Wie geht es katzenweibchen nach der kastration?

    • (1) 21.11.14 - 16:44

      Hallo,

      Nächsten Donnerstag werden meine beiden kastriert (beide 8 monate alt).

      Wie wird es den beiden danach gehen?
      Was kann ich tun um ihnen zu helfen?
      Wie kann man verhindern, dass sie sich gegenseitig die nähte aufbeißen?
      Was soll ich ihnen nachher zu fressen geben?
      Ab wann sind sie wieder richtig fit?
      Was muss ich sonst beachten?

      So viele fragen... Vll kann mir jemand aus erfahrung ein paar tipps geben :)

      Danke euch :)

      • Wichtig ist, dass Du sie erst vom Tierarzt abholst, wenn sie wieder wach sind. Nach 2-3 Tagen ist das Ganze schon wieder vergessen, und wenn sie dann an die Nähte gehen hält es auch ohne Fäden weiterhin zu. Es ist ganz nützlich, wenn sie den ersten Tag noch Müde sind.

        Nassfutter dürfen sie wieder fressen, wenn sie richtig wach sind, Trockenfutter sollte man allgemein eher nicht geben.

        Ich kann nur berichten, wie es bei meinen Katzen (3 Weibchen) war:

        Beim Tierarzt abholen konnten wir sie jeweils, wenn sie wieder wach waren, allerdings waren sie noch ziemlich benebelt von der Narkose. Die Reaktionen, nachdem wir sie wieder abgeholt haben waren unterschiedlich. Eine Katze ist direkt auf Klo gerannt zuhause und hat sich anschließend auf eine Decke gelegt, die wir für sie auf den Boden gelegt haben, da lag sie den halben Tag und hat geschlafen. Der zweiten Katze ist die Narkose nicht so bekommen, sie konnte ihren Urin nicht halten und auch nicht aufstehen, wir haben sie aus der Transportbox genommen und auf eine Decke gelegt und die zwischendurch immer gewechselt, wenn sie feucht war.

        Die letzte Katze nahmen wir bereits das Tierarztpersonal anfauchend in Empfang, sie ist zuhause direkt aus der Box raus und wollte sich bewegen, sie ist dann den Flur hin und her geschwankt.

        Wie man den Katzen helfen kann, ist also individuell von der Katze abhängig, man sollte nur aufpassen, dass sie nirgends hochklettern, weil das böse ausgehen könnte. Die Angst mit den Nähten hatte ich auch, aber keine von den Katzen ist da wirklich ran gegangen, der Tierarzt sagte auch, er hätte es noch nie erlebt, dass eine Katze die Naht wirklich wieder aufbiss, man soll nur aufpassen dass sie nicht zu intensiv an der Stelle herumlecken, dann kann man auch diese Trichter bekommen, die man denen um den Hals macht.
        Fressen durften sie bei mir alle am nächsten Morgen wieder, das normale Katzenfutter und 3-4 Tage nach der OP waren alle Katzen wieder die alten, nur die, die zuletzt kastriert wurde war etwas nachtragend, weil wir sie alleine beim Tierarzt gelassen haben ...

        Hallo, mein Kätzchen war zu dem Zeitpunkt der Kastration 5 Monate alt.
        Sie und wir haben sehr gelitten.
        Als wir sie geholt haben, war sie etwas wackelig auf den Beinen, war immer in der Ecke und hing den Kopf herunter. Streicheln lassen wollte sie nicht. Zum fressen nahmen wir den Schirm ab. Leider mussten wir in der Nacht meine beiden Katzen trennen. Lilly war bei uns in Schlafzimmer und Findus war alleine im Wohnzimmer.
        Ich würde das einfach machen, was deine Katze sich wünscht, außer den Schirm abzumachen. Nach einer Woche ging es ab und ihr ging es viel besser. Leider verlor sie zu uns den Vertrauen und jetzt erst nach einem Jahr vertraut sie uns.

        Es muss euch nicht passieren!
        Lilly wurde mit den Geschwister ausgesetzt und hatten kein fressen gehabt. Als wir sie bekamen, war sie sehr verschmust, anhänglich aber sehr verfressen. Ist aber nach der OP sofort verschwunden. Mir tut sie furchtbar leid und möchte die Zeit nicht noch einmal durchmachen.

        Jetzt habe ich so viel geschrieben!
        Gebe deine Katzen viel Aufmerksamkeit, wenn sie es wollen.
        Wenn sie am nächsten Tag nichts fressen, würde ich zu deinem Tierarzt gehen und eine Spritze geben lassen, um wieder fit zu werden. Mein Kater hatte nach der OP viel erbrochen.

      • Gegen an die Naht gehen hilft nur Kragen anziehen. Doof aber geht vor allem wenn sie alleine ist (und kurz mal alleine lassen kann man ja nicht vermeiden, Klogang, duschen, schlafen, selbst wenn man Urlaub hat). Sie gewöhnen sich auch recht schnell dran.
        Wie sie die Narkose verkraftet ist von Tier zu Tier unterschiedlich.

        Unser vorheriger Kater hat keine Narkose vertragen. Obwohl er schon in der Narkose was gegen Übelkeit gespritzt bekam hat er Stundenlang danach gegöbelt.

        Unser jetziger Kater hat sich einmal ausgeschlafen und war dann Fit.
        Unsere Katze hat den 1. Tag in den Seilen gehangen. Allerdings ist es ja ne größere und auch länger dauernde OP mit tieferer Narkose bei Mädels. Um sie vor ihrem ja schon wieder fidelen Bruder zu schützen hab ich sie an diesem 1. Tag viel getragen und einfach immer bei mir gehabt.

        Beide waren 5 Monate alt. Wegen Geschwisterpaar wollten wir eine Schwangerschaft um jeden Preis vermeiden, deshalb früh. Sie waren auch zusammen beim TA, aber die Rechnung "dann sind beide beduselt" ist nicht aufgegangen.
        Essen und trinken dürfen sie wenn sie richtig wach sind. Und wie es aussieht mit klettern, springen usw. siehst du ja wie sie drauf ist. Die Katze hätte sich eher den Hals gebrochen als das ich ihr zugetraut hätte auf den Kratzbaum zu kommen am OP Tag, auch abends noch. Der Kater war als wäre nichts gewesen. Ist nur einige male mit dem Trichter angeeckt die ersten 1-2 Tage.

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