Woher habt ihr eure Hunde?

    • (1) 20.04.15 - 22:04

      Hallo zusammen,

      endlich sind wir in unserer Familie auch so weit gekommen, dass wir uns einen Hund anschaffen wollen. Wir suchen jetzt schon ein paar Monate, aber irgendwie klappt das nicht.

      Wir beschlossen , einem älteren Hund aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu geben.
      Anfang April war es endlich soweit, wir hatten einen 6jährigen Mischling in einem Tierheim gefunden, gingen mehrmals mit ihm Gassi und sollten ihn an einem Sonntag mal den ganzen Tag mit nach Hause nehmen, zur Probe sozusagen. Als ich am Vortag im Tierheim anrief, um alles zu besprechen, hieß es, der Hund sei vermittelt.

      Letzte Woche habe ich wieder einen Hund gesehen in einem anderen Tierheim. 160 km einfache Strecke von hier. Ich habe mehrmals telefoniert, das letzte Mal am Freitag, kurz bevor ich losfuhr, um den Hund zu besuchen. Als ich nach 1,5 Stunden Fahrt endlich ankam, hieß es das der Hund nun doch nicht vermittelt werden soll. Da war ich echt sauer, ich bin mal eben 320 km umsonst rumgefahren.Und die wußten, dass ich diese Anfahrt hatte.

      Heute nun mein Erlebnis bei einer privaten Tierschutzorganisation, diese meinten, einen Hund bekommt man nur, wenn die Kinder schon mit Hunden aufgewachsen sind.
      Also auch nichts.

      Ich hatte früher einen Hund.Aus den Tierheim, das war damals nicht so kompliziert. Aber das zählt nicht.

      Also, sorry fürs Zulabern, aber wie bekommt man einen Hund? Was muss man sagen? Das man immer schon Hunde hatte, also auch die Kinder? Ich hab jetzt schon überlegt, zu sagen, dass ich Single bin. Ist das einfacher?

      Wo könnte ich noch nachfragen? Wo habt ihr eure Hunde her?

      Danke für Tipps#cool

      Babsi

      • (2) 20.04.15 - 22:31

        Wir verkaufen die Hunde, die als Arbeitshunde nicht geeignet sind, als Familienhunde.

        Jeder Hund hat einen individuellen Anspruch.

        Manche unserer Hunde sollen gerne in eine Familie mit Kindern, andere sind vom Wesen gar nicht für Kinder geeignet. Auch die Auslastung ist sehr unterschiedlich, bei manchen reicht ein grosser Garten und Spaziergänge und dann haben wir wieder Hunde, die wollen arbeiten und nutzen ihr Selbstbewusstsein, Intelligenz und Eigenständigkeit für eigene Zwecke, wenn ihnen langweilig ist.

        Manche Hunde brauchen Erfahrung, manche dürfen auch sehr gerne an Ersthundehalter - und darunter zählen auch "Ich hatte als Kind schon immer einen Hund."-Aussagen.

        Es ist also nicht so, dass man einen Hund jemandem nicht gibt, weil er Kinder hat oder so. Sondern weil der Hund zum Menschen passen muss und umgekehrt. Ein Hund an einem falschen Platz kann auf die Gesundheit und die Nerven gehen und für beide Seiten Stress, Negativität, Unmut, Frustration usw. bedeuten - dabei sollte ein Haustier eine positive Ergänzung sein.

        Wenn du einen Hund von anständigen Menschen willst, dann werden die auch merken, wenn du lügst. Und ganz ehrlich: bevor du einen Hund zu tust, solltest du dir Gedanken um den Begriff "Tierwohl" machen. Um jeden Preis einen Hund zu wollen, ohne Geduld und ohne die Motivation für BEIDE - also auch für den Hund einen passenden Platz zu haben - und dafür zu lügen, überschattet jegliche Sorge um "Wer passt zu uns?"

        Ansonsten, geh' und lüge, dass du Single bist. Wenn der Hund dann Angst vor Kindern hat und schnappt, ist ja nur er der Leidtragende, weil er abgeschoben oder eingeschläfert wird. Ihr könnt euch den nächsten Hund holen.

        Also: wenn dir irgendetwas am Tierwohl liegt, dann sei ehrlich! Und auch zu dir selbst.

        (3) 21.04.15 - 07:36

        Hallo!

        So Probleme hatten wir nie. Wir haben immer Hunde aus dem Tierheim geholt. Der 1. war noch mit meinen Eltern zusammen (wir Kinder waren 10 und 15 Jahre alt), der 2. bekamen wir ebenfalls (Damals gab es nur meinen Mann und mich) und jetzt den Letzten (mit Kind 10 Jahre) auch kein Problem.
        Man sagte uns es kommt viel auf die Ausstrahung an und wie die Hunde reagieren. Wir haben wohl einen seriösen und erfahrenen Eindruck gemacht. Da die Hunde immer auf uns zu gekommen sind, war das meist schnell beschlossene Sache. Wir wurden von den Hunden schon direkt 'geliebt'.
        Wir waren immer ehrlich mit den Angaben. Ist ja auch wichtig um da den passenden Hund zu bekommen. Unsere Hunde waren jünger als bei euch. Also 1 Jahr alt.

        Ich denke bei euch war das Pech. Sie geben die Hunde denjenigen wo sie glauben das er dort am besten aufgehoben ist. Ihr wart das in dem Moment eben nicht. Das der eine Hund nicht mehr vermittelt wird, kommt vor. Vielleicht hat sich der Besitzer gemeldet oder gesundheitliche Probleme sind aufgetreten. Dann wird meist auch nicht vermittelt bis das geklärt ist. Glaube nicht das da eine böse Absicht hinter steckt. Aber sauer wäre ich da wohl auch geworden. So eine lange Fahrt umsonst ist schon heftig.
        Ich kann mich noch bei unserem letzten Hund erinnern das eine Frau ebenfalls Interesse an dem Hund hatte (damals war der Hund 5 Monate alt). Doch das Tierheim fand sie nicht passend und hat sich dann für uns entschieden.

        Wir sind das letzte Mal immer mit Tochter hingefahren um Hunde anzuschauen. Wir wurden beraten und haben auch selber Fragen gestellt. Man zeigte uns 'passende' Hunde und wir überlegten welchen wir nehmen würden. So lief das eigentlich oft ab.
        Übrigens sind wir dann zu einem Hund gekommen der vorher gar nicht so geplant war. Wir wollten einen Hund zwischen 1-2 Jahren haben. Bekamen einen Welpen. Wir wollten einen kleineren haben, bekamen dann aber einen recht großen Hund ( wurde viel größer als gedacht, Mischling eben). Doch wir lieben den Angsthasen sehr und würden ihn nie und nimmer wieder hergeben wollen.

        Ich denke eine Garantie das man direkt einen Hund bekommt hat man nicht. Vielleicht haben die Leute vom Tierheim nicht den Eindruck das ihr Hundegeeignet seit? Ich weiss ja nicht wie ihr euch so gebt. Geht ihr alle zum Schauen ins Tierheim, oder nur du?
        Wie benehmen sich eure Kinder wenn ihr da seit? Das alles spielt schon eine Rolle ob ihr 'reif' für einen Hund seit. Den Eindruck den ihr macht ist ein wichtiger Aspekt wie ein Tierheim dann entscheidet. Auch wie die Hunde auf euch reagieren ist wichtig.

        LG Sonja

        Hallo!

        Es ist zwar rgerlich für euch, aber ich kann die Tierschutzseite schon auch verstehen.

        Wenn eine Familie einen Hund erst mehrmals besucht, Gassi geht, einen Tag mitnimmt - dann ist eben die Frage, warum die so lange herum eiern. Passt es vielleicht doch nicht 100% und die Leute sind sich doch nicht so sicher? und dann kommt jemand, verliebt sich auf Anhieb in den Hund, will den unbedingt - soll man dann wirklich diesem Hund die Chance auf ein neues Zuhause verwehren, weil es da eine Familie gibt, die sich schon seit Wochen nicht entscheiden kann? Was ist wenn diese Familie dann doch ganz absagt?

        Der andere Hund im weiter entfernten Tierheim - das sind eben Wundertüten, keiner weiß, was wirklich drin steckt. Hunde werden nicht von der Vermittlung ausgeschlossen wenn alles stimmt, sondern weil sie schwerwiegende gesundheitliche oder Verhaltensprobleme haben. Das kann auch erst kurzfristig aufgetreten sein. hätten sie euch einen kranken hund geben sollen?

        Und es mag halt wirklich nicht jeder Hund Kinder. Da sollten es eben Kinder sein, die Hunde gut kennen und deren Grenzen respektieren, sie nicht anfassen, wenn sie irgendwo liegen und schlafen, nicht bedrängen, nicht zu viel rumrennen und schreien. Oder besser gar keine Familie mit kleineren Kindern. Hätte man euch einen Hund geben sollen, der ein Kind das ihn in seinem Korb streicheln will vielleicht beißt?

        Es sind eben Tiere, die man nicht immer 100% einschätzen kann, die auch ein Restrisiko bergen. Und die Tierschutzvereine versuchen, das so gering wie möglich zu halten.

      • (5) 21.04.15 - 08:35

        Hi,

        wir haben alle Hunde aus zweiter Hand und teilweise aus dem Tierschutz.

        Unsere Wolfsspitzhündin wurde knapp 5jährig beim Umzug zurückgelassen, die Nachbarn informiert "sucht mal ein Zuhause oder gebt sie ins Tierheim" und so erfuhr mein Mann davon und behielt sie. Fast 10 Jahre hatten wir mit ihr.

        Pancho haben wir mit 10 Jahren aus dem Tierheimadoptiert. Ihn wollte wg Alter und Herzerkrankung niemand. Er war ein ehemaliger Straßenhund, aber absolut der beste Freund unsere Sohnes (der damals 4 Wochen alt war!). Fast 8 Jahre blieb er noch bei uns.

        Spike sollte im Alter von 6 Monaten vom Nachbarn meiner Schwiegermutter erschlagen werden - und kam so sehr spontan zu uns. Heute ist er mit 10,5 Jahren unser Senior.

        Sana kommt aus Rumänien. Wir haben sie mit 9 Monaten aus einem deutschen Tierheim adoptiert. Sie ist jetzt 4 Jahre alt und ein tolles Mädchen.

        Unsere Kurzhaarcolliehündin Yule haben wir mit 7,5 Monaten aus Österreich abgeholt, da sie sich zur Ausbildung als Servicehund nicht eignete (zu temperamentvoll). Ursprünglich kommt sie von einem deutschen VDH-Züchter (der bei uns für einen Welpen auf Platz 2 der Züchterauswahl stand). Sie hat auch Papiere.

        Wir hatten noch nie Probleme bei der Adoption eines Tierheimhundes. Vielleicht wendest Du Dich auch mal an den Verein Animal Souls Der Verein betreut / unterstützt mehrere Tierschützer run um Bukarest und Brasov. Alleine Raluca & Andra haben in Rumänien ca 150 Hunde, die sie betreuen. Es ist vom Welpen bis älteren Hund, von klein bis groß alles dabei. Viele von ihnen sind bereits ausreisefertig und waren nur noch auf die richtige Familie. Ich selbst mache Vorkontrollen / Nachkontrollen für den Verein (Raum KO) und unterstütze ihn im Rahmen meiner Möglichkeiten auch finanziell und mit Sachspenden. Dazu kenne ich ein Vorstandsmitglied seit etwa 20 Jahren aus dem Pferdebereich und weiß, dass hier seriös gearbeitet wird. Der Vereinssitz ist derzeit in Luxemburg, aber ein deutscher Verein ist in Gründung. Dazu sprechen alle deutsch (auch Raluca & Andra). Viele der Hunde kennen und mögen Kinder (teilw. haben die Tierschützer selbst Kinder), viele kennen Katzen etc. Und sie werden absolut liebevoll betreut.

        http://www.animal-souls-asbl.org/

        Vielleicht schaust Du mal nach Labri, Porchi oder Blondi.

        LG
        Kim

        Hallo Babsi,

        unser erster Hund kam aus einem Tierheim. Im Nachhinein, weiß ich, dass wir (oder auch der Hund) Glück hatten. Keine Kontrolle im Vorfeld, ob der Vermieter zustimmt, wir hatten null Equipment zu Hause, wollten den Hund eigentlich für die Schwiegermutter.

        Trotz allem durften wir sie sofort mitnehmen, sind ins kalte Wasser gefallen und hatten 12 gemeinsame Jahre.

        Unseren derzeitigen Hund haben wir per e... Kleinanzeigen aus einer Privatabgabe. Wir sind 200 km gefahren, haben uns auf die Aussagen der Vorbesitzer verlassen, dann vor Ort den Kofferraum geöffnet und unser neuer Hund ist, ohne Anstalten zu machen, reingehopst.

        Als es bei uns darum ging, einen neuen Hund zu adoptieren, bin ich viel bei Kleinanzeigen gewesen. Es gibt viele Scheidungs- oder Umzugsopfer oder auch Tiere, deren Besitzer krank sind oder versterben, wo im Vorfeld nach einer Alternative zum TH geschaut wird.

        Ich bin froh, dass unserem Hund der Umweg übers TH erspart geblieben ist.

        LG, Frisbee

      • (7) 21.04.15 - 09:40

        Hallo,

        wir/ich haben einen Hund aus dem Tierheim, einen Terriermischling. Ich liebe meinen verrückten Köter aber wir sind vom Tierheim (Hamburgs bekanntestest) betrogen worden. Man hat uns den Hund als totalen Familienhund vermittelt, nur Autofahren und alleine bleiben mochte er angeblich nicht. OK, mit dem Autofahren das stimmte, der Rest leider nicht. Er bleibt alleine aber er beißt (er hat mir fast den Daumen abgebissen als er grad mal eine Stunde bei uns zu Hause war), trägt Maulkorb wenn meine Enkelkinder kommen und darf nicht überall mit hin, muss also durchaus auch alleine bleiben (kann er auch sehr gut). Ich habe diverse Hundetrainer (auch einen für Problemhunde) bei mir gehabt, jeder hat gesagt: dieser Hund ist ein Angstbeißer, er wäre nicht therapierbar. Da ich ihn aber jetzt schon 5 Jahre (Hund ist jetzt ca. 8-9 Jahre) bei mir habe kann ich damit leben, ich kenne seine Macken und er darf die letzten Jahre die er noch hat bei mir bleiben. Aber ob ich mir dann überhaupt noch einen Hund wiederhole, ich weiß es nicht. Jedenfalls nicht aus diesem Tierheim, DAS steht fest.

        Ich finde es gut wenn ein Tierheim die zukünftigen Besitzer überrüft aber genauso muss das Tierheim ehrliche Angaben über das Tier machen und nciht auf Teufel komm raus Tiere vermitteln mit falschen "Beschreibungen".

        LG

        (8) 21.04.15 - 10:09

        In welchem PLZ Gebiet wohnst du denn?

        Ich bin selber in einem Tierschutzverein. Wir haben immer nette und familientaugliche Hunde in der Vermittlung. Wir holen sie aus Rumänien (gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert (wenn alt genug), kompletter Mittelmeercheck, legal importiert mit TRACES etc.).
        Wir haben ein eigenes kleines Tierheim, wo die Hunde besucht werden können. Wenn nichts dabei ist (wir haben immer nur so 5-6 Hunde da), dann können wir auch was passendes in Rumänien "bestellen". Die Smeura, mit der wir arbeiten, beherbergt über 3000 Hunde.

        Kannst mir ja ne Nachricht schreiben.

        (9) 22.04.15 - 15:04

        Wir haben 4
        Nr. 1 und unseren Ältesten aber auch Kleinsten von einem Züchter
        Nr. 2 war eine Privatvermittlung von einem Polizeihundeführer der ihn abgab weil er für den Dienst nicht geeignet war (der HUnd natürlich ;-)) den hab ich meiner Freundin zu verdanken
        Nr. 3 kommt über einen Hundeschutzhof der sie mit gebrochenen Bein aus Griechenland geholt hat damit sie hier operiert werden konnte
        Nr 4 kommt direkt aus Rumänien von einem Verein.

        Nur per Foto ausgesucht. Rüde weil die Hündin bei uns im Haus gelegentlich andere Hündinen nicht akzeptiert, klein und zierlich damit er zu unserem Kleinsten passt und braun weiss (Farbe war Nebensache schreibe ich nur dabei weils gleich noch lustig wird)
        Vom Transport runter, Hund ins Auto verfrachtet da fällt uns auf das etwas fehlt was ein Rüde eigentlich hat. Nachfrage nene das ist der Chicco naja aber der sollte doch ein Rüde und keine Hündin sein.
        Da sie noch bei den anderen Hunden am kramen war habe ich es nachher so hingenommen und wir sind mit einer Hündin nach Hause gefahren. grösser und bulliger als geplant aber immerhin passte die Farbe.

        Kriegen kann man schon manchmal muss man kleine Umwege gehen ;-)

        Hallo,

        also wir haben unseren Hund damals bei einem zertifizierten Züchter gekauft. Hatten die Möglichkeit ihn mehrmals zu besuchen damit man den Hund schon etwas besser kennenlernt. Wir wurden auch bezüglich aller nötigen Anschaffungen etc. beraten, da es auch unser erster Hund war. Allerdings muss man sich da zum Teil wirklich ranhalten bei guten Züchtern da es entweder bereits Wartelisten gibt oder die Hunde wirklich sehr schnell vermittelt sind.

        Hallo!

        Ja das ist echt ärgerlich und da hab ich auch kein Verständnis für das Tierheim - das ist einfach nur link - hätte der andere Interessent warten müssen, wenn er ernsthaft interessiert ist, wartet er auch! Aber sei´s drum... Wir haben auch damals diverse Tierheime abeklappert bis wir unsere Hündin gefunden haben. Wir haben sie vom Fleck weg mitgenommen.

        Meine Freundin hat über eine private Tiervermittlungsseite ihre Hündin bekommen, weil die damaligen Besitzer angeblich allergisch sind. Sie hat sie jetzt seit 7 Jahren und ist total happy.
        Allerdings muss man bei Hunden von Privat sehr gut hinschauen, nicht dass man einen kranken Hund bekommt und man horrende Tierarztkosten hat.
        Ich würde den Hund dann erst von einem Tierarzt checken lassen.

        Ihr werdet schon noch "euren" Hund finden - oder er findet euch.
        Alles Gute #winke

        (12) 23.04.15 - 14:32

        Mein erster Hund war ein Mitleidskauf....ein Schäferhund aus einem Wurf von einem Hof auf dem die Hunde an der Kette gehalten wurden und als gefährlich galten.
        Er saß damals als Welpe völlig verängstigt in einer Ecke...das Bild werd ich nie vergessen.
        Soll man nicht tun, bekommt man blöde Kommentare dafür wenn man einen Hund aus so einer Haltung holt, war mir aber schnuppe und ich habe tolle 13 Jahre mit diesem Hund verbracht.

        Unser jetziger Hund kommt aus einem Privathaushalt der 6 Hunde auf einmal abgegeben hat. Unserer war schon 4 als wir ihn holten. Er ist rotzfrech und bei Weitem nicht so leicht zu erziehen wie mein Schäferhund damals (Terrier-Sturkopf-Mix).

        Tja vom Tierschutz hier hätte ich niemals einen Hund bekommen.
        Ich war damals als mein Schäferhund gestorben war im Tierheim und habe dort das übrige Futter sowie Leinen usw. hingebracht. Ich wurde auch gleich danach gefragt ob ich nicht wieder einem Hund ein Zuhause geben möchte...aber mir wurde direkt gesagt dass Hunde nur an Familien mit größeren Kindern (ab 10 Jahren) aus dem Tierheim dort abgegeben werden.

        (13) 23.04.15 - 14:51

        Hallo babsi,

        wir haben unsere, leider vor kurzem verstorbene, Hündin von 10 Jahren aus dem Tierheim geholt. Ich glaub die waren froh einen Hund loszuwerden, es gab weder Kontrollen bei uns zu Hause, noch hatten wir Probebesuche beim Hund. Wir haben ihn eigentlich sofort ins Auto gesetzt bekommen #kratz. Sie war eine Katastophe auf vier Beinen (mit einem Jahr nicht stubenrein, Angst vor Kinder, Angst vor dem angeleint sein, Angst vor Treppen...ach Angst vor allem) und wir die absoluten Anfänger :-p. Mit viel Zeit, Liebe und Geduld haben wir einen wundervollen Familienhund aus ihr gemacht, der uns sehr lang treu zur Seite gestanden hat.

        Nach ihrem plötzlichen Tod ging es mir sehr schlecht, vor allem, weil ich 3 Tage nach ihrem Tod auch noch unser Baby in der 12. SSW verloren habe#heul.

        Aber ich sehe nun wieder nach vorn und wir bekommen in 3 Wochen einen #hund aus dem Tierschutz. Sie kommt aus Spanien und ich #verliebt sie schon jetzt. Hier lief auch alles ganz anderes, wir hatten zwei Vorkontrollen durch den Tierschutz, damit wir auch den passenden Hund für uns bekommen.

        Ich hoffe ihr findet noch den passenden Vierbeiner für eure Familie #winke

        Ich habe damals einen Hund zum Kind (eher Baby) gesucht. tierheime waren recht merkwürdig, die einen meinten pauschal schonmal, dass sie zu baby und kleinkindern keine hunde vermitteln (sie vermitteln schwerpunktmäßig importstreuner aus spanien)

        Das nächste tierheim hat mir den hund mit dem ich einmal probelaufen war am nächsten tag zur probe mitgegeben und gemeint, ich könne dann für den schutzvertrag am tag drauf kommen (der hund war erst drei tage im tierheim, ein fundhund, das heißt, es war noch nicht mal sicher, ob der besitzer sich wieder meldet), fand ich auch komisch.

        Dann gab es einige kontakte zu privaten tierhilfen und pflegestellen, die waren sehr aufmerksam und kritisch, aber da war leider nichts für uns dabei.

        Unser flusenkopf ist von privat, notfallabgabe aller tiere wegen schlimmer krankheit der besitzerin. Ich hatte alle möglichkeiten den hund in jeder lage anzuschauen und auch, wenn es doch nicht klappt, wieder zurück zu bringen. Letzendlich floss nichtmal das abgesprochene geld als schutzgebür, da der vorbesitzerin einfach wichtig war, dass die tiere gut untergebracht sind und sie meinte, wenn sie gleich kostenlos inserieren würde, würden sich auch entsprechend menschen melden, die nicht bereit wären in ein tier an anderer stelle zu investieren.

        Hundesuche kann zeit und nerven kosten, letzendlich hat sich die geduld aber mehr als gelohnt

        (15) 20.05.15 - 19:47

        *lol* und das ist dann genau der Grund weshalb Menschen ihre Hunde bei "Vermehrern" kaufen. Da ist es nämlich egal, wie man lebt oder wieviele Kinder man hat.
        Die meisten Tierschutzorganisationen sind heute nur noch völlig durchgedreht und sollten ihre Prioritäten mal überdenken. SO helfen sie keinem Tier!

        Unsere Hündin haben wir von privat. Ohne Papiere und viel zu früh (Hündin angeblich gestorben).
        So würde ich es heute auch nicht nochmal machen, aber wir sind froh sie zu haben.

        Es gibt genug gute Züchter (und ja, auch Leute die Hunde ohne Papiere liebevoll aufziehen). Geh doch dahin. Viele Züchter geben auch ältere Tiere ab, wenn das euer Wunsch ist.

        Liebe Grüße

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