Zeckenmittel beim Hund - ja oder nein?

    • (1) 19.06.15 - 08:52

      Hallo zusammen!

      Ich bin gerade etwas hin und hergerissen was das Thema angeht.

      Ich habe gelesen, dass jegliche Mittelchen die man anwenden kann, gar nicht gegen Zecken "helfen". Sie lassen die Zecken nur früher abfallen, aber gegen den Biss, der erst einige Tage später passiert, hilft das alles nicht.

      Im Grunde soll man also nach jedem Spaziergang den Hund nach Zecken absuchen, dann passiert auch nichts, da die Zecke dann noch nicht gebissen hat.

      Ich möchte meine junge Hündin ungern mit Chemie behandeln, die Geld kostet und letztendlich nichts bringt.

      Wie seht ihr das?

      Danke und LG
      sonntagskind

      • Hallo!
        Ich bin sonst auch sehr vorsichtig mit Chemiekeulen, aber unsere Hündin hat ohne Spot on jeden Tag Zecken, die Teilweise auch sehr schwer rausgingen. Mit Spot on hat sie noch NIE eine Zecke gehabt. Sobald die Wirkung nachläßt, nach ca. 4-5Wochen und sind die Zecken wieder dran.
        Also, unsere bekommt das Zeug!

        Lg Sportskanone

        • Hallo!

          Wir haben bisher genau 1 Zecke gefunden und entfernt.
          Unsere Hündin (franz. Bulldogge) hat sehr kurzes Fell, bei dem man beim Drüberstreichen alles fühlt (anders als bei unserer alten Hündin).
          Natürlich können wir auch die ein oder andere Zecken übersehen haben aber vielleicht zieht sie auch nicht so die Zecken an; unsere Trainerin sagte mal, dass Zecken eher an helle statt an dunkle Hunde gehen - würde bei uns zutreffen, denn Holly ist schwarz ;-)

          Es geht mir auch eher darum, dass keines der Mittel das Übertragen von Krankheiten verhindern soll. Aber wenn du sagst, dass ihr bei Spot on keine Zecken mehr findet, ist das ja schon mal was.

          Danke und LG
          sonntagskind

          • Ja, wir hatten nicht einmal eine Zecke unter dem Spot On und damit können dann ja auch keine Krankheiten auftreten. Da ich vor 13 Jahren ganz schlimm Borreliose nach einem Zeckenbiß hatte, bin ich sehr froh, dass sie nicht mehr anbeißen. Unsere Hündin ist Dreifarbig (Beagle), aber die Zecken saßen wirklich nur unter dem Bauch, Hals, Gesicht, also die helleren Stellen.
            Lg Sportskanone

      Hallo!

      Wir haben eine Westi Hündin. Letzten Sommer haben wir noch Mittelchen gegeben. Sie hatte trotzdem Zecken. Ich suche sie nach jedem Spaziergang ab und bei ihrem weißen Fell fallen die Mistdinger eh schneller auf.

      Von meinen Gassigehbekanntschaften verabreicht niemand seinem Hund mehr etwas.

      Nancy

      Ich habe gehört, dass Kokosfett vorbeugend wirken soll. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Wir probieren es jedenfalls bald mal aus :-)

    • Kokosöl und/oder Schwarzkümmelöl ins Futter. Wirkt Wunder

      Wir hatten einmal einen Spot on benutzt, dies ist jetzt zwei Jahre her- und Hundi blieb tatsächlich Zeckenfrei.

      Aktuell haben wir ein Floh und Zeckenhalsband. Dieses wird jetzt in den kommenden Wochen auf Herz umd Nieren getestet.

      Vor zwei Wochen waren wir am See und paar Tage später Hab ich die ersten drei Viecher entfernt. Zwei davon hatten bereits gebissen und nummer drei krabbelte nur rum.
      wieder ne Woche später hab ich den Schreck meines Lebens bekommen. Beim streicheln ist was runter gepurzelt. Es war ne dicke fette Zecke. Zwei weitere hab ich entfernt, die mir zuvor nicht aufgefallen sind.

      (9) 19.06.15 - 19:31

      Also ich mache nichts mehr gegen Zecken. Mit dem Zeug haben die Viecher sich trotzdem festgebissen und sind dann relativ schnell gestorben, das Ganze ging mit fiesen Entzündungen an den Bißstellen einher und die toten Zecken waren viel schwieriger zu entfernen als die Lebendigen (die nur eine Hautrötung hinterlassen).

      Dem Kater habe damals ein einziges Mal ein Spot on aufgetragen, an der Stelle fiel nicht nur das Fell aus, es gab auch eine tiefe, eitrige Entzündung. Es hat Wochen gebraucht, bis das wieder verheilt war.

      Der Hund wird im Frühjahr geschoren und Zecken lasse ich bis zu einer bestimmten Größe sitzen, dann lassen sie sich ganz leicht entfernen.

      Genauso wie ich vorbeugend nichts mehr gegen Flöhe mache, bringt doch eh nichts. Sollte sie Flöhe anschleppen wird dann behandelt.

      Hallo,

      an meinem Hund war noch nie eine chemische Keule.
      Ich benutze von Anfang an Kokosöl, seit diesem Jahr auch Schwarzkümmelöl. Das wirkt gut, aber nicht 100%, deshalb suche ich meinen Hund auch mehrmals täglich ab.
      Manchmal finde ich keine Zecke, manchmal erwische ich aber auch bis zu 10 Stück - krabbelnd oder frisch angedockt.
      Das Absuchen ist schon zeitaufwändig, bin aber ein Gegner von diesem chem. Zeugs,

      LG Pechawa

      Hi,

      wir verzichten seit einigen Jahren auf chemische Spot Ons. Ich finde die Aussage, dass diese Nervengifte dem Hund nicht schaden, nicht sehr glaubwürdig. Einfach deshalb, weil andere Hunde es nicht ablecken sollen, kleine Kinder soll man nicht dran lassen, man soll sich anfangs die Hände waschen, falls man dran gekommen ist, etc. Und das soll angeblich unschädlich sein?

      Wir verwenden zum einen Kokosraspeln innerlich und äußerlich Kokosöl. Unsere beiden großen Hunde haben ganz selten mal eine Zecke, die wir beim absuchen nicht finden. Sie beissen deutlich langsamer, seit wir Kokos verwenden und lassen sich besser absammeln.
      Unser kleiner Hund hat im Vergleich zu den anderen beiden mehr Zecken, aber der muss auch immer durch das dickste Gras durchstromern :-[. Allerdings hat er auch wesentlich weniger Zecken als mit Spot On!

      Frontline, Advantix etc wirkt hier bei uns eigentlich gar nicht mehr. Was einigermaßen gewirkt hat, war Stronghold (bekamen sie mal, weil ein Besuchshund Flöhe angeschleppt hat).

      Eine Alternative zu Kokos ist Schwarzkümmelöl. Das wirkt wohl noch besser. Werden wir uns demnächst bestellen, weil es einfacher ist, als den Hund vor jedem Spaziergang einzuschmieren (aber der Kokosgerucht ist schon toll!).

      Gruß
      Kim

      Vergessen: auch bei kurzhaarigen Hunden - vor allem, wenn sie dunkel sind - ist ein Flohkamm beim absammeln sehr hilfreich.

      Hallo,
      also das hast du irgendwie falsch gelesen.
      Es kommt ganz auf das Mittel an, was man benutzt.
      Wo unsere Hündin klein war, bekam sie die erste zeit Frontline, das war der Lacher schlechthin, denn ich hatte das Gefühl, sie zieht damit alles , was draußen an zecken rumgekrochen ist.
      Dann war ich bei meiner TÄ.Sie wollte mir erst ein Bernsteinhalsband einreden.Nachdem der Lachanfall über dieses abgeklungen war, haben wir uns für "Preventic" entschieden. Das bekommt sie nun seit 2 1/2 Jahren und wir haben keine einzige Zecken mehr gehabt. Wir wohnen am Wald mit Feld davor, also absolutes Zeckengebiet.
      Die Zecken sollen gar nicht erst an den Hund ran, nicht wie du gelesen hast, sich festbeißen und dann sterben.
      Ich wüsste auch den Sinn dahinter nicht.
      Ich kann wie gesagt nur für dieses Mittel sprechen. Mit dem haben wir nur gute Erfahrungen gemacht.
      Kokosöl und Co. sind für mich wie Globuli etc.
      Man muss auch ein wenig dran glauben.
      So nun als Info noch, wir haben einen hellen Labradoodle mit viel Fell.
      VG und viel Erfolg

      • Hallo!

        Danke für deine Antwort.
        Ja ich fand das ja auch komisch, dass die Zecken trotzdem erst an den Hund gehen, dann aber früher abfallen sollen - deshalb dachte ich ja, dann kann ich´s auch gleich lassen und den Hund selbst absuchen. Kommt auf´s Gleiche raus.

        Ich werde mich mal über Preventic erkundigen und dann entscheiden was ich mache.

        Was ich von Bernsteinketten, Keramikperlen & Co. halten soll, weiß ich auch nicht.
        Zum Glück hatte Holly so gut wie keine Zecken bisher.

        LG
        sonntagskind

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