Was für eine Rasse ist das?

    • (1) 24.06.15 - 16:23

      Hallo zusammen,

      mein Mann und ich wollen schon länger einen Hund. Ursprünglich sollte es ein Schweizer Berner Sennen Welpe vom Züchter werden, aber mit der Zeit waren wir uns einig, dass es ein Hund aus einer Auslands-Vermittlung sein soll. Wichtig ist uns, dass es ein Familienhund und kein Wachhund sein soll, wir haben eine fast 5 Jährige Tochter, planen ein 2. Kind und einen Kater gibt es bei uns auch noch.

      Nun haben wir im Internet einen Welpen gefunden, dem wir gerne ein neues zu Hause schenken würden, nur sind wir noch ganz am Anfang und uns wurde noch nicht gesagt, um welche Rasse es sich handelt, wie groß er denn mal wird und ob er sich gut in der Familie integrieren kann oder doch eher was für kinderlose Paare ist?

      Bitte schaut mal, ist da ein Labrador mit drin? Und was noch? Mein Mann hat schon gelacht, weil ich Beagle vermutet habe. Ich würde mich gerne vorher über die Rasse informieren bzgl. Auslauf, Erkrankungen, Angewohnheiten, Lernverhalten, Umgang mit Kindern usw.

      Vielen Dank schonmal!#winke

      • Wenn ich Eure "Anforderungen" lese, ist ein Tierschutzwelpe aus dem Ausland vielleicht wirklich nicht das Passende und Ihr solltet einen Welpen vom seriösen Züchter kaufen aber auch da habt Ihr keinerlei Garantie bzgl. Charakter, Gesundheit und den anderen speziellen Eigenschaften dieses individuellen Tieres.

        Bei dem Welpen auf den Foto werden etliche Rassen mitgemischt haben und die Eltern schon Mischlinge gewesen sein, ich sehe da weder einen Beagle, noch einen Labrador.

        LG

        Mein erster Gedanke war auch der Beagle. Einen Labbi sehe ich aber gar nicht!

        Den Pfoten nach zu urteilen, könnte das Kerlchen etwas größer werden, da sie nicht "rund" sind sondern "prankig". Schwer zu erklären. Ich denke mal so kniehoch und um die 20 kg schwer.

        Ich glaube auch, dass da ein Schuss Jagdhund mit drin ist. Vielleicht ein Pointer?

        Letztendlich wirst Du es eh niemals mit Sicherheit wissen. Ist auch nicht so schlimm, da Du nicht alle Eventualitäten ausschließen kannst. Und wie der Hund dann schlußendlich gelungen ist, hängt viel von Eurer Erziehung ab.

        Aber ich finde das Kerlchen gaaaaaanz goldig und optisch sehr gelungen!

        Hallo!
        Würde auf Beaglemischling tippen, sehe aber den Körper ja nicht. Für Rasse stimmt die Gesichtszeichnung nicht und die Ohren sind zu kurz. Evtl ist noch eine Terrier mit drin? Labrador sehe ich überhaupt nicht. Wir haben eine Tricolor-Beagle Hündin. Bellt nicht, super lieb, Pflegeleicht, liebt alle Menschen und Tiere, Super Hund für uns (4 Kinder).
        Lg Sportskanone

      • (5) 24.06.15 - 17:29

        Hallo,

        meine Freundin hat einen Pointer aus dem mallorquinischen Tierschutz. Der sieht dem sehr ähnlich. Das ist ein sehr ruhiger, verschmuster und ausgelichener Hund, aber mit deutlichem Jagdtrieb.

        LG Sonja

        Ich sehe auch einen Jagdhund...

        Das Problem mit Mischlingen ist, du weiß nicht, was dominiert, bis du den Hund kennst. Da kann irgendwo irgendwas drin stecken und PUFF - wenn es dominiert, kann die gewünschte Rasse im Hintergrund verschwinden.

        Abgesehen davon macht einen sehr großen Teil die Erziehung aus, ebenso die Sozialisierung.

        Berner Sennenhunde haben übrigens einen guten Wachtrieb und sind in der Schweiz beliebte Hofhunde - oder Sporthunde.

        Vielleicht solltet ihr nochmals frisch über die Bücher.

        • Erstmal vielen Dank für die Antworten, ich werde die mal meinem Mann zeigen und gucken was er meint. Letztendlich haben alle ja Recht, dass die Erziehung mit die größte Rolle spielt, wobei man mit gewissen Rassen eher auf Nummer sicher geht als mit anderen. Eine schwere Entscheidung, gerade wenn man den kleinen Kerl da sieht und weiß, was er alles schon durchgemacht hat...

          • Genau und gerade WEIL er schon einiges, unschönes durchgemacht haben wird, kann es gut sein das er weder für Anfänger, noch für eine Familie taugt.

            Traumatisierte Hunde zeigen Verhaltensmuster und -auffälligkeiten die überhaupt nichts mit ihrer Rasse zu tun haben.

            Für eine reine Anfängerfamilie mit so kleinen Kindern / Kinderwunsch etc. ist schon ein gut gezüchteter, vernünftig sozialisierter Welpe eine große Herausforderung, ein traumatisierter, unsozialisierter Auslandswelpe kann da zur Bombe werden.

            Lg

            Andrea

            (9) 25.06.15 - 08:25

            Hi,

            je mehr ich lese, umso mehr würde ich euch raten, euch entweder wirklich einen Hund von einem guten Züchter zu kaufen oder euch in den umliegenden Tierheimen umzusehen. Es muss nicht immer ein Auslandshund sein (auch wenn ich mich selbst im Auslandstierschutz engagiere), denn auch hier in den Tierheimen sitzen genug Hunde, die wg Scheidung, Tod / Pflegebedürftigkeit des Besitzers etc abgegeben wurden. Vorteil dieser Hunde ist, dass sie meist aus dem gröbsten raus sind, zumindest eine Grunderziehung haben, der Charakter einschätzbar ist, sie oftmals in Fmailien mit Kindern gelebt haben und / oder man das Verhältnis zu Kindern kennt, man den Hund auch mehrfach besuchen und kennen lernen kann, etc. Auch ist ein älterer Hund oft die bessere Wahl, wenn noch weitere Kinder geplant sind. Gerade Welpen und junge Hunde sind sehr zeitaufwändig in der Erziehung, wenn man sich wirklich Mühe gibt.

            Sollte der Welpe, für den ihr euch interessiert, vielleicht schon in Deutschland in einer Pflegefamilie leben, dann sollten siede auch mehr zum Hund sagen können.

            Gruß
            Kim

      (10) 25.06.15 - 06:29

      Also bei euren Erwartungen an den Hund halte ich einen Mischling aus dem Ausland auch nicht unbedingt für geeignet.

      Unser Tierheim vermittelt zum Beispiel gar keine Hunde aus dem Ausland an Familien mit Kleinkindern. Da man nicht weiß wo solche Hunde doch "Auslöser" haben können.

      Ixh kenne einen Hund der als Welpe aus Ungarn zu seiner Familie hier kam.Er hat Hospitalismus weil er in seinen ersten Wochen nichts als seinen Zwinger gesehen hat.

      Zur Rasse kann ich nichts sagen.

      Meine Freundin hat vor 1 1/2 jahren einen 5 Monate alten Mischling (Border Colli + ?) aus Rumänien bekommen und sie hatte zu dem Zeitpunkt 3 Kinder (inzwischen 4).
      Der Hund ist ein Traum (liegt an der konsequenten Erziehung), aber er hat eben auch noch nicht viel erlebt bis zur Vermittlung, war ja noch sehr jung.

      Wenn du sagst, der kleine hat schon viel durchgemacht, wäre mir das Risiko mit kleinen Kindern zu hoch.
      Aber es MUSS ja nicht sein. Eure Entscheidung!

      PS: ist der süüüüüüüüüß #verliebt

      (12) 25.06.15 - 08:14

      Hi,

      mal vorweg:

      Es wird euch niemand zu 100% sagen können, wie der Hund sich in der Familie entwickelt, denn das habt alleine ihr in der Hand! Bei einem Welpen ist mit Hundeschule, Liebe und Geduld die Integration normalerweise kein Problem.

      ABER: bitte bedenkt, dass der Hund in der Pubertät nochmal Grenzen testen wird, das nicht alles so gut laufen muss wie in der Welpenzeit.

      Und auch die Frage: WANN plant ihr ein zweites Kind? Welpe / Junghund und Baby ist verdammt viel Arbeit.

      Auch die Größe wird nur geschätzt werden können (ich wüde von ca 50cm +- 6cm ausgehen) und auch Rassen wird euch niemand 100% sagen können. In aller Regel sind die Eltern unbekannt.

      Rein von der Optik würde ich darauf tippen, dass da Beagle und evtl. Kurzhaarcollie mit drin ist, Beagle wg der stumpfen Schnauze und den Ohren und Körper und Farbverteilung vom Collie. Auch Beagle gibt es in Bicolor, aber die sind dann eher fleckig.

      Ich würde hier von einem Hund ausgehen, der -sobald ausgewachsen - gerne läuft, vielleicht Agi oder RallyObedience machten kann, sich für Nasenarbeit in jeder Form eigent, sehr agil ist und auch wirklich Beschäkftigung für Kopf & Körper braucht. Dabei aber auch Ruhe lernen muss. Ist natürlich nur eine Vermutung, da ich den hund nicht kenne, aber die Optik passt dazu.

      Gruß
      Kim

      • (13) 25.06.15 - 08:15

        Das ist übrigens unsere Kurzhaarcolliehündin (deshalb komme ich auf die Rasse wg Farbverteilung - auch die weiße Rutenspitze ist typisch).

        Kenne auch einen Kurzhaarcolliemix, der original so aussieht wie der von Dir gezeigte Welpe!

    Hallo!
    Nochmal zu Beagle. Wir haben 4 Kinder. Das jüngste war 1 Jahr alt, als wir unsere Beagelin im alter von 11 Wochen gekauft haben. Da hatte sie schon so viel von ihrer Mutter, Oma und ihren Geschwistern gelernt und natürlich von dem Züchterehepaar. Ich kann einen Beagle 100 Prozent als Familienhund empfehlen. Sie ist jetzt etwas über 3, war noch nie krank, hat noch nie geknurrt oder Aggressionen gezeigt, JEDER könnte mit ihr (notfalls) Gassi gehen, war praktisch mit 11 Wochen stubenrein und konnte gleich alleine bleiben, bellt und jault nicht. Wichtig ist meiner Meinung nach wirklich einen guten Start ins Leben und die ersten Wochen (gute Zucht) und natürlich auch Erziehung, aber da bin ich ehrlich: Sie kann Sitz und Komm. Das wars, aber es reicht bei einem so lieben Hund. Es ist übrigens mein erster Hund und ich war von anfang an mit 4 Kids und Hund alleine, da mein Mann von morgens halb 8 bis oft 20 Uhr u später weg ist.

    Es gibt bestimmt noch viele andere Hunderassen, die toll sind, aber ich kenne halt nur unseren uns sehe jeden Tag viele aggressive und nicht so wohlgesonne in der Umgebung und viele "Kläffer", die den ganzen Tag bei jedem Pups bellen und da bin ich dann echt glücklich über unsere.Insgesamt kommt vom Aussehen, der Hund auf dem Foto einem Beagle sehr nah-ist auf jedenfall mit drin!
    Lg Sportskanone

    Hallo,

    welche Rassen drin sind kann man nur Vermuten zu 100% klären aber sehr selten da die Eltern wahrscheinlich unbekannt.

    Aber wenn ihr wirklich einen Hund möchtet dann schaut euch hier in den Tierheimen um! Auslandshunde können sich von einen auf den anderen Moment extrem verändern auch zum schlechten. Die Auslöser (also was der Hund durchgemacht hat kann auch nur Vermutet werden) kann vom Baby schreien bis ihn zum hecktischen rennen des Kindes oder Hupen oder Lichteinfall alles sein!

    Und da ihr scheinbar das erste mal einen Hund besitzten werdet ist das für euch nicht zu schaffen ohne selbst den Hund weiter zu verhunzen. So hart das Klingt aber ohne Erfahrung einen Hund mit unbekannter Geschichte ist zu gefährlich meiner Meinung nach.

    Im Tierheim oder auch bei Hundeschulen kann man die Hunde besser einschätzen und weiß eigentlich fast immer ob das so kompatiebel ist. Manchmal gibts bei Hundeschulen auch Hundebesitzer die ihren Hund aus verschiedenen Gründen abgeben wollen.

    Oder ihr schaut bei Züchtern euch um. Die können auch über die Eltern was sagen was ja auch sehr wichtig sein kann.

    Mein Rüde damals ist ein Tierheimfindling gewesen. Die Mutter und ihr Wurf wurden am tag des werfens abgegeben. Ich hab damals im Tierheim gejobbt und war dabei. Mein Rüde kam aber erstmal zu Polizeischule musste dann aber aus Gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst genommen werden. So kam er zu mir. Und trotz das er gut erzogen war war er trotzdem nichts für Hundeanfänger. Was ich damit sagen will selbst die Beste Erziehung bringt nichts wenn der Hund zu traumatisert ist oder einfach nichts sonst bekannt ist über ihn. Bei meinem kannte man ja nur die Mutter und die auch nicht so gut das man viel dazu sagen konnte wie der Hund mal wird.

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