Schock, mein Hund wurde eben angegriffen

    • (1) 31.10.14 - 13:00

      Ich war mit meinem Hund (Mali-Collie-Mix, kastrierter Rüde) eben mit dem Rad unterwegs.

      Hier um die Ecke wohnt eine Familie mit mehreren Bouviers. Laut denen liegt es an meinem Hund das die sich anfletschen usw. Wenn wir kommen gehen die zurück, haben die Hunde auch schon am nächsten Pfahl angebunden usw. Von anderen Hundebesitzern weiß ich aber das sie das auch bei anderen Hunden so machen (mein Nachbar meinte "Keine Ahnung ob meine sich mit denen verträgt, die drehen ja um wenn die uns von weitem sehen")
      Eben also ich meinen Hund angeleint neben mir am Rad , die kommen uns entgegen. Ich hab meinen noch extra auf die andere Radseite dirigiert damit eine Barriere zwischen den Hunden ist. Sie ging mit den Hunden ein paar Meter ins Feld rein.

      Wir dran vorbei, meiner hat zwar mal kurz gebellt konnte aber ja nicht rüber zu denen da war ja ich und das Rad. Wir waren schon ein paar Meter weiter kommen auf einmal von hinten 2 der Bouviers angeschoßen und springen auf meinen drauf. Beide hatten sich los gerissen, schliffen ihre Leinen hinter sich her.

      Ich hab nur noch die Leine fallen lassen und gebüllt "LAUF" was meiner zum Glück auch tat.

      Die Bouviers hörten auf nichts. Zum Glück war mein Hund schneller. Der ist eine Runde gerannt. Kurz vor unserem Zu Hause haben die Bouviers wohl abgedreht sagten mir Leute aus dem Ort. Meiner saß zitternd und japsend vor die Haustür gedrückt. Zum Glück aber unverletzt.

      Und nu? Ich hab jetzt schon schiß denen nochmal zu begegnen.

      Was mach ich wenn sowas passiert wenn auch noch meine Kinder dabei sind?

      • keine Ahnung was ich dir da raten soll. Habe mir mal das Wesen des Bouviers durch gelesen. Da scheints wohl an der ordentlichen Erziehung zu mangeln

        >>Auch heute noch sind viele Bouviers ausgeprägte Persönlichkeiten, zuweilen eigenwillig, die verständige, erfahrene und feste Führung brauchen<<
        zum Thema losreißen
        >>Da Bouviers früher auch als Zughunde gezüchtet wurden, können sie an der Leine eine enorme Kraft entwickeln. Ein Bouvier zieht bis zum Achtfachen seines Körpergewichtes.<<
        http://de.wikipedia.org/wiki/Bouvier_des_Flandres
        wundert einen dann nicht

        Vielleicht mal mit den Besitzern reden und fragen, wie man sich am besten verhalten könnte?

        (3) 31.10.14 - 13:44

        Hallo,

        Klingt ganz so als hätten die ihre Hunde mal so gar nicht im Griff, aber das kenne ich aus unserer Nachbarschaft auch. Wenn ich das richtig verstehen musst du bei deren Haus vorbei auf eurem Spazierweg? Vielleicht kannst du mit ihnen ein Zeichen ausmachen, dass die sagt ob sie mit den Hunden unterwegs sind oder nicht?
        Ansonsten hilft da wohl nur einen weiten Bogen umeinander zu machen, da diese Leute dir schonmal gesagt haben es läge an deinem Hund, sind sie wahrscheinlich völlig beratungsresistent. Kenn ich zu Genüge, meiner wurde auch mal von zwei Schweißhunden angegriffen, angeblich top ausgebildete Jagdhunde, nur halt offensichtlich nicht abrufbar...

        Grüße
        emryn

        • na und selbst wenn es am Hund der TE liegt, gerade dann müssen die anderen Hundehalter ihre Hunde im Griff haben. Die TE hält ihren ja auch fest!
          Wenn ich so was immer höre, es liegt aber an DEM und DEM Hund, ist doch so was von schei**egal, da sollten Hundehalter doch an einem Strang ziehen bzw. jeder die eigene Leine fest in der Hand haben!

          • Genauso denke ich auch, aber ich kenne auch so ein paar Leute bei denen immer die anderen Hunde Schuld sind und dabei ist ihr eigener der Problemfall. Wenn Leute sowas sagen, dann kann man normalerweise auch nicht vernünftig mit ihnen darüber reden, das wollte ich damit sagen. Für diese Leute sind die Hunde meist Kindersatz und völlig verzogen...

            • wenn die Hundebesitzer nicht ein sichtig sind und nicht mit sich reden lassen oder nichts ändern, dann würde ich, wie die Userein sora auch geschrieben hat, zum Ordnungsamt gehen. Wobei die sehr schwer in die Gänge kommen, da muss erst was passieren.

              Warum fällt mir gerade wieder mal die Androhung von Pfefferspray ein?#schein

      (7) 31.10.14 - 14:00

      Hallo!

      Entweder die Hunde sind gut erzogen oder man hat Kraft genug sie zu halten.
      Da hier Beides nicht gegeben sind, sind sie eine Bedrohung. Egal ob sie nur wegen anderen Hunden so abdrehen. Das irgendwie auf andere Hunde zu schieben ist einfach Lächerlich.

      Haben die Leute denn irgendwie reagiert? Gab es eine Entschuldigung? irgendwas?
      Das Gespräch kann man ja suchen, aber wenn die keine Einsicht zeigen würde ich weiter gehen. Ich hätte da keine Skrupel entweder das Ordnungsamt zu informieren oder die Polizei.

      LG Sonja

      So einen haben wir hier auch rumlaufen:-[ allerdings ein zu groß geratener Goldi Mix

      Die Frau hält sich immer am nächsten Laternenmast fest wenn ein anderer Hund in die Nähe kommt.
      Der stemmt sich auch immer in die Leine.

      Ganz ehrlich Maulkorbzwang für solche Hunde oder noch besser Besitzerwechsel und ne gute Hundeschule,
      da hätte ich so gar keine Skrupel die an zu zeigen.

      Alleine dass die Hunde ohne Leine laufen ist ne Ordnungswidrigkeit und das sie sich vorher losgerissen haben machts nicht besser.

      • Nein, die laufen nie frei. Die leinen haben sie hinter sich her geschliffen wie unserer auch weil ich ja gar keine Gelegenheit hatte ihn los zu machen, ich hab nur noch die Leine los gelassen und gebrüllt "LAUF"

      (13) 02.11.14 - 13:19

      >>Alleine dass die Hunde ohne Leine laufen ist ne Ordnungswidrigkeit ...<<

      Steht wo genau geschrieben?

      Vorsichtig mit Aussagen, die Du nicht beweisen kannst. Es gibt keinen flächendeckenden Leinenzwang. Jede Gemeinde kann das eigenständig regeln.

Ich komme nicht immer bei denen vorbei, je nach dem wo ich lang gehe. Es nutzt aber auch nichts zu sagen "gehe ich eben die andere Runde" denn die gehen halt auch mal die und mal die wie sie Lust haben. Manchmal treffen wir uns ewig nicht, manchmal mehrere Tage nacheinander auf verschiedenen Strecken.

Außerdem, sorry aber ich sehe nicht ein dann um zu drehen und zu Hause zu warten bis die evtl zurück sind. Die haben keine festen Zeiten wann die gehen.

Ich hab allein schon wegen der Kinder, der eine kommt aus der Schule, der andere muß im KiGa geholt werden vorgegebene Zeiten. Sprich ich muß zu einer bestimmten Zeit wieder zu Hause sein, dementsprechend verlasse ich mit Hund das Haus, fahren wir Rad ein bisschen später als wenn wir die Runde zu Fuß drehen.

Dazu wessen Hund das Problem ist: Meiner läuft normal frei. Aber die nie. Selbst mit Hunden die er nicht so mag, dann gehen sie sich eben aus dem Weg aber er hat noch nie einen anderen angegriffen oder gehetzt oder so.

Die laufen nie frei, ich weiß von anderen Hundebesitzern das sie da auch vom Weg weggehen ins Feld rein, umdrehen und zurück gehen usw vor allem wenn sie wissen das der entgegenkommende ein Rüde ist.

Bislang ist es halt noch nicht passiert das sich einer losreißen konnte. Aber eben dann halt wohl.

Vor allem, was wäre passiert wenn er meinen bekommen hätte? Was hätte er mit nem kleineren, langsameren oder schon älterem und gebrechlicherem Hund gemacht? Davon haben wir auch einige hier in der Gegend.

Abgesehen davon das die dann auch an einer viel befahrenen Straße lang gehetzt sind wo sie auch hätten überfahren werden können, sie hatten Leinen und Halsbänder an und sind durch ein Waldstück, sie hätten hängen bleiben und sich strangulieren können usw.

Ich meine, ob ich mehrere Bouviers halten könnte die nicht hören? Weder wenn sie mit ihnen da vom Weg weg geht sitz oder aus, noch ließen sie sich eben abrufen. Da wöge ja einer soviel wie ich und dann noch die immense Zugkraft, selbst wenn ich nicht los ließe, dann flöge ich wahrscheinlich hinterher.

Es war auch noch keiner hier um sich zu entschuldigen oder so. Wären vielleicht 200m
Fußweg. Und die wissen wo wir wohnen.

(15) 31.10.14 - 16:09

Was du machen sollst?

Das beste aus der Situation heraus holen und weiter machen, wie sonst auch.

Denke nicht weiter darüber nach, dass du vielleicht erneut in so eine Situation geraten könntest, denn da verspannst du dich und überträgst das auf deinen Hund.

Sieh es als Herausforderung ;-)

Bleib am besten Ruhig und handle souverän!

Ich weiß, es sagt sich so einfach, aber im Grunde ist es gar nicht schwer.

Und bevor ich zu hören bekommen "Du warst noch nie in so einer Situation. " Irrtum. So ein Mist ist uns schon paar Mal passiert und besonders am Fahrrad ist es echt heikel.

Vor paar Wochen kam ein mittel großer Mischling von hinten auf meinen Hund zugestürmt, weil der Halter ihn nicht angeleint hat und ich mit dem Rad auf dem Gehweg gefahren bin. Der Rüde hat auf nichts reagiert und der Mann stand da und rief ihn vergebens und schrie hysterisch rum.
Und was ist passiert?

Hund war unsicher, kam trotzdem auf meinen zu und hat geschnüffelt. Meine Knutschkugel hat ihm zu verstehen gegeben, dass er weg gehen soll. Haben sich umkreist und der andere ist dann abgezogen, da meiner sich abgewendet hatte.

Ende vom Lied war, dass ich ruhig und halbwegs entspannt war und nichts passiert ist.

Wir sind dann wieder los gefahren und gut war.

Sowas kann immer mal passieren, allerdings finde ich es mehr als fragwürdig, ob die Halterin ihre Hunde wirklich im Griff hat?
Die gute würde ich mir wirklich mal zur Brust nehmen- sachlich natürlich.

Lg

Sorry aber solche Deppen haben ihre Köter nicht im Griff? Ruf mal das Ordnungsamt!
Und hier könnt ihr euch jetzt gerne drüber auslassen was ich schrieb aber ehrlich bei sowas reichts. Gerade wenn ich nicht ma weiß was sie tun wenn ich mein Kind dabei hätte. Da hört bei mir jeder Spaß auf!
Ela:-[:-[:-[

  • Und was sollte das Ordnungsamt Deiner Meinung nach tun?

    Fakt ist: es ist NICHTS passiert.

    Weder Polizei noch Ordnungsamt haben in dieser Situation irgendetwas in der Hand, um rechtlich eingreifen zu können. Selbst wenn dort Leinenzwang herrschen sollte (was wir aber nicht mal wissen) wird sich kein müder Staatsbeamte auf den Weg machen und den Halter verwarnen. Da muss schon mehr passieren.

    Ich will damit nichts rechtfertigen oder schönreden. Aber ich neige nicht zum Tagträumen und finde diese hysterischen Schreie nach deutscher Gesetzbarkeit immer etwas undurchdacht, Man sollte immer das Verhältnis sehen und die Rentabilität eines solchen "Auftrages". Und da hat die deutsche Justiz mit ihren Angestellten sicherlich andere Probleme zu bewältigen.

    LG

    • Deiner Meinung nach ist nichts passiert, doch ich sage NOCH NICHT. Und ich male sicherlich auch nichts einfach so an die Wand. Doch hier gabs zumindest schon öfters Vorfälle die so meiner Meinung nach einfach nicht gehen. Also muss durchaus was passieren nicht das nicht erst wenns zu spät ist.

      Gruß Ela

Sorry das sehe ich aber ganz klar als Angriff an - und ich würde mich nicht scheuen, bei der Polizei vorstellig zu werden und Anzeige zu erstatten.
Es muss hoffentlich nicht erst ein Hund oder Kind schwerverletzt daliegen, bis sie eingreifen. Manchmal hilfts, wenn die Hundebesitzer sehen, dass es Leute gibt, die sich durchaus trauen, zur Polizei zu gehen. Die sollen dort mal vorbeigehen und den Leuten klarmachen, dass die Viecher FEST an die Leine gehören, wenn sie schon nicht gehorchen.
LG Moni

  • Warum ist nicht der erste Gedanke, das direkte - sehr unmissverständliche aber dennoch höfliche - Gespräch mit dem Hundebesitzer zu suchen?

    Ist es nicht eine Sache des Anstandes und der Eigencourage, erst mal selbst zu versuchen, das Problem zu lösen? Indem man klarstellt, dass so ein Verhalten nicht akzeptabel ist und evtl. Folgen haben wird?

    • Ich glaube, da hätte ich auch erstmal Angst. Ich hab es einmal erlebt, dass ein Schäferhund über die Hecke gesprungen ist und auf meinen damals 7jährigen Sohn und mich zu ist - ich hab mir schier einge......Erst nach x maligem Rufen seiner Halterin machte er kehrt. Als ich die Frau fragte, ob sie sich vorstellen könnte, wie mein Kind und ich in Angst und Schrecken versetzt wurden, wurde ich angeblafft, ich solle mich nicht so doof anstellen, es sei ja nichts passiert.... Da ich die Frau nicht kannte und in dem Dorf in Urlaub war, ging ich zum Rathaus - dort war diese Hundehalterin schon bekannt....negativ.

      Wenn wie bei der TE zwei Hunde auf mich und meinen Hund zurennen- es handelte sich ja nicht gerade um Minis - dann hab ich auch erstmal Angst und lege mich sicher nicht mit dem Hundehalter an. Wäre es ein gescheiter, dann würde er solche Situationen nicht zulassen !
      Wir haben hier in der direkten Nachbarschaft SIEBEN Hunde, darunter halbe Kälber - aber sowas hab ich noch nicht erlebt, Gottseidank, denn es gibt auch genug Kinder hier.
      Meine Kollegen brachten über die Jahre alle möglichen Rassen immer mal mit in den Dienst - auch kaum Probleme.

      Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Hundehalter von schlecht erzogenen Hunden leider selten einsichtig sind. Sähen sie das Problem, gäbe es keins.
      LG Moni

      • Sie sollte doch nicht IN der Situation diskutieren (wobei nicht klar ist, ob die Hunde ihren "fressen" wollten), sondern einfach mal das Gespräch suchen bei Gelegenheit.
        Es sind Nachbarn, da kann man sicher klingeln oder - wenn man ganz verängstigt ist - anrufen.

Hallo,

also für NRW kann ich dir sagen das du in diesem Fall von der Polizei zu hören bekommst, das nichts passiert ist und somit keine Anzeige aufgenommen wird.

Wir standen hier schon mal ne ganze Weile mit der Polizei am Handy auf dem Weg, weil vor uns ein zähnefletschender Rüde stand bzw langsam auf uns zulief.

Der Halter läuft generell in ewig weiter Entfernung - der Hund "tut nix" - ist aber aufgrund eines Beißvorfalls schon Aktenkundig (allerdings blieb es bei einer Verwarnung).

Die haben reagiert und ich war am Ende heilfroh das ich den Kindern erlaubt hatte ausnahmsweise Zuhause Fernsehen zu gucken anstatt mitzukommen.

Gruss Caidori

Du willst Anzeige erstatten, weil "deren Hund meinen gescheucht" hat?

  • Schlüsselsatz : "Sie hörten auf nichts"....

    Soll ich warten, bis ich nicht "nur" mit Hund unterwegs bin sondern mit Kindern und diese durchaus stämmigen Hunde rasen auf mich zu ?
    Einer unserer zugezogenen Nachbarshundebesitzer hatte vor Jahren einen Schäferhund, der auch nicht folgte und von den Leuten kaum händelbar war. Ich hatte schlicht Schiß und die anderen bei uns im Haus auch - überall kleine Kinder. Nur der Mann konnte ihn halten, die anderen nicht. Er riß mehrfach aus und konnte nur mit Mühe zurückgeholt werden.
    Ich habe dem Halter unmißverständlich gesagt, dass ich es nur einmal sage, aber wenn das Vieh einmal bei uns im Garten ist, ist es reif, was ich mache, entscheide ich kurzfristig.
    Wir haben dann unsere Vermietergesellschaft informiert und parallel habe ich die Polizei um Rat gebeten. Die waren beim Halter (obwohl noch nichts "passiert" war) und ab da fuhren sie mit dem Hund immer weg zum Gassigehen. Also muss es durchaus Handlungsmöglichkeiten geben. Mittlerweile lebt er nicht mehr - und wir sind durchweg alle froh darum.
    Nein ich warte nicht, bis sich so ein unerzogenes Vieh in einem Kind festgebissen hat.
    Gruß Moni

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