Hilfe-Magentumor bei Katze!

    • (1) 29.10.14 - 14:59

      Hallo zusammen,

      ich brauche mal dringend eure Einschätzung!
      War heute beim TA, da meine 2jährige Maine Coon Kätzin in den letzten Wochen Gewicht verloren hatte. Auf dem Röntgenbild war eine "Umfangszunahme" zu sehen, sie vermuteten einen Tumor der Bauchspeicheldrüse und überwiesen mich gleich in die Tierklinik. Die machten einen Ultraschall und meinten, der Tumor ginge vom Magen aus und sei inoperabel. Sie würden ihn jetzt noch punktieren um zu sehen, ob es ein Lymphom oder ein anderer bösartiger Tumor sei, damit man meine Maus auf Cortison setzen und das Tumorwachstum verlangsamen könne. Der Tumor und der Magen gingen ineinander über und die Lymphen würden auch schon reagieren. Es ist aber so, dass die Katze mit gutem Appetit frisst, sich ganz normal bewegt, spielt und schmust etc. Kann man überhaupt auf dem Ultraschall sehen, ob der Tumor bösartig ist, muss man da nicht erst aufmachen, bzw. wenigstens das Laborergebnis der Punktierung abwarten? Mir kam es so vor, als wollten die gar nichts machen, diese Ärztin war unbeschreiblich zickig nach dem Motto "nun sehen Sie's halt ein", dabei habe ich heute morgen erst die Diagnose bekommen und habe mir nur alles erklären lassen! Mein Tierarzt, der mich überwiesen hat, macht auch solche Operationen, ich werde ihn fragen, ob er es macht, aber wenn die in der Tierklinik schon abwinken....? Noch geht es ihr so gut, sie hat nur Gewicht verloren, aber ich will nicht ihr Leben verlängern, wenn sie zu sehr leidet. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen, kann man evtl. noch was mit Chemotherapie machen? Der Tumor ist schnell gewachsen, am 1.9. war ich mit ihr beim Impfen, da hat man nix getastet, und heute ist er so groß wie ein Golfball!

      Ich wäre sehr dankbar für eure Einschätzungen und Erfahrungen, wir sind hier alle total verzweifelt und nur noch am Heulen.

      Traurige Grüße
      Hexe

      • (2) 29.10.14 - 17:24

        Hallo Hexe,

        es tut mir sehr leid, dass Deine Katze so eine schlimme Diagnose bekommen hat.

        Davon ausgehend, dass die Tierärztin sich nicht geirrt hat, würde ich die Katze sofort einschläfern lassen. Ich habe selbst drei Katzen und weiß, wie schwer diese Entscheidung fällt, aber in dem Moment ist es "nur" ein Tier und ich bin dann froh, dass ich das Recht habe, ihr eine schlimme Behandlung zu ersparen.

        Bei Katzen dauert es lange, bis sie Schmerzen zeigen und nur weil sich Deine Katze noch normal verhält, heißt es nicht, dass sie keine Schmerzen hat. Und mein schlimmster Gedanke wäre dann, dass ich es nicht gemerkt habe, wie das Tier leidet.

        Lieben Gruß, Z.

        Es tut mir sehr leid, aber du solltest die katze einschläfern lassen. Auch wenn sie gut frisst, damit wird nur der tumor genährt. Sieht man am gewichtsverlust und der tumorzunahme. Katzen wie auch hunde zeigen erst sehr spät, das sie schmerzen haben oder es ihnen schlecht geht. Lass sie nicht leiden.

        (4) 29.10.14 - 19:27

        Ja, man kann im Ultraschall an der Beschaffenheit sehen ob es ein bösartiger Tumor ist.

        Es wird dir niemand sagen das es bösartig ist wenn er sich nicht absolut sicher ist.

        Puh, wie verfahren? Wenn du sicher bist sie hat keine Schmerzen und man könnte die gewichtsabnahme stoppen würde ich ihr noch ein paar schöne Wochen gönnen. Aber zögere nicht zu lange sie erlösen zu lassen. Tieren darf man diese Qual zum Glück ersparen.

      • Oje...was für eine Diagnose....:-(

        ich arbeite beim Tierarzt und kann dir mal sagen was ich weiß... erfahrene Ärzte können auf Grund ihrer langen Erfahrungen schon ein bisschen einschätzen ob es tendenziell ein bösartiger Tumor ist, aber wissen kann es durch ein Ultraschall KEINER! der einzige Weg ist eine Biopsie die zum Pathologen geschickt wird. Ja, manche Tumore können durch Gabe von Kortison in ihrem Wachstum verlangsamt werden. Operabel ist das vermutlich wirklich nicht...Ich persönlich würde, so wie deinen Katze im Moment drauf ist, sie aufs Kortison einstellen, evtl noch mit der Biopsie vorher um sicher zu gehen welche Art Tumor es ist, manche reagieren auch gegenteilig auf Kortison. Da es ihr zur Zeit gut geht würde ich die Zeit mit ihr noch genießen, bis du merkst dass es ihr schlechter geht und dann rechtzeitig die Notbremse ziehen. Quälen soll sie sich nicht....Du musst gutes Feingefühl haben und sie gut beobachten, Katzen zeigen es leider selten wenn sie schmerzen haben. so...das erstmal so von mir. letztendlich braucht es einen Arzt des Vertrauens, der die Katze live gesehen hat und dir Rat gibt.

        Alles alles gute für euch!#herzlich

        • Hallo paulischnuppe,

          vielen Dank für diese Information! Vielleicht kannst du mir nochmal deine Einschätzung geben, denn in den letzten Tagen ist folgendes passiert: laut Labor war das Ergebnis der Biopsie negativ, kein Anhalt für einen bösartigen Tumor (keine Krebszellen)! Doch die Ärztin der Tierklinik meinte dann, es sei auch möglich (da es eine Feinnadelbiopsie gewesen sei), dass man auch mal "danebenstechen" könnte und Gewebe aus dem umliegenden gesunden Gewebe erwischt. Hä? Das war ein Riesen-Ei da drin, sie haben außerdem den anliegenden Lymphknoten, der auch vergrößert war, mitpunktiert, die Magenwand ist extrem verdickt, es hörte sich so an, als wär da alles voll mit Tumorzellen, und jetzt heißt es "vielleicht daneben"? Die raten mir jetzt, sie aufmachen zu lassen und nochmals Gewebe unter Aufsicht zu entnehmen, um sicherzugehen. Ich bin jetzt total verunsichert. Wäre nett, wenn du mir deine Meinung dazu sagen könntest. Danke im voraus! :-)

          Hexe

          • Liebe Hexe, entschuldige, dass ich mich so spät zurück melde.... das ist wirklich eine schwierige Situation! Natürlich ist eine Biopsie von außen nicht so sicher als wenn man sie aufmacht, aber das ist ja genau der Knackpunkt ob man ihr das zumuten möchte. Ich kann es dir nicht sagen ,aber vermutlich hast du schon eine Entscheidung treffen müssen... gib doch mal Bescheid wie es mit euch weitergeht. ... wenn du dich noch nicht entschieden hast würde ich evtl mal ne zweite Meinung einholen, falls ihr in deinem Wohnort mehrere gute Ärzte habt. Alles alles Gute euch zweien#herzlich

      (8) 26.11.14 - 15:56

      Hallo Hexe !!

      Oje, ich weiss genau wie Du Dich fühlst...#liebdrueck

      Leider ist der Beitrag schon älter, wie ist denn der aktuelle Stand ??

      Mein Kater Tom hatte auch ein Lymphom zwischen Magen und Darm, inoperabel...:-(

      Wir stellten dies Anfang August 2012 fest, weil auch er so knochig wurde und ständig brach...Es wurde ein Tumor mit Durchmesser 5cm ertastet... daraufhin bekam er täglich Cortisontabletten und der Tumor schrumpfte nach 4 Tagen auf Pflaumengrösse...ich war happy #huepf !!!
      Die Ärztin machte mir allerdings überhaupt keine Hoffnung (Chemo bringt bei solchen Lymphomen nichts, diese kann man nur während der Behandlungsdauer in Schach halten, danach kommen diese geballt zurück..) und sagte mir, ich solle ihm die letzen Wochen so schön wie möglich machen...:-(

      An DEM Tag (2 Monate später nach Diagnose) wollte er morgens schon keine Tablette mehr nehmen...stackselte nur ziellos im Haus umher und lag zum Schluss nur noch im Bett... Ich nahm ihn mit zum TA (wollte eh dahin, weil seine Tabletten aus waren) und dann der Schock: der Tumor kam mit voller Wucht zurück, der Hauptumor war Tennisballgross und hatte schon gestreut..allein 4 weitere Tumore konnte der TA ertasten...er konnte auch nichts mehr fressen und nicht mehr aufs Klo...Tja, und dann musste ich ihn einschläfern lassen, es war sooooo schlimm...#heul#heul#heul
      Ich habe ihn dann im Garten begraben mit einem Grabstein oben drauf...:-(

      Im Nachhinein bin ich froh, dass er nicht zu lange leiden musste..und dass ich ihm nochmals meine ganze Liebe geben konnte ich mich langsam verabschieden konnte...#heul:-(

      Alles Gute für Dich und viel Kraft !!!!!

      LG mautzler (so war sein Spitzname :-D)

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