Nachbarshund braucht Hilfe.

    • (1) 23.08.15 - 17:47

      Hi ho.

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Es geht um den Nachbarshund. Ist ein Schäferhundmischling. :)
      Wir leben in einem 4 Familienhaus, es sind 3 Zimmerwohnungen. Jeder hier im Haus hat Hunde, aber was diesem Hund zugemutet wird, finde ich echt unter aller sau. Die Familie geht mit dem 1x am Tag, wenns hoch kommt für 4 Minuten raus. Wir haben hinter unserem Haus ein riesen Feld, auf dem der Hund seinen Spaß haben könnte, aber nein. Es geht nur hoch und wieder runter.

      Zudem ist er auch oft alleine, bellt das ganze Haus zusammen und im grunde möchte ich mir das nicht länger mit ansehen.

      Kann ich da irgendwas gegen tun? Danke

      Hallo!
      Frag doch mal beim Ordnungsamt oder/und Tierschutz nach. Dem Vermieter bzl. des bellens aufmerksam machen. Bellprotokoll führen...
      Armer Hund.
      Lg Sportskanone

    Hallo!

    Wo du sie mit kriegen kannst ist über das Bellen. Wenn die anderen Nachbarn mitziehen und jeder ein Lärmprotokoll macht, dann kann es sein das der Hund woanders hin muss. Eventuell auch mal mit dem Vermieter reden das der Hund dauernd am Kläffen ist und er was unternehmen soll. Dann sollte da zumindest Bewegung rein kommen.
    Du sagst du möchtest keinen Ärger mit den Nachbarn, aber dem Hund helfen. Ich bin der Meinung das es schwierig wird das so zu machen. Egal was ihr machen werdet.........die Nachbarn sind sicherlich nicht so doof und wissen das es dann aus dem Haus kommen muss. Schlechte Stimmung wird dann eh bei euch sein, in Bezug auf die Nachbarn. Da würde ich mir nichts vor machen.
    Hast du die Nachbarn mal unbefangen darauf angesprochen? So nach dem Motto: Also euch sieht man ja selten mit Hund, könnten ja mal zusammen gehen usw.

    Ich find es auch Interessant das du genau weisst wieviel der Hund raus kommt. Bei uns bekomme ich das kaum mit. Vielleicht gehen sie doch öfter als du es mitbekommst, nur mal so als Idee. Hier gehen sehr viele sehr früh mit ihren Hunden raus. Genauso auch spät Abends. Jeder hat ja so seine Zeiten.

    Das der Hund viel Bellt könnte auch an mangelnder Erziehung und auch etwas am Charakter des Hundes liegen. Das muss nicht unbedingt bedeuten das der Hund vernachlässigt wird.

    Du kannst ihn zwar Anonym dem Ordnungsamt melden und die - wenn du Glück hast - schauen dann mal nach dem Rechten. Aber wenn der Hund normal gehalten und er nicht mißhandelt wird, verläuft sowas im Sand.

    Wir hatten vor Jahren mal einen Hund hier in der Gegend, der wurde nur im Zwinger in einem Garten gehalten und der hat den ganzen Tag gebellt. Da dieser Garten etwas außerhalb lag, der Hund genug Platz im Zwinger hatte (gibt da irgendwie Richtlinien) konnte das Ordnungsamt nichts machen. Der kam auch wenig raus.

    LG Sonja

    Hallo,

    ich kann deine Gefühle nachvollziehen, denn es geht mir jeden Tag so.
    Unser Nachbarshund, ein Jagdhund, wird von seinem Herrchen auch nur im Zwinger gehalten und kommt, wenn er Glück hat, mal für eine halbe Stunde auf den Hof, um sich zu lösen.
    Der Hund tut mir unwahrscheinlich leid. Gespräche haben nichts gebracht, im Gegenteil, der Mann macht sich noch darüber lustig, dass ich so oft mit meinem Hund Gassi gehe.

    Allerdings wurde mir von unserer Amtstierärztin, die ich privat kenne, gesagt, dass dies allein kein Grund ist, dass von Amts wegen eingeschritten wird.
    Solange der Hund eine angemessene Unterkunft hat, gefüttert wird und nicht in ständiger Anbindehaltung gehalten wird (aber nur im Zwinger ist besser?), besteht kein Grund, etwas zu tun.
    Ich vermute, dass wird in eurem Fall auch so sein, dass die kurze Gassigehzeit kein Grund ist, von Amts wegen einzuschreiten.
    Ich meine, einmal gehört zu haben, dass es für die amtstierärztliche Bewertung (die haben so eine Checkliste) ausreicht, den Hund einmal am Tag an der Leine auszuführen. Und diesem Punkt kommen deine Nachbarn ja nach, zumindest für 5 Minuten am Tag.

    Schon Sch..., dass Tiere vor dem Gesetz einfach nur eine "Sache" sind, mit der verfahren werden kann, wie der Besitzer es möchte.

    LG

    Nici

    Hallo!

    Wie sicher bist Du Dir denn, dass der Hund wirklich so wenig raus kommt? Ich bin im Hochsommer ja meistens schon morgens um 5 Uhr los gegangen, als mein Gioldie noch gelebt hat, weil es da noch schön kühl war. Um 11 Uhr hätten den keine 10 Pferde mehr raus gebracht, viel zu warm. Und dann wollte er aber auch von sich aus den ganzen Tag nicht mehr raus, bis es abends wieder kühler wurde.

    Sei Dir da bitte erst wirklich sicher bevor Du Dich an Veterienäramt wendest. Das wäre dann das zuständige Amt. Es ist aber ein wenig lächerlich, wenn die dann bei einem Auftauchen man würde ja nie spazieren gehen, wenn es gar nicht stimmt.

    Mir haben da Nachbarn mal den Tierschutzverein geschickt, ich würde auch nie spazieren gehen, mein Hund wäre jeden Tag mindestens 10 Stunden alleine (er war jede dritte Woche 5 Stunden alleine, sonst zwischen 3 Stunden und gar nicht dank Schichtarbeit), selbstverständlich sind wir gelaufen, nur eben im Hochsommer morgens um 5 Uhr. Und meine Katzenklos waren auch sauber, meine Meerschweinchen im riesigen Gehege mit reichlich Futter versorgt, und es gab absolut nichts zu bemängeln. Das war den Damen vom Tierschutz dann doch eher peinlich. der Hund der hier im Haus den ganzen Tag gebellt hatte lebte bei den Nachbarn.

    Also bitte erst wirklich sicher sein, bevor man da gleich sich beschwert.

    Hallo,

    habt Ihr die Nachbarn schon einmal darauf angesprochen?

    Bietet doch einfach mal einen Gassi-Service an (sofern Ihr Euch das überhaupt zutraut, der Hund ist ja nicht klein) und geht mit ihm jeden Tag eine Stunde spazieren.

    Wobei alte Hunde auch eher wenig rausgehen.

    Unser Hund beschränkt sich darauf rauszugehen, sein Geschäft zu machen und wieder schnell ins Haus zu gehen.

    Große Hitze und große Kälte mag er gar nicht, da müsste ich ihm eigentlich eine Toilette bereit stellen.

    GLG

    • Ich habe selber einen Hund und weitere Tiere um die ich mich kümmern muss und bin dazu Berufstätig. Wieso sollte ich deren Arbeit abnehmen?

      • Wenn du berufstätig bist, woher weißt du dann, dass sie nicht genau in der Zeit Gassi gehen #kratz

        Hallo,

        ich habe nicht gesagt, dass Du ihnen die Arbeit abnehmen sollst.

        Aber möglicherweise stellt sich dann raus, dass sie zu anderen Zeiten rausgehen, als Du denkst (Du sagst selbst, Du bist berufstätig und sitzt wohl kaum den ganzen Tag am Fenster und beobachtest, wie die Nachbarn raus- und reingehen).

        Oder aber, es gibt andere Gründe, warum sie vielleicht nicht mehr so weit mit ihm gehen.

        Mir wäre das lieber, als Nachbarn anonym anzuzeigen.

        Unser Hund stammt übrigens auch von einem Nachbarn. Er hat immer draußen vor der Tür gelegen, sommers wie winters und sein damaliges Herrchen war oft über Tage weg, ohne sich darum zu kümmern.

        Wir haben ihn nicht angezeigt, sondern ich habe ihn einmal darauf angesprochen.

        Er hat zugegeben, dass er den Hund eigentlich gar nicht brauchen kann (gehörte seiner Tochter, die allerdings mit der Mutter weggezogen ist).

        Nach einigem Hin und Her hat er ihn an uns abgegeben, damit er seine letzten Jahre noch in Ruhe genießen kann.

        GLG

        • >> Er hat zugegeben, dass er den Hund eigentlich gar nicht brauchen kann <<

          Schlimm wenn die Leute dann nicht mal von selbst darauf kommen, dem Hund ein besseres Zuhause zu besorgen. Von wegen Tierliebe ... :-(

          Schön dass es bei euch geklappt hat #pro

          • Das kommt leider so oft vor... im Allgemeinen wird abgeben schlimmer gesehen als Tiere unter schlechten Umständen zu behalten. Da müssen dann oft Tiere alleine mit zu wenig Platz und zu wenig beachtung einfach weiter da leben, statt sie in gute Hände zu vermitteln.

            Aber siehst Du hier auch oft, wenn jemand schreibt er müsse sein Tier weg geben. Da kommen wesentlich mehr Vorwürfe als Hilfe.

Top Diskussionen anzeigen