Wenn Hunde beissen

    • (1) 19.03.15 - 09:38

      Hallo,

      der Hund meiner Freundin hat gestern zum zweiten Mal mein Kind gebissen. Das erste Mal in die Hand, jetzt ins Bein. Beide Male gab es keine Vorwarnung und auch keinen ersichtlichen Grund. Neuen kind hat keine Verletzungen davongetragen , trotzdem werde ich ab sofort meine Freundin nicht mehr besuchen. Mich würde aber interessieren, wie sie als Hundebesitzerin richtig reagiert hätte? Und kann man so ein Verhalten vom Hund irgendwie abtrainieren? Oder ist das einfach eine schlechte Eigenschaft vom Hund, die mit Erziehung nicht in den Griff zu bekommen ist ?

      • Der Hund beißt nicht ohne Grund, er kann ja nicht sprechen und deswegen kommuniziert er so. Vermutlich will er das Kind maßregeln, dann ist es eher so ein leichter Schnapper ohne Verletzungen oder er hat Angst und beißt deswegen? Da können viele (für euch vielleicht nicht sichtbare Gründe) vorliegen.

        Der Hund sollte dringend zu einem Hundetrainer, um das Problem zu erkennen und zu bearbeiten, damit nicht noch schlimmeres passiert.

        • Danke für deine Antwort. Ich denke auch dass der Hund irgendeinen Grund hat, aber ich komme nicht drauf. In beiden Situationen hat mein Kind völlig ruhig im Garten in der Nähe des Hundes vor sich hin gespielt. Und das hat den Hund stundenlang nicht gestört. Bis er aus heiterem Himmel geschnappt hat.

          Vor längerer Zeit war mal ein Hundetrainer da, der hat gesagt dass der Hund aus Unsicherheit und Angst so aggressiv wäre( damals hat er immer andere Hunde attackiert). Der Hund hat sich seither in seinem Verhalten schon merklich gebessert und ist normalerweise nicht mehr aggressiv, hört besser usw, aber wie es scheint ist er trotzdem unberechenbar.
          Für einen Trainer sieht meine Freundin keien Notwendigkeit mehr, eben weil er mittlerweile ja ruhiger ist, ich glaube ihr ist es auch zu teuer.

          • Nun gut, wenn sie meint ihr Hund wäre erzogen, wenn er Kinder beißt, dann scheint es ja um ihren Intelekt nicht weit her zu sein.
            Dort würde ich mit Kind nicht mehr hingehen bzw. darauf bestehen, dass der Hund an der Leine ist.

            • Ich gehe auch nicht mehr hin, das muss ich ihr noch irgendwie verklickern. Bestimmt wird sie beleidigt sein. Aber egal. Ich habe wirklich Angst, dass der Hund mal ins Gesicht oder Hals beisst. Sie versteht das halt nixht, sie selbst ja auch Kinder und sieht keine Gefahr. Sie ist auh der Meinung, wenn der Hund wirklich ernsthaft beissen will, hätte er das schon längst getan. Er wüsste also dass er das Kind mit seinem schnappen nicht verletzt?!

              • (7) 19.03.15 - 12:06

                #schock Sie hat selbst Kinder?

                Hallo,

                Deine Freundin hat insofern Recht, dass der Hund tatsächlich seinen Biss dosieren kann - sprich, wenn Dein Kind keine sichtbaren Verletzungen hat, hat der Hund auch bewusst nicht "durchgezogen".

                ABER es ist eine ganz klare Verwarnung des Hundes an Dein Kind, weil ihm irgendwas nicht gepasst hat. Es werden auch 100% zig andere Signale vorweg gegangen sein, die ein Laie oft nicht erkennt. Du musst sie auch gar nicht erkennen, wenn Du keinen Hund hast und schon gar nicht bei einem Hund, der Dir nicht gehört. Aber Deine Freundin als Hundehalterin sollte die Körpersprache des Hundes gut genug kennen, um die Anzeichen früh genug zu sehen. Leider gibt es viele Hundehalter, die das nicht können. Leider gibt es auch viele Hunde, die die typischen letzten Warnzeichen (wie z.B. das Knurren) aberzogen bekommen und dann halt direkt beißen.

                So, nun hat der Hund Dein Kind bereits zwei Mal mehr als ernst verwarnt - was passiert beim nächsten Mal? Wie will Deine Freundin Dir garantieren, dass ihr Hund beim nächsten Mal NICHT richtig zupackt?! Aus Sicht des Hundes sieht es nämlich so aus: "Dieses Kind ist zu blöd, meine Signale zu verstehen, nicht mal meine Warnschnapper nimmt es ernst - dann muss ich wohl noch deutlicher werden, um ihm zu zeigen, was ich will!"

                Deine Freundin handelt absolut verantwortungslos. Dieser Hund braucht dringend einen wirklich guten Trainer und sollte von Kindern entweder komplett getrennt werden oder zumindest einen Maulkorb tragen (was aber die Ursache nicht an der Wurzel packt, weshalb das nur eine "Erste-Hilfe-Maßnahme" sein sollte, um keine weiteren Gefahren einzugehen - den Trainer ersetzt der Maulkorb logischerweise nicht).

                Viele Grüße, Alex

                • Also das Thema trainer ist komplett durch, sie sieht einfach keine Notwendigkeit. Ich selbst kann diese Einstellung ncoht nachvollziehen, wenn man einen Hund hat will man doch dass er so verlässlich und ungefährlich wie möglich ist. Aber auf dem Auge ist sie einfach blind. da kann man sagen was man will. Das Problem ist aber auch die Rasse des Hundes, wie ich jetzt gelesen habe, muss man mit diesen Hunden viel arbeiten und sie arbeiten lassen dass sie ausgelastet sind. Ansonsten ist es wohl typisch dass sie aggresiv werden. Dem Hund wird aber außer lange Spaziergänge mit Stöckchen werfen nichts weiter geboten. Das in Verbindung mit mangelnder Erziehung ist bestimmt die Ursache für sein Verhalten.

      Hallo,

      Wenn es wirklich keinerlei Vorwarnung vor einem Biss gibt, dann sind die gravierenden Fehler mrist schon weit vorher gemacht worden. Nämlich immer dann wenn Hunden verboten wird zu knurren, die Zähne zu zeigen oder sonst irgendwie ihren Unmut zu äußern.

      Das nämlich wird vielen Hunden mit heroischem Eifer und Bemerkungen wie "mein Hund hat nicht zu knurren" oder "Hunde dürfen doch keine Kinder anknurren" frühstmöglich abtrainiert.

      Knurren und Zähne zeigen sind, neben viel schwieriger zu lesenden Körpersignalen, die deutlichsten Mittel um zu sagen "lass mich in Ruhe", "ich mag nicht was du da tust", "ich ärgere mich über dich und werde mich wehren wenn du nicht aufhörst".

      Da diese Hund sich nicht äußern dürfen, beissen sie irgendwann einfach ohne Warnung.

      Was dieses Beissen auslöst ist schwer zu sagen, wenn man Hund und Situation nicht genau kennt.
      Angst, Schmerz, negative Verknüpfung einer Situation, Missverständnisse, niedrige Reizschwelle, schlechtes Hörvermögen, nachlassendes Sehvermögen und, und, und.

      Allerdings sagst du dein Kind hat, glücklicherweise, keine Verletzungen davongetragen. In den meisten Fällen heißt das, daß der Hund nicht "richtig" gebissen hat.

      Schnappen, festhalten, zwicken und co. sind in vielen Fällen, meiner bescheidenen Meinung nach, auch Zeichen mangelnder Erziehung. Der Hund denkt er könne/müsse/dürfe Besuch maßregeln. Das passiert häufig wenn "Herrchen und/oder Frauchen" sich, in den Augen des Hundes, nicht angemessen verhalten und der Vierbeiner Heim, Herd und Familie "bedroht" sieht und dann, so ganz für sich, entscheidet lieber rechtzeitig einzugreifen und den Erziehungsberechtigten zu mimen.

      Das kann man sich selber und auch dem Hund sicher abgewöhnen, am besten mit guter, professioneller Anleitung.

      Lg Andrea

      • Es gab wirklich keinerlei Vorwarnung. Dass dem Hund das Knurren jemals verboten wurde, kann ich mir nicht vorstellen, er wurde jahrelang total verwöhnt und durfte alles machen was er wollte. Er wurde nie für irgendetwas maßgeregelt, zB reibt er sich immer an Beinen und Armen von Besuchern, klaut Essen vom Tisch, bellt ständig und nervt wenn er spielen will, bis jemand sieben Stock wirft nur damit Ruhe ist. Alles in allem ist er eine richtig stressiger und für Außenstehende unsympathischer Hund, aber vom frauchen wird er regelrecht angebetet.
        Ich habe in meiner anderen Antwort schon geschrieben, dass meine Freundin keinen Hundetrainer mehr zur Hilfe nehmen wird, ihrere Meinung nach ist der Hund jetzt ok so und auch das schnappen nach meinem Kind wird irgendwie bagatellisiert. " ist ja nichts passiert".

        • (12) 19.03.15 - 10:54

          So wie du es hier beschreibst, ist der Hund "der Herr im Haus". Er bestimmt, wann gespielt wird, er holt sich selbst sein Futter (Essen vom Tisch ) und er passt auf, dass die Besucher sich ordentlich verhalten. in seinen Augen ordentilch...

          Da hat deine Freundin einiges verschlafen bei der Erziehung. Es ist und bleibt ein Hund, der auch Regeln braucht, damit er sich wohlfühlt in der Gruppe. Vielleicht ist er auch überfordert, denn er denkt, er muss alles selbst regeln.

          Der Hundetrainer müsste mit deiner Freundin arbeiten - nicht unbedingt mit dem Hund. Ich denke, sie sollte sich auf jeden Fall ein paar Tipps holen, bevor ihr Hund wirklich richtig zubeisst.

    Spätestens nach dem 1. Biß, hätte ich darauf bestanden, dass der Hund mein Kind nicht mehr erreichen kann oder hätte es nicht mehr dorthin gebracht. Das Kind entwickelt doch Ängste allen Hunden gegenüber, die es schwer wieder los wird.
    Ich bin übrigens auf der Straße auch ohne Grund von hinten in den Allerwertesten gebissen worden. Ich weiß nicht welcher Grund sollte der Hund gehabt haben. Mochte er meine Hose nicht?
    Manche Hunde kommen aus solchen Scheißverhältnissen, dass sie keinen wirklichen Grund mehr brauchen, um zu beißen.
    Bei euch war es ja noch in "seinem" Garten. Bei mir war es eine öffentliche Straße und eine tiefe Fleischwunde. Der Hund meiner Schwiegereltern brauchte, wo er noch lebte auch keinen Grund , um zu beißen. Der kam aus einer "Kellerzucht" und hat einfach zugeschnappt, wie ein Raubtier, wurde weder verhätschelt, noch schlecht erzogen, aber diese Störung bekamen sie nicht raus. Und er hat auch geknurrt und gebellt, aber trotzdem kam der manchmal einfach angerannt und hat gebissen! Ach und bevor jemand fragt, nein er war bis zu seinem Alterstot Kerngesund.
    Ich glaube nicht daran, dass Hunde immer einen Grund brauchen, um zu beissen, außer den Grund der schlechten "Zucht" und Sozialisierung im Welpenalter. Das prät schlecht fürs leben!
    Lg Sportskanone

    (15) 19.03.15 - 12:35

    Hallo,

    ich bin der Meinung, in der Hundeerziehung kann man viel trainieren.
    In meiner Jugendzeit ist uns ein halbverhungerter Pudelmischling zugelaufen.
    Meine Schwester war damals 9 Jahre alt und erst einige Zeit später erkannten wir, dass dieser Hund keine Kinder mochte: er lief in die Luft schnappend hinter einem Besucherkind her!
    Als mein 1. Kind zur Welt kam, hatte ich natürlich Angst, die war aber unbegründet.
    Zu Familienmitgliedern war dieser Hund lieb und nett, bei fremden Kindern mussten wir aufpassen - ein Beißvorfall ist nie passiert!

    Ich würde jetzt die Freundschaft deswegen nicht beenden. Ich würde aber darauf bestehen, dass der Hund im Beisein deines Kindes entweder angeleint ist, oder einen gutsitzenden Maulkorb trägt, oder einfach weggesperrt wird!

    Maulkörbe sind übrigens nichts schlechtes ;-)
    Wenn dein Kind den Hund nun nicht beachtet, dann würde er lernen, dass von Kindern nichts schlechtes kommt!
    Allerdings übersieht man leicht kleinste Merkmale, welche den Hund in die Aggression bringen und deine Freundin täte gut daran, das mit ihrem Hund zu üben, bzw. im Beisein von Kindern dem Hund einen Maulkorb überzuziehen!

    LG Pechawa

    • (16) 19.03.15 - 18:29

      Meine Freundin findet trotzdem dass der Hund harmlos ist, weil er ja nicht verletzt hat. Einen Maulkorb würde sie ihm nie im Leben anziehen, wie schon gesagt, der Hund wird vergöttert.
      Die Freundschaft beende ich nicht, aber zukünftig treffen wir uns halt nur noch auf dem Spielplatz oder bei mir zuhause, ohne hund. Mein Sohn interessiert sich nicht für Hunde, er ignoriert die sowieso immer.

Hallo!

Es gab ganz sicher Vorwarnungen, nur habt ihr die einfach nicht bemerkt. So wie es klingt, passt dem Hund nicht, dass in seinem Garten fremde Kinder spielen und Lärm machen, also würde ich vermuten, dass er vorher "böse geschaut" hat, vielleicht Dein Kind sogar direkt angestarrt hat. Für einen anderen Hund wäre das ein ganz deutliches Zeichen gewesen. Aber ihr habt es gar nicht bemerkt, das Kind war weiterhin laut, also hat er sanft zugebissen ohne auch nur die Haut zu verletzen als überdeutliches Signal, dass jetzt schluss ist.

Der Hund wollte aber ganz klar niemanden verletzen, er wusste sich nur nicht anders zu helfen, weil seine überaus deutlichen Blicke ja ignoriert wurden.

Richtig reagieren tut man da, indem man in gegenwart eines Hundes diesen immer intensiv beobachtet. Ist er entspannt oder wirkt er angespannt? schaut er jemanden direkt an, oder schaut er überdeutlich weg? Wegschauen kann nämlich auch ein Warnzeichen sein, wenn ihn jemand bedrängt, etwa ein Kind den Hund umarmt. Da ist Wegschauen Alarmstufe Rot.

Aber nachdem sich keiner da so recht mit Hunden und deren Körpersprache auskennt kann eben auch keiner die Warnzeichen erkennen... hätte die Besitzerin das gesehen und den Hund einfach nur hergerufen und abgelenkt, dann wäre gar nichts passiert.

  • Hmm also ich würde behaupten es gab, zumindest beim ersten Mal, keine Vorwarnung. Mein Sohn stand im Garten und hat gerade nach oben geschaut, dabei ht er überhaupt keien Geräusche gemacht. Der Hund stand etwa einen Meter entfernt, hat sich schnell umgedreht und in die Hand gebissen. Davor hat er weder geknurrt noch in die Augen gestarrt. Er wirkte völlig desinteressiert. Beim zweiten Mal wr ich nicht direkt dabei, meine Freundin stand aber daneben und hat gesagt, dass mein Sohn rumstand und nichts weiter gemacht hat. Der Hund hat ihm dann ins Bein gebissen.
    Beide Situationen sind so überraschend entstanden, dass keine Zeit war das Schnappen zu verhindern. Wie soll man aber danach mit dem Hund umgehen? Irgendwie muss er doch bestraft werden um zu lernen dass er sowss nicht machen darf.

    • Solche Hunde gehören nicht in einen Haushalt mit Kindern und auch niemals in die Nähe davon. Meine Meinung!

      • Der Meinung bin ich auch, aber sie ist halt anderer Ansicht. Der Hund war da bevor sie Kinder hatte und noch alleinstehend war und der Hund wurde wie ein Baby behandelt. Sie würde aber nie einsehen dass der Hund auch eine Gefahr für ihre Kinder ist. Bisher hat er denen anscheinend auch noch nichts gemacht. Ich verstehe selbst nicht warum sie so uneinsichtig ist; eingibt nicht mehr viele Leute in ihrem Umfeld die den Hund noch mögen, neben deiner Aggressivität ist er auch noch extrem nervig und kläfft und bellt viel.
        Naja, ich habe ihr heute Abend gesagt dass ich mit den Kindern nicht mehr kommen werde und sie hatte immerhin Verständnis dafür

Bei mir muesste der hund sofort aus der Familie. Da wäre mir auch egal ob er einen "grund "hatte oder ob er irgendwie gewarnt hat. Ein tier das spielende Kinder nicht ertraegt kann nicht mit ihnen zusammen wohnen.
Wir waren vier Kinder und oft sind wir wild gewesen. Aber nie hat einer unserer hunde nach uns geschnappt. Und die kamen beide auch aus sehr schlechter halteung. Der nachbarshund hat mal einen Besucher gebissen. Bestraft wurde er wie es damals eben ueblich war. Ich will nicht sagen das ich das gut finde aber zumindest hat er es sich gemerkt. Kam nie mehr was vor.natuerlich heute ein nogo wuerde ich bei meinem wahrscheinlich auch nicht machen. Aber ein riesen Theater mit Tierpsychologen wuerde ich auch nicht veranstalten. Was wenn es in der Zwischenzeit wieder passiert. Traurig finde ich aber in diesem Zusammenhang das offenbar jeder Verständnis dafür hat das das kind durch den hund gestraft wird. Ein Tier dürfte niemals mein kind massregeln.

An deiner Stelle würde ich mir auch keine Gedanken machen warum er das getan hat. Ich würde eher schauen ob das Kind den biss gut überstanden hat.

  • Ich mag Hunde zwar ganz gerne aber diesen nicht und ich würde so einen Hund auch sofort abgeben. Also dass man einen Hundetrainer engagiert finde ich eigentlich ganz gut, aber der Hund ist ja immer noch unberechenbar.
    In unserem Fall war es eben so dass mein Kind weder laut war noch sich bewegt hat. Es gab keinen Grund zum Maßregeln.

--schlechte Eigenschaft--- beißen ist in tierbereich durchaus normal grad bei rudeltiere.
Hunde können leider auch nicht sprechen,vielleicht hat dein Kind unabsichtlich den hund weh getan und der hund hat es nur so zeigen können...
Es gibt auch Hunde die nicht vorher knurren oder Zähne zeigen...
ich würde dennoch Meine Freundin besuchen aber nur wenn der hund in Nebenraum oder nur unter aufsicht...
ich als Hundebesitzer würde hinterfrage ob an Schwanz gezogen am ihn usw gezogen wurde...Meine mag es zb nicht wenn ans Ohr gefasst wird -außer von uns- das weiß jeder und wird darauf hin gewiesen...mehr kann man dann nicht machen (so hart es klingt)...
LG

  • Das ist doch das komische: mein Kind hat dem Hund nichts gemacht, beim ersten Mal war ich die ganze Zeit dabei und beim Zweite mal auch nur kurz nicht da und in derzeit ist auch nichts vorgefallen.
    Klar, wenn der Hund nicht da ist kann ich sie schon besuchen, aber dem Hund selbst möchte ich nicht mehr begegnen.

    • Wahrscheinlich werden jetzt gleich alle auf mich losgehen aber ist mir egal....

      Für die Situation in deinem Fall bei deiner Freundin war eindeutig das Frauchen schuld... Wie du schon geschrieben hast hat sie ihren Hund mehr wie einen menschen behandelt als einen Hund... Das ist der größte Fehler den machen kann. Hunde leben in rudeln in klarer Rangordnung. Hier hat der Hund eindeutig den rudelführer Rang. Er ist also das Oberhaupt das die regeln aufstellt und eben auch massregelt Wenn die regeln nicht eingehalten werden.

      Dein Kind muss irgendwas falsch gemacht haben in den Augen des HuHundes. Sonst hätte er nicht gemassregelt.

      Ein aggressiver hund zwickt nicht nur ohne VorwaVorwarnung sondern verheißt sich und das nicht erst nach Stunden Aufenthalt. Und er würde nicht nur fremde angreifen.

      Ich persönlich finde es unmöglich einen Hund für das zu bestrafen mit Gewalt was eindeutig die Besitzerin falsch gemacht hat. Und dann absolut unangebracht ist. Schon gar nicht mit stock oder pfefferspray. Durch solche Aktionen werden hunde erst recht aggressiv. Und dann würde ich dem bei joggen nicht mehr begegnen wollen .

      Hunde sind wie Kleinkinder sie lernen in dem sie Fehler machen die man dann natürlich korrigiert. Und man sollte korrigieren bevor der Hund beißt zwickt oder sonst was. Dazu muss man aber seinen Hund sehr genau kennen und die hundesprache deuten können.

      Hunderegeln für die die sie nicht kennen:

      Wenn man einem Hund begegnet niemals anschauen schon gar nicht in die Augen
      Nicht anfassen
      Nicht ansprechen

      Und keine schnellen Bewegungen

      Am besten um den Hund einen kleinen Bogen machen also nicht gerade auf ihn zu gehen (das ist höflich in der hundesprache)

      Für jogger radelfahrer oder laufende Kinder immer langsam um den Hund gehen sonst bist du, bei einem Hund der ein Jagdhund ist oder einen sehr stark ausgeprägten jagdtrieb hat, ein potentielles beutetier. Und dann verfolgt (Jagd) er dich.

      Nochmal zu deiner Situation:
      Ich hätte beim ersten zwicken verlangt das der Hund angeleint wird oder in einem anderen Raum eingesperrt wird. Als Gast würde ich mir nicht erlauben den Hund zu korrigieren. In solchen Verhältnissen sowieso nicht da man nicht weiß wie de hund darauf reagiert.

      Und das du deswegen die Freundschaft kündigen möchtest oder nicht mehr zu ihr gehen magst zeigt das ihr keine sehr starke Freundschaft habt.Es mehr Bekanntschaft ist und nicht mehr.

      Deiner Freundin kannst du vll am besten klar machen was an der Situation zu ändern wenn du ihr sagst das ihr hund so nicht glücklich ist. Hunde sowie Kinder auch brauchen klare Regeln und Grenzen. Und dazu gehört das nicht der Hund sondern das Frauchen massregelt massregelt. Es ist doch ihr Haus ihr Garten und da muss sich der Hund einfach unterordnen.das ist nicht einfach und erfordert viel Geduld wie bei Kindern eben auch.

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