mein partner möchte keinen hund!

    • (1) 17.10.15 - 17:06

      guten abend
      ich habe an euch ein anliegen. und zwar möchte ich mir gerne einen hund anschaffen. aber mein partner möchte keinen . er sieht dadrin keinen sinn :-(. er sagt was das tier von nutze wäre? es macht dreck, man muss dafür auch noch zahlen. und letzendlich noch die kacke draussen einsammeln.

      da ich aber aus gesundheitlichen gründen nicht mehr arbeiten gehen darf. und mir die decke auf dem kopf fällt. werde ich hier einfach wahnsinnig zu hause. ganzen tag nichts zu tun. ich habe zu ihm gesagt, das ein tier der seele gut tut. und viel zurück gibt. ich hätte wieder eine aufgabe. da ich früher auch einen hund besass. was allerdings schon viele jahre zurück liegt.

      was denkt ihr dazu?

      • Hi,

        mir geht es ähnlich. Ich bin verrentet, so dass eigentlich ja auch genug Zeit für einen Hund da wäre.
        Andererseits bin ich immer mal wieder für ein paar Tage im KH oder zu krank oder oder... mein Partner müsste also mitziehen, tut er aber nicht #schmoll
        Ich habe jetzt einen Nachbarschaftshund den ich mittags ausführe. wäre das vielleicht etwas für dich? Ist natürlich nicht wie ein eigener aber weniger stress und auch viel frische Luft und gute Laune.

        lg

        Moin,

        es ist sicher schwer, solch eine "Grundsatzentscheidung", welche ja durchaus für die nächsten 10-15 Jahre dann bei euch lebt, gegen den Willen des Partners durchzusetzen!

        Sicherlich bist du durchaus in der Lage, den hund komplett alleine zu versorgen, gerade wenn du ganztags zu Hause bist, aber es werden immer wieder Situationen geben, wo ihr aneinander geratet! Der Hund hat was kaputt/dreckig gemacht, du musst für ein paar Tage ins Krankenhaus, was auch immer...
        Da werdet ihr immer wieder aneinander geraten, was letztendlich in einer Abgabe des Hundes oder gar Trennung führen kann.

        Da solltest du dir die Anschaffung eines Hundes echt überlegen!
        Wäre sonst eine Art Gassi-Service eine Idee für dich??

        Grüße,

        Wibbi

        Wohnt ihr zusammen? Dann würde ich von einem Hund abraten - wenn der Partner nicht 100%ig hinter dem Hund steht, geht so ein Schuss nämlich meist nach hinten los, meist zu Lasten des Hundes, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Schon schwierig, wenn wenn der Partner dem Hund zur "zustimmt", ohne selbst emotional beteiligt zu sein, im Sinne von "ist mir egal". Schlimmstenfalls wird der Hund dann komplett ignoriert. Noch schwieriger, wenn er einen Hund und alles, was damit zusammen hängt, komplett und vehement ablehnt, so wie es bei euch der Fall ist (und ja, ein Hund schränkt ein, macht Dreck, kostet Geld). Dann habt ihr vermutlich dauernd Streit und Streß deswegen, und am Ende steht oft die Frage "Partner oder Hund".

        Wenn ihr nicht zusammen wohnt, spricht eigentlich nichts gegen einen Hund aus meiner Sicht.

      • Wärest du denn immer zu 100% in der Lage den Hund zu versorgen?

        Außerdem geht es ja nicht nur um das versorgen. Ein Hund bedeutet auch Rücksicht nehmen, Einschränkungen in Freizeitplanung und Urlaub usw.

        Da wäre es schon wichtig das der Partner auch dahinter steht.

        Alternativ, habt ihr ein Tierheim in der Nähe? Die suchen doch eigentlich immer Tierpaten die sich um einzelne Tiere kümmern weil die Mitarbeiter einfach nicht die Zeit haben mit jedem Hund zu spielen und zu laufen usw.

        Zunächst einmal ist NIEMAND immer (#aerger) zu 100% in der Lage ein Tier zu versorgen. Was soll denn diese Aussage?
        Uns allen kann zu jeder Zeit genauso etwas passieren, wie dass sich in unserem Leben etwas verändern kann. Ebenso ist das mit dem Partner, wenn man einen hat und der Mutter, dem Vater, der Tante, dem Onkel und den Nachbarn...
        Es gibt Dinge im Leben, die sollte man wirklich sehr sehr gut durchdenken, aber nicht weil es möglich ist, dass man sich je 100% sicher sein kann. Geht nämlich nicht!
        So viel dazu...

        Und dann denke ich, dass es grundsätzlich DEINE Entscheidung ist. Ich halte von diesen Partnerfragereien nichts. Vor Allem nicht, wenn es um DEINE eigene Freizeit geht. Du bist den ganzen Tag (alleine!) daheim. Dein Freund sollte deinen Wunsch akzeptieren. Es ist immerhin DEINE Sache was du in dieser Zeit machst. Er bekommt es nicht mal mit. Ein Welpe macht schon mal was kaputt, aber da kann man Vorkehrungen treffen, oder du schaffst dir einen älteren Hund an. Nach der Arbeit bekommt er den Hund natürlch schon mit, aber das ist ein Bruchteil der Zeit, die er eben nicht da ist. Such dir im Vorfeld ein / zwei Leute, die sich im Notfall (Krankheit, Urlaub etc.) um den Hund kümmern können, sprecht euch evtl. über die Rasse ab und hol dir DEINEN Hund.

        Solltet ihr nicht zusammen wohnen, dann natürlich sowieso #schein

        • Finde ich nicht.

          Wenn der Mann mit im Haushalt lebt dann muss er Hundehaare, Geruch usw in seiner Wohnung akzeptieren.

          Je nach Erkrankung, denn man ist ja nicht ohne Grund Arbeitsunfähig kann es auch gut sein das die TE sich nicht adäquat kümmern kann. Dann muss ein Partner dahinter stehen der das dann übernimmt. Oder soll der Hund dann darunter leiden?
          Klar liegt das auch alles mit daran was man für einen Hund hat. Ein Bordercollie macht sicher mehr Arbeit als ein Chihuahua oder ähnlich kleines.

          Es kommt weniger Geld rein wenn jemand dauerhaft AU ist, ein Hund kostet aber auch. Kann man von der Rente diese Kosten decken? Auch wenn der Hund mal krank wird? Falls nein sollte der Partner bereit sein das zu übernehmen.

          Und klar, es ist ihr Leben, ihre Zeit. Aber ich möchte sehen wer von euch nur die Schultern zuckt wenn euer Partner euch ein Tier vor die Nase setzt das ihr nicht wollt?

          Wir haben 2 Katzen und einen Hund. Ich würde auch mehr Tiere nehmen aber den Platz haben wir nicht. Was mein Mann mir aber niemals anschleppen bräuchte wären Krabbeltiere. Da wäre ich null kompromissbereit. Das wäre mir so egal ob die im geschlossenen Terrarium sind, ich mich nicht drum kümmern muss etc. Die kommen mir nicht ins Haus, ENDE.

          Und würde das mein Partner in Bezug auf Hund oder Katze sagen, tja dann müsste ich da wohl auch mit leben.

          >> Und dann denke ich, dass es grundsätzlich DEINE Entscheidung ist. Ich halte von diesen Partnerfragereien nichts. Vor Allem nicht, wenn es um DEINE eigene Freizeit geht.<<

          Bist du Single? Würde mich bei so einer egoistischen Einstellung jedenfalls nicht wundern ...

          Es geht ja nicht nur um die Freizeit, wie wenn man in den Tennisclub oder zum Reiten geht. Der Hund wird im Haus leben und auch die partnerschaftliche Zweisamkeit teilen. Er wird IMMER da sein, also geht das auch den Partner etwas an.
          Sofern man den behalten möchte ;-)

          Ich würde vielmehr klären, warum genau der Partner keinen Hund möchte. Würde auf Bedenken eingehen und versuchen, sachlich zu diskutieren und sie nach den Möglichkeiten zu entkräften.

        (10) 09.11.15 - 14:32

        Das sehe ich aber ganz anders.
        Wenn ich so eine Entscheidung alleine träfe, würde mein Mann aus gutem Grund an unserer Partnerschaft zweifeln. Er lebt doch auch in der Wohnung (zumindest steht nichts gegenteiliges in dem Post, daher gehe ich mal davon aus) und ein zusätzliches Familienmitglied wirkt sich NATÜRLICH auch auf sein Privatleben aus! DAbei ist es ganz egal, ob vorher geregelt ist, wer was macht...wer wischt denn dem Hund hinterher, wenn mal ein Malheur passiert? Wer saugt das ganze Haus zukünftig, weil überall Hundehaare rumliegen? Was, wenn der Hund bellt und sich der Partner gestört fühlt - ist das dann auch nicht sein Problem?
        Ich finde, man arbeitet, um zu leben und daher möchte ich nach meiner Arbeitszeit auch so leben, wie es mir gefällt und wenn da plötzlich ein Tier ist, dass - natürlich - auch meine Aufmerksamkeit beansprucht und welches ich gar nicht haben möchte, welches mich vielleicht sogar sehr stört, weil es entweder noch sehr jung und vielleicht sehr verspielt oder eben schon alt und vielleicht dann auch irgendwann krank und inkontinent oder sonstwas ist...dann leidet doch die Lebensqualität...

        So eine Entscheidung sollte in einer Partnerschaft also unbedingt gemeinsam getroffen werden, sonst geht das auf die Dauer in die Hose...

        LG

        a79

    Hallo,

    da wirst Du wohl eine grundsätzliche Entscheidung treffen müssen, entweder Hund oder Partner.

    Gegen den Willen des Partners das auf Biegen und Brechen durchzusetzen, wäre nicht gut.

    GLG

    (12) 20.10.15 - 15:44

    Hallo,

    frag beim nächsten Tierheim, ob sie Leute für Gassigehen u.ä. brauchen. Über freiwillige Helfer sind die Tierheime und Tiere dankbar.

    LG
    Alera

    Hallo,

    sorgt Dein Partner für Euren Lebensunterhalt? Dann sollte er auch mitentscheiden dürfen. Du darfst mit 33 Jahren nie mehr arbeiten? Dann wirst Du wohl schwerst krank sein. Ob ein Hund da überhaupt zumutbar ist? Bist Du körperlich so sehr eingeschränkt, dass Du nur zuhause sitzen darfst? Wie willst Du das mit einem Hund machen?

    LG Andrea

mit 33 nie mehr arbeiten? Das klingt seltsam, oder du bist sehr krank (z.B. MS?) Dann verschlechtert sich sicher auch dein Gesundheitszustand? Bist du die nächsten 10 Jahre dann noch in der Lage den Hund zu versorgen? Da wäre doch ein Pflegehund super, viele Berufstätige suchen doch jemanden der sich tagsüber um den Hund kümmert?

Und wenn dein Partner keinen Hund daheim will, dann kann man den ja evtl. auch abholen und wieder heim bringen? Oder Tierheim oder so?

Ich schätze ja mal nicht dass du daheim Urlaub machst, ich würde das von deinem Gesundheitszustand abhängig machen. Vielleicht hat dein Partner einfach keine Lust am Ende mit dem Hund sitzen zu bleiben?

Wir haben einen Bullmastiff, der ist z.B. sehr ruhig und braucht weniger Auslauf als beispielsweise ein kleiner Terrier oder so. Kommt halt auch auf den Hund an den man sich vorstellt. Aber wenn der Partner partout nicht will, dann weiß ich auch nicht...

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