Entscheidungshilfe: Zwergspitz oder Chihuahua?

    • (1) 18.09.14 - 15:51

      Hallo Ihr Hundeliebhaber,

      könnt Ihr mir helfen und die praktischen Unterschiede der beiden Rassen nennen?

      Was ist ein typischer Wesenszug, worauf muss im Umgang geachtet werden, welche Schwierigkeiten oder Probleme können sich ergeben? Welche Erfahrungen habt Ihr
      mit dem einen oder anderen, wozu würdet Ihr raten???

      Ich danke Euch für Eure Erfahrung & Zeit sie mir mitzuteilen.

      Bitte keine Grundsatzdiskussion à la "kauf Dir lieber ein Steifftier" oder "das ist kein
      Hund". Es geht rein um diese beiden Rassen.

      Haus, Garten, Zeit, Liebe, Engagement und gründliche Überlegung ob der grundsätzlichen Entscheidung für dieses Tier wurden verantwortungsbewusst getroffen bzw. sind
      vorhanden.

      Liebe Grüße,
      Mira

      • Meine Wahl würde immer auf den Zwergspitz fallen.

        Der Chi ist dermaßen überzüchtet und hat so viele körperliche Baustellen, dass ich mir das nicht freiwillig antun würde.

        Spitze sind laut Rassestandard Wach- und Begleithunde. Betonung auf "Wach" - wie aufpassen und melden. Und das mit einer überdurchschnittlichen Hingabe und Beharrlichkeit - die man mögen und ertragen sollte. Ein unaufmerksamer Spitz, der nicht meldet, wenn er fremde Geräusche hört, ist fast unmöglich. Das sollte man sehr sorgfältig berücksichtigen, denn es könnte im Zusammenleben mit Nachbarn Probleme geben.

        Spitze sind super robust und haben keinen Jagdtrieb. Sehr liebe Familienhunde, die ein wenig aus der Mode gekommen sind - vorallem wegen ihrer laustarken Wachsamkeit.

        Diese Problem hättest Du bei Chi nicht. Dafür muss der Kopf eines Chis eine ausgeprägte Apfelform aufweisen, was dazu führt, dass das Gehirn zu klein ist und die Augäpfel aus den Höhlen hervorquellen (Kindchenschema). Meiner Meinung nach unzumutbar und auch nicht schön.

        LG

        • Hallo Minimöller,

          danke für Deine Antwort.
          Nachbarn die sich gestört fühlen könnten gibt es hier zum Glück kaum.

          Ich werde mal auf Züchtersuche gehen und mich näher mit dem schönen

          kleinen Wuschelchen vertraut machen.

          Danke,
          Mira

      Ich würde auch von einem Chi abraten - davon abgesehen, dass die mir echt ne Nummer ZU klein wären...

      Spitze finde ich persönlich ziemlich nervig mit ihrer (rassetypischen) Kläfferei.

      Habt ihr euch mal Zwerg- oder Kleinpudel angeschaut? Wenn man ihnen keine "Scheißfrisur" ;) macht, dann sehen sie niedlich aus und sind in meinen Augen super Familienhunde. Sehr lustig, gelehrig, robust und sie haaren nicht so viel.

      • Hallo Landkind,

        ich dachte die "Frisur" gehört zum Pudelwesen dazu #schein
        Danke für Deine Antwort aber ein Pudel berührt mich irgendwie nicht.

        Das kann ich aber ganz schlecht erklären.

        Trotzdem danke!
        Mira

        • Ich konnte auch lange nichts damit anfangen, bis ich Pudel im Sport, mit Kindern und auch beim mantrailen kennengelernt habe.

          Wollte ich einen Familienhund (ich brauch Hunde zum arbeiten), würde es wohl ein Pudel werden ;)

    Chi sind zur Zeit eine echte Moderasse, das hat ihren Genen nicht besonders gut getan. Einen guten und gesunden Hund zu erwischen ist dadurch zunehmend schwierig geworden, weil eben auch mit immer mehr kranken Elterntieren gezüchtet wird, um die Nachfrage zu decken.

    Spitze sind wesentlich gesünder, neigen aber zum Kläffen.

    Die Eierlegende Wollmilchsau der kleinen Rassen wäre ja der Pudel - haart nicht, gut zu erziehen, intelligent, freundlich, robust. Und solange man ihm keinen dämlichen Haarschnitt verpasst ein echt toller Hund.

    • Hallo Hasipferdi,
      hhhmmm noch ein Pudelfürsprecher...

      Danke für Deine Antwort, nur irgendwie ist ein Pudel nicht "mein" Hund.
      Ist schwierig zu erklären,

      #winke
      Mira

      • Doch doch doch, Pudel sind toll!!! Hab seit kurzem selbst einen und der ist einfach klasse <3 Völlig unkompliziert, lernt blitzschnell und kann arbeiten, wie ein großer, noch dazu gibt es sie in verschiedenen Größen! Unser Mino ist jetzt 4 Monate alt, kann Sitz, Platz, bleib, Kehrtwende, komm, "geh auf deinen Platz", "ab in deine Box", "geh schlafen"(flitzt ins Schlafzimmer und rollt sich vorm Bett ein) und Stubenreinheit war gar kein Thema. Ging alles fast nebenbei ohne drill. Hätte nicht gedacht, dass ich mal nen Pudel haben würde, ich stehe eigentlich eher auf die Kälber unter den Hunden, also Richtung Dogge oder Ridgeback.
        Stell mal eben ein Foto ein ;)
        Liebe Grüße
        Mary

        • (12) 23.09.14 - 13:49

          Hallo Mary,

          Pudel sind tatsächlich auch nicht "mein" Hund (habe einen schokobraunen Labrador), aber ich habe mir Dein Bild angeschaut und muss sagen, dass ich nicht gewußt habe, wie süß die aussehen können, wenn man dem Hund keine Frisur macht. Der Mino ist ja wohl super knuddelig! Und dass Pudel wirklich sehr intelligente Hunde sind, weiß man ja - Labradore sind da ja eher "treudoof" #verliebt#verliebt#verliebt

      Hallo Mira!

      Also rein optisch sind Pudel jetzt auch nicht mein Traum, aber charakterlich sind sie eben echt ein Traum.

      Chis würde ich alleine schon wegen der extremen gesundheitlichen Probleme komplett ausschließen - und als ich ein Kind war hatte meine Familie einen Spitzmischling. So einen Hund hat man auch nur einmal, zumindest wenn man nicht taub ist. Auch ohne Nachbarn die sich gestört fühlen würden, diese schrille Kläfferei stört einen irgendwann dann doch auch selber. Gerade auch durch diese hohe Stimme, das ist einfach unangenehm, und Spitze bellen echt viel und gerne wegen jeder Amsel die in Sichtweite kommt.

Hallo,

Guck dir doch mal die Rasse ELO an. Die gibt es in groß und in klein, jeweils in glatt- und rauhaarig. (Wir haben eine große rauhaarige Hündin) Im Kleinelo steckt auch Kleinspitz mit drin!!

Hier mal ein Beispiel:
http://www.elos-aus-dem-soesetal.de/5.html

Und hier die Seite wo du alles über Elos erfährst:
http://www.ezfg.de/index.php/de/

Es sind sehr gesunde, familientaugliche Hunde. Mir als Anfängerin ist die Erziehung unserer Hündin (sie ist ein gutes Jahr alt) leicht gefallen.

LG Petra

Hallo,
habe mir mal die Antworten durchgelesen. Also ein Hund der dauernt bellt, für jedes bischen geräusch, mir persönlich würde das mit der Zeit ziemlich nerven.

Ein Chi wäre mir viel zu klein und wie hier gesagt, viel zu überzüchtet.

Wir haben einen Havaneser, der ist ein bischen kleiner als unser Kater. Er haart nicht, trotz langen Fell, kann auch ohne Probleme einen großen Spaziergang mit unser Husky Mix Hündin mitlaufen. Ist verschmust und liebt Kinder über alles. Vieleicht wäre diese Rasse auch noch eine alternative

Lg

  • Hallo Jungs-Mami,

    eine Freundin von mir hat einen Havaneser. Ein kleines, quirliges, aufgewecktes

    und lustiges Kerlchen - komisch, daß ich selber nicht dran gedacht habe... danke!

    Hmmm und den gibt es doch auch noch in weiß, oder? Sieht aus wie ein Teddy
    und ist auch so lütt. Ich schau gleich mal nach.

    Liebe Grüße,
    Mira

    • Meiner ist weiß, kannst mal in meine VK gucken, da ist ein Bild drin wo er Baby war. Aber Havaneser sind Farbwundertüten, das Fell kann sich komplett ändern als im Welpenalter, eine Bekannte hatte einen weißen gekauft, der wurde braun.
      Es gibt alle möglichen Farben, ich finde alle hübsch.

Wenn chi oder spitz dann würde ich für einen spitz tendieren. Wobei ich glaube das man auch durchaus noch vernünftige chi's bekommen kann.

Mir war immer wichtig einen nichthaarenden hund zu haben. Ich mag es einfach nicht überall Hundehaare!

Mein erster hund war ein yorki, ein toller beschützer und begleiter.

Jetzt haben wir einen shih tzu, ganz anders als der yorki. Sehr sensibel und liebebedürftig, auf "seinen" Menschen lässt er nichts kommen und fremden ggü. Ist er vorsichtig.

  • Hallo Mausespeck,

    einen Shih Tzu hab ich heute durch Zufall das erste Mal gesehen.
    Kleines Flauschebällchen!

    Die Haare stören mich absolut nicht und ich denke bzw. hoffe, daß

    man das "kläffen" man mit guter Erziehung und Konsequenz im Zaum

    halten kann.

    Liebe Grüße,
    Mira

    • Tut mir leid, aber einen Spitz hält man auch mit der besten Erziehung nicht vom Kläffen ab. Das sind einfach Alarmanlagen auf Beinen und seit langer Zeit genau auf dieses Ziel hin gezüchtet. Je kleiner der Spitz desto schriller ist dann auch noch die Tonlage.

      Da kannst Du echt der perfekte Hundeflüsterer sein, ein Spitz wird trotzdem Bellen, Bellen, Bellen.

      Hallo.

      Ja sie sind wirklich flauschig. Ich schere unseren immer kurz. So langes fell mag ich nicht. Sicher braucht ein shih tzu etwas fellpflege, besonders wenn man es lang wachsen lässt. Allerdings haart er dafür nicht, dass ist mir viel wert.

      Unserer kläfft nicht viel. Er schlägt an wenn er was hört und fühlt sich als der größte king ;-)
      Er ist ziemlich auf mich fixiert. Ich glaube das ist typisch für diese Rasse, das sie sich ihr herrchen aussuchen. Er hängt sehr an mir, er beschützt mich, er hört aufs Wort, er versteht mich blind.

      Mann und kind akzeptiert er :-D er ist ein toller Familienhund aber ich bin sein "anführer" bspw kann nur ich ihn Baden und scheren, beim Hunde

      Frisör knurrt er und möchte nicht angefasst werden. Er schnappt dann auch, aus unsicherheit. Fremden gegenüber ist er eher reserviert. Über Besuch freut er sich immer aber er möchte vob diesem nicht hoch genommen werden oder solche dinge.

      Na, ein shih tzu ist etwas eigen aber ein prima hund.

Hallo : ),
mein Chihuahua ist nicht überzüchtet. Ich habe mich genau informiert und mir mehrere Welpen von unterschiedlichen Züchtern angeschaut. Man merkt schnell den Unterschied und es gibt so ein paar Dinge die man sich anschauen sollte ; ).

In meiner Vk ist auch ein Bild von meiner Tiffy. Sie hat auch nicht diese rausgetretenen Augen und ist ein sehr gesunder Vertreter ihrer Rasse. Ich hatte noch nie Probleme mit ihr. Wir waren bis jetzt nur zum impfen beim Arzt.

Zum rassetypisch kann ich da jetzt leider nicht so viel schreiben. Sie ist ein ganz lieber ruhiger Hund. Sie hört sehr gut, sie ist sehr verkuschelt, bellt selten, kann sich alleine beschäftigen, ist verspielt, ist nicht zickig, ist klug, meine Tiffy ist auch mal mit mehreren kleinen Runden oder einem Tag im Garten zufrieden, sie kann eine längere Zeit allein bleiben, uvm.

Hmm...also Chis brauchen länger zum erwachsen werden. Sie brauchen länger zum stubenrein werden. Sie können stur ( z.b. beim erlernen von Kommandos) und zickig sein. Ich kenne viele Chis die kläffen. Sie können giftig und schnell eifersüchtig sein.

Also ist hatte nur mit dem stubenrein werden und das erlernen von Kommandos zu tun. Platz macht sie bis heute nur da wo es ihr sauber genug ist. Sie zittert bei Angst und mag es nicht von Fremden angefummelt zu werden. Sie flüchtet dann oder versteckt sich hinter mir. Mit anderen Hunden hat sie nicht so viel am Hut und Katzen machen ihr Angst.

Ich glaube es ist einfach auch davon abhängig was der Hund für einen Charakter hat, wie die Chemie zwischen Hund und Halter ist und was man als Halter ausstrahlt. Ich bleibe eigentlich immer ruhig und bin auch sonst sehr gelassen. Das hat sich wohl auf meinen Hund übertragen. Ich verwöhne sie auch nicht zu sehr, Kleidung muss sie keine tragen, sie hat bloß eine Tasche zum Transport im Auto/als Bett wenn wir z.b. bei Freunden sind, sie bekommt kein Feinkostessen und darf sich gern im Dreck rumwälzen. Ich glaub das hat ihr sehr geholfen auf dem Teppich zu bleiben. Ein Chihuahua kann man sehr schnell verziehen oder das Gefühl geben das er der Boss ist. Dann hat man leider verloren und braucht sehr lange um das wieder zu ändern.

Eine Sache noch ; )... mit einem Spitz spricht dich keiner an. Mit einem Chihuahua kommen die Kinder angerannt und Frauen sind auch ganz verrückt nach diesen Hunden. Das nervt manchmal, weil ich auch merke das es meinem Hund unangenehm ist. Manche Menschen kennen leider keine Grenzen und wollen sie gleich hochnehmen : /

Lg

  • (25) 23.09.14 - 09:51

    Hi,

    "Eine Sache noch ; )... mit einem Spitz spricht dich keiner an"

    Das kann ich so nicht bestätigen! Wir wurden regelmäßig mit unserer Wolfsspitzhündin angesprochen - genauso wie die zwei anderen Halter in unserem Ort mit Klein- und Mittelspitz.

    Gruß
    Kim

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