Welche Hunderasse bei kleinen Kindern im Haushalt?

    • (1) 09.04.15 - 11:57

      Welche Hunderasse eignet sich für einen Haushalt mit kleinen Kindern im Alter von 7 und 10 Jahren? Ein Garten wäre vorhanden und genug Platz im Haus wäre auch verfügbar, ich dachte an eine Hunderasse die vielleicht nicht zu groß wird.

      • Hallo!

        Da kommt es vor allem drauf an, was ihr mit dem Hund machen wollt. Hundesport, lange Wanderungen, jeden Tag 30km Fahrrad fahren? Dann könnte ein Border Collie machbar sein, vielleicht sogar ein Husky. oder eher gemütliche Spaziergänge und ein paar Bälle werfen mit einem nicht allzu schwer erziehbaren Anfängerhund? Dann wäre vielleicht ein Beagle passend.

        (3) 09.04.15 - 12:55

        Hallo Simona,

        meine Kinder sind 4 und 6, wir haben eine Französische Bulldogge. Ist für uns perfekt. Der Charakter ist toll, er liebt die Kinder und geht auch gerne mit mir Laufen :-D

        LG

        • (4) 11.04.15 - 19:19

          Das ist auch meine Wunschrasse, wenn wir nur den Gatten überzeugt bekämen...
          Pflegeleichtes Fell, rel leichtführiger Begleithund und familienfreundlich!

          Perfekt!

        • Französische Bulldoggen sind kampfbereite Hunde die früher als Wachhunde eingesetzt wurden. Sie sind willensstark, unabhängig, jederzeit kampfbereit, un loyal, angriffslustig und dominant. Ja, es kommt immer auf den Charakter, die Erziehung usw. an. Aber sogenannte Listenhunde unter anderem auch die französische Bulldogge haben ein angeborenes Gen in sich was sie so gefährlich werden lässt wenn es ausbricht, es kann aber muss nicht ausbrechen. Es wird empfohlen dem Ausbrechen des Gens so gut wie möglich vorzubeugen, indem man z.b. keine Zugspiele mit dem Hund macht, z.b. Tauziehen.

          Ich z.b. habe einen Labrador Retriever eine Arbeitslinie. Ein sehr ruhiger, lieber, freundlicher, aufgeschlossener, willensstarker und ehrlicher ebenso treuer und anschmiegsamer Hund. Der Labrador Retriever zählt zu den familienfreundlichsten Hunden der Welt.

          Sie lieben Kinder gehen behutsam und fürsorglich auch vorsorglich mit ihnen um. Sie sind ausgeglichen wenn man ihnen gerecht wird ebenso sind sie wunderbare Begleithunde. Sie sind besonders gegenüber Kindern sehr verschmust, ruhig und lieb, ebenso nachgiebig und sehr geduldig.

          Lg

          Theresa mit Hund (Lilly)

      (6) 09.04.15 - 13:38

      Da gibt es für mich immer nur eine Rasse: Pudel oder Pudelmischling - aber bitte nicht diese "neumodischen" Rassen wie Labra-Doodle, ChiPoo u.ä. - das ist unverschämt, was deren "Vermehrer" als Kaufpreis verlangen und sowas sollte man nicht unterstützen!

      LG

    (8) 09.04.15 - 13:55

    Hi,

    fast jede Rasse und fast jeder Mischling passt in eine Familie mit Kindern! Es gibt DEN Familienhund nicht - es ist eine Sache der Erziehung von Kindern & Hund.

    Ich kenne Labbis & Goldies, die ja als absolut familientaugliche Rassen gelten, die das nur bedingt oder gar nicht sind. Genauso kenne ich Deutsche Schäferhunde, Dobermänner etc die absolut geduldig und lieb mit Kindern sind.

    Ich solltet den Hund nicht nach familientauglich aussuchen, sondern erstmal überlegen

    - wieviel Zeit habt ihr täglich NUR für den Hund
    - wie oft und wie lange muss er alleine bleiben (Arbeit, Schule, Ausflüge, etc.)
    - wollt ihr evtl. Hundesport machen (welchen?)
    - seid ihr sportlich oder eher gemütlich unterwegs?
    - seid ihr hundeerfahren oder Ersthundehalter?

    Wenn ihr diese und noch ein paar Dinge wie Urlaub etc für euch geklärt habt, dann könnt ihr z.B. auf der Seite des VDH schauen, welche Rassen die gewünschten Eigenschaften mitbringen und euch dann näher mit den Rassen beschäftigen, die für euch in Frage kommen (Größe, Optik, etc. kommen im zweiten Schritt ja auch dazu).

    Auch könnt ihr im Tierheim schauen gehen. Dort sitzen nicht nur gestörte oder traumatisierte Hunde sondern auch ganz oft Scheidungs"kinder", "verwitwete" Hunde, Abgabehunde, die meist schon eine anständige Erziehung genossen haben und auch in Familien gelebt haben. Und für mich haben ältere Hunde durchaus Vorteile gegenüber einem Welpen, denn gute Welpenaufzucht / Welpenerziehung ist viel Arbeit.

    LG
    Kim

Hallo!
Wir haben eine Beagelin. Wird jetzt 3 Jahre, wir haben sie mit 11 Wochen von einem sehr guten Züchter gekauft (was meiner Meinung nach das Aund O ist!)
Unsere Kinder sind jetzt 4, 7, 10 und 13.
Der Perfekte Hund, wenn man gerne läuft.Kein Sofahund.
Immer lieb, null Aggesivität, null bellen, immer freundlich auch zu allen anderen Menschen und Tieren. Für uns ein sehr guter Anfängerhund grade wegen den oben genannten Eigenschaften.Außerdem ist sie mit 10 Kilo noch so handlich, dass ich sie problemlos tragen kann, wenn mal was wäre.
Hat auch nie was kaputt gemacht.Wichtig ist nur, dass sie nichts an Essen bekommt, was zuviel ist, weil Beagle alles essen würden und dann zu fett werden-die meisten sind es leider. Unsere nicht, deswegen wird sie immer noch für einen Welpen gehalten:)
Lg Sportskanone

  • Hallo,
    mal eine frage zum Beagle: Hat er nicht einen sehr großen Jagdtrieb?
    LG Petra

    • Hallo!
      Ich kann nur für unseren sprechen. Bin jeden Tag 2-3 mal im Wald. Wenn nicht Schonzeit ist, lasse ich sieauch ohne Leine laufen (wenn jemand kommt, nehm ich sie an die Leine, mache ich so, weil ich es selber nicht mag, wenn mir freie fremde Hunde entgegen kommen).
      Wir haben schon Wildschweine, viele viele Rehe, Widder, Füchse, Hasen problemlos passiert. Nur bei Eichhörnchen möchte sie hinterher und zu mit anderen Hunden würde sie spielen wollen.
      Also, würde sagen kein extremer Jagttrieb, auch beim Eichhörnchen kommt sie nach paar Metern wieder zurück. Sie ist abrufbar. Sehr angenehm ist halt, dass sie gar nicht bellt, auch keine Waldtiere an.

      Evtl. kommt es hierbei auch auf die (gute) Zucht an.
      Lg Sportskanone

      Der Beagle ist ein Jagdhund und wie ausgeprägt sein Jagdtrieb ist ist charakterabhängig aber er hat einen Jagdinstinkt das ist klar.

      Lg

      Theresa

      • Wie aber sehr sehr viele andere Hunde auch. Ich finde es überwiegen die vielen anderen positiven Eigenschaften. Außerdem sollten sowieso nur Hunde frei laufen, die abrufbar sind!Und das kann man trainieren, sogar sehr gut beim Beagle, weil Fressen wichtiger ist, als Freiwild:)

(15) 09.04.15 - 14:32

Es gibt schon einige Rassen die sich auch für Kinder eignen. Möchtest du einen Hund der auch mehr Pflege braucht, oder einen pflegeleichten Hund? Ich habe Zuhause einen Pekinesen, er würde sich auch für einen haushalt mit Kinder eignen. Dieser Hund braucht aber viel Pflegen, vergleichbar mit einer Perserkatze, dazu sollte man den Hund auch öfter waschen, er hat ein langes Fell. Sollte dich diese Rasse ansprechen, kannst du dich hier weiter informieren: http://www.mein-hund.de/Pekinese

(16) 09.04.15 - 15:48

Eindeutig der Collie#verliebt.
Wir haben drei Kinder 1,5 Jahre,4,8 Jahre. Selbst der vierjährige kann den ausgewachsenen collie führen.

Es gibt den britischen collie,den amerikanischen und die langhaarversion auch in kurzhaarige. Pflege hält sich in Grenzen. Der Hund ist einfach ein traum und durch seine leichtführigkeit einfach zu erziehen.

Er braucht nicht jeden Tag die selbe Zeit auslauf,also wenn was sein sollte und ihr keine Zeit habt,pennt der hund einfach in seinem Körbchen und wartet auf seine Familie.

Er sollte von einem vernünftigen Züchter kommen,da es ein Paar erbkrankheiten gibt...die werden von einem guten Züchter vorher per Ausschluss nicht weitervererbt durch die elterntiere.

Nummer kleiner wäre der sheltie..schaut euch die beiden Rassen an

  • Der Border Collie kann ein super Familienhund sein. Aber er braucht nicht nur einen geregelten Tagesablauf er braucht vorallem eine Aufgabe bzw . Aufgaben und sehr viel Bewegung da es ein Hüte- und Treibhund ist. Also er wäre was für Familien die jeden Tag mindestens 5 Stunden draußen sind, die entweder mit dem Fahrrad lange Strecken fahren, reiten, lange Spaziergänge machen 2 Stunden mindestens für einen Spaziergang. Aber nichts für Leute die zweimal am Tag jeweils 1 Stunde mit ihm rausgehen, das entspricht nicht seiner Natur.

    lg
    Theresa

    • Somit ist der Bordercollie für Familien mit kleinen Kindern völligst ungeeignet. Ich halte es sogar für gefährlich. Denn wenn er nicht ausgelastet wird - und das kann man mit kl. Kindern m.E. nicht, kann er richtiggehend aggressiv werden. Hatten wir im Bekanntenkreis.

Hallo!

Wir haben seit Dezember eine Französische Bulldogge (Hündin), eine 7jährige Tochter und auch Haus und Garten.
Eigentlich wollten wir einen mittelgroßen Mischling aus dem Tierheim, aber wo die Liebe eben hinfällt... diese Rasse hat uns einfach mit ihrem Charme um den Finger gewickelt.

Sie ist zu jedem - ob Mensch oder Tier - freundlich, vor allem liebt sie Kinder und durch ihren robusten Körperbau hält diese Rasse auch einiges aus ;-)
Sie ist sehr ruhig (kann aber auch ordentlich Gas geben), bellt kaum und ist einfach der perfekte Hund (für uns).
Auch werden sie nicht groß, denn wir wollen ja, dass auch unsere Tochter Gassi gehen kann (noch nicht allein).

Ich kann sie nur empfehlen.

LG
sonntagskind

Huhu,

Da hier ja hauptsächlich rein persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden, würde ich ganz spontan zum Deutschen Schäferhund raten, es gab in meinem Umkreis nie einen geduldigeren, sanftmütigeren und kinderfreundlicheren Hund als meinen ersten Schäferhund.

Er war im höchstenmaße pflegeleicht, vom längeren Fell mal abgesehen, gehorsam, gesellig und ebenso lauffreudig wie "rumliegfähig". Er bellte nur in erwarteten Situationen und hatte eine schier unüberwindbare Reizschwelle.

Tjoa...dass das jetzt aber nicht für alle Schäferhunde gilt sollte jedem klar sein, es lag an der sehr guten Zucht, an einer überdurchschnittlich guten Sozialisation, an einer erfahrenen Hand die bei der Erziehung half und letztendlich an recht guter Haltung.

Und damit, wage ich zu behaupten, wird so gut wie jede Rasse familientauglich.

Gruß

Andrea

  • Im übrigen rate ich natürlich NICHT zu einem Dt. Schäferhund für eine Anfängerfamilie, das waren einfach nur meine Erfahrungswerte ;-)

    Hallo,

    der einzigen Deutschen Schäferhund, den ich als Kind kennengelernt habe, hat alle Kinder gehasst, außer mich (warum auch immer).

    Ich glaube, für diesen Hund braucht man reichlich Erfahrung.

    GLG

    • Das gilt für so ziemlich jede Rasse.

      Der einzige Hund den ich kannte, der Kinder regelrecht gehasst hat war ein, oben so gepriesener, Collie der mich (damals 5) derartig mitten ins Gesicht gebissen hat das es viele Ärzte gewundert hat das alles so gut wieder verheilt ist.

      Dann kannte ich einen Pekinesen, der zwar Kinder nicht hasste, aber jeden biss der zu nah an sein Körbchen kam.

      Ein Foxterrier hat mich mal übel in die Ferse gebissen.

      Du kannst bei JEDER Rasse soviel falsch machen das ein bösartiger Hund daraus entsteht.

      Wie ich schon sagte, für reine Anfänger würde ich einen Schäferhund vielleicht nicht empfehlen, aber so unglaublich viel Erfahrung braucht man auch nicht, eher den Willen sich mit der Rasse und dem Hund adäquat auseinander zu setzen und das wiederum gilt für alle Tiere.

      Gruß

      Andrea

      • Hallo!
        Wo du gerade bei Hundebissen bist. Mich haben schon mehrere Hunde gebissen. Wir wohnen am Wald und hier laufen viele (sogar in der Schonzeit) frei rum: Zwei davon waren Schäferhund und Schäferhundmischlinge: Und einer war ein Bernersennenmischling. Einfach drauf los. Hatte die Hunde nicht mal gesehen, erst als es schon zu spät war. " mal mit Kiwa dabei.
        Ich hasse Menschen, die so rücksichtslos Ihre Hunde frei rumlaufen lassen und werde es auch niemals verstehen, wie man das machen kann.
        Lg Sportskanone

        • Das liegt aber eben nicht an der Rasse...das liegt am Halter, so ist das in den allermeisten Fällen.

          Ich begreife sowas auch nicht und habe da schon schlimme Diskussionen bezüglich Leinenpflicht, Verantwortung etc. führen müssen.

          Lg

          Andrea

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