Wie schafft ihr es mit den Hunden spazieren zu gehen?

    • (1) 26.06.14 - 11:32

      Hallo.

      Ich würde mir gerne wieder einen Hund anschaffen, die Kosten kenne ich soweit schon.

      Doch das Problem ist, wer mit dem Hund dann raus geht?

      Zur Zeit könnte ich das machen und während der Elternzeit auch. Nach der Elternzeit würde das Kind in die Kita und ich zur Schule gehen, Partner arbeitet Vollzeit.

      Da frage ich mich, wie schafft ihr das trotz Arbeit auch den Hund unterzubringen?

      Also einen Garten werden wir nicht haben....

      Danke!

      • (2) 26.06.14 - 11:44

        Hallo,

        kommt ja immer drauf an wie lange du aus dem Haus bist. Morgens muss man eben eher aufstehen dann und eine Runde laufen.

        Ich habe 3 Kids und Hund. er ist 12 und wir haben ihn wegen eines Todesfalles übernommen. Ich hatte mein leben lang Hunde, aber jetzt mit 3 Kids hab ich da irgendwie keinen Nerv mehr zu. Ich gehe spazieren mit dem und alles, aber ich glaub das nach dem kein Hund mehr kommt.

        Man ist halt immer gebunden. Egal welches Wetter, ob man krank ist oder gesund, der Hund muss raus. Und je nach Rasse brauchen die auch ordentlich Beschäftigung weil sie dir sonst die Wohnung auseinander nehmen.

        Also ich will kein Tier mehr. jedenfall keinen Hund, Katze oder Vögel.

        lG germany

        • (3) 26.06.14 - 12:26

          Ich würde etwa 10 Stunden nicht zu hause sein. Wer soll da mit dem Hund gehen.....

          • (4) 26.06.14 - 21:46

            Wenn man 10 stunden nicht zuhause ist kann man sich keinen Hund anschaffen. Ist doch ganz einfach.

            Wir haben einen kleinen abgabehund aufgenommen, fakt ist aber das ich nie mehr als 6 stunden arbeiten werde. Wäre es anders, hätten wir uns keinen Hund anschaffen können. Wenn beide voll arbeiten sollte man sich keinen hund anschaffen. Meine Meinung

      • Geht uns auch so.

        Unser ist 12 und ich bin froh, dass er keine langen Spaziergänge mehr einfordert, eigentlich sogar gar keine mehr. Ein bißchen Spielen ist ok und für die Geschäfte an die Hecke - auf mehr hat der keinen Bock mehr, und das ist auch gut so.

        Es ist schön, dass er noch da ist - neulich waren wir beim TA und dachten schon, wir müßten uns verabschieden, das tat schon sehr weh. Aber nach ihm wird es keinen Hund in unserem Haushalt mehr geben - unsere Kinder sind 13 und 11 und werden zusehends immer selbständiger und ich denke nicht, dass wir uns nochmal so sehr werden binden wollen wie man mit Hund gebunden ist.

        • Meine Kinder sind noch viel kleiner. Der Große fast 10, der Mittlere wird 3 und das Baby 4 Monate. Grad mit Baby nervt das total. Bin froh wenn der Kleine schläft, weil in den Kinderwagen will er nicht momentan und immer in den Mei tai ist auch anstrengend. dazu kommt das der Hund bellt wie blöde sobald er die Leine sieht und lasse ich ihn nur 30 Sekunden aus den Augen,. ist der weg! Wie gestern. Waren im garten, Decke ordentlich auf die Bank gelegt und weg war er. das waren echt maximal 30sek.! Kann die Terasse nicht auflassen, weil der gleich abhaut. Unser Garten ist schwer einzuzäunen, weil eine Böschung mit Gebüschen nach oben zur Straße hin geht und da findet der immer einen Weg rauszukommen.

          Und die Haare!!! Jetzt beim 3. Kind geht mir das voll auf den Geist! er kratzt sich, der Tisch voller Haare, ich passe nicht auf, er liegt auf dem Sofa, also alles weiße Haare. er ist süß, ja aber das wars auch eigentlich...

    (9) 26.06.14 - 11:59

    Hi,

    wir haben seit 12 Jahren immer mehrere Hunde und ein Kind. Ich arbeite VZ, mein Mann hat einen Minijob und kümmert sich von Anfang an um unseren Sohn.

    Wir gehen morgens vor dem Frühstück mit den Hunden raus, mittags gehen sie in den Hof (bzw. in den warmen Monaten ist fast den ganzen Tag die Haustür auf und sie können rein/raus wie sie wollen) und nachmittags / abends bekommen sie die große Runde.

    Wir teilen das ggfs untereinander auf, wenn wir nicht gemeinsam gehen können.

    Als unser Sohn geboren wurde hatten wir auch zwei Hunde - ich bin vor der Arbeit mit beiden gegangen, mein Mann mittags/nachmittags mit Kinderwagen und 2 Hunden alleine und abends, wenn ich nach Hause kam, nochmals zusammen.

    Für mich liest es sich aber so, dass Du eigentlich (noch) nicht so wirklich überzeugt davon bist, einen Hund aufzunehmen. Prüfe doch mal Deinen Tagesablauf und überlege, wie Du ihn um Arbeit, Kind & Hund herumorganisieren könntest. Da Du wohl schonmal einen Hund hattest, weisst Du auch, dass er auch zu Einschränkungen führt.

    Dein Kind wird älter, ihr wollt auch mal den ganzen Tag ins Schwimmbad, auf den Spielplatz, es kommen "Kindertermine" dazu, etc. Was ist dann mit dem Hund? Seid ihr bereit, den Urlaub so zu planen, dass der Hund mit kann bzw. bereit eine gute Hundepension (die sind nicht billig!) zu bezahlen?

    Und ganz wichtig: Was sagt Dein Partner dazu? Unterstützt er Dich zu 100% und übernimmt auch einen Teil der Pflichten wie spazieren gehen (morgens oder nach der Arbeit) oder eben alleine mit dem Kind bleiben, wenn du mit dem Hund raus musst und er gerade erst von der Arbeit kam? Falls nicht, würde ich es bleiben lassen. Das gibt nur unnötigen Stress.

    LG
    Kim

    • (10) 26.06.14 - 12:32

      Ich kann dir ja mal unseren Tagesablauf geschreiben. Wie schon gesagt es gibt keinen Hof oder Garten.

      6 Uhr aufstehen, da würde ich mit dem Kind gehen.

      7 Uhr dann los.
      8 Uhr zur Schule.
      16 Uhr Schul frei.

      17-17-30 zu Hause.

      Das 5 Mal die Woche.

      Partner hat etwa den selben Ablauf nur dass er bis etwa 21-22 Uhr arbeitet.

      Und während wir dann nicht da sind sind das etwa 10-11 Stunden wo niemand mit dem Hund gehen kann, deshalb würde ich gerne wissen wie man das schaffen könnte. Dann würden wir uns einen Hund anschaffen.

      • (11) 26.06.14 - 13:00

        Hi,

        "deshalb würde ich gerne wissen wie man das schaffen könnte"

        Ganz kurz: gar nicht.

        10-11 Stunden alleine ist weder hundegerecht noch fair dem Tier gegenüber. Dazu kommen ja dann noch Zeiten wie Arztbesuche, Einkaufen, Schwimmbad, Spielplatz, etc wo der Hund auch wieder alleine ist.

        Wir hatten eine Hündin, die fast 5 Jahre lang unter ähnlichen Bedingungen "gelebt" hat (nur war da das Minimum 10h alleine). Dieser Hund war einfach unglücklich. Als sie zu meinem Mann kam, war sie "nur" noch 8h täglich alleine, was eine deutliche Verbeseerung war: vormittags 4h, mittags war er 1h zu Hause und ist mit hir gegangen, nachmittags 4h (es gab aber einen ummauerten, abgeschlossenen Innenhof, wo sie jederzeit hingehen konnte). Mein Mann arbeitet damals aber auch nur 10min entfernt. Das ging 6 Monate so und dann haben wir uns kennen gelernt. Danach war Sandy für ein paar Monate vormittags 4h alleine und nachmittags 2h (ich hatte Gleitzeit und war um 14:30 Uhr zu Hause und hab sie dann überall hin mitgenommen). Nach der Geburt unseres Sohnes waren es max 4-5h und das nicht regelmäßig.

        Du kannst Dir nicht vorstellen, wie unsere Maus aufgeblüht ist mit jedem Tag, an dem sie nur wenig alleine war. Sie litt anfangs unter großen Verlustängsten, die wir aber mit jedem Jahr besser "heilen" konnten.

        Bitte, nimm unter euren Umständen Abstand davon, einen Hund zu nehmen. Es wäre dem Tier gegenüber einfach unfair.

        VG
        Kim

        (12) 26.06.14 - 13:14

        Ich habe nochwas vergessen:

        Zusätzlich zu den normalen Spaziergängen

        - geht mein Mann mit seiner Hündin 3x wöchentlich trailen und auf den Hundeplatz
        - geht unser Sohn mit dem kleinen Rüden 1x pro Woche zum Agi (2h reine Trainingszeit der Gruppe!) und 2-3x wöchentlich nach der Schule 1-2h
        - gehe ich mit meiner Hündin 2x pro Woche auf den Hundeplatz und 1x pro Woche mit ihr und dem Rüden 4-6h wandern
        - wir nehmen alle oder einzelne Hunde so oft wie möglich mit zum Einkaufen, zu Hundetreffen, etc

        Dabei eingerechnet ist nicht, was wir zu Hause spielen und arbeiten mit den Hunden.

        Wäre mein Mann nicht zu Hause, dann ginge das gar nicht und wir hätten auch keinen Hund.

        Garnicht wenn du kein Tierquäler sein willst. Echt, DENK doch mal nach.

        Ausserdem dachte ich ihr hättet kein Geld?! Du regst mich langsam echt auf.

Die Frage ist nicht "wer soll während deiner/eurer Abwesenheit mit dem Hund" gehen - dafür kann man Hundesitter engagieren oder den Hund in eine HuTa geben. Sie müßte vielmehr lauten: haben du und dein Partner nach einem langen Arbeits- und Schultag noch Bock, irgendwas mit dem Hund zu unternehmen?

Und außerdem ist da noch euer Kind, das nach Feierabend auch noch Anspruch auf Mama und Papa erhebt - zu recht, immerhin hat sie euch den ganzen Tag nicht gesehen.

Du könntest also nicht, selbst wenn du das wolltest, nach Hause kommen und erst mal mit dem Hund eine Runde drehen und ihn bespaßen. Sondern da ist dann dein Kind, das essen haben möchte und vor allem Aufmerksamkeit.

Und dann gibt's, wenn du nach Hause kommst, noch die Einkäufe, den Haushalt, die Wäsche .... die erledigt werden soll. Und für die Schule musst du vermutlich auch noch was tun.

Du hast also eh schon einen vollen Tag und dein Partner vermutlich auch. Wollt ihr euch wirklich auch noch einen Hund ans Bein binden? Wenn der erstmal da ist und du merkst, dass es dir zuviel wird, kannst du ihn nicht so einfach wieder abgeben. Ich würde mir das lieber vorher nochmal gründlich überlegen.

  • Wie schon gesagt hatte ich schon einen Hund. Halt wäre dann die Situation mit Kind. Da müsste man dann mal schauen wie das geht.

    Aber sonst kam ich ja gut mit dem Hund klar. Musste sogar mit ihm mitten in der Nacht raus, dass war amüsant ^^

    • (17) 26.06.14 - 15:56

      Hi,

      es macht aber einen riesen Unterschied, ob Du alleine bist oder Partner & Kind hast & VZ-Job!

      Das darf man nicht unterschätzen.

      VG
      Kim

      Wie lange hattest du den Hund? Wahrscheinlich als du noch Zuhause lebtest bei den Eltern, oder?
      Also Alleinwohnend und Alleinverantwortlich kannst du definitiv noch keinen Hund gehabt haben, und wenn doch, dann nur kurz, in dem Fall würde sich die Frage stellen, was dann mit dem Hund geschah?

(19) 26.06.14 - 13:00

Hallo,

da ich nur Teilzeit arbeite, habe ich wirklich viel Zeit und bin täglich zwischen 2 und 3 Stunden mit dem Hund unterwegs, am Wochenende noch länger - ist für dich wahrscheinlich kein Maßstab, deshalb kann ich dir sagen, wie meine Freundin das macht:
morgens um 6.00 Uhr geht sie mit ihrem Tierschutzhund (wahrscheinlich ein Windhundmix) 1 Stunde joggen, danach ist sie für 7 Stunden auf Arbeit.
Sie joggt auch im Winter, wenn es dunkel ist - dann mit einer Stirnlampe!

Mittags lassen eine Nachbarin oder ich den Hund zur Pinkelrunde raus, in den Ferien ist ihre Tochter Zuhause.

Wenn meine Freundin von der Arbeit kommt, ist erst mal wieder der Hund dran.
Sie trifft sich dann mit anderen Hundehaltern, oft bin ich auch dabei und wir gehen 1 Stunde im Gelände.
Ihr Hund braucht sehr viel Bewegung, deshalb fährt der Mann meiner Freundin mehrmals wöchentlich nach der Arbeit mit ihm Fahrrad - auch wieder 1 Stunde!

Ich weiß, dass viele Leute das für übertrieben halten, leider kann ich in meinem näheren Umfeld aber auch erleben, wie die Hunde ticken, die täglich nur kurz raus gehen.... :-(

Schaff dir bitte nur einen Hund an, wenn du ihm mindestens täglich 2 Stunden deiner Zeit widmen kannst!
Und denke dran, im Winter wird es morgens erst um 8.00 Uhr hell und um 17.00 Uhr ist es schon wieder dunkel!

LG Pechawa

Ich würde hier mal in den "Raum" "werfen" das es sicherlich auch auf die Rasse ankommt. Denn nicht jede Rasse fordert das gleiche. Es gibt Hunde die laufen problemlos mit und sind mit weniger zufrieden und andere die musste geistig und km-mäßig schon mehr auslasten. Da würde ich mich auch ein wenig schlau mache. Doch raus müssen sie alle Sommer wie Winter bei Sonne und bei Pisswetter.

Gruß Ela
PS. Wir haben auch eine Hündin die aber ganz unkompliziert ist. #hund

  • Und trotzdem kann man ihn nicht 10 stunden allein lassen und auch ein solch unkomplizierter Hund braucht Auslauf und Bespaßung.

    Wir haben auch einen "läuft-so-mit-Hund", der jetzt im Alter eh nicht mehr viel fordert und trotzdem waren auch in seinen guten Zeiten jeden Tag eineinhalb bis zwei Stunden einfach mal weg für Gassigehen und Co.

    • Sorry aber hier wurde dann was missverstanden. Ich bin schon der Meinung das nicht jeder Hund die gleichen Ansprüche stellt. Manchen brauchen mehr Bewegung andere mehr geistige Auslastung. HIer ist ja nicht jedes Tier gleich. Aber von 10 Stunden alleine lassen war bei mir nicht die Rede. Unsere Hündin fordert auch nicht viel und sie ist schon 12 inzwischen. Aber solange alleine lassen würde ich auch kein Tier. DAs jedes Tier Auslauf und Bespaßung braucht sollte eigentlich schon klar sein aber als Beispiel: Ein Husky hat natürlich ganz andere Ansprüche als so ne Fußhupe wie Chihuahua oder so. Nur mal als Vergleich. Trotzdem würde ich kein Tier so lange alleine lassen.

      Gruß Ela

Keinen Hund - egal welcher Rasse - kannst/solltest Du 10 Stunden alleine lassen...

  • Da wurde dann wohl was missverstanden. Klar stellt jeder Hund anderer Ansprüche an die Zeit die er benötigt. Das hieß bei mir aber nicht das der -Hund 10 STunden alleine bleiben kann. Muss wirklich nicht sein. Und finde ich auch nicht gut.

    Ela#winke

Ja da würde man dann halt mal schauen was für ein Typ Hund das ist.

Aber wie regelt ihr das mit dem raus gehen?

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