Hundehaaralergie- unterschied kurz oder lang

    • (1) 14.06.14 - 18:56

      Guten Abend,

      Der Betreff lässt ja bereits erahnen um was es geht.

      Ich erzähle mal was zum Hintergrund meiner Frage.

      Vor paar Wochen habe ich einer Bekannten von mir geholfen ihren zweijährigen Labrador Rüden zu vermitteln.
      Die Blundenführhundeschule erwies sich als Versuchs Mist. Der Hund lebt jetzt bei einer Familie mit Grundstück. Den Kontakt hatte ich hergestellt gehabt.

      Der Hund musste weg, weil der Sohn ( jetzt 7 Monate alt) Allergisch reagierte.

      So jetzt der kracher: Vor ca einer Woche schrieb sie mich an und fragte mich, ob ich ihr helfen kann, einen Hund auszusuchen, da ihre Tochter gerne wieder einen haben möchte, der viel schmust.

      Darauf folgte ein kurzes Gespräch. Sie sagte mir, dass ihr Sohn nur gegen langes Fell Allergisch ist und sie auch versucht hätten den Sam wieder zurückzubekommen. Dies klappte anscheinend nicht-zum Glück.

      Auf weitere Nachfrage gestand sie, dass der Hund auch zu groß seih o.O

      Also das hätte sie sich vorher überlegen sollen, ehe die sich nen Labrador ins Haus geholt haben.

      Ich halte es einfach für eine Ausrede und sehe da jetzt keinen Unterschied, zwischen kurz oder lang.

      Meine Frage ist folglich, gibt es jetzt einen Unterschied, ob jetzt jemand gegen kurzes oder langes Fell allergisch ist?

      • Die Heftigkeit einer Allergie unterscheidet sich von Tier zu Tier. Pudel gelten als "nicht so schlimm Allergieauslösend" weil sie kaum haaren und die Hautschuppen weniger agrresive Eiweiße enthalten. Helle Farben sind oft besser verträglich als dunkle Farben.

        Ich habe selber drei Katzen und reagiere auf alle drei unterschiedlich stark, mit einer kann ich problemlos schmusen, bei der zweiten besser nur mit den Händen und Gesicht eher entfernt halten, und beim Kater nehme ich besser eine Bürste statt ihn direkt anzufassen, sonst bekomme ich innerhalb von Minuten Pusteln an den Händen.

        Sie müssten also den Hund ideal direkt testen, mitsamt Kindern zu Besuch hin gehen, mehrere Stunden da bleiben mit engem Kontakt, streicheln, danach auch mal mit Händen die noch nach "Hund" Riechen die Augen reiben um zu sehen ob da eine Reaktion kommt.

        Nur ein positiver Allergietest ist übrigens kein Hinweis, ob man auch wirklich allergisch reagiert. Der Zeigt nur an, dass der Körper sensibilisiert ist. das heißt aber noch lange nicht, ob es eine Reaktion gibt, geschweige denn ob sie stark oder schwach ist.

        • Danke erstmal für die Antwort.

          Die Gute meinte sie hätte ihren Sohn beim Dermatologen testen lassen, was ich jedoch bezweifle.

          Pudel und Puli sind so die einzigen, von denen ich weiß, dass sie sehr gut geeignet für Allergiker sind.

          Mich hats einfach beschäftigt, weil ich jetzt nicht daran glaube, dass eine Allergie was mit der Haarlänge zu tun hat.
          Und sollte eine bestehen, gibt es immer noch die Möglichkeit einer Desensibilisierung.

          • Ich glaube, die Allergie bezieht sich eher auf Arbeit mit einem schlecht erzogenen großen haarenden Hund, nichts weiter.

            Ich war ja lange Zeit im Tierschutz und hab so viele "Allergien" gesehen. Da mussten die Meerschweinchen weg weil ein Kleinkind angeblich Asthma hätte - als wir sie abgeholt haben rannte das Kind im Zimmer rum, quietschvergnüngt, während die Mutter gemistet hat, also eine Situation wo ganz sicher besonders viele Allergene in der Luft waren.

            Bei einer echten Allergie sieht man es normalerweise an den tränenden Augen, hört Niesen und Husten, und die Leute verhalten sich auch ganz anders.

            Ich habe schon Halter erlebt die die Tiere in einem extra Zimmer untergebracht hatten, dass sie nur mit Feinstaubmaske betreten konnten, die jemand bezahlt haben um da sauber zu machen, und trotzdem waren sie todtraurig, die Tiere weg geben zu müssen.

      Schau mal hier:

      http://www.dr-gumpert.de/html/hundehaarallergie.html

      Da steht das die Mehrheit eher auf Kurzhaar reagiert. Man müsste heraus finden gegen was das Baby allergisch ist und müsste es dann bei dem neuen Hund testen.
      Jeder Rasse hat anderes Allergiepotential.

      Ich hab z.B. 2 Katzen, bei der einen passiert bei den Allergikern fast gar nicht, bei der anderen erfolgen heftige Reaktionen.

    • (7) 15.06.14 - 01:09

      Hier!

      Mein erster Asthma Anfall wurde durch zwei King Charls Spanile verursacht. Sehr seidiges Fell, schöne Tiere.
      Hunde mit festen, oder auch drahtigem Fell tun mir nichts.

      Wir haben einen Pointer Mix, feste recht dicke Haare.

      Als damals Obama in weiße Haus einzog haben sie auch extra diesen , ich glaube Portugischen Wasserhund heißt der, bekommen. Weil eine seiner Töchter auch auf Hunde allergisch reagiert.

      Das selbe gibt es ja auch bei Pferden. Curly Horses sind Pferde mit einem sehr krausen lockigem Fell und können von Alergiekern geritten werden.

      (8) 15.06.14 - 01:14

      http://www.allergikerhunde.de/

      Ok, habe ich auch wieder noch was gelernt. Bei Katzen wusste ich das mit dem Speichel, beim Hund noch nicht. Wieder etwas schlauer.

      Bei mir habe ich halt nur die Beobachtung mit seidigem, glatten Fell gemacht. Rauhaardackel tuten mir auch nichts^^.

      Bei meinem Mann ist es auch sehr unterschiedlich auf welche Hunde er allergisch reagiert.
      Wir hatten mal nen Bernersennenmix auf Besuch, mein Mann bekam nach wenigen Minuten garkeine Luft mehr. Bei unserem Pitbull Mix hingegen garnichts.
      Vor allem reagiert er bei hauptsächlich bei größen Rüden so allergisch, bei großen Hündinnen garnicht
      Es kann also sowohl an der Rasse als auch am Geschlecht liegen und somit bestimmt auch an der Felllänge

      Hallo.
      Ich reagiere auch unterschiedlich auf Hunde. Wir haben einen kurzhaarigen, der kaum haart. Auf ihn reagiere ich null. In der Familie gibt es einen langhaarigen. Den vertrage ich nur wenn ich ihn nicht anfasse und er mich nicht berührt. Sonst krieg ich juckende stellen an der haut.

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