Kleine Umfrage: was füttert ihr euren Kaninchen, die draußen leben, im Winter?

    • (1) 04.12.14 - 14:33

      Hallo,

      es gibt zwar die einschlägigen Internet-Seiten, aber mich würde interessieren, was ihr euren Kaninchen, die draußen leben (natürlich freue ich mich auch über die Antworten von Haltern, deren Tiere drin leben), im Winter füttert.

      Ich habe meine Langohrbande, 2 Russenkaninchen, 1 Blauer Wiener, aus dem Tierheim und sie scheinen früher nur mit Trockenfutter ernährt worden zu sein. Im Frühjahr/Sommer/Herbst ernähre ich die drei quasi "von der Wiese" und aus dem Garten, jeden Tag frisches Grün, Zweige, Früchte, Gemüse.

      Allerdings sieht es ja ab jetzt damit mau aus und sie stehen so gar nicht auf die empfohlenen Sachen wie Steckrüben, Knollensellerie, Pastinaken und ähnliches. Ok, ich könnte jeden Tag Salatköpfe kaufen, aber ich habe Bedenken, dass diese zu sehr belastet sind. Was sie gerade noch so fressen sind Kohlrabi und Möhren, Äpfel, Birnen, manchmal Wassermelone, frische Ananas, Paprika.
      Außerdem ist es hier sein einigen Tagen recht windig, es herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt, allerdings weicht die gefühlte Temperatur von der realen durch den scharfen Wind ab.
      Mein Mann meinte nun, die Kaninchen im Stall (Steinhaus) lassen zu müssen, weil es zu kalt für die Tiere draußen ist. Zum Verständnis: das Steinhaus ist mit dem Freilauf durch eine Hühnerklappe verbunden, die eben auf Grund seiner Bedenken zzt. zu bleibt.

      Das ist doch Quatsch, oder? Meiner Meinung nach können die Tiere sich, wenn es ihnen wirklich zu windig ist, in den Stall zurückziehen. Außerdem ist der Freilauf an einer Seite zu und vollständig überdacht.

      Danke schon mal für eure Antworten.

      LG

      Nici

      • Hallo,

        so lange deine Kaninchen immer die Möglichkeit haben in das geschützte Haus zurück zu ziehen, ist es kein Problem ihnen den Freilauf zu gewähren. Die Bande kann sich ja warm hoppeln und Haken schlagen.

        Sonst fressen meine neben dem was du aufgezählt hast noch gerne Wirsing und anderen Kohl, Maiskolben, rote Beete, Bananen, Saaten (Leinsamen, Sesam....) und Hirsekolben.
        Meine bekommen das allerdings nicht so oft, da sie in der Wohnung leben. Deine können etwas reichhaltigeres Futter drausen aber gut vertragen denke ich.

        Sonst gibt es hier noch viele Küchenkräuter, Zweige...
        Hier steht einiges zur Fütterung im Winter:
        http://kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/frisches-gruen-im-winter/

        Liebe Grüße

        (3) 04.12.14 - 16:11

        Du könntest ja noch so was wie Petersilienwurzel ausprobieren. Wir geben unseren auch noch Chicoree und Radicio (schreibt man den so???). Salat gibts hier jeden Tag (der schadet meinen nicht) gemeinsam mit Möhren, einem Stück Obst (für sechs Kaninchen) und dann halt noch was von den SAchen, die deine nicht mögen.

        Achte darauf, dass du nicht zu viel Obst gibst. Das kann Hefen geben.

        Ich habe, seit es so kalt, angefangen das Futter von draußen in den Schuppen zu verlagern. Ich würde an deiner Stelle das Fressen auch in den Stallbereich stellen.

        Meine bekommen auch noch ganz viel Heu und seit Herbst getreidefreies Trockenfutter. Vielleicht kannst du davon auch noch ein bisschen was geben.

        PS: Bitte auf keinen Fall auf deinen Mann hören und die Kaninchen in den Stall sperren. Die haben ein dickes Fell, benötigen aber um Wärme aufzubauen und natürlich auch um glücklich zu sein, den Rundumdieuhrfreilauf

        Moin,

        unsre Kaninchen bekommen im Moment hauptsächlich "Winterfutter" eben das was Deine nicht mögen. Rübe, Kohlrabi, Wirsing, Pastinake, Karotten usw....
        Heute habe ich eine Gurke angeboten mögen meine nicht all zu gern mal sehen ob sie doch rangehen weil s die lange nicht gab.

        Dann natürlich Heu und ja getreidefreies Futter wollt ich noch kaufen falls es zu kalt wird habe ich aber bisher vergessen.

        Was mir grade noch einfällt mögen Deine Kürbis ? Unsre mögen sehr gern mal einen halben Kürbis. Ich nehm immer Horakido ( wird der so geschrieben) schneide ihn auf und kratze die Kerne raus. Den Rest futtern die so weg.

        Wie die andren schon geschrieben haben lass den Kaninchen den Auslauf. Unsre haben auch schon bei 10 grad minus im Schnee gekockt und fanden das kein bisschen doof, eher spannend.

        LG dore

      Jede Menge Heu und dazu was die Gemüsetheke so hergibt (Möhren/Kohlrabi/Wirsing/Weisskohl/Salat/Fenchel/Zuchhini/Sellerie/Staudensellerie/Pastinaken) ab und zu mal getrocknete Maiskolben oder Hirsekolben, ein Stückchen Ponybrot oder mal ein Stück Obst. Ach ja, und die Reste von Petersilienbünden und sonstigen Kräutern

    • Hallo,

      danke für eure Tipps.

      Der Auslauf ist seit heute früh wieder offen.

      Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken.
      Wenn es jetzt wirklich nichts Frisches mehr gibt, müssen sie ja die Dinge fressen, die sie sonst verschmähen.
      Und selbstverständlich stehen immer Heu und Stroh für zwischendurch bereit.

      LG

      Nici

      Hallo!

      Meine beiden Zwergwidder leben seit 3 Wintern draußen in einem 12 qm großen Außengehege mit warmer mit Stroh und Heu ausgelegten Hütte. Trotzdem sitzen sie immer draußen auf dem Steinboden #klatsch

      Sie bekommen im Winter (und auch sonst) Heu, Blätter von Kohlrabi und Karotten, Karotten, Brokkoli und Blumenkohl. Leider fressen sie nicht alles, daher bin ich da sehr eingeschränkt, aber was soll´s.
      Sie bekommen im Winter dafür ein wenig Trockenfutter (getreidefrei) - das ist für mein Gewissen, damit sie nicht verhungern #schein Und selbst davon fressen sie nicht alles.

      LG
      sonntagskind

      Hallo,

      mir geht es zurzeit ähnlich wie dir. Ich habe vier Kaninchen in Aussenhaltung und es ist ihr erster Winter draussen.#zitter

      Ich halte es für gefährlicher, die Tiere einzusperren. Je mehr Platz sie haben desto besser können sie sich warmhoppeln. Ich lege ihnen jeden Abend bevor ich ins Bett gehe noch 3 Wärmekissen ins Haus. Ob die genutzt werden weiss ich nicht genau, aber mich beruhigen sie ;-)

      Ausserdem sind sie ja nicht dumm und werden selbst wissen, wie sie sich am besten schützen. Unsere haben ein richtiges Gängesystem gegraben und ich war wirklich überrascht wie sich ihre natürlichen Instinkte wieder gemeldet haben nachdem sie draussen waren. Ihre Höhle benutzen sie übrigens mehr als ihr Häuschen mit Stall.

      Beim Futter bin ich auch noch etwas unsicher. Das Grünfutter fehlt einfach, einen richtigen Ersatz habe ich auch noch nicht gefunden. Als es kälter wurde ist mir aufgefallen, dass sie mehr fressen da habe ich angefangen Fettfutter in Form von Sonnenblumenkerne anzubieten, natürlich nicht ständig, aber sie lieben es.

      Eine Frage habe ich auch noch Weiss hier zufällig jemand wieviel Grad es in einem Kaninchenstall haben sollte? Gibt da widersprüchliche Angaben.

      Gruss Luci.

      • (10) 05.12.14 - 14:42

        Hallo,

        meine graben auch wie verrückt. Ich musste meine äußeren Begrenzungen des Auslaufs zusätzlich zum eingegrabenen Rasenkantenstein drunter noch mit großen Feldsteinen sichern, sonst graben sie sich durch.
        Lässt du die Höhlen offen für die Langohren??

        Ich schaufele die jeden Abend zu und am nächsten Tag wenn wir von der Arbeit kommen sind wieder viele "Höhlen" angelegt. Teilweise sitzen sie da auch drin.
        Irgendwie tut es mir ja leid, wenn ich diese immer wieder zuschaufele, aber ich habe Angst, dass sie eines Tages wirklich weg sind.

        Ich werde mir jetzt im Rossmann oder im Reformhaus mal Sonnenblumenkerne kaufen und die anbieten. Mal sehen, vielleicht schmecken sie ihnen ja.

        Wir haben wie schon erwähnt einen gemauerten Stall (vor vielen Jahren als Hühnerstall genutzt), ich schätze, wenn es draußen Minusgrade sind, sind drinnen ein paar Grad über Null.

        LG

        Nici, die es auch immer innerlich friert, wenn sie die Ninchen auf dem kalten Boden sitzen sieht;-)

        • (11) 05.12.14 - 17:41

          Hallo,

          ich bin mir zwar auch nicht 100 Prozent sicher, dass meine Schutzmassnahmen alle halten, lasse ihnen aber ihre Gänge und Höhlen trotzdem.

          Ich habe schon das Gefühl, dass sie wichtig für die Kaninchen sind und sie sich einfach sicherer und geschützter mit ihnen fühlen. Wie gesagt, sie halten sich da lieber auf als in ihrem Stall oder Haus, sie suchen dort Schutz wenn ein lautes Geräusch kommt etc. Am Sichersten fühlen sie sich eben, wenn es dunkel und eng ist. dass kann so kein Stall bieten.

          Als es merkbar abgekühlt hat, haben meine im Akkord an einem (Schutz)gang gearbeitet. Ich nehme mal an, dass es schon Stress auslöst, wenn du die Löcher immer wieder zuschüttest...aber das sind nur meine Gedanken zu dem Thema, belegen kann ich das nicht.

          Es sind ja auch territoriale Tiere und laufen nicht ohne weiteres davon, wenn sie den Auslauf als ihr zu Hause ansehen: Irgendjemand hat bei uns mal vergessen die Türe zuzumachen. Zwei waren draussen, sind aber sofort wieder in ihr Gehege gerannt als sie gehört haben, dass jemand kommt.Eine Freundin hat ihre Tiere früher frei im Garten laufen lassen, in den etwa zehn Jahren die sie sie hatte ist nie eins weggelaufen. Wenn dann habe ich eher Angst, dass sich etwas von aussen rein gräbt

          Vielleicht kannst du auch ein bisschen beeinflussen, wo sie anfangen zu graben. Wir haben ihnen einmal eine Kiste, die vorne geöffnet war reingestellt. War eigentlich nur zum spielen gedacht, aber sie haben dort den Eingang ihrer Haupthöhle angelegt. Eigentlich logisch, so ist er am besten geschützt. #aha

          Sorgen mache ich mir ein bisschen, dass mal etwas einstürzt und denke, es ist wichtig, zu wissen, wo die Gänge in etwa entlanglaufen.

          Man darf die Tiere wirklich nicht unterschätzen, ihre natürlichen Instinkte kommen zurück, wenn sie draussen wohnen.

          Lg Luci

    Unsere lieben zusätzlich noch Grünkohl.
    Vielleicht wäre das was für euch?
    Lg carla

    (13) 07.12.14 - 11:58

    Hi,

    meine bekommen hauptsächlich Heu, Möhren und anderes Wurzelgemüse.

    Tagsüber mache ich ihnen die Tür zum Garten auf, wo sie auch immer noch was zu fressen finden. Die Verbindung zwischen Stall und Auslauf ist auch immer offen.

    Ich habe inzwischen einige Jahre Außenhaltung und alle Kaninchen, die ich bisher hatte, waren besonders gern im Regen draußen und sind auch bei -10 Grad und kälter noch in den Garten raus. Kälte vertragen sie eindeutig besser als große Hitze, da verkriechen sie sich immer in ihre selbstgegrabenen Bauten und kommen nur morgens und abends raus.

    Aber egal wie kalt es ist, immer wenn ich aus dem Fenster raus schaue was sie so machen, sitzen sie mitten im Auslauf und kruschteln da rum. Da braucht ihr euch echt keine Gedanken machen!

    LG juju

    Hallo,

    ich füttere Heu, ein wenig getreidefreies Trockenfutter, Möhre, Paprika, Chicorée, Fenchel, Zucchini, Stauden- und Knollensellerie, Gurke, Petersilie, Basilikum, Haferflocken und ab und zu Apfel oder Banane.

    • Hallo,

      darf ich fragen, wo du dein getreidefreies Trofu herbekommst?

      Ich habe mir vor einigen Tagen aus dem Supermarkt Hirse, Grünkern, Hafer, Sonnenblumenkerne gekauft, das scheinen sie leider nicht zu mögen.
      Wenn man aber mit dem handelsüblichen Trofu kommt, stürzen die sich drauf.

      Allerdings möchte ich das nun langsam "ausschleichen", da auch meine TÄ mir empfohlen hat, das gar nicht mehr zu füttern.

      LG

      Nici

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