freilaufender Hund, was ist der nächste Schritt

    • (1) 18.06.15 - 10:03

      Hi,

      bei uns im Ort gibt es eine Frau, die einen recht großen Hund hat, den sie aber nicht unter Kontrolle hat.

      Er scheint super lieb zu sein aber das Problem ist, das er aus dem Garten abhaut und dann stundenlang unkontrolliert durch den Ort stromert.
      Frauchen sucht ihn kann ihn aber auch nicht zu sich rufen, da er überhaupt nicht hört. Anlocken mit Leckerlies, ....nichts funktioniert, je näher man ihm kommt, um so schneller haut er wieder ab.

      Gestern haben wir ihn versucht mit unseren Hund anzulocken. Sie haben kurz gespielt aber man konnte ihn nicht am Halsband fassen. Ich habe dann versucht, mit unseren Hund vorzugehen, das er nachläuft, das hat dann mit einem Abstand von 50/80m auch gut geklappt aber er ist immer kreuz und quer über die Straße gelaufen. Nur mit Mühe konnte ich die Autofahrer bewegen, langsamer zu fahren. 3x war es kurz davor, das er übern Haufen gefahren worden wäre.

      Er läuft dann auch unkontrolliert durch alle Gärten, wo auch Familien mit Kindern wohnen.

      Sicherlich, er ist wirklich ein lieber Hund aber ich als Hundebesitzer würde für keinen Hund die Hand ins Feuer lege, das nicht doch mal etwas passiert.

      Die Gemeinde weiß Bescheid, der Besitzer wurde mehrfach ermahnt, sie geht immer wieder zu anderen Hundeschulen aber es fruchtet gar nichts. Sie ist leider auch eine Frau, die gar nicht wirklich mit einem Hund umgehen kann. Ein Handtaschenhund wäre für sie optimaler.

      Der Hund ist im Endeffekt der Leidtragende und die Gemeinde wird nicht wirklich etwas unternehmen. Viele Anwohner haben sich schon beschwert....
      Was ist der nächste Schritt?
      Muss man jetzt Anzeige erstatten? Tierschutzverein anrufen?

      Lisa

      • Hallo!
        Ich kann dir leider auch nicht weiterhelfen, aber ich würde gern mit Dir tauschen. Wir wohnen am Wald, und überall laufen Hunde frei rum, die NICHT so nett sind. Jede Woche habe ich 1-2 am Bein, die Zähneflechend und knurrend auf mich und meine Beagelin zurennen, auch auf der Straße hier überall freie Hunde, auch und komischerweise gerade jetzt in der Schonzeit. Sogar im Naturschutzgebiet, wo IMMER Leinenpflicht ist laufen freie Hunde. Wenn man die Besitzer höflich darauf hinweist, wird man noch blöd angemacht!
        Ich finde das traurig und ganz schlimm. Erst letzte Woche ist mein Hund wieder gebissen worden, aber da war kein Besitzer zu sehen weit und breit. Diesmal habe ich es dem Ordnungsamt gemeldet, aber was soll da passieren?

        Wenn jeder einfach auf seine eigenen Tiere adäquat aufpassen würde.....
        Lg Sportskanone

        • ob er immer so nett ist, kann ich nicht sagen....ist ein recht junger Hund und da er in der Türkei kastriert worden ist (lt. Besitzerin) gehe ich mal auch von einem Straßenhund aus.
          Er ist halt sehr ungestüm und temperamentvoll.
          Ich hatte ihn auch schon mal fast an meiner Stoßstange gehabt#schwitz

          Wäre es wie im Nachbarort der alte Hund vom Metzger, den jeder kennt....aaaaalt, laaaaangsam, trottelig, lieb, übergewichtig, und bleibt immer stur auf dem Bürgersteig...;-)

          Aber das mit freilaufenden Hunde im Wald, etc. kenne ich auch. Ich gehe nur noch mit meinem Hund dort längst, wo ich alles überblicken kann.

          Bei uns wurde vor einem Jahr ein Kind (12) gebissen....? Das Kind hat die Schuld bekommen, da es sich falsch verhalten hat und nicht der freilaufende Hund, der schon mehrfach auffällig geworden ist und mehrmals zugebissen hat. Muss man das verstehen? Nach diesem Vorfall traut sich kaum noch einer sich zu Beschweren, da unser Dorfanwalt jeden Hundebesitzer verteidigt...

          Lisa

      (4) 18.06.15 - 12:37

      Hallo twins,

      das ist schon eine schwierige Entscheidung. Könnte die Frau ihn nicht immer anhängen, also auch wenn er im Garten ist, an einer langen Leine, so dass er sich trotzdem noch bewegen kann?

      Wahrscheinlich hört man an meinem Vorschlag schon, dass ich selbst keinen Hund habe. Aber ich denke, so kann er raus und eben trotzdem nicht weglaufen. Mein Mann und ich versuchen so oft wir Zeit finden, im örtlichen Tierheim auszuhelfen. Wir gehen dort mit den Hunden spazieren. Seit langer Zeit sitzen dort schon zwei junge türkische Hütehunde (jeweils 70 Kilo). Wenn wir mit den zwein unterwegs sind und andere Hunde treffen, nehmen alle gleich ihre Hunde an die Leine und machen einen großen Bogen, obwohl die zwei wirklich toll sind. Habe ich einen kleineren Hund an der Leine, ist es vielen privaten Hundebesitzern egal. Da fange ich oft an zu schwitzen.

      Bei euch wäre es einfach so schade, wenn dem Hund etwas zustößt. Ich nehme an, ihr habt schon öfters mit der Frau gesprochen. Vielleicht wäre es wirlkich besser, ein anderes Herrchen zu suchen, wo der Garten dementsprechend auch gesichert ist.
      Viele Grüße

    • (5) 18.06.15 - 13:22

      Hallo,

      wie alt ist der Hund? Hat sie ihn aus dem Tierheim?

      Generell würde ich der Frau den Rat geben, den Garten ausreichend hoch und tief einzuzäunen, dann kann er schon nicht mehr abhauen.

      Falls es ein Tierheimhund/Tierschutzhund ist, sollte sich die Frau mit denen in Verbindung setzen. Ein großer Hund ohne Erziehung geht garnicht - ein kleiner aber auch nicht!

      Eigentlich finde ich es unglaublich, dass bei euch Hunde freilaufen und auffällig sein dürfen und im Falle eines Bisses ist das Kind schuld #schock

      Ich stehe immer auf der Seite der Tiere, aber wenn Menschen so vorsätzlich und nachlässig handeln, bekomme ich die Wut!
      Kein Wunder, wenn heutzutage Giftköder gelegt werden, wenn dies die einzige Möglichkeit ist, so ein Problem loszuwerden!
      Darauf wird es nämlich bei euch hinauslaufen: entweder wird der Hund überfahren, oder ein genervter Hundehasser legt Giftköder!

      Deshalb: wenn sich die Situation nicht ändert, würde ich das Ordnungsamt informieren, bzw. der Frau den Rat geben, ihren Hund abzugeben!

      LG Pechawa

      • (6) 18.06.15 - 15:49

        Ich denke, sie hat das Tier von einer Tierschutzorganisation, weiß aber nicht welche.

        Der Garten ist soweit gesichert ABER die Nachbarn sagen aus, das sie ständig die Gartentür auf läßt und er somit abhauen kann. Der Zaun - so ist eher meine Meinung - kann er nicht einfach überwinden, da er auch kaum Anlauf nehmen kann, da das Gründstück recht klein ist.

        Habe heute mit der Polizei telefoniert aber die können nichts machen, dafür ist das Ordnungsamt zuständig und die machen außer "reden" nichts. Ich habe schon mehrmals angerufen, Nachbarn, etc. .....ich weiß alleine von locker 20 Beschwerden....
        Der nette Polizist meinte nur, das man noch mehr Druck auf die Gemeinde ausüben sollte, ansonsten abwarten, das der Hund beißt oder angefahren wird.

        Wir haben sogar Anleinpflicht!!!!

        Mit der Besitzerin habe ich auch schon mehrfach geredet aber die jammert nur rum, geht zu 1000 Hundeschulen aber dadurch, das sie einfach so eine "bussi bussi" Frau ist, kann sie sich einfach bei einem Hund nicht durchsetzen.

        Lisa

        • (7) 18.06.15 - 16:45

          Zitat: "Habe heute mit der Polizei telefoniert aber die können nichts machen, dafür ist das Ordnungsamt zuständig und die machen außer "reden" nichts. Ich habe schon mehrmals angerufen, Nachbarn, etc. .....ich weiß alleine von locker 20 Beschwerden....
          Der nette Polizist meinte nur, das man noch mehr Druck auf die Gemeinde ausüben sollte, ansonsten abwarten, das der Hund beißt oder angefahren wird."

          Geht ja nun mal garnicht!
          Ich würde die örtliche Presse informieren, was bei euch im Ort für Zustände herrschen und dass freilaufende Hunde machen dürfen, was sie wollen!

          LG

          • Hallo!
            Du solltest mal zu uns ins Dorf kommen, da kannst Du pech haben und hast nicht nur einen oder zwei, Nein, an schlechten Tagen sogar dreimal einen freilaufenden, nicht freundlichen Hund, den Du Dir oder Deinem Hund vom Leib halten mußt. Sogar nach Bissen ist nichts passiert!!! Trotz Polizei und Ordnungsamt. Die Einsicht müßte von den Hundebesitzern kommen-die Behörden haben NULL Resourcen übrig, um hier jemanden hinzustellen und aufzupassen. In den letzten Wochen sind (ich glaube es waren) 7 Rehe von freilaufenden Hunden verletzt/gerissen worden-steht jede Woche in der Zeitung, aber es passiert NICHTS!

            Lg Sportskanone

            • #schock
              Ich wohn auch in einem Dorf mit vielen unangeleinten Hunden. Das verläuft in der Regel friedlich.
              Klar kommt es vor, dass auch mal welche ausbüchsen. Die rennen dann eine Extrarunde im Gelände und kommen zurück.
              Mir ist hier noch nie was von Belästigungen der Spaziergänger zu Ohren gekommen, dann wäre nämlich die "Ka..e am dampfen"!

              Wenn ich so lese, wie es anderswo abläuft, dann verstehe ich, warum Hundehasser Selbstjustiz ergreifen.... :-(

              LG Pechawa

    Ich würde der Frau beschreiben, in welcher Gefahr der Ausreisser sich befindet wegen den Autos und sie auffordern, einen Zaun (Maschendraht tut es auch) anzubringen in Interesse des Hundes. Und ihr ankündigen , dass du den Tierschutz einschaltest, sollte der Zaun nicht innerhalb einer bestimmten Frist angebracht sein. Du kannst ihr, wenn du magst, Hilfe beim Zaun Aufstellen anbieten. Ansonsten: bei my Hammer, ebay Kleinanzeigen etc findet man Hilfe. 10 m Maschendrahtzaun kosten ca 20 Euro.

    • Oh - jetzt habe ich gelesen, dass ein Zaun schon vorhanden ist.

      Wenn sie den Hund aus einem Tierheim hat, kann das Tierheim ihr den Hund, sollte sie ihn schlecht halten, auch wieder wegnehmen. Ich würde noch einmal mit ihr reden, gemeinsam den Zaun nach Löchern absuchen, und dann, sollten keine Löcher da sein, sie auf die Tür hinweisen und ihr sagen, dass sie durch das Offenlassen der Tür das Leben ihres Hundes gefährdet (beschreibe ihr mal, wie der Gute fast von mehreren Autos überfahren wurde).

      Bleibt sie uneinsichtig, würde ich mit einer Info ans Tierheim drohen - und das dann auch machen.

Also ganz ehrlich, wenn die gute Frau ständig die Tür auflässt würde ich da kein Mitleid mehr haben. Dann würd ich jedes Mal wenn ich den Hund alleine seh ne Anzeige schalten. Das geht so einfach nicht, es geht ja um das Wohl des Tieres. Dann muss man eben dafür sorgen das sie ihn abgeben muss, so schlimm es ist...

Freilaufende Hunde haben wir hier auch viele, ich habe allerdings immer eine Dose Pfefferspray dabei. Nachdem meine Hündin und ich letztes Jahr von einem hochagressiven Rüden angegriffen wurden (zum Glück konnte meine Hündin ihn maßregeln, ich hatte nämlich unser Baby im Tragetuch, da reagiert sie sehr allergisch wenn andre fremde Hunde uns nahekommem) bin ich allzeit bereit das auch einzusetzen. Selbst wenn meine auch was abbekommt ist mir das lieber als ne Beißerei.

Die Frau kann offensichtlich nicht nur nicht mit dem Hund umgehen, sie scheint zusätzlich auch noch ziemlich dämlich zu sein!
Gartentor ständig offen lassen und dann lieber stundenlang hinter dem Hund herrennen #klatsch #klatsch #klatsch
Klar bringen die vielen Hundeschulen nichts, wenn sie sich so anstellt.
Ein Hund, der nicht abrufbar ist, gehört an die Leine, auch im Garten!

Schlimm was für Menschen sich Hunde anschaffen und sich dann wundern ...

Ich denke es wäre erstmal sehr wichtig das der Garten richtig abgesichert wird sodass er nicht mehr abhauen kann!
Was sagt die Besitzerin denn darüber? Ist es ihr denn egal das ihr Hund immer wieder abhaut?

  • für sie ist es halt ein lieber Hund, er nichts tut.

    Ist ein wohl 3 jähriger, der viel Auslauf benötigt, den er aber nicht bekommt.
    Und da er überhaupt nicht abrufbar ist, ihn keiner wirklich einschätzen kann und der Hund dann noch durch alle Gärten, Straßen stromerz.....#zitter

    Wenn es ein alter, harmloser, langsamer trotteliger Hund ist.....würde wohl keiner was sagen. So ist das Maskottchen im Nachbarort;-)

    Lisa

Top Diskussionen anzeigen