Patella Luxation - Erfahrungen gesucht

    • (1) 31.08.15 - 11:21

      Hallo zusammen!

      Bei unserer knapp 10 Monate alten Hündin wurde letzte Woche eine Patella Luxation (Herausspringen der Kniescheibe) festgestellt und empfohlen, eine OP-Versicherung abzuschließen um in 6 - 9 Monaten diese OP vornehmen zu lassen.

      Nun habe ich im Internet gelesen (ist ja immer so eine Sache, aber es waren viele verschiedene Seiten mit der selben Meinung - auch von Tierärzten), dass es auch nur während einer Läufigkeit auftreten kann, da die Bänder und Sehnen durch die Hormone weicher wären.
      Unsere Hündin war in den letzten 4 Wochen läufig. Das scheint der TA vergessen zu haben (wusste er eigentlich).

      Nun habe ich durch die gelesenen Beiträge die Hoffnung, mittels Zugabe von Grünlippmuschelextrakt eine OP umgehen bzw. aufschieben zu können und wollte mal nachfragen, ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat.

      Danke und LG
      sonntagskind

      • >> Nun habe ich durch die gelesenen Beiträge die Hoffnung, mittels Zugabe von Grünlippmuschelextrakt eine OP umgehen bzw. aufschieben zu können und wollte mal nachfragen, ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat.<<

        Ups. die Frage nach Erfahrungen sollte sich jetzt nicht nur auf das Grünlippmuschelextrakte beziehen sondern generell auf die Diagnose #hicks

        Die Züchter meines ehemaligen Rassezuchtvereines haben immer tunlichst vermieden, während oder unmittelbar nach der Läufigkeit die PL-Untersuchung für die ZTP machen zu lassen, weil ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Läufigkeit und lockerer Strukturen MÖGLICH ist.

        Welchen Grad der PL will dein TA denn bei deiner Hündin diagnostiziert haben? Gibt ja immerhin 4 Schweregrade, von denen nicht alle op-bedürftig sind. Und dann gibt es auch noch unzählige TÄ, die diese Untersuchung so schieße durchführen, dass sie dem Hund gesunde Knie ruinieren. So einfach ist das nämlich nicht.

        Ich würde ggf mindestens 10 Wochen (dann ist auch eine Scheinträchtigkeit sicher vorbei) warten, und dann die Untersuchung von einem VDH-zertifizierten TA wiederholen lassen.

        Und einen symptomfreien Hund ließe ich NIE operieren!

        Lg, Ute

        • Das komische dabei ist ja, dass unser TA früher 10 Jahre Zuchtwart für diese Rasse war - wg. seiner Erfahrung sind wir ja dort.

          Zum Schweregrad hatte er noch gar nichts gesagt und ich kannte mich bisher damit ja gar nicht aus um irgendwelche Fragen stellen zu können. Er meinte eben nur, was sie da hat und dann es besser wäre, eine OP-Versicherung abzuschließen, damit man den Eingriff nächstes Jahr vornehmen könne. Hörte sich schon so endgültig an...

          Musste erstmal im Internet nachlesen und da stand dann eben so viel mit Läufigkeit etc.

          Ich werde nachher mal anrufen und ihn auf das alles ansprechen und hören, was er dazu meint. Denn eigentlich ist gerade er niemand, der etwas unnötig machen würde.

          Danke dir #winke

          • Schreibst du mir mal OB den Namen des TA?

            Hat deine Hündin denn Probleme mit der Patella, wenn sie läuft?

            Was er dir vorschlägt, ist ein Versicherungsbetrug! Bei bekannter Vorgeschichte glaube ich nicht, dass die die Op übernehmen. Gibst du es nicht an, ist es aber halt nicht rechtens und kann für euch hässlich werden, wenn die Versicherung es doch erfährt.

            Lg, Ute

      Ich könnte mir vorstellen dass er meinte du solltest jetzt schon eine Versicherung abschließen für den Fall dass in einem Jahr operiert werden muss. Die Versicherungen haben nämlich oft Wartezeit die eingehalten werden muss.

      Die Frage ist, ähnlich wie bei Hüft-OPs, ob die Versicherung überhaupt solch eine Op bezahlt, Grade wenn die Diagnose schon im Raum steht.

      • Danke, so seh ich das auch.
        Lg, Ute

        Ja das ist auch sicher so gemeint gewesen. Hab noch nicht mit ihm gesprochen, gestern war wohl die Hölle los und er hat es offenbar nicht mehr geschafft zurückzurufen.

        Die "Diagnose" ist noch nirgends vermerkt so weit ich weiß.
        Ich denke, wir werden auf jeden Fall so eine Versicherung abschließen, denn man weiß ja nie was noch kommt.
        Der Labrador des Nachbarn meiner Eltern wurde in seinen 8 Lebensjahren bereits für fast 4.000 € operiert - er hat keine Versicherung #zitter#schwitz

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