Wir haben seit gestern ein Katzenbaby

    • (1) 06.10.14 - 08:45

      Hallo zusammen!

      Wir haben seit gestern ein Katzenbaby: Vicky, 6 Wochen alt.

      So klein deshalb, weil die Mutter irgendwie von Anfang an verschwunden war und auch die Geschwister diese Woche in ihre neuen Familien kommen.

      So, nun würde ich gerne so ein paar allgemeine Tips bekommen:
      Sie schmust, kommt auch zu uns, läuft uns hinterher, geht auf die Couch und springt auch alleine wieder runter, hat die Nacht bei uns im Bett geschlafen, geht unten auf ihr Katzenklo, oben heute Nacht und heute morgen ging sie leider nicht aufs Katzenklo (ist ein provisorisches - Karton mit Streu).

      Wir haben eine offene Holztreppe, die mittig mit Teppichstufen beklebt ist. Vicky ist momentan alleine zu Hause ... Ein paar Stufen habe ich mit Kissen "zu" gemacht, aber eben nicht alle!?

      Wie macht man das bei solch einer kleinen Katze mit dem Futter? Wir sind ja von morgens bis nachmittags nicht da. Ich habe ihr jetzt die ganze Packung (Juniorfutter) in den Napf gefüllt und gehe davon aus, dass es über den Tag reicht.

      Habe aber vor, demnächst dann langsam auf Trockenfutter umzustellen. Was kann ich da für welches nehmen? Sie ist ja noch klein.

      Später (in ca. 4 Wochen) soll sie eine Draußenkatze werden. Also dass sie raus, aber auch rein kann, wenn sie das möchte (nachts gerne drinnen) --> wir bringe ich ihr das dann bei?

      Wie macht ihr das so im Urlaub? Wer versorgt die Katze und wie?

      Sie spielt schon ganz gerne mit meiner Gardine im Wohnzimmer... Sie hat allerdings auch nur Zutritt zum Wohnzimmer, wenn wir da sind. Jetzt, wo sie alleine ist, ist sie auf dem Flur, kann ins Gäste WC zum Katzenklo und eben rein theoretisch die Treppe hoch, was ich nicht hoffe, es sei denn, es ist ungefährlich. Oben sind dann aber derzeit zumindest noch alle Türen zu.

      Wie gewöhne ich ihr z.B. ab, dass sie nicht mit der Gardine spielen darf? Also sprich: wie erzieht man sich die Katze ein wenig?

      Wäre vielleicht auch ganz gut, wenn sie sich angewöhnt, im Körbchen im Schlafzimmer zu schlafen und nicht unbedingt im Bett, man schläft dann ja doch nicht richtig. Wie kann ich ihr das beibringen?

      Wann kann man sie wirklich frei durchs ganze Haus laufen lassen?

      So erstmal fällt mir nichts mehr ein, hoffe auf zahlreiche Antworten und sage danke dafür!

      • (2) 06.10.14 - 09:23

        Hallo,

        als erstes möchte ich dir sagen, dass sie viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu jung ist um allein zu sein.
        Sie braucht, und zwar dringend, ein weiteres Kätzchen. Niemals, und das ist eine Tatsache, kann ein Mensch einen Partner ersetzen.
        Du wirst ihr niemals übers Fell schlecken, sie niemals so kuscheln können wie eine andere Katze, niemals so mit ihr toben und streiten wie eine andere Katze....

        Die Treppen sind gefährlich! Ich spreche aus Erfahrung. Unsere Katzen sind beide schon einmal runtergefallen....es ist zum Glück nix weiter passiert ausser blaue Flecken und eine Erfahrung mehr, aber es ist nicht ohne.

        Lass sie lieber im sicheren Wohnzimmer und häng die Vorhänge hoch.

        Was das futtern angeht...KEIN TROCKENFUTTER!!!!!! Katzen sind reine Fleischfresser, sie nehmen in der Natur nur die Menge an GEtreide auf, die in den Mägen der Beute liegt. Schau dir mal die Zusammensetzung von Trockenfutter an......eigentlich nur Getreide mit ein wenig Fleischresten die man sonst zu nix nehmen kann.
        Kleine Katzen brauchen IMMER gutes Futter im Napf. Meine haben Nassfutter, getreidefrei, und das habe ich als sie noch so klein waren echt paar Stunden eingefüllt.

        Stell dir mal vor wie deine Kleine sich fühlt wenn sie nun auf einmal stundenlang allein daheim ist. Keiner zum kuscheln, total langweilig, vielleicht hat sie Angst, keiner der ihr Mut macht oder sie ermuntert......

        Schau mal im katzenforum.de rum....da bekommst du noch viele Tips auch und im Besonderen wegen der Ernährung.
        Du möchtest doch ein gesundes Katzenkind haben, oder?

        Am besten ist es die Katzen zu barfen, das bedeutet rohes Fleisch mit Sublementen zu füttern. Da trau ich mich noch nicht so ran, aber meine bekommen mehrmals die Woche frisches Fleisch nebenbei (ausser Schwein, Achtung, Lebensgefährlich für Katzen)

        Aber das allerwichtigste ist, dass sie nicht allein bleibt......es ist so toll zwei Katzen beim Spielen zuzuschauen....egal was sie machen zu zweit, es ist immer wunderbar.

        Mona

        • Hab eben noch gelesen dass du sie schon mit 9 Wochen rauslassen möchtest.
          Das wäre grob fahrlässig in meinen Augen.
          Sie ist noch viel zu klein, kann sich überhaupt nicht gegen andere Tiere wehren. Andere Katzen könnten sie schnell plattmachen, mal abgesehen davon dass sie noch Gefahren wie Mardern, Füchsen, Raubvögeln ausgesetzt wäre.

          Weiterhin hat sie noch kein Gefühl dafür wie weit sie sich wegtrauen darf, der Orientierungssinn ist noch nicht ausreichend, wenn sie so vor sich hin geht, kann es schnell sein dass sie nicht mehr nach Hause findet.

          Sie sollte gechipt, durchgeimpft und kastriert sein bevor sie raus kann.
          Meine Beiden sind jetzt 4 Monate alt und geimpft. Gechipt werden sie bei der Kastra, in ca. 4-5 Wochen.
          Bis dahin gehen wir mit der Leine in den Garten, keine Sorge, von Beginn an haben sie diese kennengelernt und kommen sofort angelaufen wenn wir die in die Hand nehmen. Sie sind total gerne draussen, kennen den Garten jetzt schon sehr gut und sie fordern es direkt ein rauszugehen.

          Mit ca. 6 Monaten dürfen sie raus....unser Tierarzt meint sogar dass er noch länger warten würde, denn gerade die jungen Katzen landen in ihrer Unachtsamtkeit unter den Rädern.

          Man hört raus, dass ihr euch noch gar nicht bewußt seit, welche Verantwortung ihr mit eurer Samtpfote ins Haus geholt habt.

          Achso, ich habe unten im Keller, da wo die Katzen bei einem Sturz landen würden, dicke Decken hingelegt. Zum Glück!

          Mona

      (4) 06.10.14 - 09:33

      Ich habe zwar selbst keine Katze (passe aber oft auf die der Nachbarn auf), habe aber das Gefühl, dass Ihr Euch im Vorfeld mal besser ein paar mehr Gedanken hättet machen sollen.

      Wer auf das Tier aufpassen soll, wenn ihr nicht da seid z.B. hätte man vorher klären müssen. Ob die offenen Stufen gefährlich für so eine kleine Katze sind, hätte man auch leicht rausfinden können - ich hätte so keine Ruhe. Vor allem, wenn sie sonst nur den vermutlich langweiligen Flur und das Bad hat. Ich hätte auch vielleicht ein paar Tage Urlaub für die erste Zeit eingeplant.

      Um Tieren etwas an- oder abzugewöhnen braucht man immer viel Geduld und Konsequenz. Außerdem sind ja gerade Katzen Charaktertiere, bei der einen wird es leichter, bei der anderen schwerer.

      Die Katze unserer Nachbarn weiß z.B. ganz genau, dass sie nicht zu uns ins Haus darf (mein Mann ist allergisch ), versucht es aber dennoch immer wieder.

      Ich hätte auch Bedenken eine Katze ohne Sozialkompetenz (du sagst ja, sie ist ohne Mutter groß geworden) so früh raus zu lassen, aber vielleicht ist es auch gerade gut und sie kann noch einiges nachholen und von anderen lernen.

      • (5) 06.10.14 - 09:37

        Hallo!

        Natürlich haben wir uns vorher Gedanken gemacht, aber an die Treppe habe ich wirklich nicht gleich gedacht und bin auch davon ausgegangen, dass sie zu klein ist, um auf die Stufen zu kommen ;-)

        Mit dem Urlaub meinte ich nicht die Frage, wer auf Vicky aufpasst, sondern wir Katzenhalter das regeln? Nur Futter geben oder auch rein - oder rauslassen...

    (6) 06.10.14 - 09:40

    Ohje...die arme Mieze! Viel zu jung und dann auch noch Mutterseelenalleine, weg von den Geschwistern.
    Ihr solltet schnellstmöglich eine zweite Katze (ca. 1 Jahr alt) dazu holen, die die Kleine unter ihre Fittiche nimmt und erzieht und sozialisiert!
    Ansonsten könnte die kleine Mieze Verhaltensauffälligkeiten entwickeln.

    Desweiteren Impfen, Entwurmen, Chippen und BEVOR sie in den Freigang geht kastrieren!

    KEIN Trockenfutter geben, gib ihr Nassfutter und wenn möglich auch Frischfleisch.

  • (7) 06.10.14 - 11:28

    Ich hatte schon oft mutterlose Katzenbabies, es kam immer in gewisser Weise gut heraus, ABER nie, nie, nie hätte ich so eine winzige Babykatze ohne Katzengesellschaft und ohne Erziehung durch andere Katzen gehalten.
    Meiner Ansicht nach gibt es nur etwas was du tun kannst: Katze zu anderen Katzen geben, sprich ihr sofort einen geeigneten Platz suchen, oder aber mindestens eine weitere, und zwar eine optimal sozialisierte Katze als Gefährten organisieren.
    Vorher braucht man gar nicht darüber nachzudenken wie man die Gardinen schützen soll oder wie man die Katze gerne erzogen haben möchte (Katzen und Erziehung sind ein Widerspruch)

    • (8) 06.10.14 - 11:51

      Hallo!

      Danke für eure Antworten, die ich natürlich verstehen und nachvollziehen kann, aber:

      Nun ist es so, dass wir die kleine Katze bei uns haben, zu jung hin oder her, sie wäre die Woche ohnehin von ihren Geschwistern getrennt worden.

      Eine zweite Katze kommt für uns leider nicht in Frage... Man kann deshalb doch aber trotzdem mal schauen, wie sie sich macht und wie überhaupt alles weiterläuft.
      Geht es voll gegen den Baum, kann man doch immer noch überlegen, was man macht!?

      Sie jetzt wieder von uns weg und wieder zurück, wo ihre Geschwister nicht mehr warten ist doch auch nicht das gelbe vom Ei.

      Sicherlich sagen viele: keine Einzelkatze, erziehen kannst du nicht ... Ich sehe aber immer wieder, dass es so klappt ...

      Sie soll ja auch Freigängerin werden und da liest man doch des Öfteren, dass diese Katzen dann durchaus alleine gehalten werden können und dürfen.

      vovo77

      • (9) 06.10.14 - 12:22

        Hallo nochmal,

        meine Idee wäre einfach, einen artgerechten Platz für das Tier zu suchen. Verantwortungsvolle und erfahrene Halter wo die Kleine mit Artgenossen aufwachsen kann damit ihr Start ins Leben positiv geprägt ist und nicht von Einsamkeit, Trockenfutter und zu frühem Freigang.

        Ist gar nicht mal böse gemeint, aber Verantwortungsbewußtsein beginnt da, wo man erkennt dass man zugibt keinen artgerechten Platz bieten zu können.

        Mona

        (10) 06.10.14 - 12:24

        Hallo,

        <<<Man kann deshalb doch aber trotzdem mal schauen, wie sie sich macht und wie überhaupt alles weiterläuft.
        Geht es voll gegen den Baum, kann man doch immer noch überlegen, was man macht!?>>

        Das stimmt definitv nicht. Gerade die ersten Lebenswochen sind prägend, in dieser Zeit wird Verhalten erlernt, dass nie wieder so verinnerlicht werden kann.

        Wenn du Glück hast sind es nur Dinge wie Putzen und Krallen wetzen, die der kleinen Mieze dann fehlen, wenn du Pech hast entwickelt sie keinerlei Sozialverhalten und wird auch als Draussenkatze nie verträglich werden.

        Des Weiteren ist sie in dem Altern schlicht zu klein um alleine zu bleiben. Da hättet ihr wenigstens ein paar Wochen Urlaub nehmen müssen!

        << keine Einzelkatze, erziehen kannst du nicht ... Ich sehe aber immer wieder, dass es so klappt ...>>

        Natürlich überleben die Katzen und möglicherweise machen sie auch nicht das Sofa kaputt und lassen sich streicheln.

        Aber ein schönes Katzenleben ist das nicht und von artgerecht brauchen wir gar nicht erst zu sprechen.

        <<Man kann deshalb doch aber trotzdem mal schauen, wie sie sich macht und wie überhaupt alles weiterläuft.
        Geht es voll gegen den Baum, kann man doch immer noch überlegen, was man macht!?>>

        Das ist gegenüber einem Lebewesen einfach nicht fair!!!

        (11) 06.10.14 - 12:27

        Zitat: "Geht es voll gegen den Baum, kann man doch immer noch überlegen, was man macht!?"
        Was überlegt man dann? Einschläfern? Weggeben?

        Zitat: "Eine zweite Katze kommt für uns leider nicht in Frage..."

        Warum nimmt man ein Lebewesen zu sich wenn man ihm vorsätzlich keine artgerechte Haltung bieten kann/will? Einzelhaltung bei Katzen ist nicht artgerecht.

        Zitat" Sie soll ja auch Freigängerin werden und da liest man doch des Öfteren, dass diese Katzen dann durchaus alleine gehalten werden können und dürfen."
        Wenn eine Katze im Laufe ihres Lebens für sich selber wählt, dass sie gerne alleine ist, dann ist das eine ganz andere Nummer, als dass man so ein Leben einem Katzenbaby aufzwingt. Wenn man partout eine einzelne Katze will, dann sucht man sich beispielsweise eine im Tierheim welche deutlich zeigt, dass sie das Leben als Einzelkatze bevorzugt.

        Ich denke schon, dass du es im Prinzip gut meinst mit der Katze, nur habe ich Mühe zu verstehen, warum du nicht auch bereit bist, der Katze das zu geben, was sie benötigt. Man steckt doch auch nicht ein Kaninchen ins Aquarium weil es halt gerade passt oder füttert die Fische mit Vogelfutter, weil auf der Packung steht, dass dort viele Vitamine drin sind.

        (12) 08.10.14 - 12:30

        Hi,

        meine Katze wird auch allein gehalten allerdings habe ich sie auch erst mit einem Jahr geholt.

        Das ist schon ein sehr großer Unterschied!

        Katzen brauchen die ersten Monate einfach noch Katzengesellschaft und müssen definitiv von anderen Katzen "aufgezogen" werden. In der Regel holt man deshalb auch erst seine Jungkatzen mit frühestens 12 Wochen von der Mutter.

        Wenn du eine Einzelkatze haben willst, dann hättest du dir eine ältere suchen müssen, die bereits sozialisiert wurde. Das kann ein Mensch nunmal nicht.

        Die Sache mit der Gardine ist auch so ein Problem das sich wahrscheinlich erledigt wenn deine Katze einen Spielkameraden hat. Mit irgendwas muss sich ja eine Katze beschäftigen.

        Eure Treppe ist ein großes Problem. Wir haben die gleiche Treppe aber unser Treppenhaus ist für unsere Katze Tabu. Die darf sich nur im EG (80 qm) aufhalten.

        Ihr könnt auch eine soo kleine Katze nicht den ganzen Tag allein lassen. Ein normales Kitten mit 12 Wochen sollte man 3-4 mal täglich füttern. Da reichen 1-2x täglich definitiv nicht. Und ein Kitten mit 6 Wochen wird normalerweise ja noch nach Bedarf gesäugt...

        An eurer Stelle würde ich jetzt schauen das ich entweder mir doch eine 2. junge Katze (kein Baby) hole oder mich bemühen ob ich nicht doch ein gutes Zuhause finde. Wenn ich das so lese wäre denke ich sogar ein Tierheim noch eine bessere Lösung als bei euch zu Hause unter solchen Umständen. Bitte nicht böse sein, aber ein 6 Wochen altes Kitten, den ganzen Tag allein zu Hause lassen, geht einfach nicht!
        Ihr solltet auch ganz schnell vergessen das ihr die Kleine in 4 Wochen raus lassen könnt.

        Eine Katze sollte erst dann raus wenn sie sterilisiert und geimpft ist!
        Ausserdem ist es sehr kalt in 4 Wochen. Ich würde sie frühestens im Frühjahr zum ersten Mal rauslassen. Dann hat sie das Alter, kann sich draussen auch durchsetzen und man muss nicht ständig bangen ob sie heil wieder daheim ankommt.

        LG

(13) 06.10.14 - 12:00

Hallo!

Man merkt, dass du eigentlich nur das Beste für die Kleine möchtest leider hast du dich nur vor der Anschaffung nicht gut informiert daher würde ich auf den Rat der vielen Katzenkenner hören und dringend einiges ändern um dem Katzenbaby das Leben erträglicher zu machen.

Das Erste was du auf jedenfall "sofort" ändern musst ist, dass die Kleine einen Artgenossen bekommt denn es ist ganz furchtbar schlimm für sie so lange alleine bleiben zu müssen. Es ist doch noch ein BABY !!!#schock

Entweder eine gleichaltrige Katze oder besser noch eine gut sozialisierte junge erwachsene Katze von der euer Baby noch was lernen kann!

Gerade sehr junge Katzen die zu früh abgegeben wurden und dann ohne Artgenossen leben müssen entwickeln ein lebenlang schwere Verhaltensprobleme wie Unsauberkeit oder Aggressionen!

Rauslassen würde ich sie unter 8 Monaten und bevor sie kastriert ist generell nicht.
Denn vorher sind ihnen Gefahren kaum bewusst.

Von Anfang an bitte nur Dosenfutter es muss auch kein Juniorfutter sein.
Von Trockenfutter bekommen viele Katzen Nierenschäden denn sie nehmen dadurch zu wenig Flüssigkeit auf!

Ich hoffe du beherzigst die Ratschläge deiner kleinen Katzenmaus zur Liebe!

Gruß
friedamama

  • (14) 06.10.14 - 12:05

    Ja, aber eine zweite werden wir uns definitiv nicht anschaffen :-(

    • (15) 06.10.14 - 12:18

      Warum denn nicht? Wo Platz, Liebe und Futter für eine Katze ist, reicht es doch auch für zwei?

      • (16) 06.10.14 - 12:46

        Weil wir schon immer nur "eine" Katze wollten und wie gesagt, bevor ich so in den Foren gelesen habe, ist mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass 1 Katze zu halten sooooo schlimm ist.... #schmoll

        Wie gesagt, alle, die ich kenne, haben nur eine Katze... Eine Freundin hat 2 ja... Aber die beschäftigen sich überhaupt nicht miteinander, können sich nicht riechen :-D

        Weil ja immer das Argument gebracht wird, dass ein Mensch niemals so sein kann, wie eine zweite Katze (logisch). ;-)

        Die Katzen, die ich also so im Umkreis als Einzelkatze kenne, machen für mich jetzt keine Andeutungen, verhaltensauffällig zu sein #schein

        Da ist jetzt keine sonderlich aggressiv oder nicht stubenrein ...

        Ich würde es wirklich gerne erstmal so mit der kleinen Maus probieren ... Natürlich werden wir, soweit es geht, auch alles dafür tun, dass es ihr gut geht.

        Die Tips mit dem Trockenfutter und dass sie vielleicht so in 8-10 Wochen raus kann haben wir übrigens von einer, die im Tierschutzverein engagiert ist ... Deshalb habe ich es so hingenommen. Natürlich hat sie auch gesagt, man muss schauen, wie sich unsere Katze entwickelt und live entscheiden...

        Wenns dieses Jahr eben nichts mehr mit dem Freigang wird, geht sie eben nächstes Jahr raus ... Wäre nun auch nicht so schlimm...

        • (17) 06.10.14 - 13:35

          <<Weil wir schon immer nur "eine" Katze wollten>>

          Bist du erwachsen oder ein pubertäres Kind, für das ICH WILL ABER eine logische Begründung ist?

          Kennst du die Hintergründe der Katzen in deinem Bekanntenkreis? Weißt du wie die aufgewachsen sind?

          Ein viel zu junges Kätzchen alleine halten und dann auch noch alleinlassen ist einfach Tierquälerei. Und wenn du am Anfang noch so geklungen hast, als wüsstest du es nicht besser, merkt man mittlerweile dass es dir eigentlich scheiß egal ist, wie es dem Tier geht und ob es artgerecht lebt. Dafür kannst du dich echt schämen.

          Wenn ihr unbedingt nur eine Katze haben wollte, dann gebt doch bitte das Baby ab, sodass es noch die Chance hat, gut aufzuwachsen und holt euch aus dem Tierheim eine alte Katze, bei der schon jemand den Fehler gemacht hat und die nicht mit anderen Katzen zurecht kommt.

          Mit Lebewesen kann man einfach nicht wider besseren Wissens "probieren".

          Und deine Tierschutztrulla kann sich gerne mal bei mir melden :-[

          • (18) 06.10.14 - 13:49

            Beleidigend werden musst du nun aber nicht und auch keine Unterstellungen wagen!

            Ja, ich kenne von den meisten der Katzen von meinen Freunden und Verwandten, wie diese aufgewachsen sind, wie sie sich verhalten und und und...

            In der Regel war es dort so, dass sie zu der Zeit, wo sie von der Mutter weg durften in dieser Familie gelebt haben und groß gezogen wurden.

            Mir ist auch in keinerlei Hinsicht unsere Maus egal, aber wir haben jetzt diese eine Katze geholt und möchten einfach keine zweite. Das hat kostentechnische und auch Platzgründe.

            Und ja... ich wusste es, bevor wir jetzt diese EINE geholt haben nicht besser bzw. hatte mich ja dahingehend belesen, dass Freigänger alleine gehalten werden können.

            Natürlich könnten wir es uns jetzt einfach machen und Vicky wieder abgeben. Aber ich glaube, damit ist dem Tierchen gar nicht geholfen, weil es sich zunächst, so hat es den Anschein, erstmal wohlfühlt und wenn ich sie jetzt weggebe, wo ich nicht einmal weiß wohin, DANN wäre sie mir sch... egal!

            Vielleicht habe ich mich komisch ausgedrückt oder was weiß ich. Ich will, dass es ihr gut geht, aber eine zweite Katze kommt für uns nun mal nicht in Frage...

            Und was so in den Foren geschrieben wird, mag ja alles richtig sein, aber übertrieben denke ich....

            Züchter vermitteln Einzeltiere (reinrassige), Tierschutzvereine, Pflegeheime, private Personen ...

            Klar weiß ich nicht, wie Vicky sich entwickelt, aber ich versuche es einfach positiv zu sehen, ihr soviel zu geben, wie ich kann und ihr zu gegebener Zeit ihre Freiheiten mit Freigang zu lassen.

            Wie gesagt, man muss deswegen nicht als Tierquäler dargestellt werden, denn dann sind das ja ca. 70-80% aller Katzenbesitzer, denn auch das habe ich im Internet gelesen, dass nur 24% der gehaltenen Katzen einen Gefährten haben.

            Also: Vicky ist mir/uns nicht egal... Wir haben eine Katze uns anschaffen wollen, unter der Voraussetzung Freigang und dann spielen mit Kumpels und das haben wir jetzt getan. Wir versuchen nun wirlich, das Beste aus der Situation zu machen und werden uns gut um sie kümmern ;-)

            • (19) 06.10.14 - 14:14

              Es macht aber durchaus nochmal einen gewaltigen Unterschied, ob man eine optimal sozialisierte Katze mit 12 Wochen oder älter als Einzeltier mit späterem Freilauf zu sich nimmt, oder ob man ein ungenügend sozialisiertes Baby zu diesem Zweck anschafft.

              Zitat: "Also: Vicky ist mir/uns nicht egal... Wir haben eine Katze uns anschaffen wollen, unter der Voraussetzung Freigang und dann spielen mit Kumpels und das haben wir jetzt getan. Wir versuchen nun wirlich, das Beste aus der Situation zu machen und werden uns gut um sie kümmern ;-)"

              Das stimmt in meinen Augen einfach nicht, ihr seid enorm weit davon entfernt das Beste aus der Situation zu machen, dass ihr euch gut kümmern wollt spreche ich dir nicht ab. Aber wie sagt man so schön?: "gut gemeint ist das Gegenteil von gut".

              Eine oder mehrere Katzen, da gibt es tatsächlich unterschiedliche Meinungen. Lassen wir das mal so stehen.
              Aber bei Katzen mit denkbar schlechten Startbedingungen (keine Mutter und zu früh von den Geschwistern weg sind miserable Voraussetzungen), sollte die Vernunft doch soweit siegen, dass man einsieht, dass man die miserable Ausgangslage so gut wie möglich auffangen muss.

              Und sind wir doch mal ganz ehrlich: ein sechs Wochen altes Katzenbaby ist einfach tausendfach niedlicher als ein 4 Monate altes Jungtier oder eine ältere Katze aus dem Tierheim, deshalb gehe ich davon aus, dass das das Hauptkriterium war.
              Finde ich ja nicht einmal so schlimm, doch ein Umdenken zu weggeben oder zweite Katze dazu holen wäre in der Situation dennoch das einzig tiergerechte.

              • (20) 06.10.14 - 14:26

                Naja, jeder hat so seine Ansichten und Meinungen und respektiere sie soweit alle....

                Aber zur Niedlichkeit: nein, das war kein Hauptkriterium... Wir haben seit längerem eine Katze gesucht... Die Katzen (Kitten) hatte eine weitläufige Bekannte... und wir dachten, wir tun der kleinen einen Gefallen, weil sie eben schon ohne Mutter aufwachsen musste und die Geschwister nun auch weg sind...

                Da eine zweite Katze nicht in Betracht kommt, bliebe nur das Weggeben...
                Wenn ich sie also zu der Bekannten zurück gebe und sie behält diese oder vermittelt Vicky erst in ein paar Wochen, weil sich vorher keiner findet, dann ist sie doch auch dort alleine und unsozialisiert... Dann können wir sie doch auch behalten.... Ich denke, das ist immer noch besser, als sie hin- und her zu reichen...

                Wenn die Bekannte diese überhaupt zurück nimmt, sie wollte sie ja nicht umsonst weggeben... Auch sie hat übrigens eine große Katze, die nichts mit den Kitten zu tun haben wollte....

                Wer weiß, wo Vicky dann landet und wie sie dann gehalten wird!?

                • (21) 06.10.14 - 19:34

                  Die Kleine Vicky ist auch im Tierheim besser aufgehoben als bei euch. Da gibt es Artgenossen, vielleicht sogar eine Amme die sie noch eine Weile säugen kann.

                  Das ist immer noch WESENTLICH besser als alleine bei euch.

                  Zu der Bekannten die Mutterlose Kitten ohne erwachsene Artgenossen aufzieht und in dem Alter, in dem sie mit Knapper Not ohne Milch überleben können weg gibt würde ich sie auf gar keinen Fall geben.

            (22) 06.10.14 - 14:49

            KEIN seriöser Züchter vermittelt eine Katze in Einzelhaltung!

            Aber Du scheinst offensichtlich Beratungsreistent...Du fragst nach Tips, die bekommst Du und sagst dann kategorisch nein zu allem. Das ist sehr traurig.
            Man sollte sich VOR Anschaffung eines Haustieres mit dessen Haltung vertraut machen und dann lieber verzichten.

            Und an die Dame ausm Tierschutz schöne Grüße...sie soll sich mal mit artgerechter Ernährung bei Katzen auseinander setzen!

            • (23) 06.10.14 - 14:58

              Ich nehme auch gerne Tips zur Ernährung, Erziehung, Freigang usw. an.

              Danke dafür...

              Es kommt nur leider eben keine zweite Katze in Frage und weggeben fände ich persönlich jetzt noch viel schlimmer...

              Wie gesagt, wer weiß wo Vicky dann landet und ob sie's dann besser hat!?

              Dann gibt's in Deutschland wohl fast nur unseriöse Vermittler, wenn 70/80%der Katzen in Einzelhaltung sind.

              • (24) 06.10.14 - 15:21

                Ja leider ist das so...mal schnell 2 Katzen aufeinander gesetzt, für 250 Euro mit 8 Wochen verscherbelt....und dann wundern sich die Käufer, dass die Tiere krank sind, nicht geimpft, gechipt, entwurmt und nicht sozialisiert.

                Aber der böse seriöse Züchter nimmt ja nur soviel wegen der Papiere...NEIN, die kosten 25 Euro. Aber er kümmert sich um seine Tiere bis zur 14. Woche, die Tiere sind gesund und sozialisiert...und diese Züchter ziehen nicht 14 Wochen eine Katze groß und verscharrern sie dann.

                Echt traurig...wenn man ein Auto kauft wird wochenlang überlegt, geguckt, sich schlau gemacht...aber eine Lebenwesen, was im günstigsten Fall 20 Jahre lebt, wird mal eben so angeschafft.

          (25) 11.10.14 - 10:26

          Puhhh, hier wird ja hart geschossen. Um ehrlich zu sein zu hart meiner Meinung nach.

          Also, ihr habt Euch so wie zig andere Menschen eine einzelne Katze, die viel zu jung ist ins Haus geholt.

          Optimal wäre es sicher gewesen, wenn ihr zwei Katzen geholt hättet, aber ich verstehe deine Argumente auch.

          So, ich selber habe eine fast 6 Wochen junge Katze gefunden ausgesetz auf der Strasse.

          Ich habe sie auch mitgenommen und sie war alleine. Mein Tierarzt hat mir gesagt, dass wenn die Katze ihre Aufmerksamkeit bekommt , dass auch nicht schlimm sei.

          Meine Katze hat sich dann uns und unsere Hündin als Ziehmama genommen. Ja, sie hat sogar an den zitzen meiner Hündin genuckelt, als Mama ersatz.

          Auch das war laut meinem Tierarzt kein Problem, solange sich die Zitzen meiner Hündin nicht entzünden.

          Zudem hat unsere Katze immer uns als Nestwärmer genommen. Und das haben wir zugelassen. Sie durfte immer auf unseren Bauch wann sie wollte etc.

          Zudem hat mir mein Tierarzt einen Ratgeber gegeben, wie man mit ihr spielt etc. Als Mama ersatz halt.

          Ich denke, das solltest Du auch irgendwie versuchen so hinzubekommen. Gerade in den ersten Wochen.

          Mit den Treppen, da musst Du vorsichtig sein, aber auch wir hatten solche Treppen und da haben wir dann letzendlich die erste Zeit etwas dazwischen gestopft. Auch das hat geklappt.

          Mit dem Futter musst Du am Anfang vorsichtig sein. Da solltest Du gerade weil sie noch so jung ist Spezialfutter nehmen. Wir haben etwas vom Tierarzt bekommen, welches wir gefüttert haben.

          Am Anfang nur kleine Mahlzeiten und Nassfutter so bis 5 Mahlzeiten am Tag.

          Als sie etwas größer war, haben wir dann 2 Näpfe genommen. Einer war immer mit Trockenfutter gefüllt und einer war für das Nassfutter.

          Trockenfutter hat uns auch unser Tierarzt empfohlen, da die Katzen dadurch mehr trinken und zusätzlich sich Ihren Zahnstein , wozu sie neigen, abraspeln.

          Natürlich war auch immer Wasser in der Nähe. Unsere Katze trinkt aber Grundsätzlich aus dem Napf unserer Hündin.

          Jetzt wo sie groß ist und auch Freigänger bestimmt sie selber wann sie Essen möchte.

          Der Napf mit dem Trockenfutter steht immer bereit und Nassfutter "verlangt" sie.

          Und da ist es jetzt ganz unterschiedlich , wann sie etwas will. Denke es kommt drauf an, was und wieviel sie draussen ergattert hat.

          So dann zum Freilaufen. Also ich würde sie auch erst nach dem Kastrieren rauslassen.

          Dieses solltest Du aber auch noch einmal bei deinem Tierarzt abklären lassen.

          Und dann kannst Du einfach anfangen sie raus zu lassen. Unsere Polly hat sich langsam an die Freiheit gewöhnt. Erst war sie maximal fünf Minuten draussen, danach dann immer mehr. So wie sie es wollte. Das regeln Katzen aber auch immer mit sich selber.

          Heute geht und kommt sie auch wann sie will, bei schlechtem Wetter hat sie zum Beispiel meistens keine Lust raus zu gehen.

          So und jetzt nochmal zu dem wichtigsten Punkt. Unsere Polly ist mittlerweile fünf und in keinster Weise auffällig.

          Sie ist eine ganz normale Katze mit Ihrem eigenen Willen. Draussen hat sie gar keine Probleme, es sind hier massig Nachbarskatzen- alles Einzelkinder- . Manche mag sie , manche mag sie nicht.

          Sie weiss genau wie man Mäuse killt, den Nachbarn die Fische aus dem Teich holt oder wie man uns einen toten Vogel als Geschenk mitzubringen hat. JA, Katzen schenken ihren Besitzern gerne tote Tiere als Beweis von ihrer Liebe :-).

          Und das habe weder ich ihr noch eine andere Babykatze beigebracht.

          Also erst einmal tief durchatmen . So viel schlimmes machst Du gar nicht und ich habe das Gefühl, dass Du auch Ratschläge annimmst.

          So und dann mein Konkreter Ratschlag. Versuch, dass Du so oft wie es geht bei der Katze bist. Gehe bitte einmal mit ihr zum Tierarzt und lass Sie durchchecken und dich beraten, zwecks Ernährung und Impfung, Entwurmung und Kastration.

          Ansonsten lässt Du alles auf Dich zukommen.

          LG Ineken

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