Chihuahua Hündin hat Darmentzündung

    • (1) 21.03.15 - 19:58

      Hallo!

      Meine 4-jährige Chihuahua Hündin bekommt seit Herbst letzten Jahres immer wieder eine Darmentzündung. Vielleicht ist es auch schon chronisch, ich weiß es nicht. Es geht ihr zum Glück gut und sie ist top fit aber diese "Schübe" werden immer kürzer. Den ersten blutigen Kot hatte sie im Herbst letzen Jahres, den zweiten vor Weihnachten, den dritten vor 3 Wochen und seit heute wieder. Sie hat sonst keine Beschwerden mehr. Sie will dann nur häufiger raus als sonst. Sie hat aber kein Durchfall und kein Erbrechen. Nach 1-2 Tagen ist alles wieder vorbei und der Kot ist normal. Behandelt wurde sie zunächst mit Entero Chronic, ein Nahrungsergänzungsmittel bei Darmerkrankungen. Hilft anscheinend nicht wenn sie wieder blutet. Heute hat uns dann der Tierarzt ein Antibiotika und einen entzündungshemmenden Saft mit gegeben. Das Futter haben wir schon lange umgestellt auf sensible und jetzt soll ich umstellen auf allergenarm. Ich wechsel nicht die sorten und sie bekommt auch nix anderes zwischendurch. Der Tierarzt sagte das manche Hunde es ständig kriegen und immer wieder antibiotisch behandelt werden müssen was leider häufig die Nieren und Leber des Hundes schädigt. Ich mache mir wirklich Sorgen um sie. Hab Angst das wir dieses Problem nicht in den Griff kriegen und sie andere Baustellen kriegen wird :-( Sie ist erst 4 Jahre alt geworden :-(

      Hat hier jemand Erfahrungen mit solchen Problemen?

      • (2) 21.03.15 - 21:11

        Ich habe zwar keine Erfahrung mit Darmentzündung bin mir aber ziemlich sicher dass ständige AB-Gaben den Darm erst richtig kaputt machen.

        Wurde mal ein Darmaufbau mit Darmbakterien gemacht?

        Ich würde mal einen Tier-Heilpraktiker befragen, grade bei solchen Geschichten können die Wunder bewirken.

        Wurde ein Allergietest oder Ausschluss-Diät gemacht? Kotprobe über drei tage gesammelt und untersucht?

        • (3) 21.03.15 - 21:49

          Es ist die erste Antibiotika Gabe.
          Labortests waren alle ok. Einen Allergietest beim Hund zu machen ist laut Tierarzt unpräzise. Soll dennoch hypoallergene Nahrung geben.

          Eine Spiegelung empfiehlt der Tierarzt auch nicht.

          Darmaufbau mit Darmbakterien wurde noch nicht angesprochen. Der Tierarzt hat Hoffnung das die Antibiotika Gabe für eine längere zeit Ruhe mit sich bringt. Ich lese aber leider überall das es meistens nur vorübergehend wirkt. Also suche ich nach Tipps wie wir es in Zukunft auch ohne Antibiotika in den Griff kriegen.

          • dein Tierarzt ist wohl auch die Sorte, die man am besten nur für eine Impfung zu setzen in Anspruch nimmt, an sonsten kann man den wohl vergessen.

            Wie schon angesprochen, schau nach, ob es bei euch einen Tierheilpraktiker gibt. Gerade solche Magen-Darm-Geschichten lassen sich homöopatisch in den Griff bekommen. Allen Unkerufern zum Trotz.

            Alles Gute!

      (5) 23.03.15 - 12:01

      Das gleiche hatte der Hund einer Bekannten, ein Sensitiv Futter reicht da nicht aus, das liegt fast immer an Unverträglichkeiten.
      Er ist z.B. gegen Getreide,Huhn, Rind und sogar Lamm allergisch.
      Sie füttert jetzt seit 2 Jahren nur noch z.B.seltene Proteinquellen wie Känguru oder Strauss (findest du z.B. bei Happy Dog, gibts auch als Mini)
      Es sollte auch kein Getreide drin sein, in den oben genannten sind nur Kartoffeln.

      Wäre gut wenn du es mal über längere Zeit damit versuchst.

    (7) 23.03.15 - 13:17

    Hallo,

    dir besteht eine "never ending Story" bevor, wenn ihr da nicht raus findet - mit eurem Tierarzt bezweifel ich das!

    Entwurmst du regelmäßig? Dann überleg mal, ob der blutige Kot im Zusammenhang mit den Wurmkuren steht!
    Auch an Giardien sollte gedacht werden, da kann der Tierarzt einen Test machen!

    Futter umstellen ist richtig. Aber bitte kein anderes Trockenfutter!
    Ich bin der Meinung, dass viele Hunde mit diesem Futter krank gefüttert werden, je kleiner der Hund, desto gefährdeter ist er.

    Schau dir mal die Seite dieser ganzheitlichen Tierärztin an, sie hat sehr gute Bücher geschrieben, die ich dir empfehlen kann
    http://www.dr-ziegler.eu/

    Nun würde ich so einen kleinen und kranken Hund (noch) nicht roh füttern, ich würde für ihn kochen! Später kannst du ihn roh füttern, oder du kochst für ihn weiter.

    Lass die Allergien mal beiseite, koch deinem Hund eine dicke Suppe aus Reis, Huhn und Möhren. Alles klein schneiden und 1 Stunde mit Wasser kochen. Fütter ihm das mal 2-4 Wochen und schau, wie er sich entwickelt. Du kannst für 3-4 Tage vorkochen, aber bitte nicht kalt aus dem Kühlschrank füttern.
    Bleibt sein Kot normal, kannst du weiter für ihn kochen, z.B. Rindfleisch mit Kartoffeln.
    Fütter kein Getreide mit Gluten, d.h. keine Mehlspeisen und auch keine Nudeln.
    An Kohlenhydraten würde ich nur Reis/Kartoffel/Hirse oder Süßkartoffeln füttern.
    An Fleisch reicht Geflügel oder Rindfleisch.
    Kein Trockenfutter oder Leckerchen mit Getreide!
    Wenn er mit allem gut klar kommt, solltest du nach 4 - 6 Wochen anfangen, ihm unter sein Futter ein Mineralstoffpulver zu mischen. Bitte genau nach Anleitung, nicht überdosieren. Weniger ist da mehr!
    Auch kannst du später etwas Obst seinem Futter beimengen, z.B. Banane, Apfel oder Kiwi - keine Weintrauben!
    Auch Kefir oder Buttermilch wird gerne geschleckt, oder ein kleines rohes Ei pro Woche.

    Ich drücke die Daumen!

    LG Pechawa

    • >>oder ein kleines rohes Ei pro Woche.<<
      aber bitte nur das Eigelb, nie rohes Eiweiß verfüttern!

      • Das ist nicht so krass, wie es immer beschrieben wird.
        http://www.barf-fuer-hunde.de/eier.html#.VRBKTOET3CY
        Gekochtes Ei z.B. kann man ganz füttern, denn Hitze zerstört das Avidin im Eiklar, welches das hochwertige Biothin im Eigelb bindet und somit für den Hund nutzlos macht.
        Bei rohen Eiern muss man das Eiklar aber nicht wegkippen, denn das Avidin wird vom Körper sehr rasch resorbiert.
        Wenn man nun das Eigelb einige Stunden getrennt und nach dem Eiklar füttert, ist das Avidin resorbiert und das Biothin wird vom Körper aufgenommen
        Und hier nochmal ganz genau erklärt:
        http://www.peak.ag/blog/das-ei-des-kolumbus

        Einem kranken Hund würde ich auf alle Fälle erst mal nur gekochtes Ei verfüttern!

        LG Pechawa

        • hast du dir deinen B.A.R.F.-Link selbst mal durch gelesen?

          >> und zweitens ein Trypsinhemmstoff im Eiweiß enthalten ist, der zu Verdauungsstörunen führen kann<<

          >>gekochtes Ei z.B. kann man ganz füttern<<
          ja, da sag ich doch auch nichts gegen! Du hast was von kleinem rohen Ei zum schlecken geschrieben und so wie du es geschrieben hast, eben als komplettes Ei.

          >>Wenn man nun das Eigelb einige Stunden getrennt und nach dem Eiklar füttert<<
          wer macht denn so nen "Eiertanz", trennen, einen Teil geben, den Rest auf heben und später geben, was nen Aufriss.

          Das Eiweiss wird zu Schaum verarbeitet und kommt in den Kuchenteig;-)

          Ich fands halt nicht so prall, jemanden, dessen Hund wohl eh ein Problem mit der Verdauung hat, so einen Ratschlag zu geben. Selbst wenn es dem Hund hoffentlich bald besser geht, würd ich auf grund der Vorgeschichte nie Eiweiss roh geben.

          • Ja, natürlich kenn ich den 1. link!
            Hast du mal den 2. link durchgelesen? Darin steht, dass die Menge 1 Eiklars gerade mal die Menge Biothin 1 Eigelbes bindet - mehr nicht und der Hund nimmt mit anderen Lebensmitteln auch Biothin auf.
            Man sollte nicht alles auf die Goldware legen, wenn der Fuchs im Wald ein Ei klaut und frisst, dann lässt er auch nicht das Eiklar übrig ;-)

            Zitat:
            ">>Wenn man nun das Eigelb einige Stunden getrennt und nach dem Eiklar füttert<<
            wer macht denn so nen "Eiertanz", trennen, einen Teil geben, den Rest aufheben und später geben, was nen Aufriss."
            Weniger Arbeit als Kuchen backen #winke

            Aber in einem hast du natürlich recht: keine rohen Eier für kranke Hunde.

            LG

(13) 23.03.15 - 13:21

...hab noch was vergessen!
Wenn der Hund keine Antibiotika mehr bekommt, mach sofort danach eine Darmaufbaukur mit Symbiopet. Für mindestens 4 Wochen!
http://www.pharmeo.de/product_info.php/info/p3836041_SYMBIOPET-Ergaenzungsfuttermittel-fuer-Kleintiere-100-g.html

(18) 23.03.15 - 21:24

Hallo,

die Katze meiner Schwiegermutter hatte ähnliche Symptome. Bei ihr war es eine Autoimmunerkrankung, ähnlich wie Morbus Chron beim Menschen. Die Katze hat Cortison bekommen und konnte damit ganz gut leben.

Beim Menschen gibt es diese Krankheit ja auch, vielleicht auch bei Hunden?

Ich hab dazu mal gegoogelt und dazu dieses gefunden:

http://www.lindermanns-tierwelt.de/artikel-hund/chronische-darmentzundung-beim-hund/

Vielleicht hilft es dir weiter.

LG Sonja

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