Junger neuer Hund mit Hd.....und nun ?

    • (1) 16.10.14 - 17:28

      Hallo,
      Ich bin sehr traurig,
      Vor 4 Monaten habe ich mir einen jetzt 11 Monate alten Labrador rüden in mein heim geholt.
      Ich habe ihn von einer Familie übernommen ( angeblich wg Allergie ) . Schnell stellte sich heraus das der Hund nach Belastung stark humpelt. Der Vorbesitzer meinte er hätte sich Vllt. Vertreten.... Ich habe inzwischen drei Tierärzte aufgesucht......mein Hund würde mehrfach geröntgt ( Ed, Hd., Knie, Rücken ) und bekam schon reichlich Medikamente :/ leider hat das nix geholfen, auch eine fast 5 wöchige schonung brachte Null.
      Erst humpelte er nur nach Belastung, und lief sich dann ein, nun humpelt er ständig und läuft sich auch nicht mehr ein :( er bekommt jetzt wieder Schmerzmittel.
      Ich überlege wie ich ihm helfen kann.....op, Physiotherapie......das Problem ist das sowas auch alles viel Geld kostet. Mit kosten hab ich zwar gerechnet aber nicht so früh und in diesem Ausmaß. Habe extra ein Konto dafür angelegt....ich hab zur Sicherheit noch schnell eine op kosten Versicherung abgeschlossen....keine Ahnung ob die das Zahlen.

      Ich liebe diesen Hund sehr, auch wenn er erst 4 Monate bei mir ist.
      Trotzdem weiß ich nicht ob ich den ganzen Kosten gewachsen bin ?!

      Aber ich will ihn auch nicht wg der Kosten hergeben....ich wüsste nichtmal wohin ?! Ich hoffe immer noch das ihm irgendetwas gut und schnell hilft.
      Der Arzt meinte seine Hüfte wäre Grottig ( c Hüfte )

      Ich finde total widersprüchliche Infos dazu im Netz. Die Hd. Ist beidseitig ....das nicht humpelnde Bein ist aber schlimmer......komisch.

      Könnte das humpeln Vllt, doch an etwas anderem liegen ?

      Mein Hund läuft auch ziemlich wackelig...also der Hintern wackelt stark, kommt das von der Hd. ?

      Ich weiß nicht was ich machen soll.

      • Bei meiner Hündin half regelmässiges Schwimmen und Grünlippmuschelextrakt.

        Dein labbi schwimmt doch bestimmt gerne,such Wasser in deiner Umgebung auf oder halte Ausschau nach einer guten physio.

        In dem jungen Alter wären goldimplantate noch eine Option,ist zwar teuer,aber sehr viele hatten damit schon Erfolg.

        Des weiteren würde ich dem hund Schüssler salze für die Knochen geben.

        Außerdem zwischendurch mal Wärmekissen auflegen,das entspannt, weil der hund wird überall verspannt sein durch schonhaltung.
        Massier ihm mal die Pfoten gut durch,du wirst es knacken hören.

        Ich drück die Daumen.

      Oh je. Das ist großer Mist.

      Rein rechtlich gesehen könntest Du versuchen - solange Du einen Kaufvertrag für den Hund unterschrieben hast - zumindest den Kaufpreis zurück zu holen. Dazu benötigst Du aber einen Anwalt, der natürlich auch Geld kostet (evtl. über eine Rechtsschutzversicherung abzurechnen).

      Zu den Symptomen der HD möchte ich gar nicht so viel sagen, da das in Tierarzthände gehört. Kling aber alles sehr typisch und leider auch seeeehr stark ausgeprägt. Letztendlich helfen kann bei einem so schweren Krankheitsbild vermutlich nur eine OP. Die Kosten dafür sind allerdings horrend - das weißt Du sicherlich. 2.000 Euro sind da schnell ausgegeben.

      Ich würde mich an eine Tierklinik wenden und mich dort umfassend beraten lassen. Viele Kliniken bieten auch Ratenzahlung an. Der Vorteil einer Klinik sind fachlich besser ausgebildete Chirurgen mit mehr Kompetenz als so mancher Haus-Hof- und Wiesentierarzt.

      Du wirst vermutlich nur zwei Alternativen haben: entweder der Schweregrad der HD ist so komplex und schmerzhaft, dass eine Euthanasie gerechtfertigt wäre (wenn Du keine OP machen lässt) oder Du wirst den Hund abgeben müssen. Dabei wird sich vermutlich kein privater Käufer finden lassen, der bereit ist, solche Kosten zu übernehmen. Bleibt also nur das Tierheim - wo der Hund allerdings auch eine fragliche Zukunft hat.

      Alles Mist, ich weiß. Aber der Vorteil ist, dass der Hund noch sehr jung ist und wenn es machbar ist, wird er eine OP sehr gut wegstecken. Vermutlich wird er niemals ein starker Läufer werden, aber ein schmerzfreies Leben sollte oberste Priorität haben.

      Alles Gute.

      • Er muss kein Spitzensportler werden. Ich wuensch mir fuer ihn das er ohne Schmerzen über die Wiese flitzen kann und mit anderen Hunden toben kann. Das er nicht humpelt. Das Waere schon perfekt. Aktuell wuensch ich mir das er bei ner normalen Gassi runde ohne humpeln an der leine läuft.

    Hallo,

    auch wen Steine fliegen werden: Ich würde mich in aller Ruhe umfassend Beraten lassen und dann entscheiden was passiert. Ich würde allerdings auch nicht ausschließen das ganze zu Beenden und den Hund einschläfern zu lassen.

    LG dore

    • Ich denke aktuell hat er noch ne menge Lebensqualität daher ist einschläfern keine Option fuer mich. Ich hoffe sehr sein dauerhumpeln geht wieder weg. Er zeigt an sich keine schmerzen....aber Hunde sollen da ja sehr gute Schauspieler sein. Ich koennte ihn niemals in ein Tierheim geben.
      Ach mensch. Ich hoffe es wird durch Schonung wieder besser......

      • Hallo,

        was soll den der Hund im Tierheim ? Für mich wäre ganz klar entweder ich schaffe es dem Hund zu helfen oder es ist zu Ende.

        Ich drücke die Daumen das ihr eine gute Lösung findet.

        Hunde sind übrigens sehr gute "Schauspieler". Sehr oft merkt man Hunden erst an das sie wirklich krank sind wen es eigentlich schon zu spät ist.

        LG dore

        (10) 18.10.14 - 20:23

        Wenn ich schon so ne scheiße lese wie "Einschläfern", platzt mir der Arsch!

        Aber ich finde es gut, dass das für dich keine Option darstellt.

        Der Hund ist jung, also kann sich das "Problem" noch einpendeln.

        Ich erzähle dir mal eine kleine Geschichte.

        Als ich meine Knutschkugel zu mir geholt habe, lief er auch ganz komisch. Ich wurde von Freunden darauf hingewiesen und habe den Rat, zum Tierarzt zu gehen, angenommen. In der Klinik wurde er betäubt und geröntgt. Das Ergebnis war auch nicht besonders toll. HD.

        Da war mein Hund gerade 6 Monate alt und weist du, was mir der Tierarzt geraten hat? Ihn einschläfern zu lassen!

        Weist du wie ich da geheult habe?!

        Ich wurde weder über die möglichen Behandlungsmethoden noch über Alternativen aufgeklärt, geschweige den Beraten. Stattdessen wurde ich damit abgespeist, dass mein Hund kein artgerechtes Leben vor sich hätte, dass er nicht spielen, rennen und toben dürfte umd das er für immer schmerzen haben wird, ach ja und eine horrende Tierarzt Rechnung.

        Das war im November 2012!

        Und er ist immer noch bei mir. Ihm geht es gut. Er hat keinerlei schmerzen. Zwar eiert er mit der Hüfte und ist aufgrund der HD ziemlich schmal um die Taille, aber er lebt.

        Und das tolle ist, er hat hinten gut Muskulatur aufgebaut. Fahrrad fahren und schwimmen sind richtig gut.

        Du kannst nur abwarten, was die Zeit bringt.
        Und außerdem spielt der grad der HD gar keine Rolle. Der ist nur für die Zucht von Bedeutung.

Schweregrad C ist nicht "grottig". Wir bilden aufgrund der Auflagen Hunde mit C/C auch nicht mehr aus und sie werden üblicherweise nicht mehr für die Zucht eingesetzt, aber es ist jetzt nicht ein Albtraum.

Ausserdem röntgen wir unsere Hunde erst mit 12 Monaten, weil es aussagekräftiger ist. Gut, ein C/C bei einem 11 Monate alten Hund wird kein A/A mehr.

Aber wir haben erst kürzlich einen Hund mit C/C ausgeschieden bzw. wir haben sogar einen mit A/C in der Ausbildung. Ersterer hat nur leicht gehumpelt, wenn er die Hüfte stark belastet hat, z.B. beim Spielen, Rennen mit einem anderen Hund um enge Kurven oder viel "Stop and Go". Letztere zeigt keine Probleme mit ihrer Diagnose.

Ich vermute aus dem Bauch heraus, dass das Humpeln deines Hundes nicht zwingend an die Hüfte gekoppelt ist.

Wir konnten den C/C Hund übrigens gut vermitteln. Trotz der Prognose, dass er möglicherweise später einmal eine Hüftprothese benötigen wird... aber eben... er ist jetzt völlig beschwerdefrei.

Du musst es für dich entscheiden. Ins Tierheim würde ich solch' einen Hund nicht geben, was soll er dort? Vor sich hin vegetieren? Wenn du Glück hast, kannst du ihn vermitteln. Vielleicht gehst du auch in eine Tierklinik und stellst den Hund vor, wenn die eine Diagnose schaffen, hast du Gewissheit.

Ob du den Kosten gewachsen bist, musst du wissen. Wenn es eine Neverending-Story ist... es ist schwierig! Ist ja auch richtig, dass es keine einfache Entscheidung ist.

Ich finde auch, dass eine C Hüfte nicht unbedingt grottig sein muss. Das wichtigste ist in meinen Augen ist ein kontrollierter und guter Muskelaufbau.
Ist auf spondylose untersucht worden? Sind die anderen beingelenke untersucht worden? Blockaden in der Wirbelsäule ausgeschlossen ( dazu sollte ein Physiotherapeut oder chiropraktiker drauf schauen)? Ist er uu zu schnell gewachsen?

Unbedingt aufs Gewicht achten!

Hallo!

Das ist echt schlimm, aber gib nicht so schnell auf.

Versicherungen zahlen leider meistens nicht bei HD weil die Erkrankung ja schon vor Abschluss der Versicherung vorhanden war - wahrscheinlich bei der Geburt. Aber: es ist ein junger Hund. Wenn man beizeiten was macht, kann er trotzdem viele Jahre gut leben.

Besprich Dich mit Tierärzten, die auf HD spezialisiert sind. Nicht mit einem Kleinstadt-Tierarzt, der von Schnupfen bei Meerschweinchen bis zur Krallenpflege bei Kanarienvögeln alles macht, sondern einen echten Spezialisten und eine Physiotherapeutin für Hunde. Und entschließe dann, wie es weiter gehen soll. Sogar künstliche Gelenke sind eine Möglichkeit - wenn Du nicht sagst "das ist jetzt soooo viel Geld" sondern das auf die nächsten 10 Jahre rechnest dann geht es wieder. Viele Halter haben auch bei einem weitgehend gesunden Hund 200 Euro Tierarztkosten im Jahr, warum dann nicht einmal am Anfang gleich 2000 Euro zahlen und danach kommt nicht mehr viel?

  • (14) 18.10.14 - 20:36

    Natürlich zahlen die Versicherungen bei einer HD.
    Das Problem ist folgendes:
    Gibt es bereits eine Diagnose und die Versicherung wird nachträglich abgeschlossen, besteht kein Anspruch, weil das Tier bereits registriert ist. Die sind nicht blöd und prüfen sowas nach.

    Schließt die TE jedoch vorher eine Versicherung ab und die HD wird erst später festgestellt, dann besteht ein Anspruch.

(15) 17.10.14 - 08:36

Hi,

Dein Hund zeigt Schmerzen - er lahmt! Das darfst Du nicht unterschätzen, auch wenn er auf Druck etc nicht reagiert oder jammert. Meine Antwort wird auch etwas länger...

Meine Hündin (DSH-Mix, *20.2.11, 23kg) bekam letztes Jahr mit 2 Jahren die Diagnose mittlere HD rechts. Die konnte von einem Tag auf den anderen kaum aufstehen, nichtmal mehr die 3 Stufen in den hof alleine gehen. Sie humpelte und man sah, wie sie eine Entlastungshaltung annahm. Es erfolgte eine Lahmheitsuntersuchung und röntgen. Dazu hat sie eine massive Fehlstellung der Hinterhand (extrem steil mit teilw. vorgebogenen Sprunggelenken und plattfüßig)

Danach bekam sie:

1. Schmerzmittel - gut 2 Monate
2. Canosan (wg. Grünlippenmuschelextrakt da sind aber nur 4% von drin) - 3 Monate
3. habe ich sie massiert
4. regelmäßige aber kontrollierte Bewegung ohne große Toberei während der aktuen Schmerzphase
5. ich habe mit Sana einen Bodenarbeitskurs und einen Kurs für Tellington Touch gemacht

Heute, rund 15 Monate später sieht es so aus:

1. Sana ist dauerhaft schmerzfrei
2. sie bekommt täglich 1g Grünlippenmuschelpulver von Lunderland (100g = ca 14€)
3. ich behandele sie regelmäßig (aber nicht mehr täglich) mit Tellington Touches sowie Bandagen nach Tellington
4. ich mache Bodenarbeit mir ihr (im Prinzip Agility ohne Sprünge und schnelle Wendungen)
5. wir wandern 1-2x monatlich bis zu 20km
6. ich achte darauf, dass sie warm bleibt (ggfs. eben auch bei naßkaltem Wetter mit einen Mantel)
7. Wir haben im Haus Treppenschutzgitter angebracht, damit die Hunde nicht ständig die Treppen hoch und runter rennen (was sie tun würden...)

Ganz wichtig ist, dass die Hinterhandmuskulatur trainiert wird, damit diese die Hüfte in Form hält. Hier musst Du einfach sehen, was Deinem Hund gut tut. Unser TA hatte auch nichts gegen Unterordnung, weil Sitz/Platz die Muskeln trainiert - aber eben gut dosiert und erst, wenn der Hund aufgewärmt ist. Helfen kann hier: Physiotherapie, schwimmen (Sana ist wasserscheu), wandern, radfahren (langsam anfangen - Dein Hund ist dafür noch etwas zu jung!).

Meine Sana reagiert - genau wie meine Pferde früher - sehr gut auf die Touches. Sie genießt diese leichten Massagen und schläft oft dabei ein. Auch kann man damit vorsichtig die Gelenke mobilisieren ohne Kraft anzuwenden. Das bandagieren hilft z.B. dabei, die Körperwahrnehmung zu schulen, weil durch die Bandagen der Bewegungsablauf etwas verändert ist bzw. bewusst wahrgenommen wird. Bei Sana konnte ich das sehr gut sehen, denn ich war zuerst mehr als skeptisch... sah schon etwas seltsam aus. Und erstaunlicherweise lief sie damit noch in der aktuen Schmerzphase deutlich besser!

Ich habe für mich auch folgendes entschieden: Sana darf, solange sie schmerzfrei ist, alles tun, wonach ihr ist. Auch mal über einen Baumstamm springen oder ins Auto bzw. raus. Auch toben mit anderen Hunden (wir haben ja selbst drei) darf sie. Ich schränke das nur in so weit ein, dass Hunde, die sehr köperbetont spielen (wie z.B. Boxer) und gerne heftig rempeln oder andere Hunde über den Haufen rennen, nicht mit ihr spielen dürfen. Wilde Rennerei, schnelle Wendungen, ansteigen, etc sind kein Problem. Auch mal ein Rempler ist ok - das passiert eben einfach, aber man muss es nicht provozieren, wenn man weiß, wie der andere Hund spielt.

Sana ist heute sehr gut bemuskelt, ist schmerzfrei und ein fröhlicher Hund. Sie rennt und tobt mit unserer jungen Kurzhaarcolliehündin, dass mir manchmal Angst und Bange wird... Müsste ich sie dauerhaft einschränken, spielen verbieten, etc. dann wäre das kein lebenswertes Leben mehr für MEINEN Hund. So lasse ist sie weitestgehend normal leben, spielen, etc - auch wenn das vielleicht heißt, dass ihres Lebenszeit um 1 oder 2 Jahre verkürzt ist. Aber die Zeit, die sie dann hatte, war wenigstens glücklich und voller Abenteuer!

Bei Sana hat es knapp 3 Monate gedauert, bis sie komplett schmerzfrei war - als hab etwas Geduld.

Was Du aber untersuchen lassen könntest, wäre evtl. noch Borreliose. Die Hündin meiner Freundin lahmte monatelang - mal mehr, mal weniger. Es wurde nichts festgestellt - bis sie auf B. untersucht wurde. Der Test war positiv und mit entsprechender Behandlung verschwand die Lahmheit. Nur, wenn wieder mal ein aktuer Schub kommt, lahmt sie wieder.

Natürlich gibt es noch Goldakupunktur, aber da kannst Du mit ca 600-800€ pro Hüfte rechnen. Ich hebe mit das für die Zeit auf, wenn anderes nicht mehr hilft. Der Hund einer Bekannten (Working Kelpie, ca 7 Monate alt) wird diese jetzt bekommen, weil er HD und Spondylose hat. Kostenpunkt knapp 2000€.

Auch eine Ostheopathische / Chiropraktische Behandlung kann helfen, wenn die Gelenke / Wirbel durch Schonhaltung oder falsche Bewegungen verschoben/blockiert sind. Auch sowas verursacht Lahmheiten und Schmerzen.

OP: kann man machen, muss man (noch) nicht. Und die OP-Kostenversicherung wird nichts mehr zahlen, was die Hüfte betrifft, weil Du sie erst abgeschlossen hast, nachdem die Diagnose stand.

Ach vergessen: bevor ich zu "normalen" Schmerzmitteln greife, versuche ich homöopathisch / pflanzlich / alternativ zu behandeln. Hier kommt z.B. Belladonna oder Teufelskralle (nur kurweise - belastet sonst zu sehr den Magen), Traumeel, etc in Frage.

Gruß
Kim

(16) 17.10.14 - 09:48

Hallöchen .....

Deine Gedanken und Sorgen kann ich verstehen . Meine Hündin (jetzt ein Jahr alt ) hat auch HD und ihr halfen Muskelaufbauspritzen und Triflexan-Tabletten ,alleine mit den Tabletten ging es ihr schon recht schnell besser . Das Poschi wackeln kommt voraussichtlich von der HD ,meine Hündin geht auch wie ein Schlenker-Bus .

Im Frühjahr bekommt sie Goldimplantate ,mein Tierarzt macht das erst mit 1,5 Jahren . Ball und jegliche Art von Spielen wo gesprintet und gesprungen werden muss hat er verboten ,macht meine Hündin auch von alleine nicht . Spaziergänge und tägliches Toben in ihrem Tempo sind natürlich erlaubt .

Ich hoffe Du kannst Deiner Fellnase bald Linderung verschaffen !

LG

Hallo,

oh je das ist wirklich ätzend und egal wie du es angehst, es wird teuer.

Unsere musste an einem Ellbogen operiert werden und wir haben mit ihr Wasserphysio gemacht und eine Blutegeltherapie und Grünlippmuschelnextrakt und Lachsöl gegeben.

Leider hat das nur kurzfristige Ergebnisse gebracht.

Langfristig haben wir alelrdings gute Erfahrungen mit Goldakkupunktur bzw. Goldimplantation gemacht. Wir haben das Gold vor ca 1,5 Jahren einsetzen lassen und es hat anfangs zwar gedauert bis sich die wirkung gezeigt hat, aber seit einem Jahr ist sie schmerzfrei - toi toi toi.

Vielleicht ist das ja auch was für euch.

LG

(18) 20.10.14 - 11:49

Hallo erst einmal, was für eine Diagnose.
Lass dich drücken.

Also ganz ehrlich, ich würde noch einmal Geld in die Hand nehmen, eine Tierklink aufsuchen. Lass ihn röntgen und vielleicht ein MRT anfertigen.
Das ist zwar erst einmal teuer, aber du hörst dann einmal von Profis, woran du wirklich bist.
Ich würde auch versuchen heraus zu bekommen, woher der Hund wirklich stamm. Von einem Vermehrer oder einem "echten" Züchter. Wenn er von einem richtigen Züchter ist, dann wird ihn das bestimmt auch interessieren, aber ich kann mir DSD kaum vorstellen.

Dein Ziel muss Schmerzfreiheit für die Fellnase sein.
Wir dir schon geraten wurde, lass ihn, sofern er schmerzfrei ist, in dosiertem Maße tun, was er möchte.
Geh mit ihm Rad fahren, laufen und im Sommer dann schwimmen.
Ich würde die Vorbesitzer ins Boot holen.

Such dir einen Hundephysiotherapeuten.
Ich wünsche euch alles Gute.#winke

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