Dauerbellende Hunde in der Nachbarschaft *lang*

    • (1) 14.11.14 - 11:59

      Hey Leute,
      ich poste zum ersten Mal hier in diesem Forum, weil ich einfach mal ein paar Ideen brauche, was ich noch machen könnte.
      Und zwar haben wir hier in der Nachbarschaft sehr viele Hunde. Wir sind ein recht großes Viertel, und etwa jeder zweite Haushalt hat mindestens einen Hund. Die meisten davon (unserer auch) sind brav und gut erzogen.
      ABER da gibt es die Ausnahmen, die mich langsam, aber sicher um den Verstand bringen.
      Eine Nachbarin hat drei Jagdhunde (Terrier), die auch für die Jagd eingesetzt werden (sie ist Jägerin). Gehalten werden die Hund in einem Zwinger bzw. in dem Garten, in dem der Zwinger steht. Der Garten ist wohl so um die 400-500 Quadratmeter groß. Die Hunde sind von morgens etwa halb sieben bis nachmittags um halb vier (mindestens) sich selbst überlassen und dementsprechend gelaunt. Sie schlagen wegen ALLEM an - ein Vogel fliegt übers Grundstück - Gebell. Ein Auto fährt vorbei (Hauptstraße!) - Gebell. Jemand arbeitet im Umkreis von einer Meile im Garten - Gebell. Leute unterhalten sich irgendwo in der Straße - Gebell. Jemand lässt einen Pups - Gebell. Allen Ernstes. Das Schlimme daran ist: Wenn die Hunde mal anfangen, hören sie nicht mehr auf, und das meine ich wörtlich. Zwei bis drei Stunden Gebell am Stück sind keine Seltenheit, sondern die Regel, und zwar jeden einzelnen Tag während der letzten drei Jahre. Und wir hören in unserem Haus die Hunde so laut, als würden sie neben uns im Raum stehen. ES NERVT tierisch!
      Ein Gespräch mit der Besitzerin sowie mehrere Anzeigen beim Ordnungsamt haben nichts gebracht. Unser Nachbar hat ebenfalls mit der Frau geredet UND Anzeige beim Ordnungsamt erstattet; nichts. Es wird nichts gemacht, auch nicht, als ich erklärt habe, dass ich über eine Stunde Hundegebell mit einem Diktiergerät aufgezeichnet sowie ein dreitägiges Lärmprotokoll verfasst habe. Da wurde mir gesagt, es sei illegal, das Gebell eines Hundes aufzuzeichen (aha....).

      Als wäre das nicht genug, bellt seit etwa drei Wochen ein anderer, größerer Hund ein paar Gärten weiter, und zwar ebenfalls jeden Tag mehrere Stunden am Stück. Heute ist er seit 9 Uhr durchgehend(!) ohne Unterbrechung am Bellen. Wir haben jetzt 12 Uhr, und ein Ende ist nicht in Sicht.

      Verstehen kann das wohl nur jemand, der mal in so einer Situation war; ich bin langsam am Ende meiner Kraft. Bin wieder schwanger (12. SSW) und kriege Unterleibsziehen und fast schon so was wie Panikattacken, sobald irgendwo ein Hund zu bellen anfängt. Ich kann wirklich nicht mehr! Und ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll.
      Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen? Und bitte keine Antworten nach dem Motto "Zieh doch in den Wald, du dämlicher Hundehasser!", so was habe ich schon des öfteren gehört. Es hilft mir nicht und macht mich eher noch mehr fertig. Bedenkt bitte, dass vor diesem Bildschirm ein (schwangerer) Mensch sitzt, der keine Hunde hasst (wir haben wie gesagt selbst einen), sondern einfach nur nach Ruhe in seinem eigenen Heim sucht und einfach keine Nerven mehr hat.

      Lieben Dank euch!

      • (2) 14.11.14 - 12:09

        Edit: Es sind zwei Hunde, die seit 9 Uhr bellen, und zwar zwei Labradore, die auf dem Dach(! hä???) einer benachbarten Autowerkstatt stehen. Mein Mann hat sie eben gesehen...

        • (3) 14.11.14 - 17:14

          Dann sind die beiden Labbis da vielleicht drauf gekommen, aber kommen nicht mehr runter und warten darauf, dass ihnen gehholfen wird? Meine Hündin bellt auch so lange, bis ich sie "befreie", wenn wieder mal irgendeine Tür zugefallen ist und sie ein/ausgesperrt wurde.

          • (4) 14.11.14 - 17:30

            Dann waren die aber in den letzten zwei Wochen schon das sechste oder siebte Mal versehentlich auf dem Dach... sry, ich glaub nicht dran.

            • (5) 17.11.14 - 08:36

              ok - das hast Du ja nicht geschrieben. Kann ja keiner Wissen, dass das regelmäßig so ist. Dann ist meine Vermutung schlicht falsch.

      (6) 14.11.14 - 12:41

      Hallo!

      Das ist echt schwierig, vorallem da die Besitzer da keine Einsicht zeigen und sogar das Ordnungsamt nichts macht.
      Mein Rat ist eigentlich recht einfach: Mach weiter ein Lärmprotokoll und tu dich mit den Nachbarn zusammen. Geht zusammen zur Polizei und erstattet Anzeige wegen Lärmbelästigung. Reicht da das Protokoll ein.
      Da müssen sie was machen.
      Ein Hund darf bellen, aber nicht Stundenlang am Stück.

      Da hat der Nachbar für sie sorgen.

      LG Sonja

      • (7) 14.11.14 - 17:59

        Einsicht haben die Besitzer schon gezeigt, sie meinten sogar, es würde sie selbst nerven. Die Hunde werden auch gestört, wenn die Besitzer zu Hause sind, aber es kann ja nicht angehen, dass die Hunde jeden Tag zwei, drei Stunden am Stück bellen - egal ob die Besitzer daheim sind oder nicht.

        Das mit dem Zusammenschließen von mehreren Nachbarn ist eine gute Idee; ich werde auf jeden Fall die Tage mal mit meinem Nachbarn reden! Vielen Dank für deinen Vorschlag!

    (8) 14.11.14 - 13:21

    Hallo..!

    Du Arme..! Lass dich erst mal drücken. Ich kann dich ehrlich gesagt gut verstehen, wie belastend das ist.

    Bei uns ist vor 2 Wochen ein Ehepaar auf unseren Nachbarhof gezogen, die 7 (!) Hunde mitgebracht haben. Und sobald die Menschen weg sind, wird auch ununterbrochen gebellt, gestern den gesamten Tag über. Mich nervt es abgrundtief und dabei sind es bei uns erst lächerliche 2 Wochen und ich höre es auch nur, wenn ich draussen bin, nicht bei uns im Haus. Ich habe noch die Hoffnung, dass sich unsere Nachbarmeute beruhigt, wenn sie sich erstmal eingelebt und an alles gewöhnt haben, aber unsere beiden Hunde haben z.Zt. auch noch das starke Bedürfnis, jedesmal zu antworten, wenn´s nebenan wieder los geht..

    Allerdings kann ich nicht so ganz verstehen, wieso du das seit 3 (!!!) Jahren duldest?! Ich wäre schon nach wenigen Monaten sehr massiv geworden und hätte mein Nachtlager beim Ordnungsam, Veterinäramt und der Polizei aufgeschlagen. Die 3 Behörden hätte ich mind. wöchentlich mit meinen Annrufen oder mit Schrifstücken beehrt. Und ich hätte mich mit meiner Nachbarschaft verbündet (zumindest an deiner Stelle, wir wohnen so weit verstreut, der übernächste Nachbar ist 2 km weit weg, den juckt kein Gebell...) und wäre mit einer Unterschriftenliste unterwegs gewesen. Du kannst ja vermutlich nicht die Einzige sein, die das Gebell nervt, oder?
    Viel Erfolg!

    • (9) 14.11.14 - 18:04

      Oh Gott, das wäre mein absoluter Albtraum... sieben Hunde?!? Ich glaub, ich würd mir nen Strick holen. Mir reichen schon die... oh, Moment. Bei uns sind es ja auch insgesamt fünf. -.-

      Nein, das Gebell nervt einige Nachbarn hier; nur sind halt einige auch berufstätig und daher acht Stunden am Tag nicht daheim. Ich bin Hausfrau und Mutter bzw. Autorin im Selbstverlag, d.h. ich bin oft daheim, entweder wenn meine Maus schläft oder wenn sie bei Oma oder bei Papa ist und ich arbeite. Und ich kann dem Gebell halt leider absolut nicht ausweichen. Manche Nachbarn leben halt auch nach dem Motto "Ich meckere, aber was bewegen will ich nicht", die wollen also nicht unbedingt was mit dem Ordnungsamt zu tun haben. Ich weiß jetzt von einem anderen Nachbarn, der ebenfalls das OA angerufen hatte, mehrere andere beschweren sich regelmäßig - leider nicht beim OA, sondern nur am "Tuschel-Telefon". #augen
      Und wieso ich das seit drei Jahren dulde? Tja, weil ich leider keine Wahl habe. Hab ja schon mit der Besitzerin geredet, danach folgten mehrere (!) Anzeigen beim OA, inklusive Lärmprotokoll und dem Hinweis, dass ich das Gebell mit einem Diktiergerät aufgezeichnet habe. Da wurde mir dann gesagt, Letzteres sei illegal, da müsse ich aufpassen. Äh, okay? #kratz

      Und die Polizei habe ich ebenfalls mehrmals angerufen, wenn das OA schon geschlossen hatte. Einmal, da war ich hochschwanger mit meiner Tochter, bin ich am Telefon dermaßen zusammengeklappt, dass der Beamte mich gefragt hat, ob er gleich noch einen Rettungswagen bei mir vorbeischicken soll. #schock Aber das OA macht - NIX.

      Ich hab heut zu meinem Mann gesagt, dass ich ab jetzt jedes Mal, wenn die Hunde eine Stunde am Stück bellen, das OA telefonisch verständige - so lange, bis was passiert. Allerdings habe ich halt wenig Hoffnung, weil eben genau das passiert, nämlich nix. #schmoll

      Was sagt denn die gute Dame dazu?

      Ich bin selber Mehrhundehalter und mich würde es auch stören bzw. mir wäre das sehr peinlich den Nachbarn gegenüber.

      • Also, da sie nun grad erst 2 Wochen da wohnen, warte ich noch etwas ab, weil ich denke, dass sich alle erstmal einleben müssen, Mensch wie Tier. Wir waren bisher ja nur mal kurz zum Hallo sagen drüben, da will ich nicht gleich von Beginn an das nachbarschaftliche Verhältnis crashen.. Die Frau hat grad auch noch nen akuten Bandscheibenvorfall und ne frisch operierte Hand mit Karpaltunnel, der Mann hat Krebs.. Und die Hütte bzw. der ganze Hof ist sowas von sanierungsbedürftig, ich weiß gar nicht, wie sie das schaffen wollen bzw. ob die überhaupt lange hier bleiben. Zumal 7 Hunde ja auch ne Menge Arbeit machen - wir haben "nur" 2 und mir reicht es, die auszulasten, kopfmäßig. Mal schauen, wie sich das nebenan entwickelt!

        • Ich meinte eigentlich die Nachbarin mit den Jagdterriern ;)

          • Oh sorry, hab deinen Post jetzt erst gesehen...
            Wir hatten ein sehr langes und eigentlich auch sehr nettes Gespräch, weshalb ich ja hinterher dachte, puh, zum Glück ist sie einsichtig, und in ein paar Monaten ist das gegessen. Pustekuchen, es hat sich seitdem (ist jetzt ca. 2 Jahre her) nichts geändert. Es gibt Tage, da sind die Hunde still (vor allem, wenn mal wieder das OA da war...). Da ist es einen oder zwei Tage lang ruhig, danach fängt es wieder von vorne an. Ich vermute, dass die Nachbarin die Hunde dann ein paar Tage im Haus lässt, bis sich die Wogen glätten.
            Tja, was sie gesagt hat... dass die Hunde sie selbst nerven. Dass ihre Söhne, wenn sie zu Hause sind, die Hunde leider nicht stören würden, auch wenn diese Stunden lang bellen. Dass keiner aus ihrer Familie einsieht, mal mit den Hunden was zu machen, um diese auszulasten, und alles an ihr hängen bliebe (öh, ja, sie ist ja auch die Jägern und Besitzerin...). Dass der Hund noch jung sei und sicher bald nicht mehr so eine niedrige Reizschwelle hätte (damals war der Hund ca. 1,5 Jahre alt; ich hatte, bevor ich mit der Nachbarin ein Gespräch angeleiert habe, extra ein paar Monate gewartet, weil ich eben damit gerechnet habe, dass der Hund jung ist und noch erzogen werden muss).
            Und sie versprach, wie gesagt, dass es demnächst besser werden würde. Vor zwei Jahren.
            Tja.

(14) 14.11.14 - 17:20

Hi,

es hilft Dir nicht wirklich weiter, aber die Terrier langweilen sich... Die Frau scheint nicht so regelmäßig mit ihnen zu jagen bzw. im Revier unterwegs zu sein, dass sie ausgelastet werden. Logisch, dass sie sich eine andere Beschäftigung suchen. Leider sind Jäger bei sowas oft sehr "beratungsresistent"...

Diese Kläfferei kenne ich von meinem Dackel-Mali-Mix: langweilt er sich, dann bellt er wegen jedem Furz - es geht jemand vorbei -> bellen, es unterhält sich jemand auf der anderen Straßenseite -> bellen, einer von uns kommt die Treppe runter -> bellen, etc.
Verhindern können wir das nur durch viel Bewegung und Kopfarbeit. Ist nicht einfach in der dunklen Jahreszeit, aber wir haben noch zwei Hunde, die dann dankbar mit einfallen würden - und das will keiner von uns.

Führe weiter ein Lärmprotokoll - und reiche es immer wieder regelmäßig ein. Ggfs. mal bei einem Anwalt nachfragen, welche Möglichkeiten noch bestehen.

Gruß
Kim

  • (15) 14.11.14 - 18:07

    Ja, dass die Hunde sich langweilen, weiß ich. Aber mir ist es mittlerweile, ehrlich gesagt, egal, warum sie bellen - ich will einfach nur noch, dass sie die Klappe halten. Ich bin wirklich mit meinen Nerven am Ende. Habe heut sogar mit meiner FÄ geredet, weil heute Bluthochdruck bei mir festgestellt wurde, und sie meinte, ich solle um Gottes Willen versuchen, das abzustellen, ich müsse mich irgendwie entspannen. Tja, nur wie? Ich weiß es echt nicht.

    Kontakt zu einem Anwalt hatte ich auch schon. Der wollte allein fürs Vorgespräch über 300 Euro, und ein Gerichtsverfahren hätte mich wahrscheinlich im Endeffekt um die 10.000 Euro gekostet - für das Recht, in meinem eigenen Haus keinen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Das muss man sich mal vorstellen.

(16) 14.11.14 - 21:36

Hallo,

du sagst, ihr habt viele Hunde in der Nachbarschaft. Vielleicht hat jemand die Möglichkeit die Hunde oder zumindest ein Tier mitzunehmen, wenn er mit dem eigenen spazieren geht?

Klar, toll ist das nicht, aber so würden die Hunde mal etwas anderes sehen und wenn sich ein paar Leute zusammentun könnte zumindest eine Besserung eintreten.

Meine Schwägerin hat das auf diese Weise gelöst, klappt da offenbar super(allerdings hat dieser Hund erst nach einer gewissen Zeit angefangen zu bellen)

Du hast ja gesagt, dass die Frau teilweise einsichtig ist, aber wenn sie zu diesen Zeiten arbeiten geht wird es natürlich schwer mit der Auslastung. Ich glaube auch nicht, dass Anzeigen etc. helfen würden, sonst hätten sie das schon längst.

ich wünsch dir alles Gute und hoffe du kannst die Schwangerschaft trotzdem geniessen!

(17) 15.11.14 - 10:33

du bist in der 12ssw.... (klaR Bekommst panikatacken und unterleibsziehen weil hunde bellen.....ok solls geben)

ich denke das du weil du schwanger bist reagierst du so.

pass auf irgendwann ist es dein eigener hund der stört. ...

dein unterleibsziehen hat mit Sicherheit Nichts mit dem gebell zu tun.

zu den hunden auf dem dach.....warum holst sie nicht runter???

hilf ihnen...sag den besitzern bescheid....
das kann man auch wenn man schwanger ist.

  • (18) 15.11.14 - 12:46

    Lies noch mal meine Postings, vielleicht geht dir ja dann ein Licht auf. Ich will keine Sonderrechte, sondern leben wie ein normaler Mensch. 6 -7 Stunden Gebell am Tag scheinen für dich wohl normal zu sein?
    Das Gebell hat mich auch fertig gemacht, als ich nicht schwanger war, nur ist es jetzt eben noch schwerer zu ertragen. Das geht seit über drei Jahren so.

    Ich soll die Hunde vom Dach holen? Klar, gern. Ich dringe auf ein fremdes Grundstück ein, nähere mich zwei großen, mir völlig fremden Hunden und begleite diese vom Dach. Sischa dat. Und wenn du mein Posting gelesen hast, weißt du sicher, dass Gespräche nichts gebracht haben.
    Unser Hund bellt übrigens auch. Etwa zehn bis zwanzig Minuten am Tag, so wie das in etwa sein sollte.

    (19) 15.11.14 - 16:15

    Hast Du richtig gelesen oder wolltest Du nur mal Deinen Senf dazu geben?

(21) 15.11.14 - 10:37

bitte bedenkt das vor dem bildschirm ein SCHWANGERER mensch sitzt...

sag mal wie gehst den du ab?

Das juckt hier keinen ob du schwanger bist...

was hat das mit den hunden zu tun ???

warum muss man dich deshalb in watte packen?
meinst du das du wg einem dicken bauch Sonderrechte auf dieser welt hast???

du bist ja lustig

  • (22) 15.11.14 - 13:11

    Ich frage mich eher wie DU abgehst, denn du vergreifst dich ordentlich im Ton. Empathie ist wohl nicht deine Stärke?

    Du solltest eigentlich auch wissen, dass jede Schwangerschaft anderes ist. Bei Kind Nr, 1 und 2 bin ich noch bis kurz vor dem TE 5 Mal pro Woche eine Stunde schwimmen gegangen. Beim 3. war das ganz anders, sowohl psychisch als auch physisch,

    Abgesehen davon sind dauerbellende Hunde etwas, dass einem die Nerven zermürben kann ,,,egal ob schwanger oder nicht..

    Und auch wenn ich überempfindliche Schwangere auch nicht leiden kann, so hat man mit Baby im Bauch doch das ein oder andere "Sonderrecht"...wenn nicht finde ich das schade.

    • (23) 15.11.14 - 14:04

      Vielen Dank, genau meine Gedanken... das sind genau die Postings, wegen derer ich lange gezögert habe, um Meinungen zu bitten. Das kenne ich schon zur Genüge. Leute, die denken, Hunde seien göttliche Wesen, die alles tun und lassen können, was sie wollen, und Leute, die sich über sechs Stunden Dauergebell pro Tag beschweren, wollten den Hunden gleich was tun. Vielleicht hätte ich deutlich machen sollen, dass ich die Hunde mitnichten erschießen, sondern vielmehr eine friedliche und für alle Leute verträgliche Lösung finden will...
      Und nein, ich erwarte keineswegs Sonderrechte, weil ich schwanger bin. Ich will einfach in Ruhe leben, nicht mehr und nicht weniger. Du hast das verstanden, manche anderen Leute anscheinend nicht.

Die meisten davon (unserer auch) sind brav und gut erzogen.
aja und was macht euer wenn ihr nicht da seid? Nein natürlich nicht kläffen. Ist ja gut erzogen...
Ich glaube mit dir gehen die schwangerschaftshormone durch. Sorry, gegen das gekläffe kannst du nix machen. Hast du erlebt, anzeigen, ordnungsamt, etc. Hat bisher nix gebracht. Das ist genau so ne geschichte wie mit kinderlärm. Kannst auch nix gegen unternehmen. Und die leute die sich dagegen beschweren sind meistens die, die früher selber laute kinder hatten, die aber niiiiiiemals laut waren...
Es ist nunmal so, das man als halter nicht immer zu Hause sein kann. Und dem entgegenwirken kann. Unser dackel ist ordentlich ausgelastet, der kläfft trotzdem jeden der an unserem grundstück vorbeigeht an und unser grundstück ist groß. Vor allem wenn viele leute da her gehen macht er terror. Machste nix gegen. Sollen wir den hund ins haus sperren, damit niemand lärmbelästigt wird?
Als tipp. Oropax helfen.
Der zu hohe blutdruck kommt übrigens auch nicht vom aufregen über die hunde. Den hat man oder eben nicht. Ich hab mich in der letzten schwangerschaft übelst aufgeregt und das über nen längeren zeitraum, aber nicht über kläffende hunde, und meine werte waren immer top, habe sonst eigentlich auch nen erhöhten bd wegen meiner sd.

  • Ein Hund darf 30 Minuten am Tag insgesamt bellen oder 10 Minuten am Stück. Es gibt entsprechende Gerichtsurteile und ich könnte das anwaltlich hier durchsetzen. Allerdings würde mich das tausende von Euro kosten.

    Ich frage auch dich: 6 bis 7 Stunden Gebell am Stück ist normal für dich? Mir ist es pupsegal, ob ein Hund eine halbe Stunde oder eine Stunde am Tag bellt. Aber sechs bis sieben Stunden? Mal ehrlich...
    Unser Hund gehört meinem Schwiegervater, der nun mal eben pensioniert ist und daher Zeit für den Hund hat. Und das ist das Ding: Wenn ich mir ein (zeitintensives) Tier anschaffe, und ein solches ist ein Hund, habe ich mich zu kümmern. Drei Jagdhunde auf ca. 400 Quadratmeter Garten fast den ganzen Tag alleine zu lassen und die Tiere gerade mal zwei, drei Monate während der Jagdsaison auszulasten ist für mich ein No Go und hat mit artgerechter Haltung nichts zu tun. Wenn ich nicht dafür sorgen kann, dass es dem Tier an nichts (auch an Bewegung und Beschäftigung!) mangelt, schaffe ich mir ein Aquarium an oder gar kein Tier. Das ist genau das Gleiche wie mit den Leuten, die eine 50 Quadratmeter-Wohnung und fünf Katzen ohne Freigang haben.
    Und Oropax anziehen mit einem Kleinkind? Klar, gerne. Ignoriere ich halt mal meine kleine Tochter, wenn sie was von mir will, aber Hauptsache Hunde und Hundehalter haben ihren Frieden. Ich habe ja in meiner Wohnung nicht das Recht auf ein angenehmes Leben, die Hunde können anscheinend machen was sie wollen.
    Und Kinderlärm kann laut neuem Gesetz nicht angezeigt werden bzw. fällt nicht unter Lärmbelästigung. Hundegebell dagegen schon.

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