Tierschutz-Orgas...Welche???

    • (1) 23.05.15 - 20:55

      Hallo,

      wir haben nach langem Überlegen uns dazu entschlossen einem Hund bei uns ein neues und schönes Zuhause zugeben #huepf
      Und wir waren uns auch ganz schnell einig dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein soll!
      Jetzt aber dazu meine Frage: könnt ihr eine Tierschutz-Organisation empfehlen, selber schon Erfahrungen gesammelt und was würdet ihr im Nachhinein anders oder nicht mehr tun???

      Würde mich über ein paar nette und hilfreiche Antworten freuen ;-)

      Lg, Minou

      • Unsere Hündin kommt aus der smeura pitesti

        Die Tierhilfe Hoffnung und die Organisationen die noch dabei sind sind echt super, wir haben gute Erfahrung gemacht und auch viel Gutes gehört

        • Oh und vergessen: ich würde es wieder sein. Ihr müsst euch aber bewusst das das ihr quasi ein Überraschungs Paket bekommt, bei Hunden von Tierschutzorganisationen ist nie ganz sicher wie ihre Geschichte ist, was sie schon erlebt haben,.. und vorallem wie sie es verarbeitet haben

          Wir hatten mit unserer Hündin echt Glück, bei ihr waren es nur Kleinigkeiten von denen fast alle weg Gegangen sind

          Etwas das geblieben ist ist zB das sie Angst vor großen Hunden hat und vor gewissen Menschen ( zB ältere Männer)

      Ich verstehe nicht, warum man sich noch Hunde aus dem Ausland herholen muss, wenn die Tierheime hier rappelvoll sind.

      lg

      • Wo hat sie denn geschrieben, dass es ein Hund aus dem Ausland sein soll? Sie sprach von "Tierschutzorganisationen" und die gibt es wie Sand am Meer - auch für inländische Notfälle.

        Ich habe nach Tierschutzorganisation gefragt ich mit KEINEM Wort erwähnt dass ich ein Auslandstier zu uns holen möchte #nanana

        Und nur mal nebenbei erwähnt, wir waren gestern in einem Tierheim, ca 1 Stunde entfernt und sind mit "Carl" gassigegangen..tja und was soll ich sagen,wie sich nachher herausstellte ist "Carl" aus Rumänien...jetzt motz mich nochmal so an #nanana kann man hier keine Frage stellen (die im übrigen nur mit den besten Hintergedanken) ohne dass man angepampt wird???

        ...schönen Abend auch #winke

    Ich ganz persönlich kann nicht nachvollzoehen, warum es organisationen gibt,
    Die hunde aus dem ausland her holen um sie dann hier in Tierheime und auf pflegestellen zu verteilen, so lange die tierheime von deutsche. Abgabetieren noch überquillen.
    Und nein, ich würde es auch nicht unterstützen und mir einreden, dass ich die welt verbessere, wenn ich einen hund aus einer rumänischen tötungsstation errette und dafür einen anderen zu lebenslanger "haft" im deutschen tierheim verdamme.

    • Kann ich auch nicht nachvollziehen.

      Da bekommt man aber ganz viel gegenwind, wenn man was gegen die ach so guten tierretter sagt. Ganz ehrlich? Es sollte in den ländern was gegen die vermehrung der tiere getan werden, anstelle teilweise kranke tiere herzuschaffen, die die hier lebenden tiere anstecken können.

      • Schwachsinn!

        Du hast keine Ahnung. Seriös arbeitende Tierschutzorganisationen holen keine "kranken" Tiere nach Deutschland. Ebenso werden nur Tiere aus den Tötungsstationen gerettet, die eine gute Vermittlungschance in D haben. Dazu gehört Gesundheit, Aussehen, Charakter und Alter.

        Staatlich geförderte Tierschutzorganisationen müssen finanziell genau offen legen, wofür die Gelder ausgegeben werden. Wenn eine Kommune ein bestimmtes Budget für Tierschutz ausgibt, muss sichergestellt werden, dass keine einheimischen Tierschutzprojekte nachrangig behandelt werden. Es ist genau vorgeschrieben, wie die Spendengelder ausgegeben werden. Genauso ist es vorgeschrieben, wie viele ausländische Tiere eingeflogen werden.

        Somit nimmt kein ausländisches Tier einem deutschen Tier einen Platz weg.

        Unseriöse Tierschutzorganisationen gibt es ebenfalls wie Sand am Meer. Und natürlich wird da nur der "Profit" betrachtet, den ein Tier bei der Vermittlung einbringt. Aber solche dämlichen Aussagen, wie Deine, lassen vermittlungswillige Menschen immer wieder zweifeln, ein Tier aus dem Tierschutz zu nehmen!

        Des Weiteren gibt es mittlerweile sehr viele seriöse Organisationen, die sich nicht nur auf Vermittlung von Tieren konzentrieren, sondern um die Aufklärung vor Ort. Auch großflächige Kastrationsaktionen sind immer mehr im Kommen.

        • So sollte es vielleicht sein, ich hab aber auch schon so einiges erlebt...auch von ach so seriösen tierschutzorganisationen und diversen tietheimen...
          Und es ist gut, wenn die leute zweifeln und sich dann mehr informieren.
          davon ab, für jedes tier, welches aus dem ausland "gerettet" werden, bleibt ein tier von hier im tierheim sitzen. Das zum thema es gibt keine benachteiligung...
          Wie auch immer, das ist meine pers. Meinung und da stehe ich zu.

          Ich halte so gar nix davon, tiere massenweise aus dem ausland herzukarren und diese dann hier an den mann zu bringen. Denn das löst das problem in den herkunftsländern nicht im geringsten.
          Denn dort sagen die sich dann auch, wozu sollen wir uns kümmern. Da viele tiere FREIGEKAUFT werden, denken die da doch auch, wie schön, das gibt noch nen nettes handgeld von den dämlichen tierrettern für die scheiß köter. Wozu was ändern, dann gibts ja kein geld mehr...

          • Zweifel zu haben ist sicherlich berechtigt. Gerüchte und Unwahrheiten zu verbreiten indem man behauptet, dass ausländische Tiere massenweise "angekarrt" werden, zeugt von wenig Wissen, wie es wirklich gesetzlich vorgeschrieben ist.

            Kein deutsches Tierheim nimmt Tiere aus dem Ausland auf, wenn kein Platz mehr da ist. Und die Tiere, die nicht vermittelt werden können (auf Grund von Rasse, Alter oder Krankheiten), sitzen auch ohne die ausländischen Tiere im Tierheim fest, weil sie keiner haben will. Es ist also ein Märchen, dass wir den deutschen Tieren Plätze wegnehmen, wenn ausländische importiert werden.

            • Du hast meinen text nicht richtig gelesen oder was ich eher vermute, bewusst überlesen.
              ich bin dagegen, weil das grundlegende problem in den herkunftsländern nicht behoben wird, wenn tiere dort "gerettet" werden, indem sie tötungsanlagen abgekauft werden und wie ich meine, damit sogar verschlimmert wird.

              Aber gut, wir werden diesbezüglich eh nicht grün miteinander, von daher werde ich das jetzt nicht weiter kommentieren...

    (13) 26.05.15 - 13:09

    Es gibt bei vielen Hunden, die in deutschen Tierheimen in "Haft" sitzen, einen Grund dafür. Sei es ein Listenhund, der nicht weitervermittelt werden darf oder ein Hund, der nicht sozialisiert ist und es auch nie wird. Dazu noch Ansprüche mancher Tierheime, dass der Halter perfekte Hundekenntnisse haben muss, genügend Geld haben muss, dabei aber nicht außer Haus sein darf, keine Kinder vorhanden sein dürfen etc. pp.

    Natürlich haben viele dieser Gründe für einen speziellen Hund auch einen Grund, aber generell gibt es geeignete Leute, die aber in deutschen Tierheimen keinen für sie geeigneten Hund finden.

    Im Ausland ist es oftmals so, dass die Hunde im Herdenverband leben und dadurch gut mit Artgenossen sozialisiert sind. Wenn der Verein jetzt noch seriös arbeitet, kennt er seine Tiere sehr gut, deswegen auch die Pflegestellen in Deutschland, um den Charakter nochmals besser kennenzulernen. Schließlich sollen die Tiere nur einmal vermittelt werden.

    Ein guter Verein leistet vor allem Aufklärungsarbeit vor Ort und führt regelmäßig Kastrationsaktionen durch. Tiere, die z. B. in Spanien oder Rumänien keine Chance haben, hier aber sehr gefragt sind (Familienhunde), werden vermittelt.

    In ein deutsches Tierheim kommt kein Auslandshund - außer wenn das Tierheim einem Verein gehört, der Auslandsarbeit leistet. Und die Pflegestellen sind einfach nur Zwischenstationen vom Ausland in die Familie - nur arbeiten hier Freiwillige für den jeweiligen Verein, haben also auch mit örtlichen Tierheimen i. d. R. nichts zu tun.

    Leider sind im Tierschutz sehr viele seltsame Leute unterwegs, in vielen Vereinen zerfleischen sich irgendwann die Mitglieder gegenseitig und das schreckt natürlich Interessenten ab. Und es gibt natürlich auch die schwarzen Schafe - "Vereine", die Tiere unbehandelt nach Deutschland karren, aber das ist die Ausnahme.

(14) 26.05.15 - 08:45

Hi,

ich kann empfehlen:

Animal Souls - aktuell ist der Vereinssitz noch in Luxemburg, aber es wird von Deutschen geführt. Ich habe von mehrere Vor- und Nachkontrollen gemacht und einige Hunde kennengelernt. Der Verein unterstützt einige, kleine rumänische Tierschützer. Sie sind auch bei Facebook vertreten.

Außerdem:

SOS Animal Mallorca - hier haben wir vor vielen Jahren unseren Pancho adoptiert.

Smeura - Tierhilfe Hoffnung. hier kommt meine Sana her

Streunerparadies

Auch alle bei FB vertreten.

Ich finde es toll, dass ihr euch für einen Tierschutzhund entschieden habt.

Bitte bedenkt aber, dass alle Hunde oftmals eine unschöne Vergangenheit haben oder Welpen durch die Erfahrungen ihrer Mütter durchaus nicht so vertrauensvoll sind, wie die meisten anderen Hunde in den Tierheimen. Wenn ihr einen Hund übernommen habt, dann sichert ihn bitte die ersten Monate doppelt: mit gut sitzendem Halsband & Sicherheitsgeschirr.

Man glaubt nicht, was diese Hunde in Angst und Panik versetzen kann (auch, wenn es kein klassischer Angsthund ist!) und wie schnell sie uU aus dem Halsband oder normalen Geschirr geflutscht sind. Meine Sana ist 3x aus dem Geschirr raus - glücklicherweise ist sie eher gemütlich vom Temperament und ich war nah genug, dass sie mir nicht entwischt ist. Sie bekommt deshlab jetzt nach drei Jahren ein maßgeschneidertes Sicherheitsgeschirr.

Ich würde jederzeit wieder einen Streuner aus dem Ausland nehmen, aber oftmals ist die Vorbereitung durch die Tierschutzvereine nicht ausreichend was die Sicherheit dieser Hunde betrifft. Erst gestern haben wir uns auf die Suche nach einer entlaufenen Hündin gemacht, die von den Besitzern (haben uns auf unserem Spaziergang angesprochen) erst vor kurzem aus dem Tierheim übernommen wurde. Leider ist sie immer noch verschwunden und die Chance, sie zu finden, sind eher gering :-(.

Viele Grüße
Kim

(15) 26.05.15 - 13:40

Schön, dass ihr einem Tierschutz-Hund ein neues Zuhause geben wollt.

Habt ihr in etwa eine Idee, nach was ihr sucht? Es gibt ja für manche Rassen eigene Tierschutzvereine, wenn z. B. der Halter stirbt oder sich gesundheitlich nicht mehr um sein Tier kümmern kann. Andre Vereini sind ja nur lokal tätig und vermitteln nicht zu weit weg (auch wegen Nachkontrolle).

Wenn ihr Hundeanfänger seid oder spezielle Ansprüche an den Hund habt (z. B. Kinderverträglichkeit), solltet ihr euch definitiv länger mit der Suche befassen und die Hunde auf der Pflegestelle oder dem Tierheim für längere Zeit besuchen, um den Charakter gut kennenzulernen. Allerdings setze ich von einem guten Verein auch voraus, dass er auf die Wünsche der Leute eingeht und kein komplett inkompatibles Tier vermittelt, das hat er ja sonst schneller wieder als er schauen kann (ein guter Verein würde ein Tier auch immer wieder zurücknehmen und lässt einen mit Problemen nicht allein, aber das lernt man natürlich erst, wenn es so weit ist, reden kann man ja viel...)

Wir selber haben keinen Hund, sondern Katzen, die aber von einem Tierschutzverein, der viel Arbeit in Spanien leistet. Die Straßenkatzen werden dort regelmäßig kastriert, medizinisch versorgt und gefüttert und die Kitten und vermittelbaren Tiere werden vermittelt.

Hunde gibt es dort auch, vornehmlich Podenco und Galgo, aber auch Mischlingshunde.

Auf den Verein sind wir durch Zufall aufmerksam geworden, als wir auf der Suche nach einem Tierschutzverein waren und auf eine Anzeige gestoßen sind, in der unsere zukünftigen Miezen waren:

Animal Help Espania e. V.

Bei uns gibt es aber auch lokal einige Vereine, die Hunden vermitteln, aber dazu müsste man halt dein Gebiet in D wissen.

(16) 29.05.15 - 15:48

shelta.tasso.net

Gruß

Manavgat

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