Blutohr beim Hund

    • (1) 03.11.14 - 13:47

      Hallo.. unsere 9 jährige mischlingshündin hatte vor zwei jahren schonmal ein blutohr.. dieses wurde dann aufgeschnitten und wir hatten zwei jahre ruhe.
      nun war vor einer woche das ohr wieder sehr dick.. sind dann gleich zum Tierarzt, das ohr wurde punktiert und wir haben eine heparin salbe bekommen. Diese sollen wir 3 mal täglich auftragen und das ohr verbinden damit es beim schütteln nicht sorumschlackert.. (Begeisterung pur bei unserem hund....)
      Gebe zusätzlich arnika und hab jetzt noch 2 andere sorten globulis (weiß dn name leider grad nich auswendig)
      bestellt.. die kommen morgen..

      Das ohr ist schonwieder super dick.. wollen eigentlich eine OP umgehen (sie ist ja nicht mehr die jüngste und hat eh schon sooo panik vorm Tierarzt)

      hat einer von euch Erfahrung mit nem blutohr? Was hat bei euch geholfen?
      lg

      • Ich kenne es nur mit OP.

        Wenn sich erst mal Blut und Gewebeflüssigkeit gesammelt hat, kriegst Du das nicht so schnell vom Körper abgebaut.

        Eigentlich dürfte die Narkose aber nicht allzu tief und lange dauern, da ja nur ein kleiner Hautschnitt gemacht werden muss (incl. Spülung). Ich würde also echt abwägen, ob ich noch sehr lange warten sollte.

        LG

        Hallo! Hatte ich auch bei meiner alten Hündin... meine Ärztin hat es mit Kortison behandelt. Ich glaub sie hat es mehrfach in der betroffenen Region gespritzt. Hat geholfen und kam nie wieder. Einzige Nebenwirkung: Kortison weicht Knorpel auf...sie hatte danach ein Halb-Knick-Ohr...sah eigentlich ganz süß aus :-) aber OP ist auf jeden Fall die konservative Behandlungsmethode...Frag mal nach wegen der Kortisonbehandlung, ob das bei euch einer kennt!

        Lieben Gruß und gute Besserung!!!#hund#herzlich

        Hallo,

        wir hatten einen Hund, dem das Blutohr operativ entfernt wurde. Danach war endgültig Ruhe. Vorher hatten wir es mit Punktion versucht, mehrere Male. Jedes Mal ist es nach ein paar Wochen wieder dick und heiß geworden. (Er hat dann aber auch immer extrem mit seinen Schlappohren gewackelt und gewedelt - nicht gerade förderlich...)

        Meine Eltern haben eine Katze die ebenfalls ein Blutohr hatte. Hier wurde nur punktiert und mit Salben gearbeitet. Das Blutohr ist verschwunden, allerdings ist das Ohr jetzt total "verkrüppelt" und extrem geschrumpft.

        Und unser Kater hatte ein Blutohr vor Jahren, da haben wir gar nichts gemacht. Der Tierarzt von damals hat gemeint, es bildet sich von alleine irgendwann zurück. Er hatte Recht gehabt. Es hat zwar viele Monate gedauert, aber es wurde von selbst wieder.

        Wir haben so ziemlich alle Möglichkeiten gehabt, ich persönlich würde evtl. operieren, damit endlich Ruhe ist - ist die schnellste und effektivste Methode.

        LG
        Caro

      • (5) 07.11.14 - 07:47

        Hallo, mein Hund jetzt bereits über 14 Jahre hatte vor 2 Jahren ein Blutohr. Ich hatte damals auch Angst vor der Narkose und habe das Ohr mit Anika-Gel behandelt. Es hat ca. 6 Wochen gedauert und alles war in Ordnung. In diesem Juni wurde Milzkrebs festgestellt, er hatte einen 4 Kilo Tumor im Bauchraum, ohne OP ging es nicht. Es geht ihm super und ich bin froh die OP gemacht zu haben. Allerdings habe ich die Chemo danach abgebrochen, da vielen ihm büschelweise die Haare aus. Die Chemo sollte sein, weil noch ein kleiner Rest in der Milz sitzt. Du solltest abwägen, was besser ist, also für ein Blutohr würde ich keine Narkose riskieren und ein Knickohr hat er auch nicht, wäre ihm auch egal gewesen. Es sollte aber Anika-Gel sein, hatte ich auch immer im Kühlschrank liegen. Habe ich mehrmals täglich leicht einmassiert und es tat ihm auch wohl.

        (6) 09.11.14 - 17:48

        Hallo,
        bei unserer Französischen Bulldogge hat nur viel Zeit,nerven und Geld was gebracht.Unsere Hündin hat beim spielen einen mit gekriegt und hatte im letzten Jahr dann das Ohr voller Flüssigkeit.

        Wir sind dann von Anfang Dezemeber 2013 bis Mitte Januar fast alle zwei bis drei Tage zum Tierarzt marschiert haben die Flüssigkeit punktieren lassen und dann wurde mit Kortison in die punktierte Stelle behandelt. Sie war zu dem Zeitpunkt erst vier Monate alt und wir wollten verhindern das das Ohr total zerstört wird oder hängen bleibt.
        Am Anfang mussten wir wirklich oft hin.Immer40€ auf den Tisch und das alle zwei Tage. Den ganzen Dezember durch.
        Im Januar wurde es dann immer weniger und plötzlich beim letzten punktieren stand es wieder das freche Ohr :)

        Wenn es nicht anders gegangen wäre hätten wir auch einer OP zugestimmt. Aber so hat sie nun zwar ein kleineres knitteriges Ohr aber es schlappt nicht und steht. Sehr individuelle das Ohr.
        LG feuerle

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