Bolonka Zwetna 12 Jahre (kerngesund) säuft und pinkelt viel

    • (1) 05.12.14 - 21:58

      Hallo ihr Lieben.

      Ich weiß mir leider nicht mehr zu helfen. Unsere Hündin (12 Jahre alt) macht seit ca. 1 Jahr vermehrt in die Wohnung (Küche, Flur und Stube). Sie säuft auch sehr viel. Ich arbeite in einer Arztpraxis und habe schon einige urinstreifen verbraucht aber die haben nix angezeigt. Am Mittwoch war ich beim Tierarzt und er hat leider auch nix festgestellt. Keine niereninsuffizienz, kein Diabetes mellitus und auch sonst alles okay mit ihrem Blutbild und dem Urin.

      Auf der einen Seite sind wir darüber froh, aber leider löst das unser Problem nicht. Kaum sind wir vom Spaziergang wieder im Haus ist nach einer halben bis einer Stunde die nächste Pfütze da. Das nervt, da wir auch einen kleinen Sohn (2,5 Jahre) haben. Vor unserem Kind stand sie natürlich immer im Mittelpunkt und wir hatten mehr Zeit für sie, aber auch jetzt versuchen wir sie nicht zu vernachlässigen. Das war uns immer ein Bedürfnis.

      Der Tierarzt meinte es könnte ein psychisches Problem sein. Das wäre immerhin ein Ansatz, aber kann man da auch mit Medikamenten etwas bewirken.

      Vielleicht hat jemand von euch in dieser Sache Erfahrung gemacht und kann mir/uns weiterhelfen.

      Lieben Dank und einen fleißigen Nikolaus morgen ... #winke

      • hallo,
        wie ist denn die urindichte? ganz wichitg: die messung mit urinsticks hat (was die dichte angeht) keine aussagekraft bei hunden. mann muss mit einem refraktometer messen. ist eure hündin kastriert? wie sind die leberwerte? wieviel trinkt sie genau? habt ihr das mal über 24 stunden hinweg gemessen?
        grüße

        • Beim Tierarzt wurde der Urin übers Labor untersucht. Ich weiß nur das der in Ordnung war. Sie hatte vor 3 Jahren eine Gebärmuttereiterung. Das Problem besteht aber erst seit einem Jahr, davor war alles in Ordnung. Leberwerte sind Tipp top in Ordnung. Ich habe die Trinkmenge nicht gemessen. Unser Hund wiegt 2,9 kg und die napfgrösse ist also klein (ca. 60-80ml). Davon trinkt sie gut und gern mal 5-7 Näpfe.

          • ich würde euch empfehlen die trinkmenge mal über 24 stunden korrekt zu messen, ist ganz simpel wenn. man muss nur immer eine definierte mange nach geben und dann am ende der 24 stunden das wieder abziehen was noch übrig ist. das über zB drei tage, dann kann man anhand des mittelwertes erstmal eine aussage machen, ob die tatsächlich primär zu viel trinkt. bei ihrem gewicht dürfte es maximal 300 ml am tag sein, hört sich bei euch schon nach mehr an. aber man verschätzt sich da sehr schnell.

            dann ist es wichitg das spezifische gewicht zu messen. wenn der urin ins labor ging, ist der wert nicht mehr eindeutig festzustellen, da die untersuchung erst ca 24 stunden später durchgeführt wird. auch kristalle können sich in der zeit zB bilden. wenn du in einer artzpraxis arbeitest, habt ihr dann nicht zufällig ein refloton? wenn ja mess mal die dichte vom morgenurin. das hat schonmal eine sehr stark wegweisende aussagekraft! oder morgenurin dirket nach dem auffangen in die TA praxis bringen und dort nach einer dichtemessung mit refloton fragen.
            ein hund der zu viel trinkt hat leider immer ein problem. und ein psychogenes ist sehr unwahrscheinlich. mal ein paar beispiele die man nach den von dir genannten untersuchungen noch nicht abgeklärt hat: cushing, diabetes insipidus, kastrationsbedingte inkontinenz, Blasensteine/(kristalle), schilddrüsenerkankungen (je nach dem wie umfangreich die blutuntersuchung war) ... usw
            einige dieser erkankungen sind für den hund nicht dramatisch und mir einer guten abklärung auch gut zu therapieren! sie sind nicht alle heilbar, aber häufig kann man die symptome gut eindämmen. nicht nur für euch als besitzer ist das in die wohnung anstrengend, euer hund hat sicher auch jedesmal stress wenn sie schon wieder muss.
            alles gute!

          • Jedenfalls würde es ausgeschlossen und der TA hat alles mögliche untersucht. Kann nichts genaueres sagen. Muss warten bis er sich meldet und hoffentlich ist ihm was eingefallen.

    Hallo,

    Wurde denn auch ein Ultraschall gemacht um zu sehen ob organisch alles okay ist?

    Grüße
    emryn

    • Ultraschall wurde nicht gemacht, weil der blutbefund in Ordnung war. Da ist drauf zu schließen das pathologisch/organisch alles in Ordnung ist. Sie hatte vor 3 Jahren ne genärmuttervereiterung und wurde daher operiert. Ich weiß nur aus der Humanmedizin das es dadurch zu einer blasensenkung kommen kann, aber da wäre sie inkontinent und würde auch beim liegen oder schlafen einmachen.

      Ach, ich weiß auch nicht. Mein Tierarzt möchte sich übers wochenende auf jeden Fall nochmal Gedanken dazu machen. Vielleicht fällt ihm noch was ein dazu. :-D

      Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent.

      • Ich würde auf jedenfall mal einen Ultraschall oder ein Röntgenbild machen lassen, das viele Trinken könnte z.B. auch vom Herz kommen.

        Liebe Grüße und ebenfalls einen schönen 2. Advent
        emryn

        (11) 06.12.14 - 14:15

        leider kann man nicht durch einen normalen blutbefund darauf schließen dass alles organisch in odnung ist... zB bei steine, cushing, diabetes insipidus usw muss man nichts im blut sehen.
        eine kastrationsbedingte inkontinenz äußert sich auch nicht immer gleich. manche verlieren urin nur im schlaf, manche wachen auf und gehen dann aus dem körbchen raus.
        allerdings trinkt ein hund bei einer kastrationsbedingte inkontinenz nicht vermehrt, bei euch scheint das aber der fall zu sein.

        Huhu,

        Ich kann Jopf nur in ihren Beiträgen bestätigen.

        Als ich deinen Post gelesen habe, musste ich eigentlich direkt an Cushing denken. Meine Hündin hat das leider auch. Ist mit 10 Jahren entdeckt worden und ihre Haupt Symptome waren auch trinken trinken trinken und den Urin verlieren.

        Lg Ineken

      Hallo!
      Ich weiß ja nicht, ob das bei Hunden auch so ist, aber ich hatte schon einige Meerschweinchen mit Tumoren, die auch extrem viel getrunken haben. Deshalb würde ich auch den Unterleib noch mal genauer untersuchen lassen.

      Alles Gute,

      Sportskanone

Ich schließe mich an,deine genannten Symptome hatte meine Hündin damals auch und sie hatte eine Herzinsuffizienz. Lass dein Tier nochmal richtig durchchecken...

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