Was mach ich nur mit meinen Kaninchen?

    • (1) 14.10.15 - 16:58

      Hallo Zusammen,

      lange habe ich überlegt, und nun muss ich doch schreiben. Ich hoffe, mich steinigt hier keiner.

      Wir haben 2 Kaninchen im Alter von 6 und 7 Jahren. Eins davon haben wir seit klein an, das andere ist vor einigen Monaten eingezogen nachdem eins gestorben ist.

      Vor gut einem Jahr kam unser wundervoller Sohn dazu. Schon damals musste ich mir anhören, Kaninchen und Kind funktioniert nicht. Ich habe immer weggehört. Und nun ertappe ich mich tatsächlich immer öfter mit dem Gedanken die beide abzugeben. :-(

      Nicht, weil ich sie einfach nicht mehr haben will, sondern weil ich kaum noch Zeit für die beiden haben. Und vor allem ärgere ich mich jeden Tag über die. Nachdem der neue kam haben wir unser ganzes Gehege umgebaut weil er nicht klar kam. Jetzt ist alles Seniorengerecht. Wir haben einen Teil im Wohnzimmer mit PVC ausgelegt, dort leben sie mit wirklich viel Platz. Seit neuestem finde ich immer wieder Pfützen, die schön unter das PVC fließen. Noch dazu knabbern die den kompletten Rand ab. Jetzt ist wieder die Zeit da haaren die wie verrückt. Ich bin die ganze Zeit nur am putzen. Abends sieht wieder alles aus wie Sau. Und mein Sohn mittendrin. Wir ghaben jetzt immer öfter Gitterelemente um den Stall damit er da nicht ständig hinkrabbelt.

      Ich schaue jetzt oft in die Zukunft und frage mich wie das weiter geht. Ich gehe bald wieder arbeiten und habe eigentlich keine Lust jeden Tag 10 Mal die Pipipfützen wegzuwischen und das PVC zu reinigen. Mein Sohn wird natürlich auch immer mobiler, irgendwann wird er laufen und dann ist er schneller bei den Hasen als ich gucken kann.

      Mein Bauch sagt ich solle die beiden abgeben, mein Herz schafft es nicht :-( Ich weiß dass die es hier wirklich gut haben, aber sie sind halt nur noch da. Es gibt Tage da gebe ich denen morgens und abends Futter, mehr nicht. Da denke ich immer ob sie es nicht woanders noch besser haben.

      Mein Sohn steht natürlich an oberster Stelle, ich beschäftige mich lieber mit ihm als mit den Hasen. Was ja eigentlich auch verständlich ist.

      Gibt es hier Familien die das alles auf die Reihe kriegen? Wie macht ihr das? Wie würdet ihr als Außenstehende entscheiden wenn ihr meinen Text gelesen habt?

      Bitte bitte keine Kommentare von wegen wenn man sich Tiere anschafft, vorher informieren übers Alter usw. Ich suche in erster Linie eine Lösung wie wir hier alle gemeinsam leben können ohne dass ich mich jeden Tag ärgern muss. Mir war bewusst, dass Kaninchen alt werden, aber mir war tatsächlich nicht bewusst wie anstrengend das Leben mit Baby und Haustier ist.

      Lg von einer verzweifelten Mimi

      • (2) 14.10.15 - 18:12

        Hallo,

        Weggeben und das in dem Alter finde ich eine ganz ganz furchtbare Idee, sorry.
        Das ganze muss halt irgendwie so umgestaltet werden das sie weder alles anknabbern (PVC ist ja schon recht giftig für die Kleinen) als auch nicht zu viel Arbeit beim aufwischen anfällt, sprich das es drunter laufen kann.

        Für mich gehören haustiere zur Familie und sind kein Gegenstand den ich weggebe, wenn Sie mir lästig werden.
        Mit der Anschaffung hat man die Verantwortung für ihr Leben auf sich genommen.
        Ihr müsst euch da einfach etwas neu einfinden mit der Familiensituation.
        Einzig akzeptable Ausnahmen sind für mich Gefährdung von Baby oder Tier (bissiger Hund ö.ä.) oder Allergie des kindes, da hilft ja alles nix.

        Ich hoffe das ihr eine für alle akzeptable Lösung findet.

        LG

        (3) 14.10.15 - 18:12

        Ufff... Du tust mir gerade sehr leid :-(

        Ich war mal in der selben Lage wie du... Ich hatte noch vor meinem ersten Kind einen Hamster und drei Hasen. Ich weiß GENAU wovon du redest. Ich habe die Tiere jedoch weggegeben - aus den selben Gründen die du hier schilderst. Es war zwar eine gute Entscheidung, aber ich bereue es manchmal. Vor Allem meinen Hamster abgegeben zu haben, der kurz nach dem ich ihn abgab urplötzlich verstarb. Dabei hatte ich zu ihm aus verschiedenen persönlichen Gründen eine enge Bindung, naja... Das eine Kaninchen, zu dem ich zudem die meiste Bindung hatte, wurde kurze Zeit nach der Abgabe aus dem Garten der neuen Besitzer geklaut #schock#schmoll Du kannst dir nicht vorstellen, welche Vorwürfe ich mir gemacht habe... Sie hatten es bei mir ja nicht schlecht, aber mir fehlte halt gerade die Zeit und Energie und ich dachte ich müsse sie abgeben. Du hast das eine Kaninchen ja auch schon recht lange. Nicht, dass du es halt mal bereust. Wir haben nun seit 5 Jahren eine Katze und ich muss offen gestehen, dass mir definitiv kein "Käfigtier", also Nager mehr ins Haus kommt. Der Aufwand ist meiner Meinung nach nicht nur wirklich groß, sondern bringt mir im Nachhinein persönlich einfach weniger als eine Katze oder ein Hund.

        Ich würde mal pauschal sagen... Man kann nicht immer "gleich" da sein! Wenn jeder Tierhalter auf Erden nonstop Zeit für seine Tiere hätte, und auch in dem Ausmaß wie die Ratgeber es empfehlen, hätten sehr wenige Menschen Tiere. Du hast das eine Kaninchen seit 6 Jahren, dann hast du vor Kurzem ein Kind bekommen und nun stehen die Tiere halt (ERSTMAL) hinten an. Aber so ist das Leben nunmal. Es wird jedoch besser - je größer dein Kind wird. Wichtig wäre, dass du den Kaninchen, ähnlich wie Geschwisterkindern auch mal gemeinsame Zeit einräumst. Wann und wie oft das möglich wäre, kannst du dir am besten selbst einteilen.

        Ich sage mal so, wenn du einen geeigneten Platz hast, aber den Tieren derzeit einfach "nur" wenig Aufmerksamkeit bieten kannst, dann behalte sie. Sie sind ja zumindest zu Zweit und nicht ganz allein.
        Wenn du den Tieren derzeit wenig Aufmerksamkeit bieten kannst, aber auch der Platz ausbaufähig und eigentlich ungeeignet ist, dann geb sie ab.
        Ich kenne viele Kaninchen hier auf dem Land, die draussen Leben (also in Aussengehegen - nicht mal sooo große) und es sitzt kein Mensch darin. Man sollte nur aufpassen, dass sich die Tiere, vor Allem in eurem Fall, da es ja zahme HAUS- Tiere sein sollen, nicht vom Menschen entfremden. Daher eben die Kaninchenzeit einräumen, und mal streicheln, bürsten, zureden...

        Meine Tipps:
        * Kennst du evtl. Nachbarskinder oder andere Leute, vielleicht sogar Familienangehörige, die Lust hätten ab und zu zum Bespielen der Kaninchen und evtl. auch beim Aushelfen der Pflege vorbeizukommen? Ich denke jeder versteht, dass du im Moment nunmal nicht so die Zeit hast und Hilfe brauchst!!! Noootfalls kann man auch im Internet danach fragen. Es gibt viele Kinder, die sich ein Tier wünschen aber keins haben dürfen. Manche Eltern finden es vielleicht sogar ganz pratisch, dass ihre Kinder mal die Verantwortung üben bevor sie ein Haustier bekommen ;-)
        * Im DM gibt es ganz tolle Wickelunterlagen... Vielleicht wäre es sinnvoll welche in das Gehege auszulegen. Zeitung saugt nicht so. Versuche den Kaninchen doch mal ein kleines (für Kaninchen relativ großes) Katzenklo mit Katzenstreu aufzustellen. Vielleicht nehmen sie das an und die Pfützen hören auf. Mehr kann ich dir dazu (was irgendwie das Hauptnervthema ist) nicht raten. Aber du kannst ruhig mal bei Kaninchenzüchtern, in Tierheimen oder bei Tierärzten nachfragen! Die kennen Ursachen und haben Tipps!

        * Achte darauf, dass die Tiere, gerade wenn du wenig Zeit hast, Beschäftigung haben. Verstecke Leckerlies, zB. in leeren Küchenrollen oä. Stelle oft etwas ins Gehege, was die Tiere noch nicht kennen (neue Gerüche beschäftigen auch).

        Falls du sie abgibst, schau doch, dass du vielleicht jemanden findest, der bereit wäre die Tiere -erstmal- aufzunehmen, so dass du sie nach einer gewissen Zeit wieder haben kannst. Oder, wo du wenigstens immer wieder mal zum Besuch hingehen kannst. Manchmal ist das zwar schmerzhaft, aber besser als ganz weg.

        Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen! Halte uns doch auf dem Laufenden wie du dich entschieden hast, oder was und wie es sich verändert hat.

        #liebdrueck

        • (4) 14.10.15 - 19:10

          Danke für deine ausführliche Antwort und ich freue mich, dass mich einer versteht.

          Davor habe ich am meisten Angst, dass ich es bereue. Wir waren jetzt das erste Mal länger im Urlaub und haben die Hasen zur Pflege abgegeben. Sonst kam immer einer zu uns nach Hause aber das ging diesmal organisatorisch nicht. Unser Mädel die wir seit 6 Jahren haben hat sich dort absolut nicht wohk gefühlt. Saß nur in der Toilette die sie ja von zu Hause kannte. Erst als dort mal kleine Kinder zu Besuch waren hat es sie an zu Hause erinnert und wurde etwas munterer. Das ist eben auch dass schlimme. Wenn, dann möchte ich auch dass sie sich woanders wohl fühlt.

          Ich mache mir auch heute noch Vorwürfe dass das eine Häschen gestorben ist. Ihm ging es nicht gut, es war Wochenende, abends, mein Sohn am schlafen, mein Mann nicht da. Ich habe versucht dem kleinen mit allen meinen Möglichkeiten zu helfen. Ich hatte alles an Medikamenten hier weil die öfter mal Probleme mit der Verdauung hatten. Normalerweise wäre ich trotzdem zum Notdienst gefahren aber in der Situation ging es einfach nicht. Am nächsten Tag sind wir dann zum Tierarzt. Wieder zu Hause angekommen war der kleine so fertig, kurze Zeit später ist er gestorben. :'( ich rede mir ein er hätte es geschafft wäre ich früher zum Tierarzt gefahren. ..

          Ich sehe es momentan so, dass es in dem Alter in dem mein Sohn gerade ist erstmal schlimmer wird. Ich weiß nicht ob ich die Energie dazu habe immer hinterher zu sein.

          Unsere Kaninchen haben eine ziemlich große Ecke im Wohnzimmer. Größer als die meines Sohnes. Ich sehe momentan ganz oft eine richtig schöne Spielelandschaft anstelle des Geheges. Weil auch leider im Kinderzimmer nicht viel Platz ist. Auf der anderen Seite kommen wir zur Zeit ja auch so mit dem Platz aus...

          Mein Sohn fängt auch langsam an sich mit den Tieren zu beschäftigen aber bis er wirklich liebevoll zu ihnen ist wird es wohl noch dauern.

          Leider finde ich zu jedem pro Argument auch ein gegen Argument. .. das macht es wirklich nicht einfach :-(

          • (5) 15.10.15 - 09:57

            Man merk, vor Allem aus deinem zweitern Text heraus, dass du eher dazu tendierts die Kaninchen abzugeben... Du siehst dort wo das Gehege steht ein Spieleck und findest für jedes Proargument ein Contraargument...

            Später, wenn dein Sohn etwas größer ist, wird das Thema Haustiere in dir wahrscheinlich wieder aufkommen. Dann fangen die wahren Vorwürfe vielleicht erst an. Du kannst es natürlich so machen wie ich, dass du die Tiere weggibst wenn du ihnen ganz einfach nicht mehr gerecht wirst und dir, etwas später ein anderes Tier anschaffst. Bei uns war es die Katze. Die braucht keinen Käfig, kein Gehege... Nur ein Klo und einen Essplatz. Sie passt einfach besser in unser Leben, unseren Alltag.

            Ich muss auch grundsätzlich sagen, dass ich -persönlich- Tiere wie Hasen und Meerschweinchen definitiv nicht für Wohnungstiere halte. Diese Tiere brauchen ein großzügiges Aussengehege. Innen geht auch, aber in der Wohnung nehmen sie einfach viel Platz weg, gerade wenn man eh schon nicht viel hat! Klar, kann man Kaninchen auch in der Wohnung freiherumlaufen lassen, aber wiegesagt, ich PERSÖNLICH würde es nicht wollen und auch nicht für gut heissen. Mich würde es stören. Und diese Tiere im Käfig zu halten (mit ein wenig Auslauf) würde ich niemals tun. Das ist Tierquälerei. Dann braucht man schlichtweg keine Nager.

            Du musst dich entscheiden! Hälst du durch und überlegst dir ein paar Dinge, die dir während dieser Zeit helfen können (siehe meine Tipps in meiner vorigen Nachricht...), oder lässt du es bleiben und suchst den beiden Tieren ein neues zu Hause... Du bist wenigstens nichts alleine! Dein Partner sollte dich dabei unterstützen. Ich nehme mal an, dass er weiß, dass du mit den Kaninchen gerade überfordert bist. Vor Allem was das Saubermachen angeht. Vielleicht hilft es dir, wenn ihr euch einteilt: An Tag X und X übernimmt er die Pflege.

            Du solltest aber auch bedenken, dass Kaninchen im Durchschnitt 6-8 Jahre alt werden. Manche werden auch 10-12 Jahre alt, aber wenn man nach dem Durchschnitt geht, geniessen deine Kaninchen gerade ihren Lebensabend... Daher war mein erster Vorschlag die Tiere eine zeitlang wegzugeben und später wenn du wieder mehr Zeit hast zurückzunehmen in diesem Fall nicht richtig.

            Es ist schwierig und man spürt deine inneren Konflikte, aber das eine Kaninchen hast du von Anfang an und sollte doch auch bis zum Ende bei dir bleiben wollen. Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber versuche etwas zu ändern an der Situation, damit es dir einfacher fällt.

      (6) 14.10.15 - 19:19

      Hallo!

      Du kannst versuchen sie über ein Forum oder eine Faceboogruppe in gute Hände zu vermitteln, aber leicht wird das nicht, erst recht jetzt wo sie nicht mehr in Außenhaltung wechseln können. Aber einige Anzeigen schaden sicher nicht - mit möglichst vielen Foren sind die Chancen besser als mit einigen wenigen.

      Manchmal geht es halt einfach nicht, und mit Kleinkindern ist es sowieso schon anstrengend.

      Und besser du vermittelst sie jetzt zu zweit in gute Hände als warten bis sie "aussterben" und vielleicht einer ewig alleine ist.

      Bis dahin leg was saugfähiges aufs PVC, das erspart dir viel arbeit.

      • (7) 14.10.15 - 20:29

        Hast du auch ne Idee was ich saugfähiges hinlegen kann?

        Die Idee mit den Wickelunterlagen war ja nicht schlecht aber das würden die auffressen. Ich könnte höchstens mal versuches es unters PVC zu legen damit es wenigstens nicht drunter sifft...

    (11) 14.10.15 - 23:37

    Hallo,

    Ich habe 4 kaninchen, die ich keinesfalls missen möchte. Ich brauche sie, um mich zu beruhigen, liebe es sie zu beobachten und finde ihre unterschiedlichen Charaktere sehr interessant.
    ABER ich bin davon überzeugt, dass mich meine Tiere nicht gleichermaßen lieben und brauchen. Ich denke sogar, dass ich relativ austauschbar bin. Sie haben ihre eigene Familie.
    Das merke ich erst richtig, seid sie draussen sind. Da sind sie fast wieder zu Wildkaninchen geworden, die den ganzen Tag Hölen bauen und im Boden buddeln.
    Sie lassen sich zwar schon anfassen und streicheln und nach jahrelanger Übung hört sogar jedes auf seinen Namen. Aber an mehr Kontakt scheinen sie nicht wirklich interessiert zu sein.

    Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich sie wieder in die Wohnung nehme oder in ein anderes Aussengehege gebe würde ich sie schweren Herzens abgeben...ihnen zuliebe.
    Es muss ja nicht unbedingt draussen sein, aber vielleicht findest du ja jemenden, der ihnen ( noch) bessere Haltungsbedingungen bieten kann als du. Dann wird die Trauer dich verloren zu haben nicht sonderlich gross sein:-)
    Und wie hasipferdi schon schrieb, such jetzt schon nach jemanden in Ruhe, sonst musst du das zurückgebliebene irgendwann eh abgeben. Denn zwei Dinge sind für Kaninchen unabdingbar: Artgenossen und Platz. Wir Menschen spielen beim Kaninchenglück nur eine untergeordnete Rolle.

    (12) 15.10.15 - 09:27

    Hallo!
    2 Kaninchen brauchen keine menschliche Beschäftigung.

    Wir haben 4 Kinder, Hund, zur Zeit 12 Meerschweinchen, ich arbeite 23 Stunden, mein mAnn Voll plus (halb 8 bis ca, 20 Uhr) und unser Heim mißt 200 Qm.
    Klingt für mich, als machst Du Dir zuviel Streß?

    Früher, als ich die Meeris noch im Wohnzimmer freilauf hatten, hatten wir so einen billigen "Rasenteppich" zum ausrollen.Übrigens hatte wir da auch schon mindestens ein Kind. Irgendwie ging das. Jetzt haben sie allerdings ein eigenen Meeri Raum mit großen Gehegen, die nur einmal pro Woche gereinigt werden müssen (5! Stück).

    Für KInder sind Tiere doch was tolles. Sieh doch mal das positive. Bald kann Dir Dein Kind helfen bei der Kaninchenpflege. Außerdem sind sie schon recht alt.

    Ich würde sie nicht weggeben, gerade weil Du vorher schon ein schlechtes Gewissen hast, wärst Du hinterher auch nicht glücklich.
    Lg Sportskanone

    (13) 15.10.15 - 10:08

    Mein Mann ist von Montags-Freitags gar nicht zu Hause.
    So bin ich mit meinen 2 Söhnen (3jahre, 6 Jahre) und Hund+ 2 Kaninchen in der Woche alleine. Es waren sogar mal 4 Kaninchen, die aber altersbedingt gestorben sind.
    Wie der Alltag so aussieht kannst du dir ja denken...

    Aber ganz ehrlich? Die Kaninchen machen von allen echt am wenigsten arbeit.

    Kind und Kaninchen funktionieren nicht zusammen? Ihr redet ja als ob ihr eine Zucht hättet.

    Wo ich den Fehler sehe? in der Haltung. Du bist den ganzen Tag damit beschäftigt Pipipfützen auf dem PVC Boden wegzuwischen? Dann war dieser Boden keine gute Lösung

    Sie nagen alles an... Ja sind Nagetiere...

    Habt ihr keine Möglichkeit sie draußen zu halten? Wäre schon mal weniger Schmutz im Haus. Wir haben unseren Hasenstall auch selber gebaut. Dieser ist wirklich sehr sehr groß geworden und Wind und Wetter dicht. Dort leben sie das ganze Jahr. Beide sind 8 Jahre alt
    Im Sommer sitzen sie dann meistens auf dem Rasen

    Die Kinder helfen sehr oft beim Füttern, freuen sich sie zu beobachten. Ich finde es sehr schön das sie zusammen mit Tieren aufwachsen

    Daher: Entweder könnt ihr etwas bei der Haltung ändern, so dass es auch für dich einfacher wird. Oder du gibst sie wirklich ab. Bei uns gibt es Listen beim Tierarzt.
    Für Besitzer, die neue Kaninchen suchen, wo zb eins gestorben ist und sie wieder ein 2. Kanichen suchen. Zu einem älteren Kaninchen kann man ja schlecht ein sehr junges setzen.

    LG

    • (14) 15.10.15 - 15:03

      Ich sehe zur Zeit leider keine Alternative in der Haltung. Sie haben eine große Katzentoilette wo sie super reinmachen. Hätten wir den Bodenbelag nicht würden sie aufs Laminat machen. Auch nicht das wahre. Ich kann mir noch nichtmal erklären warum urplötzlich wieder Pfützen da sind. Das Gehege wieder umbauen möchte ich eigentlich nicht. Ich werde den Tippmit den Wickelunterlagen mal versuchen und hoffen dass es wie bei kleinen Kindern nur eine Phase ist ;-)

      Draußen können wir sie leider nicht halten da auf unserem Balkon kein Platz ist. Das wäre sonst natürlich die beste Lösung. Aber sicherlich verstehe ich, dass Kaninchen die draußen sind kaum Arbeit machen. ;-)

(15) 16.10.15 - 11:30

Hallo Mimi. Ich weiß wie es dir geht. Wir hatten zehn Jahre lang 2 Meerschweinchen. Unser Wohnzimmer ist riesig und so hatten sie ca. 10qm Auslauf. Dann kam 2012 unser Sohn zur Welt und ich merkte, dass mir die Tiere zur Last wurden. Darüber war ich sehr traurig. Überall der Dreck durch Heu und Streu, mein Sohn war kaum noch vom Stall fernzuhalten, was den beiden zusätzlich Stress machte. Dazu gingen wir beide Vollzeit arbeiten und haben keine Großeltern in der Nähe, so dass die Schweine einfach noch eine zusätzliche Arbeit waren. Wir haben dann vereinbart, dass wir warten bis unser alter Mann gestorben ist und den Kleinen dann abgeben. Das war jetzt im Sommer soweit (4 Wochen vor der Geburt unserer Tochter. Ich war total traurig. Den Kleinen konnten wir meiner Kollegin zurückgeben von der wir ihn auch hatten.

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir jetzt keine Tiere mehr in der Wohnung haben.

Zumal es ja auch ein Kreislauf ist, wenn man keins einzeln halten will.

  • (16) 18.10.15 - 11:08

    Danke für deine Antwort. Ich denke so werden wir es auch machen. Wenn eins gestorben ist, werden wir das allein gelassene abgeben. Einzelhaltung kommt für mich nicht in Frage. Ein weiteres dazu kaufen dann aber auch nicht. Wie du schon sagst, der ewige Kreislauf. .

(17) 16.10.15 - 11:48

Hi,

also ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Man ist mit 2 Kaninchen überfordert und ärgert sich dass sie Pipi machen und etwas anknabbern? Sorry, dann muss man es artgerecht herrichten. Und ich finde es ehrlich gesagt traurig... Wir haben schon immer Tiere. Aktuell haben wir Hasen, 1 Hund, 2 Katzen, 3 Hühner und 2 Enten. Klar machen die Dreck und Arbeit. Aber doch nicht so, dass man da am verzweifeln ist. In meinen Augen ist das reine Bequemlichkeit. Und wenn ich sowas lese, tun mir die Tiere immer leid.

LG

p.s. Keines dieser Tiere (Hase, Enten, Hühner) wird geschlachtet. Wir haben ein großes Grundstück und nehmen hin und wieder Tiere auf, die ein Zuhause suchen. Das sie uns dann Eier geben ist ein nettes Geschenk von ihnen ;-)

  • (18) 18.10.15 - 11:14

    Gut, vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben. Ich bin keineswegs verzweifelt. Ich bin auch nicht überfordert. Ich bekomme das ja alles hin. Die Tiere sind mir momentan nur eine Last.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte meine Tiere draußen zu halten würde ich gar nicht lange überlegen müssen. Aber leider haben wir weder ein Haus noch ein großes Grundstück, das uns das ermöglicht. Und in der Wohnung machen sie mir zur Zeit einfach zu viel Dreck.

    Aber wir werden die beiden so lange behalten bis eins gestorben ist. Da Einzelhaltung für mich nicht in Frage kommt wird das allein gelassene dann irgendwann abgegeben.

(19) 16.10.15 - 17:04

ich würde es nicht übers herz bekommen meine tiere abzugeben..

als unsere tochter geboren wurde... hatten bzw haben wie immer 2 katzen und 1 hund gehabt... es ist so schön zu sehen wie kinder mit Tieren aufwachsen..

meine schwägerin hatte sich unsere motte als sie 9 monate alt war zu sich nachhause geholt.. sie selber ist kinderlos.. hatte aber 2 handzahme kaninchen... im zimmer die frei herum liefen... meine tochter mitten drin... konnte gerade robben ^^.... und es war so schön videos zu sehen wie unsere motte sich im kreis drehte und die kaninchen neugierig auf unsere maus war.. sie war am jauchzen vor spass....

klar musste der hund gassigänge durch mich alleine ein wenig zurückstecken... als sie noch tragling war ging es... aber sie war absolut kein buggykind oder laufkind... also musste mein mann grosse runden gehen..

wenn die kaninchen handzahm sind... nehm dein kind auf den schoss und setzt euch zusammen rein... aber deswegen abgeben.. neeee

LG

(20) 17.10.15 - 23:56

Eine Freundin von mir hat in ihrem Gehege so kleine Teppiche (sehen ein wenig aus wie große Handtücher) von Ikea. Darunter Wickelunterlagen. Alle zwei Tage tauscht sie die Matten aus und wäscht sie.

Bitte behalte die Kaninchen. Es ist toll wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Wir haben zwei Kinder (4 & 1), zwei Katzen, einen Hund und vier Meerschweinchen. Ich brauche keine halbe Stunde am Tag um alles sauber zu machen. Nur am Sonntag früh wenn ich das Gehege der Meerschweinchen reinige dauert es länger. Die leben bei uns im Garten. Am meisten Arbeit macht definitiv der Hund bzgl Gassi gehen.

Wenn Du eine Lösung für die Pfützen findest, ist doch alles okay. Vielleicht steht deren Klo an einer anderen Stelle? Anderes Einstreu genommen?

Dass Du bald wieder arbeitest, ist für mich kein Argument. Vielleicht tut es Dir sogar gut, wenn Du viel raus kommst und den "Dreck" der Tiere nicht mehr ständig siehst.

  • (21) 18.10.15 - 11:25

    Das mit den Teppichen ist für mich keine Lösung. Bevor wir das Gehege umgebaut haben hatten wir Teppich drin liegen. Pipi haben sie nicht drauf gemacht. Aber Köttel haben sie immer wieder verloren. Und dieser Blinddarmkot ist matschig, nicht immer wird der gefressen. Und dann laufen unsere Hasen gerne mal durch und verteilen alles auf dem Teppich. Irgendwann bekommt man den Dreck mit waschen nicht mehr raus deswegen hatten wir uns für das PVC entschieden. Und alle paar Tage Teppiche waschen macht mir eher noch mehr Arbeit.

    Das Klo steht schon immer an der selben Stelle, da machen die auch eigentlich super rein. Vielleicht haben sie wie kleine Kinder Phasen. ;-) Ich hoffe, dass dies so eine ist.

    Aber das mit den Wickelunterlagen werde ich versuchen.

    Ich denke wir werden die Tiere so lange behalten bis eins stirbt und das allein gelassene dann irgendwann abgeben. Ich denke ich würde es sonst irgendwann bereuen unsere alte Dame nach so vielen Jahren abgegeben zu haben.

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