Hund angefahren!

    • (1) 11.04.15 - 15:58

      Hallo
      gestern bekam ich den schock des Jahres.
      Mein Mann war mit den Kindern und dem Hund eine kleine Tour mit dem Fahrrad machen.
      sie waren schon über eine Stunde weg als mein Handy klingelte.
      Mein Mann meinte dass der Hund angefahren wurden sei und ich ihn zu Tierarzt bringen muss.
      gesagt getan.unser Hund lag auf dem Fahrradweg.zum Glück keine Offenen Verletzungen.kaum Blut!
      Beim Tierarzt gab es nur eine spritze gegen den schock, und Antibiotika weil er 3 kleine Schnittwunde hatte.und glaub noch ein Schmerzmittel.wir sollte ihn beobachten.
      Seid gestern nun liegt er im Wohnzimmer und bewegt sich kaum.er ist zwar wach ab und zu und reagiert.aber laufen will er nicht.
      Mein Mann hat es geschafft dass er sich hin setzt.aber kurz danach lag er auch schon wieder.
      Ach mir tut er so leid.
      Er hat etwas brei und etwas Wurst gefressen die ihm vor die Nase gehalten wurde und getrunken auch etwas.
      Mein großer Sohn 5 jahre hat den Unfall voll gesehen und ist gott sei dank echt cool,obwohl es wohl schon heftig aussah.
      zum Unfall geschehen....es war eun Unfall und keiner konnte damit rechnen weder wir noch die Fahrerin.die Versicherung ist schon informiert.

      • (2) 11.04.15 - 16:15

        Hallo!

        Ich würde sofort in eine Tierklinik fahren. Der Hund sollte geröngt werden, ggf. auch Ultraschall gemacht. Offenbar hat er ja massive Schmerzen, auch wenn man von außen nichts weiter sieht.

        Gute Besserung!

        (3) 11.04.15 - 17:05

        Hast Du kein Schmerzmittel für zuhause mitbekommen? Meistens gibt es da Metacam. Das gibt man 1 mal am Tag nach Körpergewicht dosiert.

        Wenn er "nur" Prellungen hat, wird er trotzdem ordentlich Schmerzen haben und das sollte sofort behoben werden. Hat der Tierarzt innere Verletzungen ausgeschlossen? Das kann man definitiv nur mit bildgebender Diagnostik und nicht nur durch Sichtdiagnose.

        Wenn's nicht besser wird, solltet Ihr ihn wieder zum Arzt bringen.

        (4) 11.04.15 - 17:28

        Hallo,

        ist er denn bis jetzt aufgestanden?
        Wenn nicht, würde ich umgehend zur Tierklinik fahren, wie hasipferdi schon gesagt hat.
        Das klingt nicht gut. :-(

        Alles Gute!
        LG

        Karin

        • (5) 11.04.15 - 17:50

          Er hat sich mit Hilfe vom Mann hingestellt und ist 2 Schritte gelaufen.
          Saufen und etwas fressen geht auch.etwas.
          Er hat jetzt noch Arnika Globoli bekommen.was bei den Kindern hilft kann dem Hund auch gut tun.
          Wir werden jetzt noch mal die Nacht schauen...
          Er ist ein Labrador.

            • (7) 11.04.15 - 20:28

              Ja wir dürfen ihn überall streicheln.und sein Bauch fühlt sich normal an.werde aber gleich noch mal schauen.
              Er sieht jetzt auch irgendwie besser aus...aufmerksamer,wacher so als würde es berg auf gehen.
              Es ärgert mich dass wir keine Schmerztabletten bekommen haben.ich bin morgen nicht zu hause aber ich werde mein mann eintrichtern dass er wenn er immer noch liegt, zur Klinik zu fahren.

              • (8) 11.04.15 - 20:59

                auch wenn es brutal erscheint kann es im Einztelfall besser sein, keine Schmerzmittel zu geben. So bremst man unbedachte Bewegungen aus und sieht ggf, wenn noch ein Problem behoben werden muss.

                (für den Betroffenen trotzdem doof - hatte mal Zahnwurzelbehandlungen ohne Betäubung, um zu sehen, ob es denn noch entzündet war - über mehrere Termine JAAAAAUAUAUAUA)

                Das mit der Klinik ist aber eine gute Idee!

                • (9) 12.04.15 - 08:46

                  Was ist das denn für eine merkwürdige Theorie? Man muss Schmerzen aushalten, um zu sehen, ob noch was im Argen liegt???

                  So ein Blödsinn! Schlimm genug, dass der Tierarzt da keine Schmerzmittel für zuhause mitgegeben hat. Oft haben Schmerzmittel auch eine entzündungshemmende Wirkung.

                  (10) 12.04.15 - 14:16

                  wer hat dir denn den Blödsinn erzählt?!? Das spricht ethisch komplett gegen die Berufsordnung und ist sogar im Gesetz verankert.

                  Ein normales schmerzmittel nimmt sicherlich nicht so die Schmerzen, dass die Tiere wieder agil rumrennen und "unbedachte" Bewegungen machen. Da müsste man schon ein Opiat oder ähnliches nehmen und das ist bekannterweise auch gleich eine Narkosemittel...
                  Schmerzmittel lindern nicht nur den Schmerz, sondern auch die Entzündung und vermindern die Schwellung, was wiederum die Heilung beschleunigt und teilweise chronische Schäden verhindert.
                  Wenn jemand meint, ein Tier muss Schmerzen haben damit man eine Diagnose stellen kann, dann sollte man dem Tier zu liebe mal zu einem Tierarzt gehen, der kann nämlich untersuchen...!

                  • (11) 13.04.15 - 10:50

                    nun ja... leider dachte so auch der Tierarzt, der einen mir bekannten Westi mit Bandscheibenvorfall "behandelt" hat.

                    Die Schmerzmittel (leider in Kombination mit einem naiven Halter, der eine Tierklinik für unnötig erachtete) haben dazu geführt, dass sich der Hund zu viel bewegt hat, und die Verletzung sich dadurch noch verschlimmert haben.

                    • (12) 13.04.15 - 13:34

                      Tut mir leid und ich möchte dich damit nicht angreifen, aber das ist die Laien Version. Das ist das, was abends am Stammtisch erzählt wird. Ich kenne weder den Tierarzt, noch den Patienten und kann demzufolge nicht ansatzweise beurteilen ob der Tierarzt richtig gehandelt hat. Aber wenn man sich in dem Bereich auskennt dann weiß man, dass ein handelsübliche Schmerzmittel in so einem Fall nicht das Problem war.

                      Es gibt keinen medizinischen Grund, Tiere Schmerzen leiden zu lassen.

                      • >>Es gibt keinen medizinischen Grund, Tiere Schmerzen leiden zu lassen. <<
                        nein, einen medizinischen Grund gibts nicht, aber einen verständlichen. Ich meine jetzt nicht unbändige, üble, furchtbare Schmerzen, nein da muss Schmerzmittel ran.

                        Aber zum Beispiel unser Dackelmix, als sie noch klein war, hatte sichs Beinchen verdreht und humpelte.

                        Beim Tierarzt gabs natürlich Schmerzemittel und auch Schmerztabletten für die nächsten Tage. Aber es gab auch den ärztlichen Rat, dass der Hund das Bein schonen soll.

                        Sag das einem Hund, der wohl eine hohe Schmerzgrenze hat und auf grund von Schmerzmitteln völlig schmerz frei ist und wie wild am rum wuseln und rum rennen ist.

                        FIng schon gleich nach dem Tierarzt Besuch wieder an. WIr haben dann das mit gegebene Schmerzmittel nicht gegeben. Nicht um unseren Hund zu quälen, sondern um ihn zur Ruhe zu bringen und sein Bein zu schonen, damit es sich aus kurieren konnte. Die Wachstumsfuge war nämlich davon betroffen. Unser Hund hat sein Bein geschont und es ist alles rück standslos verheilt.

                        • hallo,
                          es ging darum, dem patient kein SM zu geben um eventuell weitere "Diagnosen" zu stellen. In so einem Fall hilft aber eine gescheite Untersuchung, kein "leiden lassen"!
                          das man tiere nicht immer so ruhig halten kann wie man möchte ist klar. aber es ist ein irrglaube, dass ein SM so die schmerzen nimmt, dass ein schmerzhaftet gelenk zB wieder vom tier voll belastet wird.

                          euer dackel hätte sich mit SM vielleicht genauso geschont. beim tierarzt und danach zeigen grundsätzliche alle tiere weniger schmerzen. das liegt nicht am schmerzmittel, sondern am stress pegel den so ein besuch mit sich bringt.
                          wenn ein SM schmerzen so überdeckt, dass man sie nicht mehr sieht als besitzer, dann sind verletzung und schmerzen nicht so gravierend, dass sie ohne ruhe nicht auch ausheilen würden.

                          • >>wenn ein SM schmerzen so überdeckt, dass man sie nicht mehr sieht als besitzer, dann sind verletzung und schmerzen nicht so gravierend, dass sie ohne ruhe nicht auch ausheilen würden. <<
                            erkundige dich mal bezügl. Wachstumsfuge, was da alles passieren kann, wenn das Bein nicht geschont wird. Wenn ein Tier eine sehr hohe Schmerzgrenze hat, dann belastet es das Bein statt es zu schonen.

                            Und manchmal ist Schonung eben wichtig. Das heisst ja nicht, dass das Tier nur rum liegt.
                            Aber natürlich gibts auch für Folgeschäden den Tierarzt, der dann wieder Medikamente geben kann

                            • ich kenne mich im bezug auf Wachstumsfugen aus. ich kenne mich auch in Bezug auf die komplexen wirkung von Schmerzmittel aus. leider heißen schmerzmittel Schmerzmittel und nicht Entzündungshemmer. bei einer Verletzung ist das akute Trauma die gefahr für die wachstumsfuge. danach sind die körpereigenen Stoffe, die bei einer Entzündung ausgeschüttet werden, die gefahr für die fragilen Zellen in den Wachstumsfugen.
                              euer Tierarzt hat doch richtig gehandelt indem er Ruhe verschrieben hat und sicherlich war es auch kein drama für euren Hund, kein Schmerzmittel zu bekommen. aber die These, dass es mit Schmerzmittel schlechter gewesen wäre ist gewagt und kann nicht belegt werden.
                              meiner meinung nach wäre es angebracht einem tier ein Schmerzmittel zu geben, wenn man selber bei dem Schmerzlevel SM nehmen würde. Bei ein Hund der nicht mehr auf steht vor schmerzen (worum es hier ging) ist es einfach nur unmöglich zu sagen, er bräuchte kein schmerzmittel! vorausgesetzt er wurde gescheit untersucht!

                              >> Bei ein Hund der nicht mehr auf steht vor schmerzen (worum es hier ging) ist es einfach nur unmöglich zu sagen, er bräuchte kein schmerzmittel! <<
                              du, das sehe ich in diesem Fall genau wie du!
                              Ich möchte aber nicht pauschal sagen, dass man einen Hund immer mit Schmerzmittel voll pumpen soll (auch wenn im Schmerzmittel Entzündungshemmer drin sind, ja, ich verstehe die "Problematik").

                              >>dass es mit Schmerzmittel schlechter gewesen wäre ist gewagt und kann nicht belegt werden.<<
                              ach hör doch auf! Immer muss etwas belegt werden, am besten mit unbezahlbaren Studien etc. Das Ergebnis zählt als Beleg nicht oder wie?
                              Mit Schmerzmittel wäre unser Hund wie wild rum getobt! Das ist keine gewagte Behauptung, das ist Fakt. Oh, vielleicht gibts ja doch einen Beleg. Ein kleiner wilder lebens lustiger Hund mit einer sehr hohen Schmerzgrenze.

                              Aber das zählt ja bestimmt nicht.

                              "Das Ergebnis zählt als Beleg nicht oder wie?" .... wenn du so fragst: genau genommen nicht.
                              jetzt mal ehrlich, du kannst dir doch selber herleiten wie viele dinge belegt wären, wenn man nach der subjektiven meinung gehen würde.
                              ich sag jetzt aber auch absolut nicht, dass Ihr da irgendwas falsch gemacht habt. ich kenne ja weder Dich noch dein hund.
                              die Aussage, dass es manchmal besser ist kein schmerzmittel zu geben wo eines benötigt wird ist falsch! das ist alles.

                              >>die Aussage, dass es manchmal besser ist kein schmerzmittel zu geben wo eines benötigt wird ist falsch! das ist alles. <<

                              Zustimmung!

                              es gilt aber auch, dass es Fälle gibt in denen Schmerzmittel gegeben wird, wenn es besser nicht getan werde sollte

                              Natürlich muss es eine Indikation für ein Schmerzmittel vorliegen wenn es gegeben wird. Das gilt für alle Medikamente.
                              Schmerzen sind eine Indikation.

                              Der Rest ist medizinisch gesehen wesentlich komplexer als dass man ihn mit einer subjektiven Meinung ergreifen kann.

                              Am Ende entscheidet jeder "Besitzer" für sein Tier und eine Forum Diskussion wird das auch nicht ändern, daher bin ich jetzt raus.

              (21) 12.04.15 - 10:08

              Ja, Schmerzmittel würde ich auf jeden Fall verabreichen.
              Er scheint über den Berg. :-D

        (22) 12.04.15 - 16:56

        So, wenn er sich hinstellt, laufen kann und sich alles gut anfühlt, dann bring ihn zum laufen. Nicht schnell und nicht viel, aber er muss sich bewegen. Leg ne spur aus wurst in den garten.
        Unser dackel wurd damals ange- und überfahren. Wir hatten glück, das sie nur prellungen und schürfwunden hatte. Unser ta meinte sie muss sich bewegen. Hat sie dank wurst. Doof ist da auch nur die erste runde, es tut dem hund weh, kann man nachvollziehen und da muss man sie eben zu nötigen. Aber dann wirds wieder.
        Alles gute für euren hund.

        Aber mal ne frage, was für ne Versicherung habt ihr verständigt und warum? Schaden am auto?

        • Der Schaden sollte auf jeden Fall der Haftpflicht des Autos gemeldet werden,denn es ist zu prüfen ob die Haftpfllicht evtl Kosten des Tierarztes übernimmt.bzw.der Hundehalterhaftpflicht wenn am Auto auch ein Schaden entstanden ist.

          • (24) 13.04.15 - 22:39

            Genau so haben wir es gemacht.
            Ichvdenk aber nicht das wir was von der Haftpflichtversicherung vom Auto bekommen,denn unser Hund ist ja in das Auto gerannt und nicht umgekehrt.
            Bei dem Auto ist die gesamte Stoßstange kaputt.

(25) 13.04.15 - 11:50

Wie geht's ihm heute?

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