Erfahrungen mit Tierpension

    • (1) 12.01.15 - 21:22

      Hallo Zusammen.
      Ich habe eine 1,5 jahrige Hündin.Ich bin Mutter und arbeite 20 h pro Woche.

      Lina ist somit nie länger als maximal 6 h am Stück allein. Meine Mann arbeitet 100 km entfernt und pendelt täglich. Wir haben einen 8 jährigen Sohn. Unser Familienleben ist gut organisiert. Soweit zur privaten Situation.

      Lina war schon zweimal dabei als wir Urlaub gemacht haben. Alles problemlos.

      Jetzt zu meinen Sorgen: Ich bin leider an Rheuma erkrankt und muss Ende Mai in eine Rheuma Klinik.
      Mein Mann kann Lina nicht mitnehmen zur Arbeit. Mein Sohn wird in der Zeit von meinen Eltern versorgt. Die sind allerdings mit der Hundebetreuuug zusätzlich, überfordert.
      jetzt bleibt wohl nur die Lösung Tierpension. Mir bricht fast das Herz bei dem Gedanken. Wie sind eure Erfahrungen?

      Habt iht Tipps wie ich eine gute Pension finde?

      Danke für eure Meinungen.

      • Es gibt tolle Hundepensionen, wo die Hunde schon fast "Familienanschluss" bekommen, und welche wo die Hunde 23 Stunden am Tag in einem Zwinger hocken. du musst da wirklich suchen. Ideal wäre aber wenn der Hund daheim bleiben kann, und nur jemand den Hund tagsüber nimmt, Dein Mann ihn aber abends abholt und morgens hin bringt. Versuch auch erst noch im Bekanntenkreis zu suchen, vielleicht eine Gassigehbekanntschaft, die für ein paar Wochen tagsüber zwei Hunde nehmen würde?

        Hallo,

        wie lange musst du denn in die Klinik?

        Wäre eine Möglichkeit, dass dein Mann in dieser Zeit Urlaub nimmt?

        Ich würde meinen Hund nur im äußersten Notfall in eine Pension geben. Es sei denn, du kennst ein, wo der Hund nicht nur als Sache behandelt wird, die Geld einbringt. Ich habe da mit den Pensionen bei uns in der Nähe von Hundebesitzern nur Schlechtes gehört. Der Hund einer Nachbarin wurde in der Pension sogar schon einmal richtig schlimm zerbissen, weil die Pflegerin wohl aus Versehen die Zwingertür aufließ.

        An deiner Stelle würde ich das Geld für die Pension lieber in eine gute Vorort-Betreuung investieren. So wird der Hund wenigstens nicht aus seinem gewohnten Umfeld gerissen.

        LG

        Nici

        (4) 13.01.15 - 11:20

        Hallo,

        mal ein ganz anderer Gedanke:

        wie wäre es mit einem Hundesitter? Bis Mai wäre Zeit jemand Zuverlässiges zu finden, den auch Dein Hund vorher kennen lernen kann, wo er schonmal tagsüber während Deiner Arbeit bleiben kann - das wäre aus meiner Sicht die bessere Lösung.

        Die andere Variante wäre, wenn ihr einen hund vom Züchter habt, diesen mal anzusprechen. Viele Züchter nehmen "ihre Welpen" durchaus auch in Urlaubsbetreuung.

        Ansonsten:

        Tierarzt nach Empfehlungen fragen, Freunde fragen, Kollegen fragen - Du bist früh dran und wirst eine bessere Lösung als eine Hundepension finden. Unsere Hunde würden dass alle nicht mitmachen in einer Pension - abgesehen von den Kosten.

        Gruß
        Kim

      • (5) 13.01.15 - 14:22

        Hallo,

        schau doch mal bei ebay Kleinanzeigen. Auf der Suche nach einem Katzensitter habe ich bei uns viele Privatpersonen gesehen, die das für Hunde anbieten.

        LG Sonja

        Hi ich habe erst vor kurzem im TV gesehen das es eine Rehabilitation gibt wo der eigene Hund mit darf .vielleicht wäre es eine Option lg

      • Hallo,

        bei mir in der Nähe ist eine Hundepension auf einem 6.000 m² großem, 3-fach gesichertem Grundstück. Die Hunde sind (je nachdem, wie viele Pensionsgäste dort sind) jeweils in großen Gartenlauben untergebracht, während der Nacht und zu Zeiten der "Mittagsruhe". Ansonsten laufen die Hunde dort frei und sie sind immer mit 2 Personen da. Es ist keine Zwingerhaltung.

        Allerdings finde ich, ist die Inhaberin sehr unfreundlich zu Menschen, zu den Hunden aber superlieb. Ist auch nicht ganz preiswert, kostet 18,50 pro Nacht und das Futter muss gestellt werden. Mein Hund (Tierheimhund und Angstbeißer) fühlt sich dort sehr wohl. Ich habe die Pension schon mehrfach in Anspruch genommen und mein Hund geht immer gerne wieder dort hin.

        LG

        • Hallo,

          echt, dein Hund geht gerne in die TP?

          Meinem Hund könntest du ein goldenes Schloss mit 5000 m2 Auslauf hinstellen. Der würde leiden, wenn er von uns wegmüsste. Irgendwie verständlich, da er von seinem Rudel getrennt wird. Für den Hund bedeutet das m. M. nach viel Stress.

          Und sogar eine von meinen Katzen, die wir damals im Urlaub in Pension gaben, hat höllisch gelitten, tagelang nichts gefressen, nur in ihrer Box gehockt, solange bis wir sie abgeholt haben.

          LG

          Nici#winke

          • Hallo,

            ja, mein Hund läuft dort im Hunderudel mit (bei mir giftet er JEDEN Hund an der uns entgegenkommt oder den er sieht) fühlt sich wohl und bekommt dort auch alle Streicheleinheiten die er braucht. Es wird vorweg gefragt was der Hund gerne mag und danach wird gehandelt. Wie gesagt, die Betreiberin ist zu Menschen arg unfreundlich aber zu den Tieren äußerst liebevoll.

            LG

            • Hallo,

              na, in dem Fall wäre es mir egal bez. der Unfreundlichkeit zu Menschen, wenn sie zu den Tieren lieb ist.

              Da hast du wirklich Glück, das dein Hund das so genießt. Wahrscheinlich ist er dort inmitten der Hundegruppe so abgelenkt, dass die Trennung von euch nicht mehr so schlimm wahrgenommen wird.

              Meiner würde abdrehen;-). Und andere Hunde sind schon mal gar nichts für ihn.

              Liebe Grüße

              Nici

      (11) 15.01.15 - 20:28

      Hi ich kenne eine ganz tolle Pension woher kommst du denn?

      Hallo!

      Ich würde die Zeit auch eher durch Urlaub des Ehemannes und Hundesitter überbrücken, wie lange gehst du denn in die Klinik?

      Vielleicht hast du ja auch Freunde/Bekannte mit Hund, wo ihr eure Hündin tagsüber lassen könntet (würde den Hunden bestimmt auch gefallen). Lange Zeit zum Gewöhnen habt ihr ja.

      Dir alles Gute und viel Glück!
      sonntagskind

      PS: wobei ich mich frage, wie deine Eltern (zu zweit) mit einem 8jährigen Kind + Hund (kein Welpe mehr) überfordert sein können, ist doch nur Gassigehen. Oder gehen sie noch arbeiten?

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