Nachbars Katze

    • (1) 12.09.15 - 17:48

      Wir haben seit fast 5 Jahren eine kleine Jackie-Hündin, ganz lieb, bellt kaum und für einen Terrier :-) gut erzogen. Wir haben auch einen Garten, der eingezäunt ist und in dem sie sich frei bewegen kann. Nun haben sich unsere Nachbarn seit 2 Tagen eine Katze zu gelegt, die dann prompt heute Mittag bei uns im Garten spazieren ging. Ich habe sie nicht gleich gesehen und der Hund die Katze hatten sich sogleich in der Wolle. Gott sei Dank konnte ich unseren Hund relativ schnell von der Katze wegholen, damit nichts passiert ist. Natürlich haben wir unseren Nachbarn gleich gebeten darauf zu achten, daß die Katze nicht auf unsere Grundstück geht, damit es zu keinen weiteren Streitereien kommt. Diese können ja bekanntlich auch anders ausgehen. Der Nachbar meint er könnte nichts dagegen tun und das wäre jetzt unsere Problem. Das heisst also ich kann meinen Hund nicht mehr in den Garten lassen ohne Angst zu haben, daß es zu eine Keilerei kommt. Zumal unsere Hund auch noch eine Hundeklappe hat und immer schon in den Garten kann, wann er möchte. Ist das denn rechtens? Was können wir tun. Vielleicht weiß ja einer von Euch Hilfe oder hatte schon eine ähnliche Situation. Vorab schon einmal lieben Dank für evtl. Kommentare.#danke

      • Hallo,

        nö, der Nachbar kann nichts dagegen machen. Wenn es eine Freigängerkatze ist, dann ist das halt so. Er kann nicht kontrollieren wohin sie gerade geht und erziehen a la: Da gehst du bitte nicht hin... funktioniert nicht.

        Allerdings musst auch Du nicht weiter drauf achten. Es ist Euer Garten und Euer Hund. Dieser darf selbstverständlich in Eurem Garten rumtraben. Nein, auch Du musst nicht immer dabei sein.

        Echt doof, weil keiner will ja, dass was passiert. Vielleicht ist die Katze ja so schlau und kommt nicht mehr wieder, weil sie weiß, dass sie hier gejagt wird bzw. sogar vertrieben durch zwicken bzw. beißen?! Sie war ja neu und musste auskundschaften wo was geht.

        Unsere Hunde laufen auch im Garten rum, Katzen haben wir äußerst selten, obwohl hier relativ viele Freigänger unterwegs sind. Unsere Hunde tun nicht wirklich was, aber sie setzen sich schon in Bewegung wenn da was rumstromert und rennen hinterher. Aber wie gesagt - ist kaum ne Katze da.

        Kurzum: Der Nachbar kann eigentlich nichts machen - außer ne reine Hauskatze - und Ihr müsst auch nicht zwingend handeln. Beide können eigentlich nix dafür, wenn die Katze sich bei Euch aufhält.

        LG
        Caro

        Hallo!

        Das müssen die Tiere einfach unter sich ausmachen.

        Einer Katze kann man nicht vorschreiben wo sie hin geht, es kann von Dir aber auch nicht verlangt werden, dass Dein Hund nicht mehr in den Garten darf. Entweder die katze lernt es und macht von selber einen Bogen um euen Garten, oder ihr müsst alle damit leben wenn es ab und zu Kratzer gibt.

        Hast Du Angst um Deinen Hund oder die Katze?

        Und nein, Dein Nachbar kann nix dagegen tun, das die Katze in Euren Garten spaziert - ausser anleinen. Katzen können klettern, die juckt ein Zaun nicht die Bohne.
        Dir wird also nix anderes übrig bleiben, als der Natur ihren Lauf zu lassen und die beiden klären zu lassen, wer der Herr im Garten ist.

        Die Chancen für Deinen Hund stehen da, denke ich, ziemlich gut...

        Grüsse
        BiDi

      • (5) 13.09.15 - 08:57

        Also unser Hund hat das immer selber geregelt, gerade bei meinem Terrier habe ich mir da nie Gedanken gemacht. Es war immer ein netter Frühsport die Katzen über den Zaun oder auf die Bäume zu jagen. Die Katzen, die nicht gerannt sind und sich aufgeplustert haben....vor denen ist dann der Hund jaulend weggerannt.
        Als Katzenbesitzer denke ich mir auch die Tiere regeln das selber. Die Tiere wissen ganz genau was sie tun.

        Ernsthafte Verletzungen gab es in den letzten 25 Jahren auf beiden Seiten nie.
        Um wen machst du dir denn Gedanken? Katzen sind nicht blöd, die wissen ganz genau wann der Hund im Garten ist oder wie ihre Fluchtwege sind. Und Hunde sind auch nicht blöd, die wissen auch mit wem sie es machen können.

        Hallo, meine Mutter hat zwei Hunde und einen großen Garten, der täglich von fremde Tiere (nicht nur Katzen :P) besucht wird. Aber noch nie ist was Ernstes passiert. Katzen sind ziemlich schlaue Tiere und lernen schnell. Also mach Dir mal keine Sorgen, sie wird vermutlich beim nächsten Mal vorsichtiger sein. Außerdem kann Dein Nachbar seiner Katze schlecht verbieten, in Deinem Garten spazieren zu gehen ;)

      • Hi,

        also wir haben einen Hund und eine Katze. Die Katze ist Freigänger. Ehrlich gesagt, die Tiere regeln das untereinander. Der Hund spürt die Krallen an der Nase und die Katze kann durchaus auch mal merken, dass das sein Revier ist. Solange du dich als Mensch einmischt, gibt es keine Ruhe und Nachbarschaftsstreit. Unser ehemalige Nachbarshund er war eher da als unsere Katze war auch ein Revierhengst. Die beiden haben das untereinander ausgemacht. Zuletzt saß die Katze auf dem Baum und den Hund hat es nicht mehr gestört. Gesetzlich ist meines Wissens es so, dass du einer Katze nicht verbieten darfst, dein Grundstück zu benutzen als auch nicht dem Besitzer der Katze. Ich würde es einfach darauf ankommen lassen. Als Besitzer eines Freigängers weiß man, auf was man sich einläßt und jeder Hund hat das Recht, sein Revier zu verdeidigen.

        LG

        Hallo,

        Ich habe zwar nur Katzen ;-), antworte aber mal aus meiner Sicht.

        Wenn meine draußen stromern und sich von einem Hund erwischen lassen würden, dann wäre das für mich zwar sehr traurig, aber kein Grund irgend jemandem Vorwürfe zu machen. Von daher - wärst Du mein Nachbar - würde ich hoffen, dass meine Katzen nach dem ersten Kennenlernen nun wissen dass bei euch ein Hund lebt.

        Lass Deinen Hund raus, wann immer ihm es gefällt!

        LG

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