Reiseübelkeit beim Hund

    • (1) 28.08.15 - 11:12

      Hallo erst mal,
      es ist das erste mal, dass ich in dieses Forum schreib...

      Ich habe folgendes Problem mit meiner 3 jährigen Mischlingshündin:

      Sie hasst Autofahren.

      Habe es versucht, ihr nach und nach 'anzugewöhnen'.
      Anfangs hat sie immer nach spätestens 5 Minuten gekotzt. :-(
      Das ist inzwischen etwas besser geworden.

      Aber sie hechelt und speichelt immer noch total..

      Sie zittert auch am ganzen Körper.
      Meine Maus tut mir immer so wahnsinnig leid. #schmoll

      Jetzt ist es so, dass wir am Sonntag umziehen und ich sie natürlich mitnehme!

      Die Fahrt dauert ca 3 Stunden. Habe bereits mit meinem Ta gesprochen, dieser hat mir pflanzliche Beruhigungstabletten gegeben... Doch letztes mal (auf einer anderen, aber ebenfalls längeren Fahrt) haben diese überhaupt nicht gewirkt. #schmoll

      Jetzt (sorry für den langen Text!) komm ich zu meinen eigentlichen Fragen:

      1. Welche Hausmittelchen kennt ihr die meiner Maus helfen könnten?
      Habe da mal was von Ingwer gelesen. Stimmt das?

      2. Ist es nun besser oder schlechter für einen Hund, wenn sie aus dem Fenster schauen können bei Übelkeit?

      Lese so viel Gegensprüchliches darüber und bin nun einfach sehr verwirrt. #schwitz

      3. Was könnte ich tun damit sie weniger Stress bei der Fahrt hat, damit sie nicht mehr so zittern und hecheln muss?

      Danke fürs lesen.
      Liebe Grüße Marry #winke
      (die kein Fan von homöopathie ist und deswegen ihrer Hündin auch keine 'rescue Tropen' verabreicht)

      • Hallo,

        hat dein Hund richtig Angst vor dem Autofahren? Falls ja, dann ist ja zwar schon ziemlich spät, aber ich würde bis zum Umzug jeden Tag mit ihr üben und ihr Leckerchen ins Auto legen, die sie dann suchen soll.
        Am Umzugstag selbst würde ich sie vor der Fahrt nicht füttern. Dann ist die Gefahr, dass sie sich erbrechen muss geringer ... und es kommt auch nicht so viel raus. Ist ja für den Hund auch unangenehm.

        Ingwer hilft bei mir persönlich sehr gut; beim Hund weiß ich es leider nicht. Ich weiß auch nicht, ob es besser ist, wenn sie aus dem Fenster kucken können. Meine beiden können nicht raus kucken und es stört sie nicht ...

        Vielleicht solltest du dich doch mal mit der Homöopathie anfreunden ;-). Ich war da auch immer sehr skeptisch, aber zumindest die Globuli gegen Schwellungen haben bei meinem Hund schon Wunder gewirkt ...

        Alles Gute für den Umzug!

        Meiner Hündin helfen Ingwerkapseln wunder. Zwischenzeitlich tritt die Reieübelkeit gar nicht mehr auf.
        Wobei bei ihr ist es etwas anders, sie liiiieeebt Autofahren, musste anfangs jedoch trotzdem immer erbrechen, ebenso in Bussen, Eisenbahn fahren machte ihr nie etwas aus ausser es handelte sich um fabrikneue Waggons mit entsprechendem Geruch. Alle anderen Fahrzeuge (Schiff, Gondel, Sessellift usw.) waren nie ein Problem.
        Bei ihr handelt(e) es sich definitiv um richtige Reiseübelkeit ohne psychische Komponenten/Ängste.
        Hast du schon mal den Tierarzt gefragt, es gibt eine Vielzahl geeigneter Medikamente.

        Sehr vieles muss man mindestens zwei Wochen vorher schon geben,damit es dann zum reisezeitpunkt wirkt.

        Als erstes,solltest du dem hund die Möglichkeit raus zu sehen nehmen. Also ab in eine Box und so stellen,das rausschauen nicht möglich ist.

        Fressen vorher weglassen, dann ist der Magen leer und die Sache wird nicht ganz so unangenehm.
        Vorher lange raus gehen um den hund auszupowern.

        Es gibt im futterhaus oder beim Tierarzt ein Mittel,nennt sich adaptil. Gibt's als abnehmen,spray oder Tabletten. Die kannst du nehmen,werden oft genommen und gut vertragen.

        Für die Zukunft solltest du das Autofahren aufbauen wie bei einem welpen. Füttere den hund drin. Lobe ihn,schreichel ihn...es muss positiv sein. Alles muss in kleinen Schritten gehen...Auto an,wieder aus,hund raus,wieder rein...bis es okay ist. ..ist aber ne Menge Arbeit.

      • Hallo,
        erst mal vielen Dank für eure Antworten! :-)

        Ich bin mir nicht ganz sicher ob sie richtige Angst oder gar Panik hat vor der Autofahrt (oder sich vielleicht nur so wahnsinnig freut?). Jedenfalls steigert sie sich so derb da rein dass sie sich übergeben muss. Selbst wenn sie nichts im Magen hat (Galle). Habe deshalb (wie ihr mir das auch schon empfohlen habt) ganz klein angefangen gehabt (vor ca 3-4 Wochen). Mal 3 Minuten, dann 5, dann 10... Viel Leckerlis, viel Lob.

        Das kotzen haben wir (denk ich) einigermaßen in Griff bekommen. (Jedenfalls bis zu einer halben Stunde Autofahrt. Wie es bei den drei Stunden dieses mal sein wird, kann ich leider nicht sagen)
        Nur dieses ununterbrochene Speicheln und Zittern.
        Das fängt schon an bevor wir überhaupt ins Auto steigen. :-(
        Das hat sich nach wie vor nicht gebessert.

        Den Tierarzt hatte ich gefragt. Er hatte mir nur dieses planzliche Mittel/ diese Tabletten gegeben und hat gemeint das alles andere sie leicht betäuben/sedieren würde (oder eben homöopatische Mittelchen...) und das wollte ich ja nun auch nicht. :-(

        Ich probiere es auf jeden Fall mal mit der Hundebox, denn bis jetzt konnte sie immer nach draußen schauen.

        Liebe Grüße und ein schönes sonniges Wochenende,
        Marry

        • Hallo!
          Wenn es nicht Angstbedingt ist, frag deinen Tierarzt nach cerenia Tabletten.
          Es wirkt auf das Brechzentrum im Gehirn und ist sehr effektiv.
          Es gibt sich spezielle Ingwer Tabletten für Hunde, da könntest du ausprobieren, ob sie helfen.

Top Diskussionen anzeigen