Bin so unendlich traurig. Habicht holt alle meine Hühnerküken.

    • (1) 13.09.14 - 19:05

      Hallo.

      Bei mir geht es nicht um Hunde oder Katzen sondern einfach um ganz profane Hühner. Wir hatten diesen Sommer unverhofft fünf Hühnerküken. Die ersten Wochen waren sie mit der Glucke zusammen in einem abgetrennten Bereich und mit Netz von oben untergebracht. Dann haben sie sich aber voneinamder gelöst und seit ein paar Wochen laufen sie mit den großen Hühnern mit. Von den ehemals 5 Küken sind mir noch zwei geblieben. Ein großes Huhn wurde letzte Wo auch von einem Greifvogel getötet. Selbst mein Vater hat das ganze schon echt mitgenommen.

      Ich weiß es sind "nur" Hühner aber ich hab mich so gefreut alle durchbekommen zu haben. Und jetzt kommt ständig so ein scheiß Vieh und holt eins nach dem anderen. Heut morgen war mein schönstes weg. Es lagen nur noch Federn.

      Den ganzen Hühnerhof mit einem Netz zu schützen ist schier unmöglich. Das sind so ca 300 qm und bepflanzt mit ca 20 Obstbäumen. Als wir das kleine Gatter überspannt hatten verloren leider zwei kleine Singvögel ihr Leben weil sie sich im Netz verfangen hatten. Das ist also auch nir wirklich eine Option.

      Ich bin jedenfalls echt traurig und auch echt wütend. Ich weiß dass Greifvögel geschützte Tiere sind. Aber derzeit wünsche ich mir echt dessen Tod.

      Traurige Grüße.

      • weisst du denn sicher, das es ein greifvogel war? die kommen doch eher tags?

        wenn nachts hühner verschwinden, wars gern mal fuchs oder marder....

        aber ich kann dich verstehen, hatte früher auch hühner und hab die fast ebenso geliebt wie meine katzen oder den hund...allerdings waren meine hühner auch sehr zahm ...

        lg bb

        • Hallo.

          Ja obs ein Habicht war oder ein Bussard weiß ich nicht genau. Aber es war ein Greifvogel. Die Hühner sind nachts im Stall und der ist zu. Heut morgen beim Öffnen warens noch drei Küken. Gegen Mittag dann nur noch zwei. Außerdem fliegen hier über den Äckern laufend Greifvögel umher. Ab und an sieht man sie auch runterstürzen. Also Nahrung haben die Mistviehcher genug. Aber wahrscheinlich sind meine Hühner wie auf nem Silbertablett serviert.

          LG

          • Haben Eure Hühner denn genug Unterschlupfmöglichkeiten, wenn Gefahr im Anflug ist?
            Unsere Hähne machen einen Riesenradau, wenn ein Greifvogel unterwegs ist und die Hennen nehmen sofort die Beine in die Hand. Bislang ist (unsere Hühner sind im großen Innenhof) noch kein Huhn abhanden gekommen.
            Wir haben aber auch meist zwei sehr große Hähne, die wirklich gut aufpassen und jede Menge Möglichkeiten, sich schnell unterzustellen.

            LG

      (5) 13.09.14 - 22:05

      Guten Abend,

      selbiges Problem hatten wir vor Jahren auch (ca.5). Unser Grundstück war 2 ha groß und hatten einen kleinen Hühnerstall über dem ein Netz gespannt war. Allerdings hats der Habicht immer wieder geschafft da rein zu kommen und sich ein Huhn nach dem nächsten zu greifen.

      Aber so ist nun mal der lauf der Dinge.

      Einen richtigen Rat oder Tipp kann ich dir leider nicht geben. Aber vielleicht fragst du den Förster was du da machen kannst :-)

      Meine Schwiegermutter hatte den Hühnerstall bis vor 2 Jahren immer offen. Die Hühner kletterten abends auf ihre Stangen und pennten, das Loch in der Mauer wo sie raus konnten in die Wiese, ähnlich groß wie eine Katzenklappe nur eben ohne Klappe sondern einfach das offene Loch, blieb offen.

      Das hat scheinbar ein Marder oder Fuchs spitz bekommen, 3 Hühner in 5 Tagen weg.
      Wir vermuten eher Fuchs weil in der Wiese Kot lag der aussah wie Hundekot aber es gibt hier keine streunenden Hunde. Marder sieht eher wie Katzenkot aus meine ich.

      Jedenfalls wurde dann mit Brett und dickem Stein dahinter dieses Loch geschloßen nachts. Ruhe, kein Huhn mehr weg.

      Dann plötzlich tagsüber ein Huhn weg, nur noch ein haufen Federn in der Wiese.

      Beim Nachbarn auch, der hat weniger Bäume und somit freiere Sicht, da kamen dann in kurzere Zeit mehrere Hühner weg. Raubvögel, keine Ahnung, Habichte? Sind hier mitlerweile wieder ziemlich viele von unterwegs.

      Lösung: Gänse. Die machen solch einen Alarm, da geht kein anderes Tier dran. Seit die Gänse da sind war kein Huhn mehr weg.

      Allerdings ist der Gänserich auch mit Vorsicht zu genießen. Ein Wachhund ist nix gegen den. Schwiegereltern dürfen schalten und walten wie sie wollen da macht er nix, ich kann kaum alleine in die Wiese, dann ist alarm aber er greift nicht an. Aber Leute die er nicht kennt, ohne Rücksicht auf Verluste, aufplustern, fauchen, mit weit ausgebreiteten Flügeln schnatternd darf zu rennen und wenn der dann noch nicht geht dann beißt und kneift er, schlägt mit den Flügeln.... wenn der das beim Habicht auch so macht weiß ich warum der vorzieht nicht mehr zu kommen.

      Der Nachbar hat jetzt auch Gänse ...

    Sicher, daß es nen greifvogel war? Ich würde auf katze oder Fuchs tippen. Marder eher weniger, die machen alle Hühner platt. Ich würde die Hühner in ein sicheres, eingezäuntes Gehege tun, wo du den Zaun mindestens nen halben meter in den boden Einbuddelst und 2 m hoch sollte der Zaun auch sein. Und noch besser ist es, wenn du nen HühnerHaus hast, wo du die tiere abends sicher einsperren kannst. Kost natürlich nen bisschen. Aber dafür haste keine toten tiere.

    Also ich kann deinen Hass auf dieses Tier verstehen. So ergings mir vor ca. 3 oder 4 Jahren. Ständig war er da, dann jede Woche dann fast jeden Tag weil die Tiere kaum noch raus konnten. Am besten nur noch wenn ich auch draußen gewesen bin. Ständig war Panik wenn ich nur kurz weg gewesen bin. Irgendwann sah ich dieses Mistvieh wieder im Auslauf hocken und hab ihm was nachgeschmissen. Er kam, dank verschlammter Flügel, nicht schnell genug hoch. Hat ihn wohl gestreift. Zufall das er danach nicht mehr kam? Wie auch immer hätte ich hier gerne anders geschaltet und gewaltet aber ist ja nicht erlaubt. Wie auch immer wenn es so ausartet isses aber echt zuviel. Doch seitdem verliere ich vielleicht 2 Tiere im Jahr oder höchstens 3 wenns soweit käme. Und damit kann ich leben.

    Gruß Ela

    (11) 14.09.14 - 18:00

    Hallo,

    tut mir leid, dass deine kleinen Hühnerchen von einem Raubtier geholt wurden.
    Kann mir vorstellen, dass man sich daran sehr erfreuen kann, wenn sie so heranwachsen, fidel und schön anzusehen sind.
    Doch ich mag auch Raubvögel, Milane besonders. Sicher finden sie auch bestimmt genug Mäuse und Ratten, doch ist so eine eingezäunter frei einsehbarer Stall auch so einfach zu erstürmen, weil die Beute nicht weglaufen kann.

    Mein Schwiegervater hatte mal Diepholzer Gänse gehalten. Oh, das waren so schöne stolze Tiere, ihre blauen Augen und das weiße Gefieder waren prächtig anzusehen. Auf einer Wiese mit einem angrenzenden Bach hatten sie eine sehr gute Auslauffläche, auf der sie sich wohlfühlen konnten. Solche Tiere brauchen natürlich auch etwas Wasser. Des nachts kamen sie in ihren Stall. Sie waren von weitem zu hören, denn nichts liessen sie unkommentiert.;-)
    Sie sind sehr wachsam, deswegen trauten sich einige Fußgänger nicht in die Nähe des Grundstücks, sie können ja auch beißen.
    Ein Bekannter sagte mal, dass er sich eher eine Gans, als einen Wachhund für sein Grundstück holen würde, da sie so aufpassen würden und gleich anschlagen.

    Vielleicht überlegt ihr es euch auch mal, ihr habt doch ein großes Grundstück?

    http://www.amazon.de/gp/bit/apps/web/SERP/redirect/ref=bit_bds-p07_serp_ff_de?ie=UTF8&id=1&pos=0&t=rYoqw41tpf3ajiyF7yWByxB8pp%2FR9cM4z259J7V4dZE&tagbase=bds-p07&tbrId=v1_abb-channel-7_ed296926e69c4cea897eecca6b39f4e3_30_46_20131117_DE_ff_nt_IS0&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FDiepholzer_Gans

    LG Lotta

    (12) 16.09.14 - 07:10

    Hallo!
    Mein Opa hatte auch mal solch ein Problem und hat dann seinen Hühnerhof mit "Stöckern" gespickt! Also lange Stöcker/ Besenstiele und dergleichen recht dicht nebeneinander in die Erde gesteckt, damit der Bussard keinen freien Anflug mehr hat!

    Ich würde sogar noch Flatterbänder an die Stöcke binden!

    Klar, ist bestimmt ein komischer Anblick, aber es hat auf jeden Fall geholfen! Vielleicht wäre das ja was? #liebdrueck
    LG
    asira

    Hallo nochmal.

    Ich wollte mich nochmal kurz zurückmelden.

    Also unsere Hühner haben mehrere Unterschlupfmöglichkeiten. Der Stall steht tagsüber offen so dass sie dort rein können und dann sind noch 3 offene Art Scheunen. An den Mauern hat mein Vater auch kleinere Unterschlupfe rangebaut. Ansonsten stehen viele Bäume und Sträucher im Garten. Trotzdem gibt es Freiflächen und die hat das Mistvieh genutzt.

    Das erste Küken was geholt wurde hat mein Vater sogar gesehen als der Habicht mit ihm davon flog. Da wir auf freiem Feld wohnen kreisen seit der Ernte mehrere Greifvögel überall rum. Bodentiere schließe ich komplett aus. Eine komplette Fuchsfamilie hat der Jäger erst im Sommer geschossen. Meine Katzenjungs haben selber schon Angst vor den Küken halten aber fremde Katzen vom Hof fern. Daher fallen auch Katzen weg.

    Ich habe nun im ganzen Garten alte CDs montiert. Ich werde auch noch eine Art Windrad bauen wo dann auch Spiegelscherben oder alte CDs montiert werden. Ich hab gelesen, dass es wohl helfen soll.

    Bringt mir zwar meine verlorenen Küken nicht mehr zurück aber viell kann ich die beiden wenigstens dadurch retten.

    LG

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