Verlassensängste beim Hund

    • (1) 28.09.15 - 16:26

      Hallo ihr Lieben!

      Ich bräuchte mal ein paar Tips für meine Hündin.

      Meine Hovawart-Hündin ist fast 9 Jahre alt. Sie ist seit sie 8Wochen alt ist bei uns.

      Es gab immer mal wieder Probleme mit dem Alleinebleiben. Als Junghund hat sie uns bspw. den Linoleum-Fußboden von der Küche zerlegt, Tischdecken und Gardinen runtergerissen. Ich dachte, eigentlich wir hätten das Alles ganz gut in den Griff bekommen, denn es war jahrelang Ruhe eingekehrt und sie konnte sehr gut alleinbleiben.

      Seit diesem Frühjahr geht es aber wieder los. Wir waren im Urlaub und hatten sie dabei, kurze Zeit war sie auch in der Ferienwohnung allein. Zuhause hat sie dann angefangen die Küchentüre zu öffnen, wenn wir in anderen Räumen waren (besonders nachts). Nach ein paar Nächten war es aber wieder gut. Im Sommer kann die Türe ja auch gut aufbleiben und es war dann kein Problem mehr.

      Aktuell sind unsere Kinder mit den Großeltern im Urlaub und seit dem gehts wieder los. Ich kann sie nicht mehr wie gewöhnlich in der Küche schlafen lassen, weil sie da so einen Stress hat (Fiepen/ Jaulen, Herzrasen, Hecheln...). Heute hat sie, als ich kurz weg war den Futterbehälter zerlegt - den hat sie in den ganzen Jahren nicht einmal angepackt - heute aber alles zu Kleinholz verarbeitet. Ich würde sagen, sie hat kaum etwas vom Futter gefressen, weil sie viel zu gestresst war. Und bisher zeigt sie Gott sei Dank auch keine Anzeichen dafür, dass sie was vom Plastik verschluckt hat.

      Was ist das? Liegt es aktuell daran, dass sie die Kinder vermisst und Angst hat, dass wir auch verschwinden??

      Was kann ich tun, damit ich hier wieder eine entspannte Hündin habe?

      Es ist übrigens total wurscht, ob sie tagsüber total ausgepowert (mit Dogfrisbee) wurde oder einen langweiligen Tag im Garten (mit Wachhundaufgaben...) hatte. Das hat keinen Einfluss auf ihr Verhalten.

      LG. C.

      • Hallo!

        Ich würde sie mal vom Tierarzt untersuchen lassen. Unsere Hündin wurde damals extrem anhänglich, weil sie schon Krebs hatte - das soll dir jetzt um Himmels willen keine Angst machen - aber Tiere merken sowas einfach früher.

        Ansonsten verändern sich auch Hunde in zunehmendem Alter, werden "wunderlich". Ich denke, auch diese Sache kann damit zusammenhängen.

        Hoffen wir, dass es nur das ist ;-)

        LG
        sonntagskind

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