Einzelkatze (Wohnungshaltung) in Pension oder nicht?

    • (1) 28.08.14 - 15:17

      Hallöchen!! #winke

      Wir haben einen Kater, 5 Jahre alt, der seit über 4 Jahren bei uns lebt. Er darf nicht raus, aber auf den Balkon. Mit anderen Katzen kommt er also gar nicht zusammen.

      Im Dezember fahren wir ein Wochenende weg. Leider haben wir da, wo wir jetzt wohnen, niemanden, der dann nach ihm schauen könnte. Und ihn über 2 Nächte allein lassen geht nicht.

      Nun überlegen wir, ob wir es mal mit einer Pension versuchen sollen? Wir hätten sogar eine in der Nähe, die ganz nett ausschaut. Nun hab ich aber Angst, dass er sich dort gar nicht wohl fühlt und sich vielleicht verändert (hab schon die verrücktesten Sachen gehört...). Er ist der liebste und umgänglichste Kater, den ich mir nur vorstellen kann und möchte nicht, dass sich das dadurch ändert.

      Von daher nun meine Frage: Hat jemand von euch Erfahrungen (positive/negative) mit Katzenpensionen gemacht?

      LG und schon mal danke für eure Antworten #blume

      • Hallo!

        nachdem er sonst ganz alleine ist, und es auch nicht wirklich hilft wenn ein Nachbar einmal am Tag das Katzenklo macht und eine Dose öffnet, er also vereinsamen würde, ist eine Katzenpension die einzige Lösung.

        Ja, es kann Veränderungen geben, etwa wenn er dort eine andere Katze kennen lernt die er mag, und danach euch richtig zeigt, dass er schon lange unter seiner Einsamkeit leidet.

        Die umstellung ist für Katzen immer schwierig, aber so ganz alleine wenn jemand nur mal 10 Minuten am Tag da ist - das ist noch viel schlimmer.

        • Aber doch nicht, wenn man nur 2 Nächte nicht da ist!

          Da ist ein Umzug für 2 Tage in eine Pension viel stressiger, als wenn er mal 2 Nächte alleine ist und nur kurz Futter hingestellt bekommt usw...!

            • Bis Dezember ist ja noch ne Zeit hin, bis dahin wird sie wohl einen professionellen Casitter finden oder aber eben einen Nachbarn oder sonst wen!

              Ich glaube nicht, das er sich ein einer Pension in so kurzer Zeit wohl fühlen wird!
              Er wird sich die erste Zeit sowieso dort nur verstecken, weil ungewohnte Umgebung und dann auch noch fremde Katzen, Menschen usw...!
              Und dann vielleicht durch Umstellung etc. dort auch nichts essen wollen?!

              Diese Erfahrung habe ich nämlich schon desöfteren gemacht, da ich lange ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet habe, was auch Pensionskatzen aufgenommen hat!

        Hm...

        Ich weiß halt nicht, wie er auf die anderen Katzen reagiert. Jedes Mal wenn er bei unseren Eltern auf eine andere Katze traf, haben die sich nur noch angefaucht. Er ist eben doch sehr auf Menschen fixiert. Wir hatten schon mal überlegt, ihm einen Kumpel zu suchen, aber das kann halt auch nach hinten losgehen und ich denke, dass er dafür jetzt sowieso schon zu alt ist.

        • Wenn Du ihn in das Revier einer fremden Katze gebracht hast ist doch klar, dass er da Panik hatte und unsicher war.

          Eine Zusammenführung braucht einfach viel Zeit und Geduld, man muss mit EINEM MONAT pro Lebensjahr rechnen, bis wirklich Ruhe einkehrt.

          Für Katzen ist das etwa so, als würde jemand einen syrischen Flüchtling in deine Wohnung einquartieren und sagen "das ist der Herr Achmed, der lebt ab jetzt bei Ihnen". Würdest Du auch nicht toll finden wenn da ein Fremder auf Deinem Sofa sitzt und sich an Deinem Kühlschrank bedient, auch wenn das ein total netter Mensch ist. Das dauert einfach einige Monate sich dran zu gewöhnen.

          Aber wenn man es nie probiert dann hat Deine Katze eben auch nie die Chance, einen echten Freund zu finden. Auch wenn die erste Phase stressig ist.

    (8) 28.08.14 - 19:17

    Ich würde bei nur einem Wochenende von einer Pension Abstand nehmen.

    Katzen sind ortsgebunden, sie sind da zufrieden, wo sie leben. Wenn du ihr jetzt für zwei Nächte aus seiner gewohnten Umgebung reißt, an einen fremden Ort zu fremden Menschen und anderen Katzen bringst, hat der arme Kerl mehr Stress als sonst was.

    Das würde ich meinen Katzen nicht für ein Wochenende antun.

    Ich würde wohl wirklich versuchen, irgendjemanden zu finden, der sich die zwei Tage ein bisschen kümmert. Das kann ja fast jeder sein, ein Nachbar, Freunde, Kollegen, sogar Kinder. In größeren Städten gibt es meist sogar proffessinelles "Catsitting".

    Wenn sich wirklich überhaupt nichts und niemand findet, würde ich meine Katzen sogar eher alleine lassen, als sie in eine Pension zu geben.

    • (9) 31.08.14 - 13:14

      Ja, ich weiß eben auch nicht, ob sich der Stress für ein Wochenende lohnt... Nachbarn die das machen könnten, haben wir leider momentan nicht.

      Meinst du, so ein Catsitter ist wirklich vertrauenswürdig? Irgendwie is mir das komisch, wenn jemand wildfremdes in unserer Wohnung ein und aus geht ;-)

(10) 28.08.14 - 22:46

Hallo,

wenn es nur zwei Nächte sind, kannst du einen Futterautomaten aufstellen und zwei Katzenklos. Das sollte eigentlich kein Problem sein.
Alternativ frag mal im Tierheim nach. Die meisten haben einen Service und kommen zum Füttern nach Hause.

LG

  • (11) 30.08.14 - 18:59

    Und wenn der Futterautomat aufgebrochen wird oder kaputt geht? Außerdem kann man für 2 Tage nur Trockenfutter einfüllen.

    • (12) 30.08.14 - 22:54

      Unsere bekommen sonst auch kein Trockenfutter, im Urlaub wenn wir nicht da sind aber schon. Da geht schon mal als Ausnahme.
      Wenn er den Automaten aufbricht hat er immer noch die gleiche Menge Futter ;-)
      Im schlimmsten Fall frisst er sich den ersten Tag satt und hat den zweiten Tag Hunger.
      Das ist immer noch besser, als in der Pension verschreckt zu werden. Das wäre bei unseren nämlich auch so. Die haben sich auch 3 Tage lang nicht aus der Ecke herausbewegt, als wir sie geholt haben...

      • (13) 30.08.14 - 23:16

        Und wenn der Futterautomat kaputt geht/nicht richtig funktioniert? Grade erst im Freundeskreis erlebt

        • (14) 31.08.14 - 00:03

          Das sollte man logischerweise vorher testen und vielleicht die Katze auch ein zwei Tage schon mal daraus füttern.
          Da unsere zwei die ersten 3 Tage in fremder Umgebung aber sowieso nichts gefressen und nichts getrunken haben, wäre vermutlich für sie zwei Tage Hungern immer noch das bessere Los. Kann ja bei anderen anders sein...

(15) 31.08.14 - 13:08

Leider gibt es das bei unserem Tierheim nicht. Die haben auch keine Pension... :-(

(16) 02.09.14 - 13:13

2 Tage allein sollten nun wirklich kein Problem sein. Kannst du niemanden fragen der sich in den 2 Tagen um deine Katze kümmert? Wenn nicht stell genügend Futter und Trinken hin und fertig ist die Sache.

(17) 02.09.14 - 13:51

bis zu 3 Tagen suche ich keinen Katzensitter.
Ich habe einen Futterautomaten...ok...im Sommer nicht so prall....Futter wird dann schnell schlecht.
Aber in kühleren Zeiten geht das prima, also nicht heizen!

Katzenklos stelle ich dann 2 Stück hin, eins alleine würde zu schnell verdrecken.

Und ansonsten gibt's einen riesen Pott Trockenfutter und ausreichend Wasser.

Das gewohnte Umfeld mal 2 - 3 Tage alleine ist weitaus weniger stressend für das Tier wie der wechseln in eine Pension

(18) 02.09.14 - 15:51

Ich habe jahrelang meine Katze in der eigenen Wohnung versorgen lassen, wenn ich in Urlaub war. Leider muss einer der "Versorger" die Katze getreten haben, sie spinnt seither. Hinzu kommt, dass sie sich jedes Mal vor Langeweile dick und rund gefressen hat.

Dieses Jahr habe ich sie im Mai für eine Woche in einer Katzenpension abgegeben und eine zufriedene, schnurrende Katze wieder bekommen.Das gleiche nach unserem Sommerurlaub im August. Es kostet 9 Euro je Tag wenn ich das Futter mitgebe, ansonsten 10. Klar waren das für gute 2 Wochen rund 150 Euro, aber das ist es mir wert.

Einziger Nachteil: es ist ein altes Haus und die Katze riecht dann noch tagelang nach Keller.

Die Empfehlung für die Pension hatte ich von der Tierärztin.

Gruß

Manavgat

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