Schlingel! Einen Tibet-Terrier, der auch alles gebrauchen konnte, und auch heute noch mit Vorliebe irgendwelche Sachen klaut!
Am allerliebsten hat er die pinken Plüschpuschen unserer Tochter!!!
Nein im Ernst, am 2.Tag hat er bereits einen Filzstift zerlegt, da war ich mit den Nerven am Ende. Seitdem auch so einiges, kleine Puppen, Stifte, Riemen von Taschen....er erzieht uns halt zur Ordnung!!!
Von unserem früheren Hund kannte ich das auch gar nicht, allerdings war das auch noch in der Wohnung meiner Eltern und meine Ma ist ein Ordnungsfanatiker sondergleichen, als der Hund jung war, gab es dort auch keine kleinen Kinder die etwas rumliegen liessen.... Bei uns heute leider ja!
Ende vom Lied: Wir haben uns bemüht, nix rumliegen zu lassen, wenn wir ihn erwischt haben, gabs Schimpfe! Und jetzt ist er 13 Monate alt und es wird besser! Klar ist er oft noch schlingelig und klaut pinke Pantoffeln (halt bissel Mädchen unser Junge...), zerlegt einen Stift (der runtergefallen ist) oder schlürt die Teddys meiner Ma durch die Gegend, aaber: es ist soooooo viel seltener geworden.

Und manchmal merkt man so richtig, dass er Aufmerksamkeit haben will, dann sitz ich bei meinen Eltern, wir unterhalten uns, keiner achtet auf den Hund und schwupps kommt er mit einem Teddy angetigert....
Gib ihm Beschäftigung, immer mal anderes Spielzeug, mal nen Karton zum Schreddern, zerr mit ihm am Knotentuch, werf Bällchen....wenn du ihn bei Blödsinn erwischt, hau mal mit einer Zeitung auf den Boden, evtl. kannst du ihn damit beeindrucken?! Und gib ihm Zeit, irgendwann wirds besser!
Allerdings war unser Süßer nachts immer ausgesprochen artig, da geht er mit uns ins Schlafzimmer, legt sich in seine - selbstgewählte- Ecke und schläft! Mal wechselt er die Ecke, eine Zeitlang tigerte er in die untere Etage, aber jetzt ist er nur froh, bei uns zu sein und dann ist gut!
LG und gute Nerven weiterhin!!!
clapama

(18) 04.06.14 - 22:58

So, moment mal. Es ist nicht alles so wie es dargestellt wird.

Sicher gehen wir mit ihr nach draußen und laufen ihre runden.

Wir Wohnen direkt am Kanal wo wir spazieren gehen.

Sie spielt auch nicht nur allein im garten mit den Bällen. Im Gegenteil, es wohnen hier noch 3 weitere Hunde womit sie regelmäßig Spiel und wir gehen noch auf der Hundewiese wo sie auch noch mal gefordet wird.

Ich habe 13 jahre einen Hund von Welpen an gehabt. Ich weiß worauf es an kommt. Was ich zu tun habe und was besser nicht.

Ich komme auch nicht erst auf die idee etwas zu ändern seit ich schwanger bin, dass ist totaler quatsch.

Auch habe ich nicht verpasst ihr beizubringen wie sie zuhören hat.

Das tut sie, wenn sie zuhause ist!!!

Draussen ohne Leine tut sie einfach das was sie will. Daher wird sie nicht abgemacht. Wir wohnen am Kohlewerk wo regelmäßig am tag LKWs fahren. Dennoch läuft sie weg sobald sie die Chance hat.

Sobald die zeit es zulässt ist der Hund dran. Das heißt wenn die Kinder zur Schule sind die Wohnung sauber und nur noch die kleine der Hund und ich daheim sind gehen wir spazieren spielen im garten ect. Aber es reicht nicht.

Heute waren wir auch am Kanal laufen ihr hang die Zunge auf dem Boden so ko war sie. Wir sind zuhause ich auf klo und sie nutzt gleich die Gelegenheit und steht auf dem Küchentisch.... .. das kann es einfach nicht sein.

Die Kinder 12&7 powern sie genug aus. Auch die beiden gehen mit ihr raus am tag.

Ich würde sie ja auch schwimmen lassen wenn sie den rein gehen würde. Da sie angst hat kann ich das knicken. Zumal durch das nicht hören ohne Leine würde das nicht in frage kommen.

Nun mal zu denen die meinen Vorwürfe machen zu müssen von wegen was ich alles verpasst habe dem Hund bei zu bringen und vorher wusste das es stressig wird mit 3Kindern und nen Welpen. Ect..... werd WeisWeisheit mit Löffel gefressen hat kann such seine Kommentare sparen.

Ich frage hier nach rat und Möglichkeit!! Also besser den Mund halten wenn es nichts gescheites dabei rum kommt.

Danke! !

Allen anderen danke ich schonmal für die Ratschläge wer weiß vllt ist es wirklich noch zu wenig was sie an auslauf und ko hat.

Ob wirklich ein Beagel drin ist weiß ich nicht. Hab mal ein Bild von ihr hochgeladen.

Liebe grüße und noch einen schönen Abend
Jessica

  • (19) 04.06.14 - 23:08

    Der Hund hört nur auf Dich zu Hause, wo es Langweilig ist und keine Ablenkung gibt. Sobald ihr aber draußen seid bist Du total uninteressant - weil Du nichts bietest.

    Nimm Spielsachen mit, Leckerlies, mach was mit ihr beim spazieren gehen. Statt kurzer Leine lieber eine Schleppleine nehmen, damit sie wenigstens etwas mehr Freiraum hat und Du das kommen besser üben kannst.

    Wenn ihr nur die Zunge raus hängt ist ihr vielleicht auch nur warm, vielleicht ist sie auch wirklich müde, aber ihr Kopf hat gar nichts zu tun, und da liegt das große Problem. Sie hat keine Aufgabe außer langsam neben einem Kinderwagen laufen.

    Mach was mit ihr! Apportieren, Kunststücke, Nasenarbeit - es gibt zig Möglichkeiten, aber sie sollte man ihr Gehirn benutzen müssen. Damit wirst Du dann auch insgesamt interessanter, weil Du ihr eben Aufgaben gibst. dann klappt der Gehorsam auch besser.

    (20) 05.06.14 - 11:52

    Hi,

    ich glaube, Du hast es immer noch nicht verstanden :-(, was die anderen sagen wollen - und das meine ich nicht bös!

    Einen jungen Hund lastet man nicht mit Spielen und spazieren gehen aus! Körperlich bekommt man die wenigsten Hunde wirklich müde!

    Was eurem Hund fehlt ist die Kopfarbeit, die müde und zufrieden macht:

    z.B. die klassische Unterordnung, Pfeifentraining, longieren, Agility, Dummyarbeit, Tricks lernen, Flyball, Stadtgänge mit Geschäftenbummel / Aufzug fahren / Kaffee trinken, Fährtenarbeit usw.

    Ich weiß, dass man, wenn ein alter Hund geht, denkt, "ich hab ja Erfahrung und das klappt mit einem jungen Hund". Leider vergisst man dabei sehr oft, dass sich nach vielen Jahren alles eingespielt hat, der Hund wohl als junger Hund kam als noch keine Kinder da waren (man hatte mehr Zeit!) und man sich ganz anders mit dem damals jungen Hund befassen konnte... Zieht dann ein neuer junger Hund ein, dann ist es ganz anders - anstrengender, die Kinder haben Termine/Hausaufgaben, etc - man selbst eben auch. Dazu dann der ganz normale Alltag. Und der neue Hund ist auf einmal doch nicht der "Selbstläufer", wie man dachte und die Probleme kommen oftmals völlig unvorbereitet.

    Wir hatten viele Jahre ein Dreier-Rudel: Hündin *1997, Rüde *1993, Rüde *2004 - das hat eigentlich sehr gut funktioniert. Spaziergänge mit drei Hunden alleine waren völlig easy, die hunde blieben brav alleine zu Hause, Spaziergänge waren die letzten Jahre so max 1h lang. Arbeiten auf dem Hundeplatz, richtige Kopfarbeit etc waren nicht nötig.

    Und dann starben die beiden alten Hunde innerhalb von 10 Monaten... und es zog eine 9 Monate junge Hündin aus dem Tierschutz ein. Sana kannte nichts - und wir dachten: Erziehung ist ein Kinderspiel! Wir sind ja mit Hunden aufgewachsen und haben viele Jahre eigene Hunde... Glaub mir, Sana hat uns gezeigt, dass wir auf dem Holzweg waren. Ich weiß nicht, wie oft wir nach Hause kamen und der gesamte Müll im EG verteilt war (trotz Mülleimer mit Schraubverschluß!) oder wieder Spielzeug oä zerkaut/angekaut war oder die Couch angekaut wurde....

    Allerdings war uns recht schnell klar: unser Fehler - ein junger Hund hat andere Bedürfnisse, als unsere alten Herrschaften. Also fing ich an, 2x pro Woche auf dem Hundeplatz zu arbeiten, haben Sana in die Stadt mitgenommen, habe draußen auf den Spaziergängen immer wieder die Unterordnungsübungen eingebaut, habe zu Hause so oft es ging die Unterordnung für 5-10min eingebaut, habe irgendwann mit Bodenarbeit angefangen (Agility darf sie wg HD nicht machen), etc. Heute ist sie gut 3 Jahre alt und macht nur noch selten Blödsinn (z.B. wenn wir vergessen, den Müll rauszutragen, wenn wir weg gehen...) und nichts mehr kaputt. ABER: ich merke innerhalb weniger Tage, wenn ich mal weniger mit ihr gearbeitet habe. Sie wird dann unleidlich, nervig, kläfft viel etc.

    Seit 3 Monaten haben wir wieder einen jungen Hund: eine jetzt knapp 11 Monate alte Kurzhaarcolliehündin. Bei ihr haben wir den Fehler nicht gemacht - sie ist von Anfang an so viel wie es geht mit uns unterwegs, lernt andere Hunde kennen, mein Mann macht 2x pro Woche Mantrailing mit ihr + 1x Unterordnung, er geht ins Cafe mit ihr, durch die Stadt, etc. Yule braucht das auch, denn sonst kommt sie nur auf dumme Ideen - sie ist ein absoluter Arbeitshund.

    Ich denke, ohne Dich angreifen zu wollen, dass ihr zwei Möglichkeiten habt:

    1. Ihr fangt sofort an mit dem Hund richtig zu arbeiten (das können auch Deine älteren Kinder z.B. auf dem Hundplatz, im Hundesportverein, in einer Hundeschule - unser Sohn macht das seit 2 Jahren mit unserem kleinen Rüden) und das täglich. Schaut einfach, was euch und Hund Spaß macht.

    2. Ihr sucht ein neues Zuhause für die Maus, in dem sie richtig gefordert und gefördert wird. Das ist keine Schande und kann für alle eine Chance sein. Unser KHC-Hündin sollte eigentlich Assistenzhund werden, aber dafür war sie nicht geeignet bzw. war das nichts, was zu ihr passte. Deshalb wurde sie abgegeben - und ist jetzt mit dem Mantrailing ein absoluter Traumhund geworden. Alle uns geschilderten Probleme haben sich durch die richtige Arbeit für diesen Hund in Luft aufgelöst.

    Viele Grüße
    Kim

    >> Ich habe 13 jahre einen Hund von Welpen an gehabt. Ich weiß worauf es an kommt. Was ich zu tun habe und was besser nicht.<<

    Als der Hund ein Welpe war, hattest du keine 2 Kinder und jeder Hund tickt anders - dass man schon mal einen Hund hatte (ich im Übrigen auch), heißt noch lange nichts.

    Wie hier schon mehrfach geraten wurde, power ihn kopftechnisch aus, erkundige dich was man da alles machen kann, noch ist nichts verloren.

    Alles Gute!

(22) 05.06.14 - 06:58

Ich persönlich hätte in deiner Situation einen erwachsenen Hund genommen. Ich versteh nicht das Leute unebdingt einen Welpen wollen und dann die Welpentypischen Probleme haben. Du kannst sie ja nun auch nicht mit deinem Boxer vergleichen. Ganz anderer Hund ganz andere Probleme.

Ich habe einen erwachsenen Schäferhund übenommen und kleine Kinder im Haus, die hat er zwar anfangs angeknurrt aber das haben wir schnell in den Griff bekommen.

Meine alte RR Dame hat 18 Monate gebraucht bis sie kapiert hat das Möbel, Pflanzen un Co nicht zu ihrem persönlichen Vergnügen da sind. Auch sie war ausgelastet (im Nachinnein betrachtet hätte es vielleicht noch mehr sein können aber nach einer Ruhestunde war die eh wieder fit) und ich hatte einen Labbirüden da. Aber wenn ich arbeiten gegangen bin gings halt ab. Ich konnte nur die Zähne zusammenbeissen. Irgendwann hörte es auf, die Flegel/Rüpelphase überstanden

All dies hilft dir ja nun nicht. Besorge die einen Kennel. Verlässt du das Haus oder kommen Situationen auf wo der Hund alleine bleiben kann sie dort hinein. Bedenke der Hund muss erst lernen das diese Box ein Ruheort ist (mit offener Tür) erst wenn sie dort entspannt liegt schliesst du die Tür (in deinem Beisein) Wenn du sie gestresst darin einsperrst wird sie darin Amok laufen also es ist wichtig das du sie langsam daran gewöhnst. Und bitte nicht vergessen...Der Kennel ist nicht dazu da um den Hund ständig darin "aufzubewahren"
Dann geh bitte zu einer Hundeschule, apportieren, suchen oder sonstiges und nebenbei gibts noch Tips bei Problemen

Bedenke ein Welpe ist ein Kind. Sie tut all dies nicht um dich zu ärgern. sie weis es einfach nicht besser woher auch.
Ein junger Hund, genau wie kleine Kinder, bedarf sehr sehr viel Arbeit. Ich finde es schockierend wie schnell Leute bereit sind ein Tier bei Problemen abzugeben. Würdest du eins deiner Kinder abgeben weil es jeden Tag sein Zimmer in eine dritte Weltkriegzone verwandelt (macht meine Tochter und noch hat sie es nicht kapiert und Kennels sind ja bei Kindern leider verboten #schein)

Welche Orga hat sie dir vermittelt? Können die dir nicht mit Rat und Tat beiseite stehen?

  • (23) 05.06.14 - 15:15

    Hallo,
    ich glaube es spiegelt vieles wieder was du sagst. Ja ich werde mich übernommen haben. Allerdings bereue ich es nicht das ich sie gekaut habe.

    Es ist ja nicht so das ich gleich sage, bloder Köter den gebe ich ab. Quatsch nein und ich will sie auch garnicht abgeben doch zwischendurch ist es einfach so das alles wieder auf einmal kommt und ich dann sage, jedes Tier hier im Haus fliegt raus. Mehr aus

    • (24) 05.06.14 - 15:27

      Hallo,
      ich glaube es spiegelt vieles wieder was du sagst. Ja ich werde mich übernommen haben. Allerdings bereue ich es nicht das ich sie gekaut habe.

      Es ist ja nicht so das ich gleich sage, bloder Köter den gebe ich ab. Quatsch nein und ich will sie auch garnicht abgeben doch zwischendurch ist es einfach so das alles wieder auf einmal kommt und ich dann sage, jedes Tier hier im Haus fliegt raus. Mehr aus dem Bauch herraus, weil halt alles an mir hängen bleibt. Kinder wie sie nunmal sind..... klein süß und knuffig, aber gehts darun mit dem Hund zu gehen, sind sie alles so faul. Mama macht ja, aber das ist ne andere sache.

      sicherlich bin ich noch auf meine alte Dame geprägt was ich nun mal ablegen sollte.

      Mir geht es darum das ich den Hund so wie ich ihn haben will in den griff bekommen.

      Heute habe ich es 2 mal probiert und was soll ich sagen ich bin begeistert, wir haben hier vor der Türe einen Damm, alles mist eingezeunt, also kann der Hund auch nicht weg. Habs kleine Kind gepackt, leckerli in die Tasche und Hund auf dem Dann frei laufen lassen. Jedesmal wenn sie geommen ist und gehört hat wurde sie auch belohnt. Das ganze haben wir nun jewals 30 minuten gemacht. Es klappt. Was ich nie gedacht hätte, klar es ist für mich jetzt kein grund den Hund gleich bei jedem Treffen mit anderen Hunden loszulassen, den das ist ne andere nummer.

      Es sind die kleinen vortschritte die mich freuen, vllt traue ich dem Hund oder auch mir zuwenig zu. Denn wenn sie losrennt und nicht wieder kommt bzw nicht aufs rufen hört, werde ich ihr nicht so einfach hinterher rennen können. Ob ich es wollte oder nicht, es geht nicht.

      Zumindest gibt es schon kleine ansetze die mich wissen lassen, mit etwas Übung bekommen wir das schon hin. Untertrieben ;-)

      • (25) 05.06.14 - 15:39

        Hi,

        das ist doch super! Und du wirst sehen, sie wird auch zu Hause ausgeglichener werden, wenn Du so weiter machst.

        Und nochwas: nicht jeder Hund muss im freien Feld freilaufen können - oder kann es.

        Wir haben zwei Hunde, die niemals nicht ohne Leine draußen laufen können (können, schon, aber nicht dürfen :-p). Spike (fast 10) und Sana (3) gehen beide jagen. Und das in unserer wildreichen Gegend könnte für beide schlecht ausgehen.

        Die KHC-Hündin wird es irgendwann dürfen - aber dafür muss sie älter werden und länger bei uns sein.

        Alles Gute!

        Gruß
        Kim

Top Diskussionen anzeigen