Ich bin am Ende

    • (1) 28.07.14 - 10:28

      Hallo,

      Ich bin echt fertig mit den Nerven. Und fühle mich richtig schlecht.

      Wir haben 2007 eine Hündin aus der rumänischen Tötung geholt. Sie hat sich toll entwickelt, ist total entspannt geworden.

      Sie war während meiner Arbeit im Pflegeheim manchmal sogar als Besuchshund mit. Sie hat echt so viel gelernt und ist ein so toller Hund. Durch ihre Herzerkrankung fallen die Spaziergänge kürzer aus, aber das ist okay. Wir gehen halt öfter.

      Nun haben wir im Februar einen Sohn bekommen, und seit dem geht es ihr scheinbar nicht mehr gut.

      Sie darf genauso aufs Sofa, wird genauso betüttelt wie immer, denn wenn der kleine schläft, ist Hunde Zeit. Ich wollte nie meine Hunde vernachlässigen, sie sind ja wie meine Kinder!

      Der zweite, ein Rehpinscher ist wie immer. Die Hündin allerdings scheint mit irgendwas nicht klar zu kommen.

      Obwohl wir 4x täglich raus gehen (je etwa 20 Minuten), pinkelt sie in die Wohnung. Meistens auf ihren Liegeplatz. Auch Sofa, Körbchen, Futterplatz wurden schon vollgepinkelt.

      Wir waren schon beim Arzt. Kein Diabetes, keine Inkontinenz (die Medien dafür zeigten keine Wirkung, deshalb schloss der Arzt das aus), Keine Blasenentzündung, kein Tumor. Nix.

      Das Medikament wurde auch gewechselt, um Nebenwirkungen auszuschließen. Blut, Urin und Stuhl wurde untersucht, Ultraschall und Röntgen haben wir auch durch. Medizinisch ist alles okay.

      Wenn sie Pipi gemacht hat, wisch ich es ohne Tamtam weg. Sie bekommt daher nicht noch extra Aufmerksamkeit.

      Ich bin echt am Ende, täglich 4 bis 6x putzen. Sie tröpfelt immer noch nach und schleppt das durch die halbe Wohnung. Putz ich nicht alles weg, markiert der kleine.

      Oft pinkelt sie beim Spaziergang gar nicht.

      Ich weiß nicht mehr weiter, was ist das?
      Mein Mann sagt, wenn das so weiter geht, suchen wir ihr ein neues Zuhause. Tierheim geht gar nicht, da sind wir uns einig. Es bricht mir echt das Herz, was kann ich noch tun? Irgendwas scheint sie ja zu belasten, oder?

      Selbst mein Papa weiß nicht weiter, und der weiß fast alles ;-)

      Gebt mir mal nen Denkanstoss, vielleicht übersehe ich was.

      • Hmmm, ich denke die prinzessin kommt nicht damit klar, vom thron gestossen worden zu sein. Ist wie mit Kindern. Da eifersüchtelt das ältere kind ja auch gern mal und eure Hündin zeigt euch so, das sie mit der situation so garnicht klarkommt. Du sagtest ja, das es seit der Geburt eures kindes so ist. Dementsprechend schätze ich, das es daran liegt, denn das ist klar, auch wenn du dir zeit für sie nimmst, so wie vorher ist es definitiv nicht mehr.

        • Das stimmt. Also ich hab in den Kalender geschaut.

          Es fing an, als Mike 3,5 Monate alt war, dass sie täglich rein macht. Vorher war es ab uund zu, meist während der abendlichen Schreierei. Da dachten wir, es läge an der Lautstärke.

          Wie soll ich mich jetzt verhalten, wie kann ich der Maus helfen? Würde es ihr besser gehen, wenn wir sie abgeben würden?

          Mein Gott, ich heule wie ein kleines Kind, weil sie mir so leid tut, und ich sie so lieb hab. Aber ich will doch nur, dass es ihr gut geht #heul

          • Das weiss ich leider auch nicht, was ihr machen könnt. Wegen sowas sind schon viele hunde abgegeben worden. Als unsere grosse geboren wurde, hatten wir angst das wir unsere dackeldame weggeben müssen, weil die nen echter kinderhasser war. Mit unserer grossen ist sie unglaublich toll und zärtlich umgegangen. Die beiden waren ein kopp, ein ees. Wir hatten Glück. Wie das jetzt bei euch laufen kann. Ich weiss es leider echt nicht. Eine verzwickte situation. Vielleicht macht ihr es so, das sie erstmal in bestimmte Räume und vor allem aufs sofa nicht mehr darf. Und da, wo sie hindarf, legt ihr zeitungen aus. Weil so hat das ja erstmal keinen zweck.

            • Genau diese Angst hatte ich bei unsrem Rehpinscher auch. Doch er ist so toll, liegt immer in dem Raum, wo der kleine auch ist und ist total geduldig mit ihm.

              Ach, das macht mich echt fertig.

      Man spürt beim Lesen deine Liebe zu dem hund...aber so etwas ähnliches hatte mein Vater leider auch,da kam der hund einfach nicht mit einer neuen Situation klar...kaum in einem neuen liebevollen zu Hause war der Spuk vorbei und der hund wieder glücklich...

      Das ist nicht einfach, aber ich denke in diesem Fall ist es das beste für den hund

      • Ich liebe sie wirklich und bin so oft am heulen, weil ich nie so eine Mutter sein wollte, die Haustiere der Kinder wegen abgibt.

        Ich fühle mich echt schrecklich.

        Aber vielleicht ist es wirklich das beste für sie :-(

    Hallo,

    hast du sie schon mal woanders untergebracht, z.B. über Nacht seitdem sie diese Probleme hat? War da auch was? Wenn ja, dann liegts wohl am Sohn...

    Ich hatte meinen Senior auch schon 11 Jahre (er war damals 14) als mein erster Sohn geboren wurde. Der hatte auch ab und zu so Eifersuchtsanflüge, aber eher in Richtung schnappen wenn der Kleine hingelangt hat. Zum Glück hatte er nur noch die hinteren Eckzähne, sonst hätte ich mir auch ernsthaft Gedanken machen müssen. Aber einen so alten Hund gibt man nicht mehr her. Gestorben ist er dann mit 16, nach dem mein zweiter Sohn auf der Welt war, gings mit ihm rapide bergab.

    Ansonsten frag mal bei dogforum, da sind mehr Leute die sich auskennen.

    LG

    • Mein Sohn und ich waren mal für 3 Nächte im Krankenhaus. Da war sie trocken.

      Sie ist aber erst 10, das finde ich für einen kleinen hund kein "Alter" .

(10) 28.07.14 - 15:10

Hi,

Deiner Hündin scheint irgendetwas Stress zu verursachen - und 4x täglich 20min ist nicht viel zum Spazieren gehen und müde werden.

Mich irritiert, dass sie auf Schlaf- und Futterplätze pinkelt.

ABER: Herzerkrankung - bekommt sie Entwässerungstabletten?

Unser Pancho war ebenfalls herzkrank und bekam 3-4 Jahre Entwässerungstabletten, weil es hiess, ohne geht es nicht. Auch er hat irgendwann ständig ins Haus gemacht. Wir waren genauso verzweifelt (und genervt) wie Du. Es gab aus unserer Sicht einfach keinen Grund - es hatte sich nichts verändert. Wir schoben es aufs Alter (er war damals ca 14 Jahre alt)

Irgendwann gingen die Entwässerungstabletten zu Ende und unser Tierarzt hatte Urlaub (kurz vor Weihnachten). Der Vertretungsarzt wollte uns keine neuen geben, obwohl wir die letzten Rechnungen vorlegen konnten (als Nachweis, dass Pancho diese wirklich brauchte!). Wir haben die Tabletten dann zwangsweise "abgesetzt" und wollten dann direkt nach Neujahr zu unserem TA. Innerhalb von wenigen Tagen hörte die Pinkelei auf und Pancho ging es auch zunehmend besser (obwohl wir vorher nicht den Eindruck hatten, es geht im schlecht). die Unersuchung bei unserem Tierarzt ergab dann, dass Panchos Herz durch die Herztabletten stark genug ist, um Wassereinlagerungen zu verhindern. Wir musten eben 2-3x jährlich zur Konrolle. Bis Pancho mit fast 18 Jahren starb brauchte er nie wieder Entwässerungstabletten.

Vielleicht auch eine Möglichkeit bei euch?

Gruß
Kim

  • (11) 28.07.14 - 15:19

    Schön, dass du dich hier meldest.

    Entwässert wird sie nicht. Sie bekommt 1x täglich eine Enalapril.

    Wie die davor hießen weiß ich Grad nicht, zuerst dachten wir nämlich es seien Nebenwirkungen von denen.

    Das Pinkeln auf die verschiedensten Plätze wundert uns auch, ich kenne nicht einen Hund der in seinen Schlaf oder Futterplatz pinkelt.

    Die Spaziergänge sind ihr zu viel. Sie war schon immer träge, obwohl sie nicht zu dick ist.

    Der erste Spaziergang ist toll, dann könnt sie heim, schläft und für den nächsten Spaziergang etwa 5 Stunden später muss ich sie wecken.

    Ab da geht es los, dass sie sich während dem Gas so unter ein Gebüsch legt oder sich mitten auf die Wiese setzt.

    Wir warten dann, bis sie wieder Lust hat. Das können auch mal 15 Minuten sein. Die oben erwähnten 20 Minuten sind reine "Laufzeit".

    Wenn ein anderer Hund zum spielen kommt, rennt sie etwa 5 Meter und legt sich dann hin. Jedoch hat sie dieses verhalten schon immer. Sie ist eine ganz ruhige.

    Auch Ball Spiele o. Ä. Intressieren sie nicht. Sie jagt nur Leckereien nach.

    • (12) 28.07.14 - 15:33

      Für mich hört sich das insgesamt nicht gesund an. Unser Pancho war bis wenige Monate vor seinem Tod absolut fit - er ging mit 17 Jahren noch locker 45min mit uns spazieren, obwohl er z.B. nicht mehr spielen wollte (oder wenn, dann nur sehr kurz) und auch sonst viel geschlafen hat.

      Habt ihr mal in Erwägung gezogen, einen zweiten Tierarzt zur gesamten Problematik aufzusuchen?

      Was mich ebenfalls irritiert ist, dass Dein Hund ein Medikament für Herzprobleme beim Menschen bekommt. Es gibt so viele gute Medis für Hunde, die eben auch auf die Dosierung bei Hunden abgestimmt sind. Welche Diagnose hat Dein Hund?

      Eventuell habt ihr auch eine Tierklinik in der Nähe, in die ihr fahren könnt?

      • (13) 28.07.14 - 15:38

        Also wegen der Pinklerei waren wir erst bei unsrer Haustierärztin "vom Lande", die hat uns dann überwiesen in die Uni Gießen.

        Die haben sie auf den Kopf gestellt. Urin, Blut, Röntgen, Schall.

        Enalapril sind von denen abgesichert, weil wir bis dahin nicht wussten, ob das Pieseln eine nebenwirkung auf das andere Herzmedikament war.

        Für die genaue Diagnose müsste ich meinen Mann fragen. Ich hab eben nur "Herzhund" im Kopf.

        So "faul" ist sie schon immer.

        • (14) 28.07.14 - 16:20

          hmm... ok - giessen ist echt gut.

          Überleg vielleicht nochmal, was sich durch das Baby geändert haben könnte. Darf sie dabei sein, wenn euer Kind gefütter / gewickelt wird etc.? Darf sie irgendwo nicht mehr hin? Zeigt sie evtl. dass sie raus muss und ihr erkennt die Zeichen nicht (ist uns auch schon passiert)? Könnt ihr es an irgendwelchen Situationen festmachen (evtl. mal ein "Pieselbuch" führen)? Sind evtl. die Zeitabstände für sie zu groß?

          Und über Bachblüten würde ich mich mal beraten lassen (z.B. Apotheke) - unserem Hund und meinem Pferd haben sie geholfen, gewisse Situationen besser zu verarbeiten. Schaden kann es nicht.

          Gruß
          Kim

          • (15) 28.07.14 - 16:31

            Die Idee mit den Bachblüten ist super, danke!
            Sie darf sich noch genauso frei bewegen wie immer, das war mir extrem wichtig ihr nicht plötzlich z. B. Das Sofa zu verbieten.

            Das sie jetzt drauf pinkelt kann ich nicht ändern, wenigstens haben wir inkontinenzlaken drunter.

            Sie liegt sogar neben,mir wenn das Baby gefüttert Ober gekuschelt wird. Sie bekommt das gleiche Fressen wir immer, nach jedem Spaziergang ihr gewohntes Leckerlie.

            Wir gehen etwa alle 5 Stunden raus. Immer so etwa Um 6, 11, 16, 21 Uhr. Oft lass ich sie,nachts noch raus in den Garten, aber da pieselt sie nicht.

            Früher ist sie hechelnd vor die Türe gelaufen und hat sich hingesetzt, das macht sie nicht mehr. Sonst könnte ich ja ruck zuck reagieren.

            Eben, als das Baby schlief war wieder "Hundezeit" (Ich seh zu, dass wenn der kleine schläft, ich beide Hunde ausgiebig gekuschelt, auf Zecken unter Suche und die Fellpflege mache, täglich mindestens 3x, mein Baby schläft tagsüber sehr gut ;-) ),
            Jedenfalls hat sie mir direkt auf den Schoß gepinkelt. Große Klasse. Und das, wo wir vor 30 Minuten Gassi waren.

            Das ist echt nicht einfach ruhig zu bleiben. Natürlich hab ich "Scheiße" gerufen, aber sie nicht ausgeschimpft, es heißt ja, soll man nicht. Oder wäre das vielleicht besser?

            Grade weil sie schon so "misshandelt" wurde, will ich sie nicht anbrüllen, das verwirrt sie glaub ich noch mehr.

            • (16) 28.07.14 - 16:45

              Hi,

              toll, wie Du das händelst!

              Ich bin kein Tierarzt, aber aus der Erfahrung mit unseren alten Hunden heraus bin ich mir ziemlich sicher, dass das keine Absicht ist. Es ist NICHT normal, dass der Hund Dich in der Form anpinkelt. Das hat auch nichts mit Protest zu tun.

              Ich hab es nicht mehr im Kopf: wurde denn versuchsweise mal auf Inkontinenz behandelt?

              Für mich liest es sich so, dass sie den Urin oft einfach nicht mehr halten kann und nichtmal Zeit hat, sich zu melden. Genau so lief es nämlich bei unserem Pancho ab. Manchmal stand er aus dem Körbchen auf und liess einfach laufen - er kam einfach nicht mehr weiter. Oder blieb auf dem Weg zur Tür stehen, weil er den Urin nicht mehr halten konnte etc. Beispiele könnte ich genug bringen.

              Ich würde die Gassigänge für sie häufiger / in kürzeren Abständen vornehmen (z.B. erstmal alle 4 Stunden - reicht das nicht alle 3h) - ist nervig, aber kann helfen. Wurde die Schilddrüse untersucht? Die Hündin meines Vaters hat extrem viel getrunken und wir dachten an Diabetis, aber bei ihr arbeitet die schilddrüse nicht richtig. Seit das behandelt wird (2 Wochen) macht sie nicht mehr in Haus. Allerdings werden schilddrüsenwerte nicht standartmäßig geprüft...

              Wie alt ist eure Hündin? Doch schon älter, oder? Hoffe, ich hab es nicht irgendwo überlesen.

              Habt ihr einen Homöopathen in der Nähe? Als weitere Möflichkeit zu Bachblüten bzw. Alternative.

              Das hier habe ich gerade gefunden:

              "Inkontinenz bei Hunden homöopathisch behandeln
              Eine Blasenschwäche, die durch eine Blasenentzündung entstanden ist, kann mit Cantharis D 6 meist gut beeinflusst werden. Bei Harnträufeln durch Aufregung kann Gelsemium helfen. Hunde die dieses Mittel benötigen, sind meist ängstlich und nervös.

              Als Konstitutionsmittel, wenn es zum Hund passt, wird häufig auch Phosphorus eingesetzt. Alte Hündinnen brauchen häufig Sepia zum Ausgleich des Hormonspiegels. Dieses Mittel hilft auch bei kastrierten Hündinnen, die im Alter eine allgemeine Bindegewebsschwäche zeigen. Sollten Nierensteine eine Ursache sein, kann Urtica Uriens als Tiefpotenz versucht werden. Bei einer akuten Harnwegsinfektion mit dunkel gefärbtem Urin sollte Belladonna helfen.

              Inkontinenz begleitend zur Homöopathie behandeln
              Auch die Naturheilkunde hält einige Mittel bereit, um bei Inkontinenz zu helfen. Blasentees oder Cranberry für die Blasenschleimhaut. Die Cranberry enthält eine hohe Konzentration an OPC, die einen hohen Zellschutz übernehmen, welche die Anheftung von Bakterien in der Harnblase verhindern.

              Kürbiskernöl kann sich positiv auf die Prostata auswirken und die Blasenfunktion verbessern. Die Muskelkraft des Schließmuskels verbessert sich dadurch, wodurch der Schließmuskel sich entspannt und die Blasennerven sich zunehmend beruhigen."

              • (17) 28.07.14 - 19:18

                Danke für deinen Auszug über Homöopathie. Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen, obwohl wir bei Schmerzen homöopathisch helfen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

                Muss ich morgen gleich anrufen!

                Lillie ist schätzungsweise 2004 geboren, wurde zuallererst auf Inkontinenz abhandelt, doch das Mittel hat nix gebracht. Auch nicht die doppelte Dosis.

                Die arme musste schon So viel über sich ergehen lassen, doch ist nie aggressiv geworden. Selbst da nicht, als ih ihr eine Luftgewehrkugel aus dem Rücken geholt habe.

                Ich werde auf jeden Fall mit ihr zum Homöopathen gehen. Vielen dank für den Tipp.

(18) 28.07.14 - 15:21

Ach so... abgeben wäre für uns nie in Frage gekommen.

Und wenn sie nachtröpfelt, dann könnte es doch eine Inkontinenz sein.

(19) 28.07.14 - 15:34

Hallo, vielleicht solltet ihr mal in eine Hundeschule? Aber nicht irgend eine am besten mal eine besuchen, wo die Trainer durch Animal Learn geschult sind. Die wissen immer viel wenns um sowas geht. War auch 10 Jahre lang mit meinem Goldi in einer Animal Learn- Hundeschule. Die haben mir auch viel geholfen, wenns um Stresssituationen ging.

Viel Glück#klee

(20) 28.07.14 - 20:05

Hallo,

es tut mir leid, was du schreibst. Versucht es doch noch eine Weile oder sucht Hilfe bei Therapeuten. Gebt sie nicht gleich weg.
Ich empfinde es so, dass sie wahrscheinlich in ihrem damaligen Zuhause das Gleiche erfahren musste. Es kam Zuwachs in die Familie (seien es nun neue Hunde oder sogar ein Menschenbaby gewesen) und sie wurde vernachlässigt oder abgegeben, deswegen fürchtet sie sich davor, alleine gelassen zu werden und unter schlechten Umständen leben zu müssen.

Ihr könnt aber natürlich nicht sagen, dass ihr sie nicht gut behandeln würdet, nachdem, was du schreibst.

Würde es etwas bringen, mit ihr zuvor kurz raus zu gehen oder Leckerchen+Streicheleinheiten zu geben, bevor du dich um dein Baby kümmern kannst?
Oder sie einfach in alles mit einzubeziehen, auf keinen Fall sie auszuschliessen und nicht zu beachten, das wäre sicher falsch.

LG Lotta

  • Hm, was mich wundert ist der Allgemeinzustand. Wurde mal ein Blutbild gemacht? Mit 10 Jahren soausgepowert sein nach 20 min finde ich schon bedenklich.

    Ich frag nachher mal eine Freundin. Deren Hündin hat auch im Alter jetzt "schlapp gemacht" - da hat sich raus gestellt, dass sie irgend eine Krankheit hat, die vor allem ältere Hündinnen bekommen. Der Name fällt mir jetzt aber nicht ein... die Hündin bekommt jetzt Tabletten und ist wieder fit wie ein Turnschuh.

    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dasd es mit dem Kind primär zusammen hängt.

(22) 29.07.14 - 13:48

Hallo,
das sie ihre Schlaf/und Futterplätze bepinkelt ist defintiv nicht normal,das hat auch nichts mit Protestpinkeln zu tun,da bin ich mir sicher,denn dann würde sie es direkt vor den Füßen/Tür u.ä. machen,ein Hund beschmutzt seine Plätze in der Regel nicht.
ich hatte mal eine Cocker Hündin,ein ähnlicher Fall.Sie war bis dato absolut stubenrein und dann plötzlich verlor sie immer kleine Pfützen,sie wachte auf und war pötzlich naß,es hat sie unglaublich gestört!Der TA/Tierklinik konnte aber abolut nichts feststellen und gab vorbeugend Tabletten zur Inkontinenz mit,u.a. auch Propalinesirup(hoffe das ist so korrekt geschrieben),es hat super geholfen und wir haben es ihr regelmäßig gegeben,bis wir im Urlaub waren und es vergessen haben!Die TÄ vor Ort wollten uns das Medikament nicht geben ohne nochmal alles von vorne zu testen,dazu waren wir absolut nicht bereit und siehe da,es passierte nichts mehr!Sie lebt übr. heute noch bei meinem EX(sie hat ihn immer mehr geliebt als mich,darum nahm er sie mit) und ist jetzt 15J und immer noch trocken!
Ein weiterer Fall war unser Jack(er wurde gerade mit 16J eingeschläfert,seine Nieren haben versagt),er war sein Leben lang mehr oder weniger inkontinent,2000,- später nach etlichen Tierkliniken etc. haben wir aufgegeben und akzeptiert das er ein neurologischer Pinkler war,mal hatten wir ewig Ruhe und dann lief er wieder über Tage aus,zum Schluß wurde es noch extremer,sein letztes Jahr war nicht einfach!Er hat übr. auf die Inkontinenztabletten mit morgendlichen vollgepinkelt sein reagiert...;-)
Gib Deine Hündin nicht auf,ich glaube einfach laut Deiner Beschreibung nicht an ein Trotzverhalten,viellecht ist es ja wirklich eine versteckte Inkontinenz?Wie alt ist sie denn?Ist sie kastriert?Wie verhält sie sich nach den Pinkeln Euch gegenüber?
LG Nicole

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