Magyar Vizsla - Erfahrungen

    • (1) 17.08.14 - 07:20

      Hallo,

      wir bekommen nächstes Jahr einen Vizsla. Diese Entscheidung war eine sehr langjährige und wohl überlegte, denn schließlich sollte jeder Hundekauf sehr gut überlegt sein. Die Zuchtplanung beim Züchter steht und es wird wohl im Mai/Juni, je nach Läufigkeitsbeginn der Mutter so weit sein.

      Wir sind keine Jägerfamilie und deshalb möchte ich gern Erfahrungen sammeln, von Familien die nicht jagen gehen mit diesem Hund. Welche Hundesportarten macht ihr mit dem Vizsla um ihn auszulasten, bietet sich ein Fährtentraining an oder der Einstieg bei der DLRG als Suchhund? Selbstverständlich wollen wir dem Tier gerecht werden. Die Bewegung von mehreren Stunden am Tag wird er haben, in Form von Spaziergängen und Waldtouren - nur das eigene Grundstück ist nicht genug. Ich möchte ich ihn auch geistig fordern.

      Jagdhunderfahrung haben wir, aber nicht anhand eines Vizslas.

      Ich würde mich sehr über Tipps und Infos freuen.

      LG und Danke

      • Meine Hunde wären es nicht, wir haben im Bekanntenkreis 2 Paare, die jeweils eine Hündin haben, beide sind hysterisch und psychisch null belastbar. Beide werden viel ausgelastet, eine auch jagdlich geführt, sie sind nicht miteinander verwandt. Ich finde es immer ganz furchtbar, wenn wir uns treffen und mit den Hunden gehen, weil beide schon kreischen, wenn man sie nur anschaut. Und wenn die mit unseren Mädels spielen, wird ständig gequiekt und sie rasen mit eingekniffenem Schwanz einfach weg, völlig kopflos. Im unserem Ort gibt es außerdem auch noch einen Vizsla-Rüden, den kenne ich nicht gut genug, um darüber was zu sagen, ich weiß nur, dass der und auch die beiden Hündinnen alle drei mit Nahrungsmittelallergien zu tun haben. Der Rüde ist im Gesicht ständig kahl und kratzt sich wie irre..

        • Unglaublich sensibel sind sie, das stimmt. Und daher auch ziemliche "1-Mann-Hunde", weniger Familienhund.Und in Stress-Situationen sind die leider oft nicht sehr belastbar und daher wird aus "sensibel" ganz schnell hysterisch... Und Erziehung, naja, das hängt ja weniger von der Rasse ab als viel mehr vom Konzept bzw. der Erfahrung und dem Können des Besitzers.

          Versteh mich nicht falsch. Ich will die Vizslas hier nicht schlecht machen. Rein vom Hundetyp her würden die mir theoretisch auch gefallen, auch von der Optik her. Wir haben Dalmatiner. Vielleicht wären die auch was für euch? Ich bin auch immer nicht so glücklich, wenn sich Nicht-Jäger eine Jagdrasse anschaffen. Das geht so oft schief..!

          • Ich danke Dir und verstehe deine Einwände.

            Dennoch muss man auch sagen, dass so viele Jagdhunde nicht jagdlich geführt werden

            - Jack Russel
            - Westies
            - Dackel und so viele mehr...

            Glaubst du, dass wenn man einem Jagdhund eine andere Alternative zum Jagen gibt, zb Fährtentraining, Dummitraining oder Bundespost, könnte man ihnen gerecht werden?
            Ich habe sehr viel über das sensible Wesen der Vizslas gehört und das man nicht streng sein darf.

            Ich danke Dir sehr, für deine Meinung!

            LG

            • Naja, die Hunde, die du aufführst, sind ja kleine Rassen, die sind ja doch leichter auszulasten und nicht zu vergleichen mit Drahthaar, Weimaraner, Vizsla & Co. Wir hatten 16 Jahre lang einen Rauhaardackel, den wir nicht jagdlich geführt haben - das war eine absolute Katastrophe.. Und alle Jackies, die ich kenne, sind "Reiter-Ratten" und auch oft mehr Accessoire.. Furchtbar!!

              • Ja, da magst du recht haben aber auch ein Jack Russel und Dackel braucht mehr als nur ne Runde um Block oder Omas Couch. Die kleinen Hunderassen sind sehr unterschätzt. Das Resultat sind furchtbare Jack Russel die schrecklich hyperaktiv sind und Dackel die durchdrehen.

                Ich glaube, dass es egal ist ob ein Hund groß oder klein ist, ist er unterfordert, endet es meist katastrophal. Ich möchte nicht, wie leider viele, einen Hund, weil er hübsch aus sieht oder weil er im Trend, sondern weil er genau dem entspricht, was ich mir vorstelle und wünsche. Wir sind extrem aktiv, ständig im Wald und im Gelände, immer in Bewegung. Is halt eine schwere Frage

                LG

      (10) 18.08.14 - 08:31

      Wir hatten einen Rüden der war klasse, aber stimmt die Hündinen sind echt unentspannt #rofl

Ich habe Viszlas als große Menschenfreunde kennen gelernt. Freudne von uns haben eine Hündin die ist total verschmust und liebt jeden.
Ich habe eine aus dem Auslandstierschutz, die ist total verschmust aber nur bei Leuten die sie kennt, sie hat allerdings auch schlechte Erfahrungen gemacht,

Fährtensuche passt zum Viszla. Oder auch Dummietraining mit Sicherheit wäre auch Mantrailing etwas. Laufen am Fahrrad.

Freilauf im Gelände kann etwas Trainingsintensiv werden. Viszlas ziehen gerne große Runden.

Viel Spass mit dem Zuwachs

  • Danke, so kenne ich Vizslas auch :-) unsere Freunde züchten Vizslas - im Verein also keine Hobbyzucht. Ihre Hündinnen sind so freundlich, freuen sich sehr über jeden und sind sehr sensibel zu Kindern.

    Wir haben uns sehr in diesem Typ Hund verliebt. Eben weil sie auch sehr clever sind.

    Ich denke, dass wir zum Training beim DLRG gehen und ihn, es soll ein Rüde werden, zum Fährtenhund ausbilden lassen. So bekommt seine Supernase genug Beschäftigung und gleichzeitig wird es nie langweilig ...

    Zuhause kann ich ja auch Fährten suchen lassen. Spazieren gehen werden wir sehr reichlich, wir haben viel Wald und Wiese vor der Tür.

    Darf man Hunde am Fahrrad laufen lassen?

    LG

Hallo,
wir hatten als ich Kind war eine Vizsla Hündin. Sie wurde jagdlich geführt und finde das dieser Hund nur in Jägerhände gehört. Sie war einfach ein Spitzen Nachsuch Hund.
Unsere Hündin war ein Sensibelchen, im Grunde genommen eine ganz liebe, verschmußte. Aber wenn ihr etwas nicht passte, hat sie nicht gewarnt( knurren), sondern sofort zugeschnappt.

Sie mußte leider schon mit 10 J. eingeschläfert werden, wegen verdrehten Magens.
Ich hätte auch gerne wieder eine gehabt, aber da ich zur Zeit zeitlich nicht auf Jagd gehe und die Familie im Vordergrund steht, habe wir uns eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz geholt( kein Jagdhund).

Lg

(16) 18.08.14 - 08:30

Da Ihr keine Jäger seid solltet ihr was suchen wo er viel Kopfarbeit machen muss und Sucharbeit.

Vizlas sind toll, mein Mann ist Jäger wir hatten einen schon, und unserer wäre auch für nicht Jäger was gewesen, kenne aber auch Vizlas die würd ich ohne die Jagdarbeit nicht halten wollen #schein

Finde gut das Ihr euch so viel Infos einholt #pro Wenn ich sonst auch dagegen bin Jagdhunde an nicht Jäger weiterzugeben

  • (17) 18.08.14 - 17:22

    Dank, wir wollen ja dem Tier in allen gerecht werden.

    Unsere Freunde führen ihre Vizslas nicht jagdmäßig aber sind beim Fährtebtraining sehr aktiv und bei der DLRG als Suchhund.

    Sie züchten eine Linie, die recht ruhig und stabil ist, legen großen Wert auf das Wesen des Hundes. Es wäre wirklich unser Traumhund, nicht weil er so schön ist, sondern weil es so gut in unser aktives Leben passt und ein Hund ist, der wenn er einen liebt, mit dir durchs Feuer geht. Vizslas sind sehr verschmust und lieben die Nähe zum Besitzer.

    Ich habe immer so ein Problem mit der Verallgemeinerung. Schau mal, wie viele Jagdhunde gehalten werden. Die ganzen armen Dackel, die als Omi-Hunde gelten, Jack Russels, die nie ausgelastet sind oder Westies, die die meist unterschätztesten Hunde sind und die ihr Leben als Schoßhund fristen und diese Liste ist noch viel länger.

    Ich will aber auch nichts falsch machen, denn das es unserem Tier gut geht, ist mir ganz, wichtig.

    LG

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