Hund pinkelt vor Angst

    • (1) 01.04.15 - 17:14

      Hallo,

      Ich wollte mal hören ob ihr vielleicht einen guten Tipp für mich habt ????.

      Wir haben vor fast 3 Wochen einen 5 Monate alten Hund aus dem Tierschutz adoptiert. Er ist leider noch sehr sehr ängstlich. Hat wohl nicht ganz so gute Erfahrungen mit Menschen gemacht bisher.

      Im Gegensatz zu ersten Woche ist er aber schon viel zutraulicher geworden und versteht langsam , das wir ihm nichts tun wollen.

      Unser Hauptproblem zu Zeit ist , dass er aus Angst in die Wohnung pinkelt. Wenn wir ihn morgens oder nach der Arbeit raus lassen wollen dann läuft er häufig nur ein Stück in die richtige Richtung danach dreht er um und versteck sich irgendwo. Da wir aber ja wissen das er eigentlich raus muss, wollen wir ihn dann holen gehen und kaum sieht er uns fängt er dann an wie verrückt zu pinkeln. Nicht nur ein paar tropfen sondern eigentlich alles was geht. Sonst macht er gar nicht mehr ins Haus. Nur in dieser Situation .

      Wir wollen ihn halt dann auch nicht so wirklich doll ausschimpfen um die Angst die dann vor uns entsteht nicht noch zu vergrößern. Aber so eine richtige Idee was man da mal machen kann haben wir auch nicht mehr .

      Habt ihr vielleicht eine ? ????

      • (2) 01.04.15 - 17:37

        Hallo!

        Um Gottes willen, NICHT schimpfen. Ihr habt einen Hund geholt der sehr änglich ist und sehr viel Zeit braucht diese Angst etwas abzubauen. Er ist doch noch ein Welpe.
        Ihr habt ihn erst seit 3 Wochen. Gibt es jemanden der oft da ist? Das wäre sehr wichtig, damit der Hund jemanden hat an den er sich halten kann.
        Ebenso sollte man nicht hinter ihm her rennen, sondern ihn kommen lassen. Ihr bedrängt ihn und er bekommt dann natürlich Panik.
        Nehmt Leckerlis mit, geht vorallem in die Hocke, dann seit ihr nicht mehr so bedrohlich und lasst ihn kommen. Das kann dauern, aber dann ist die Chance größer das er dann auch immer kommt und das freiwillig.
        Was man machen kann ist einfach Geduld haben. Jemand sollte immer im Haus sein. Lange alleine würde ich einen 5 Monate alten Hund noch nicht lassen und schon gar nicht wenn das so ein Angsthund ist.
        Also:
        1. dem Hund Zeit lassen das er selber kommt.
        2. Lockt ihn mit Leckeri, geht immer in die Hocke
        3. NICHT schimpfen, sondern wenn er etwas richtig macht loben oder Leckerli geben.
        4. Wenn er sich versteckt, lasst ihn da und versucht nicht ihn irgendwie rauszuzerren. Er wird kommen, wenn er kann und will. Einfach erstmal wieder ignorieren bis er sich beruhigt hat und aus dem Versteck heraus kommt. Wenn man mit ihm geht auch loben wenn er sein Geschäft macht. Er braucht unbedingt Positive Rückmeldung.
        5. Es ist bei einem Ängstlichen Hund sehr wichtig das man Geduld hat. So ein Hund ist sehr sensibel und Vertrauen muss man sich erst verdienen.

        Ich habe selbst einen Hund mit 5 Monaten aus dem Tierheim geholt und es ist auch ein Angsthund. Also ich kenne das Problem wirklich gut. Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden.

        LG Sonja

        Hallo!

        Es ist schon sehr ungünstig, dass er nicht bei euch schlafen darf. Er ist verängstigt und immer noch ein Welpe. Kein Rudeltier schläft getrennt von seinem Rudel, insbesondere kein Welpe. er muss ja nicht mit ins Bett, aber ein Körbchen oder eine Hundebox im Schlafzimmer wäre schon sehr vertrauensfördernd. Außerdem könnte er sich dann melden, wenn er muss.

        Der nächste Fehler: ihr geht auf ihn zu um ihn zu holen Groß, bedrohlich, in Angriffshaltung, oft auch hektisch. Viel schlimmer geht ja gar nicht. geht in die Hocke und ruft ihn zu euch, wartet bis er kommt, anstatt so eine Bedrohungssituation zu erschaffen. Ihr macht ihm angst und er nässt sich ein.

        Und dann wird auch noch geschimpft, weil er vor lauter Panik und Todesangst unter sich macht. Das ist jetzt nicht Dein Ernst oder?

        Bitte geht zu einer Hundeschule. Nicht damit der Hund was lernt, sondern ihr.

        Hallo,

        ich habe eine Idee.
        Holt euch dringend einen Trainer ins Haus, der sich mit Angsthunden auskennt.

        Sonst wird das nichts.

        Ich hoffe, ihr habt bereits Hundeerfahrung und das ist nicht euer erster Hund.

        LG

        Nici

      • Hallo, ich glaube, ich würde Urlaub nehmen, den Hund abends zu mir ins Bett und viel mit ihm spielen und kuscheln. Das wird schon mit der Zeit. Ist ja jetzt eh erstmal langes Wochenende, lg

        Hallo,

        lasst den Hund nicht einfach "in die Richtung" laufen, nehmt ihn an die Leine und geht MIT ihm, dann kann er nicht zurück und sich verstecken und er lernt draußen sein Geschäft zu machen. Dann solltet ihr ihn auch gebührend loben und Leckerchen geben. Laufen lassen kann man einen Hund wenn er Vertrauen zu euch hat und das baut er doch grad erst auf.

        LG

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