Wurmkur bei Hunden

    • (1) 26.11.14 - 19:34

      Hallo,
      meine Bekannte hat nun zum zweiten Mal eine Wurmkur ihrem Hund verabreicht. Er ist ein Irish Setter. Nun war ich heute bei ihr und sie erzählte mir, dass er wieder sicher Bauchschmerzen hat. Das steht wohl auch in den Nebenwirkungen, doch es ist ja auch für ihn eine Quälerei.

      Was für eine Wurmkur könnt ihr empfehlen?
      Danke euch.

      LG Lotta

      • (2) 27.11.14 - 00:52

        Am sinnvollsten wäre, gar keine Wurmkur ohne nachgewiesenen befall. Also: Häufchen sammeln und beim Tierarzt untersuchen lassen. Das ist auch nicht teuer und man muss die Wurmkur dem Hund dann auch nur antun, wenn sie wirklich notwendig ist. So etwa alle 6 Monate eine Kotprobe reicht.

        Wobei viele Hunde Jahrelang keine Würmer bekommen. So groß ist das Risiko da gar nicht, sie fressen meistens industrielles Futter, das sauber ist. Und draußen können sie sich auch nur anstecken, wenn jemand Hundehaufen liegen lässt und diese sehr inbrünstig beschnuppert oder abgeleckt werden. Und da muss dieser Haufen ja auch noch mit Würmern bestückt sein. Nachdem aber viele Leute drauf achten, dass ihre Hunde keine Würmer haben ist die Wahrscheinlichkeit da doch sehr gering, viele Hunde haben über Jahre nicht einmal würmer. Da braucht man ihnen dann auch jahrelang keine Wurmkur zumuten.

        Bei Katzen ist es was anderes, weil ja da viele Freigänger fast täglich Mäuse fressen - und die Mäuse entwurmt ja wohl keiner. Dadurch fressen die Katzen ständig Würmer, und sind viel stärker betroffen.

        (3) 27.11.14 - 10:08

        Hallo,

        als wir unseren Hund als Welpen bekommen haben, war er bis zum Rand voll mit Würmern. Nach der ersten Tablette (Milbemax) sind die am Stück rausgekommen, er brauchte dann noch mal zwei. Er hat allerdings ganz heftigen Durchfall gehabt, aber ging ja nicht anders.

        LG

        Hallo!
        Unsere Beagelin hat auch damals eine Sorte nicht vertragen, hat dann den nächsten Tag nur Würgereiz und auch gekotzt (Tschuldigung!). Wir haben dann von der Tierärztin ein anderes Mittel bekommen. Das geht problemlos. Dann hatten wir auch schon Mittel die man drei Tage hintereinander geben muß, auch problemlos. Man sollte die Mittel wohl immer mal wechseln, damit sich keine Resistenzen bilden. Bei uns laufen bestimmt 50 Katzen in der Siedlung rum-Überall Katzenkacke, deswegen wir sogar alle drei Monate entwurmen. An Hundekacke geht sie nicht, aber Katzenkacke scheint irgendwie toll zu sein #schock. Bisher hatte unser Hund auch keine-möchte ich auch ungern. Und Hundehaufen zum Tierarzt tragen auch nicht, zumindest nicht als Vorbeugung von Würmern.

        Ich würd ein anderes Mittel probieren.

        Lg Sportskanone

      • Entwurmen gehört immer unter Tierarztaufsicht. Nur er kann entscheiden, welche Wurmkur gerade richtig ist, da der Hund neben Unverträglichkeiten auch mit Resistenzen auf die einzelnen Wurmarten reagieren kann.

        Mein Hund wird alle 3 Monate entwurmt, da wir innerstädtisch mit vielen Hundehaufen leben und er zudem ein Schei..fresser ist. Besonders in der dunklen Jahreszeit kann ich manchmal gar nicht so schnell gucken, wie die Haufen verputzt werden.

        Ich kann Dir die einzelnen Namen der Wurmkuren gar nicht nennen, da ich mich da auf den Tierarzt verlasse. Wenn mein Hund mal eine Maus gefressen hat oder Flöhe hatte, gibt es eine spezielle Kur gegen Bandwürmer, sonst halt gegen den Rest.

        Bei starken Bauchschmerzen würde ich auf jeden Fall das Präparat wechseln.

        LG

        (6) 27.11.14 - 20:53

        Hallo,
        danke euch sehr für eure Antworten.
        LG Lotta

      • (7) 28.11.14 - 11:30

        Hi,

        wir haben umgestellt auf Entwurmung nach Bedarf - und nicht mehr als Prophylaxe.

        Zum einen, weil immer mehr Wurmarten Resistenzen gegen die gängigen Mittel entwickeln und auch, weil wir nicht mehr sinnlos Chemie in die Hunde kippen wollen.

        Die letzte Kotprobe war wieder ohne Befund - hat 12€ gekostet.

        Speziell bei empfindlichen Hunden würde ich das immer so machen. Man muss einem Tier nicht unnötig Probeme bereiten.

        Gruß
        Kim

        • (8) 30.11.14 - 12:10

          Hallo,

          vielen lieben Dank.

          Werde es meiner Bekannten so übermitteln.
          Eigentlich achtet man ja auch beim Spaziergang darauf, dass die Hunde keinen Kot fressen, aber manchmal passiert es eben doch.

          Die Probenentnahme ist auf jeden Fall eine gute Idee für die Zukunft.

          LG Lotta

          • (9) 01.12.14 - 09:11

            Hi,

            Wprmer holen sich Hunde nicht nur über Kotfressen. Wurmeier schleppt man auch als Mensch über die Schuhe ins Haus, es kann durch Mäuse fressen passieren, Hundekontakte - Am Popo schnüffeln / lecken gehört ja zum "guten Ton" untern Hunden, etc.

            Gruß
            Kim

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