Keine Geduld mehr mit Hund

    • (1) 22.09.15 - 15:48

      Hallo

      Ich weiss, dasd bald wieder die Urbia Polizei kommt und mit del bösen Finger zeigt. Aber das ist mir egal.
      Ich habe meinen Hund manchmal satt!
      Ich bin mit Hunden aufgewachsen, min. 5 hatten wir immer zuhause. Aber sie nimmt mir meine Liebe zu Hunden!
      Eine Woche bevor wir Sie aus der Tötung bekommen hatten, war der SSt positiv, damit hat niemand gerechnet :) der schönste Tag meines Lebens.

      Meine Hündin wurde mir als Liebevoll und gehorsam "verkauft" in Wahrheit muss Sie schwer misshandelt worden sein, denn Sie und all Ihre Geschwister haben schlimme Ängste. 2 wurden dogar wieder abgegeben, weil Sie agressiv waren und nicht Stubenrein wurden.

      Sie knurrt sogar, wenn man
      Zu lange still irgendwo steht, gebissen hat Sie noch nicht! Knurrt nur lautstark gegen Fremde!

      Das eigentliche Problem. Wir hatten 3 Monate einen Pflegehund, der ist wieder zuhause. Sie hat sich sehr an ihm orientiert. Seit dem der aber weg ist, gehorcht sie nicht mehr und ist nicht mehr Stubenrein mit 15 Monaten.
      Nein einen 2ten Hund möchte ich definitiv nicht. Und im Schlafzimmerbmöchte ich Sie auch nicht. Traue ihr nicht mit dem Baby später.
      Das mit dem kaputt machen haben wir Gott sei dank im Griff. Sie hatte mir ein neues 1000€ Sofa in nur 2h komplett zerstört! Problem, sie wiegt 25 kg, ich kann nicht mit ihr Gassi gehen, weil ich Sie nicht raus tragen kann. das kann nur mein Partner und der arbeitet bis 17h.
      Tagsüber muss Sie halt (leider ) in den Garten aber sogar davor hat Sie Panik.
      Ich gebe Ihr nur aus der Hand zu fressen, stehe Nachts auf um mit Ihr pinkeln zu gehen, war beim Hundetrainer, in der Hundeschule und wie oft beim TA, nichts klappt :(

      Urlaub können wir wohl für 10 Jahre vergessen mit Ihr! Sie wird diese ängste nie überwinden! Wir hatten schon Angsthunde, geduld ist das A und O. Aber bei Ihr sieht man nur miniminiminimale Vorschritte in bald 5 Monaten, sogar teilweise Rückschritte.

      Lg

      • Hi, wenn ich mir nen Hund aus ner Tötungsstation hole muß ich aber mit sowas rechnen... Ok sie ist nunmal da. Wenn ihr keinen zweiten Hund haben möchtet, was ich in deiner Situation nachvollziehen kann, würde ich sie sofort abgeben. Versuche doch sie an ne Tierschutzorganisation zu vermitteln, die sie zu Besitzern mit Zweithund gibt... Ganz ehrlich wäre mir das fürs Baby zu gefährlich. Auch denke ich das dieses Verhalten schlimmer werden könnte, weil du noch weniger Zeit für sie hast.. Du hast es versucht. Sicher ist das für den Hund jetzt nicht einfach nochmal woanders hin... Aber du must in erster Linie an dich und dein Baby denken... Vieleicht merkt sie auch das du schwanger bist , und das verunsichert sie.... Hunde spüren sowas.. Das würde erklären warum sie schlimmer ist momentan. Dazu steht sie jetzt permanent unter Hochspannung.
        Lg Elfi #liebdrueck

        • Sorry aber ich werde Sie nicht abgben, dann fahre ich liebe 10 Jahre nicht in den Urlaub. Ich habe die Verantwortung übernommen.'Wenn ich nicht mehr Schwanger bin, werde ich nochmal Privattraining versuchen. Zz fehlt das Geld dafür. (kostet min 400€ :/)

          Aber selbst der Trainer meinte, dass es eine Katastrophe von Hund ist.

          • >> Sorry aber ich werde Sie nicht abgben, dann fahre ich liebe 10 Jahre nicht in den Urlaub. Ich habe die Verantwortung übernommen<<

            Dann vestehe ich nicht, was du mit deinem Beitrag bezwecken willst? #kratz

            Wenn du schreibst, dass die Vermittlung schon der Fehler war, dann tu´ du doch jetzt das einzig Richtige und suche eine passende Familie/Einzelperson.
            Dieser Hund braucht jemanden, der vermutlich über Jahre, wenn nicht das ganze Hundeleben, enorme Geduld aufbringen kann und das wirst du neben einem Baby nicht können.

            Alles Gute!

      (6) 22.09.15 - 17:13

      Hallo,

      so leid es mir tut, aber ich fürchte, dass Deine Ungeduld mit einem Neugeborenen und damit verbundenem Schlafmangel nicht besser werden wird. :-(

      Ich würde ihr einen guten Platz mit einem schon vorhandenen gut erzogenen Hund suchen.

      LG
      Karin

    • Hallo!

      Ich fürchte, die Situation wird mit Baby auch nicht besser, sondern eher Nervenaufreibender werden. Du kannst ja ein Baby nicht alleine lassen, weil der Hund raus muss, und bis das Baby da ist, wird es bestimmt schon so kalt sein, dass es eine größee Aktion wird, es dafür anzuziehen.

      Mit Krabbelkind und nicht stubenreinem Hund - puh. Jetzt mal ganz ehrlich, aber willst Du das wirklich? Wie reagierst Du, wenn Dein Baby in eine Pfütze oder einen Haufen rein gerät? Kannst Du da wirklich noch ruhig alles weg machen?

      Ganz ehrlich, wenn Du jetzt schon merkst, dass Du nicht klar kommst, und das noch ehe das Baby überhaupt da ist, und Du so deutlich merkst, dass es ihr mit einem Artgenossen wesentlich besser geht - dann such lieber eine Familie ohne Kleinkind, aber mit einem zweiten Hund, und vielleicht viel Geduld mit Hunden aus Tötungsstationen. ggf. auch erst mal in eine Pflegestelle geben, die mit Hunden aus dem Ausland eigene Erfahrungen hat, damit sie sich fangen kann, bevor sie zu einer neuen Familie kommt.

      Das war der Fehler bei euch, Auslandshunde sollten immer erst in einer erfahrenen Pflegestelle die Basics lernen wie Stubenreinheit, Leinenführigkeit und einen wenigstens rudimentären Gehorsam, bevor sie in Endplätze kommen. Das fehlt einfach, auch wenn ihr angenommen hattet, es zu schaffen. die Schwangerschaft setzt euch eben unter großen zeitdruck, das tut so niemandem gut, weder euch noch dem Hund.

      Wenn es wirklich nicht geht ist es besser sie abzugeben, als sich und dem Hund die nächsten Jahre noch richtig schwer zu machen.

      • Nein es war nicht der Fehler! Alles haben wir gemacht' ich glaube du hast den Text nicht gelesen. 10 Hunde aus der Tötung haben wir gross gezogen. Die Vermittlung war der Fehler!

        • Ich verstehe Dich irgendwie nicht.

          Was hat die Vermittlung denn nun mit dem Problem zu tun, dass Dich Dein Hund nervt? Der Drops ist gelutscht. Erfahrung gemacht und abhaken! Jetzt ist der Hund da und es gilt das Beste aus der Situation zu machen! Rumjammern ist zwar hormonbedingt menschlich - nützt aber nüscht, nech?

          In meinen Augen - sollte der Hund ZWINGEND weg. In ein kompetentes Zuhause. Du hast bald ein Baby und bist damit alles andere als geeignet für so einen Hund.

          • Du machst dir es ja schön einfach, gibst du deine Probleme immer nur an andere weiter?

            Und dramatisiere die Situation bitte nicht!
            Ich alleine habe diese Entscheidung nicht zu nehmen!

            • Ich bin Realist. Selbstbeweihräucherung und Tränenduselei liegen mir nicht.

              Versuch mal die Mitleidsbrille abzusetzen und wäge mit klarem Kopf ab, was DU dem Hund zur Zeit bieten kannst und was DU ihm zukünftig mit Baby bieten kannst. Wenn Du halbwegs ehrlich zu Dir selbst bist, wirst Du wohl einsehen, dass da nicht viel auf der Liste stehen wird.

              Ein Hund ist nicht glücklich, wenn er nicht raus kann, keine Auslastung hat. Nur Liebe, Futter, ein großes Herz und jede Menge Idealismus reichen da nicht.

              Nebenbei gesagt - finde ich die Situation bei Euch gerade ziemlich dramatisch! Vor allem für der Hund...

              Lieben Gruß an die Fellnase. Ich wünschte mir, er wird eine schöne Zukunft haben. Mein Bauchgefühl sagt mir aber etwas anderes und deshalb werde ich mich jetzt auch aus der Diskussion ausklinken. Reine Zeitverschwendung.

              • Mein Hund hat Täglich 2 Stunden Auslauf!!! Nur enen an einem Stück und nicht in Etappen.
                Gehst du im realen Leben auch so unverschàmt mit Fremden um?
                Ich habe alles für das Tier gemacht.

                Und wenn du gerne sofort aufgibst ist deine Sache, das ist wirklich nicht mein Style.

                Wenn ich Mitleid wollte wäre ich sicher nicht in diesem Forum, ich wusste schon im vorraus (wie du im Beitrag lesen kannst) das 70%!der Mitglieder sich ziemlich dreist verhalten! Verbitterte Hausfrauen halt...
                Ich habe bis jetzt nur eine Hilfreiche Antwort bekommen. Das reicht mir auch.

                • Gewöhn Dich an meinen Tonfall oder lass es *schulterzuck*.

                  Ich - als arbeitslose und verbitterte Hausfrau, ohne Sinn im Leben außer Urbia - möchte Dir nur noch auf den Weg geben, dass Deprivationsschäden bei Straßenhunden äußerst selten vorkommen.

                  Um ein solches Krankheitsbild zu haben, setzt es eine enorme Verwahrlosung und Mangel an sozialen Reizen im Welpenalter voraus. Kettenhunde in Osteuropa haben oft solche Symptome, da sie nichts kennen außer die 50 cm an der Kette. Aber gerade Straßenhunde haben oft zwar Nichts im Leben - aber eines haben sie ganz gewiss: Sozialkontakte zu Artgenossen. Ihr Gehirn wird sicherlich nicht positiv geprägt, aber sie müssen sich dem Überleben stellen und das erfordert eine hohe körperliche und vor allem geistige Anstrengung. Da kann keine Rede von Deprivationsschäden sein.

                  Das Leben auf der Straße ist hart, ohne Frage. Aber es ist voller Reize - auch wenn sie noch so negativ sind.

                  Deprivationsschäden ist das neue Modewort bei Hunden, wenn man nicht weiter weiß. Schlechte Hundeschulen benutzen es inflationär - schließlich ist es sooo einfach und man hat eine Lösung für den verkorksten Hund. Schwachsinn!

                  Aber hey, Du weist es bestimmt besser und hast Dich auch gaaaaaanz bestimmt schon sorgfältig über die neue Krankheit Deines Hundes informiert...

                  >> ... ich wusste schon im vorraus (wie du im Beitrag lesen kannst) das 70%!der Mitglieder sich ziemlich dreist verhalten! Verbitterte Hausfrauen halt... <<

                  Bitte nicht beleidigend werden nur weil dir die Antworten nicht gefallen #nanana

                  Was hast du denn erwartet hier zu hören?
                  Du schreibst davon, wie "satt" du deinen Hund hast, dass er nach 5 Monaten (nach NUR 5 Monaten!) keine Fortschritte zeigt.
                  Das dauert oft JAHRE - das solltest du nach deiner angeblichen Erfahrung mit schwierigen Hunden eigentlich wissen!
                  Du willst nicht aufgeben - das ist doch schon mal gut, aber was willst du noch weiter tun? Du sagst du hast alles für den Hund gemacht.

                  Ich frage mich wirklich, wie du dir das weiterhin vorstellst ... helfen kann dir ja offenbar niemand, nicht mal der Hundetrainer.
                  Also was sollten WIR dir hier schon raten können?

            Möchtest du im Ernstfall ein totes Baby?

            Ich würde mich ganz klar für MEIN Kind entscheiden.

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